Reviews

Yeah But No – Demons

„Melancholisch, atmosphärisch, poppig, groß“ – so haben wir ja schon das Debüt von Yeah But No gelobpreist. Wie wollen wir das jetzt noch steigern? Denn „Demons“ gelingt diese Steigerung schließlich auch. Dieser Sound muss Fans elektronischer Popmusik zwischen Basildon und Berlin, zwischen Depeche Mode und Moderat, einfach erfreuen.
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Über Playlists, Alben vs. Streaming und Kraftwerkreferenzen
Metronomy Forever – Review vs. Interview

Fotocredit: Gregoire Alexandre Wer gestern in der Berliner Columbiahalle bei Metronomys bislang größtem deutschen Headliner-Konzert (so sprach Frontmann Joe Mount auf der Bühne) dabei war, konnte wieder einmal erleben, wie großartig und mitreißend man elegante elektronische Popmusik live darbieten kann. Es wurde gefeiert: das starke neue Album „Metronomy Forever“. Und ein Interview mit Joe haben [...]

Trentemøller – Obverse

Herzlich Willkommen, der Herbst ist da! Und, wie praktisch, wir haben für euch gleich das passende Album zur Hand. Auf Anders Trentemøller ist eben Verlass. Der Däne liefert mit seinem fünften Album ein weiteres melancholisches Meisterwerk ab.

The Murder Capital – When I Have Fears

Geht es einem Land schlechter, geht es der Musik besser. Steile These oder teils traurige, teils aufrüttelnde Wahrheit? Musterbeispiel ist (immer!) Großbritannien. Damals, als die eiserne Lady das Land in kaltherzige Depression tauchte, da entstanden zwischen Punk, Post-Punk und New Wave, ja später auch Synthiepop, Unmengen an grandioser Musik. Es gibt erste Anzeichen für Vergleichbares [...]

Lana Del Rey covert Sublime – “Doin’ Time”

Lana Del Rey, self-made „Queen of California“ und Botschafterin des sinnlich-luftigen, düsteren Sounds, entzückt uns diesen Sommer mit einem exzellenten Cover des 90er-Klassikers “Doin’ Time” von Sublime. Es vergehe kein Tag, an dem sie nicht mindestens einen Sublime-Song Zuhause höre, erzählte sie kürzlich dem britischen New Musical Express (NME). Für LDR seien die Sublime-Songs die [...]

Drab Majesty – Modern Mirror

So viele oder gar mehr gute (neue) Platten aus Cold Wave und Postpunk gab es doch höchstens … zu Zeiten, als Wave und Postpunk erfunden wurden, oder? Gerade aus den US of A kam da in den letzten Jahren viel Begeisterndes. Zum Beispiel jetzt das dritte Album von Drab Majesty.

Hot Chip – A Bath Full Of Ecstasy

Wie machen die das nur immer, diese zauselig-sympathischen Nerds von Hot Chip? Liefern einen Volltreffer nach dem anderen ab – und wenn mal zwischendurch nur so Ergebnisverwaltung auf hohem Niveau durchgerutscht ist, schrauben sie an ein paar kleinen Knöpfchen, verlegen noch ein paar Kabel und schlurfen mit dem nächsten Album wieder an die Spitze zurück. [...]

Hælos – Any Random Kindness

Trip-Hop. Eine der vielleicht wunderbarsten Varianten der Popmusik. Massive Attack! Portishead! Lamb! Die frühe Björk! Oha, jetzt haben wir die Lorbeeren für das zweite Album von Hælosaber ganz schön hoch gehängt. Dabei kommen die noch nicht mal aus Bristol.

Jakuzi – Hata Payı

Das sind doch diese Sounds, die wir so lieben. Synthiepop! Mit einem gehörigen Dark- und New-Wave-Einschlag obendrein. Doch nanu, irgendetwas erstaunt das Ohr. Ja, genau, hier wird auf Türkisch gesungen. Wer von den Lesern bereits vorher türkischen Synthiepop kannte, der hat entweder bereits vor zwei Jahren Jakuzis Debütalbum gehört oder melde sich bitte bei uns.

