Reviews

Review: The KVB – Only Now Forever

Dieses Londoner Duo gehört zu den gar nicht so wenigen aktiven Erben Joy Divisions und hat sich in den letzten Jahren eine wachsende Anhängergemeinde, auch unter Musikerkollegen (Lea Porcelain z.B.), erspielt. Und erweitert nun mit seinem persönlichen Berlin-Album die Farbpalette.
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Knetgummifiguren im LSD-Rausch
Gorillaz: Neues Video zu “Tranz”

“Tranz”, die bereits sechste Veröffentlichung aus dem aktuellen Gorillaz-Album “The Now Now” ist ein kaleidoskopbunter Tanzrausch. Zu 80er-Synthies und einer hypnotischen, düsteren Bassline dürfen wir das erste Live-Performance-Video in der fast zwanzigjährigen (!) Karriere der Gorillaz erleben – abgesehen vom Live-Auftritt bei den MTV EMAs 2010, wo sie als Hologramme auf der Bühne standen. Regie [...]

Review: Roosevelt – Young Romance

Warum Marius Lauber sein zweites Album als Roosevelt wohl zum Herbstbeginn veröffentlicht hat? Vielleicht, um den Sonnensommer 2018 noch um ein paar Wochen zu verlängern (ist ihm gelungen)? Perfekteren (elektronischen) Sommerpop findet man in diesem Jahr jedenfalls nirgendwo.

Der Elektro-Pionier stellt Werkschau im Hamburger Planetarium vor
Jean-Michel Jarre “Planet Jarre – 50 Years of Music”

Wenn der Großmeister der synthetischen Musik seine bisher umfangreichste Werkschau vorstellt, gibt er keine schlichte Pressekonferenz in einem Hotel. Nein, Jean-Michel Jarre hält Hof im Hamburger Planetarium. Die Macher haben tatsächlich im Sternensaal, ganz oben in der Kuppel, extra eine Show zur Musik von Jarre entworfen. Und der Weltpremiere wohnt der 70-Jährige persönlich bei und [...]

Review: Christine And The Queens – Chris

Ein Megastar im heimatlichen Frankreich, ein großer Name auch in Großbritannien (und noch ein paar Ländern), ein Debüt, das sich siebenstellig verkauft hat – wenn Deutschland nicht wenigstens mit diesem tollen zweiten Album aufholt, haben wir wieder mal den Trend verpennt.

Review: Sono – Human

Mit ihrem sechsten Studioalbum haben sich die drei Hamburger von Sono selbst übertroffen. Sie ziehen ihre eigene Art von Electropop konsequent durch und landen damit zehn satte Volltreffer.

Review: Léonie Pernet – Crave

Mit Dunkel-Wave-Synthiepop kann man uns ja immer begeistern. Und davon bietet diese junge Französin auf ihrem Debütalbum eine ganze Menge. Aber das ist längst nicht alles.

Tanz auf dem Wasser
Review: Florence + The Machine – “Big God”

Eine wunderschöne Choreographie in einem, für Florence + The Machine, sehr minimalistischen Video: Die neueste Veröffentlichung “Big God” aus dem aktuellen Album “High As Hope” wartet darüber hinaus mit musikalischen Beiträgen von Jamie xx und Kamasi Washington (Bläser) auf. Doch es wären nicht Florence + The Machine, könnte die Band nicht auf einen Funken Epik verzichten: [...]

Sophie Hunger – Molecules

Sophie Hunger hat schon viele Fans gewonnen. Unter Anhängern von Singer-Songwriter-Musik, unter Chansonfreunden und unter Jazzfans. Mit diesem Album sollten die Elektronikaficionados hinzukommen.

Review: Northern Lite – Back To The Roots

Mit so einem Albumtitel weiß man gleich, worauf es hinausläuft. Oldschool ist Programm. Heißt im Falle von Northern Lite: Arbeit als Duo, Gitarren raus, reine Elektronik. Auch mal ganz schön. Und Depeche Mode covern sie obendrein.

Review: Lary – Hart Fragil

Vor dreieinhalb Jahren beeindruckte Larissa Sirah Herden, kurz Lary, mit „FutureDeutscheWelle“ und einer unerhörten Mixtur aus Pop, elektronisch glitzerndem Neo-R’n’B, dicken Beats, souligem Gesang, Dubstep, Hip- und Trip-Hop und mehr. Mit „Hart Fragil“ folgt nun der kaum weniger fantastische Nachfolger.

De/Vision – Citybeats

Steffen Keth und Thomas Adam liefern jahrein, jahraus zuverlässig Nachschub an niemals peinlich werdendem Futter für die Synthiepop-Fans da draußen. Und bestätigen zum 30-jährigen Bandjubiläum die gute Form, die schon den Vorgänger „13“ auszeichnete.

Review: Florence + The Machine – “Hunger”

Das hat nicht lange gedauert. Florence + The Machine legen mit “Hunger” die zweiten Veröffentlichung ihres anstehenden Albums “High As Hope” nach. Ein auffällig positiver, geradezu gut gelaunter Song – sowas haben wir seit “Dog Days Are Over” nicht mehr so deutlich von ihr gehört. Sängerin Florence Welch erinnert sich an ein altes Ich, wie [...]

Review: Arctic Monkeys – Tranquility Base Hotel + Casino

Es gibt noch Bands, die auch nach ein paar Jahren im „Geschäft“ noch etwas wagen, ja, mit einem neuen Album gar komplett überraschen. Eindrucksvoller Beweis: Dieses Album hier. Und ein Beweis, was für ein brillanter Produzent James Ford (siehe auch: „Spirit“) ist, wird ebenfalls mitgeliefert.

Jon Hopkins – Singularity

Bei diesem Dauersonnenschein und der Affenhitze da draußen (von manch lästigen Zeitgenossen wollen wir gar nicht erst anfangen) wünscht man sich doch echt manchmal auf einen anderen Planeten. Vielleicht ja auf den, auf den sich Jon Hopkins gerade meditiert hat.

Review: Drangsal – Zores

Eine Frechheit ist das! Dieses zweite Album von Drangsal. Ja, so wird mancher beim ersten Hörkontakt denken (Bitte dranbleiben!). Und Max Gruber lacht sich darüber ins Fäustchen.

Erstes Album der neuen Band um Camouflage-Sänger Marcus Meyn
Review: M.I.N.E “Unexpected Truth Within” (VÖ: 25. Mai 2018)

Das Warten hat ein Ende! Nachdem sie uns mit einer digitalen EP und zwei digitalen Single-Auskopplungen bereits mehr als neugierig auf ihr Erstlingswerk gemacht haben, steht nun endlich das Debütalbum von M.I.N.E ins Haus: “Unexpected Truth Within“. M.I.N.E bestehen aus Camouflage-Sänger Marcus Meyn, Fools Garden-Gitarrist Volker Hinkel sowie Schlagzeuger/Keyboarder und Produzent Jochen Schmalbach (u.a. Madonna, [...]

Erster CD-Release nach fast 18 Jahren!
Review: Sea Of Sin “Future Pulse”

Es war nicht lange still um die deutsche Synthie-Band Sea Of Sin – es war SEHR lange still. Seit dem Debütalbum, “Watch Out!” im Jahr 1995, der Folge-EP “Illuminate” (1997, produziert von Camouflage-Mastermind Heiko Maile!) und dem bisher letzten CD-Release “Urban Chemistry” im Jahr 2000 lag Sea Of Sin auf Eis. Die beiden Gründungsmitglieder Frank [...]

Debütalbum des Synth-Trios
Review: Seadrake “Isola”

Zur Jahreswende haben wir Euch an dieser Stelle die Single “Something Durable” von Seadrake vorgestellt. Nun legen die drei Jungs ihr erstes Album namens “Isola” vor. Der Südafrikaner Hilton Theissen, der Berliner und nun Wahlschweizer Mathias Thürk und der Schwede Rickard Gunnarsson decken auf ihrem Longplayer-Debüt alle Schattierungen des Synthie-Pop und Elektro ab. Die erwähnte [...]

Review: Xenia Beliayeva – Riss

Ist das echt schon fast acht Jahre her, dass Xenia Beliayeva uns mit ihrem Debütalbum „Ever Since“ begeisterte? Tja, ward Tiet, wie nicht nur der alte Hamburger (wo die in Moskau geborene Künstlerin seit Langem lebt und arbeitet) sagt. Schön, dass sie wieder da ist!

Feinster Synthie-Pop wie aus den 80ern
Review: Nina “Sleepwalking”

Man kommt aus dem Seufzen und dem Schwelgen gar nicht raus. Nina scheint direkt mit einer Zeitreisemaschine aus den 1980er Jahren ins Hier und Jetzt gebeamt worden zu sein. An Bord hat sie auf ihrem Debüt-Album all das, was den Synthie-Pop in SEINEM Jahrzehnt so erfolgreich gemacht hat: zuckersüße und melancholische Melodien, eine glasklare Frauenstimme, [...]

Editors – Violence

Die Editors sind ja eine der (wenigen) Bands, bei denen man neue Platten schon deshalb mit Spannung erwarten darf, weil sie sich bislang nie von einem Album zum nächsten wiederholt haben. Und das bleibt auch bei Nummer Sechs so.