Live at the Royal Opera House in London
Review: Pet Shop Boys – Inner Sanctum

Die Pet Shop Boys zeigen im vierten Jahrzehnt ihrer Bandgeschichte, dass sie es immer noch drauf haben. „Inner Sanctum“ ist eine perfekte, moderne Hightech-Popshow, die mit dem altehrwürdigen Royal Opera House in London keinen mondäneren Ort für dessen Aufführung hätte finden können. Neil Tennant und Chris Lowe werden in halbgeöffneten, riesigen Kugeln auf die Bühne [...]

Review: Sea of Sin „Unbroken“

Dieser Artikel erzählt ein kleines Synthie Pop-Märchen: Es waren einmal zwei Jungs, die vor vielen Jahren ihrer Leidenschaft nach elektronischen Popsongs nachgingen und ein paar Songs veröffentlichten. Ein eigenes Album, eine eigene CD und große öffentliche Aufmerksamkeit war nicht das vorrangige Ziel. Wie es im Leben so kommt, verlief das musikalische Projekt Sea of Sin [...]

Christopher von Deylen veröffentlicht das zehnte Schiller-Studioalbum
Review: Schiller – Morgenstund

Die Erwartungen an das neue Schiller-Album „Morgenstund“ sind aus künstlerischer wie kommerzieller Sicht riesig. Ein schwieriger Spagat für Schiller-Mastermind Christopher von Deylen. Die neun Studioalbum vor „Morgenstund“ erreichten fünfmal Platz 1 in den deutschen Charts, gingen mit Ausnahme des Debüts sämtlich in die Top 10. Bei dieser Erfolgsgeschichte ist es nachvollziehbar, dass von Deylen sein [...]

Apparat – LP5

März. Zeit für ein neues Album des Monats. Vielleicht von Apparat? Hat der riesige Erfolg mit Moderat zu viel Druck fürs nächste Soloalbum aufgebaut oder eher befreiend gewirkt? Sascha Ring gibt die richtige Antwort.

White Lies – Five

Immer auf der Suche nach ihr und ihm. Ihr, der großen Melodie. Ihm, dem großen Popsong. Auf ihrem fünften Studioalbum sind die White Lies diesbezüglich gleich mehrfach fündig geworden.

The Twilight Sad – It Won/t Be Like This All The Time

Wird langsam Zeit für das erste Album des Monats für das Jahr 2019, oder? Und wir wagen mal zu prophezeien, dass nicht nur Robert Smith das fünfte Album der Schotten auch am Jahresende in seinen Top 10 haben wird.

Querbeats – Rückblick 2018: November/Dezember

Auf in die letzte Runde des Jahresrückblicks 2018. Und da wie üblich im Dezember so gut wie keine relevanten neuen Alben mehr erschienen, packen wir den gleich mit zum November. Viel Spaß und mal sehen, was 2019 so geht!

Radioaktivists – Radioakt One

Nein, das ist keine Superband für Brillenmodels. Nein das ist keine Superband für Mobydoubles. Aber vielleicht ist es ja eine Superband für die Electro-Szene. Die Namen Daniel Myer (Haujobb, Architekt), Krischan Wesenberg (Rotersand, Future Lied To Us), Frank Spinath (Seabound, Edge Of Dawn) und Sascha Lange (ja genau, unser Lieblings-Depeche-Mode-Fanbuchautor) sprechen dafür.

Querbeats – Rückblick 2018: Oktober

Der Jahresrückblick 2018 nähert sich dem Ende. Für die vorletzte Ausgabe (November und Dezember passen in eine) haben wir aber den vielleicht pickepackevollsten Monat erwischt. Also ran an die 16 Alben hier:

Querbeats – Rückblick 2018: September

Hinein in den Septemberrückblick. Unter den 13 hier versammelten Platten findet sich so manche Empfehlung (und auch mal ein bis zwei Nicht-so-ganz-Empfehlungen):

Querbeats – Rückblick 2018: Juli/August

Weiter geht der Jahresrückblick. Im Sommer herrscht gerne mal Dürre, nicht nur wettertechnisch, wie in diesem Jahr, sondern auch plattenmäßig. Daher fassen wir den Juli und den August zusammen und kommen dann doch auf eine schöne Trefferquote:

Der Review-Weihnachtskalender - Türchen 17-24 ;-)
Querbeats – Rückblick 2018: Juni

Mexiko! Südkorea! War was? Ach so, Fußball-WM. Sicher auch ein Grund, warum im Juni einige Platten weniger herauskamen. Wir haben trotzdem zehn schöne Alben gefunden und setzen damit jetzt zügig unseren Jahresrückblick fort: