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Re-Release: Garbage – Bleed Like Me (Remastered)

Auch Garbage treiben zuverlässig die Reihe ihrer Wiederveröffentlichungen voran. Nach dem bahnbrechenden Debüt, der schillernden „Version 2.0“ und dem strittigen „beautifulgarbage“ (zu dessen Jubiläumsausgabe wir ein Interview mit Butch Vig führen durften, welches ihr hier gerne nochmal nachlesen dürft) sind wir nun endgültig in ihrer mittleren Schaffensphase angekommen, bei „Bleed Like Me“, das damals eine Art Rekonsolidierung darstellte.

Back to the roots hieß es im Umfeld dieser Platte im Jahre ihres Erscheinens im April 2005. Nanu, 2005? Bisher gab es doch immer eine „20th Anniversary Deluxe Edition“, und jetzt konnten sie sich nicht bis nächstes Jahr gedulden? Nun, vielleicht ja, weil Schaltjahr ist. Oder die Welt bald untergeht. Vielleicht aber auch einfach, weil die Zeit für ein Wiederhören reif ist und die Band uns bald endlich wieder auf Tour besuchen möchte (siehe unten)?

Jedenfalls lohnt der erneute Kontakt mit „Bleed Like Me“, auch wenn Shirley Manson selbst sagt: „Dieses Album war schwierig zu realisieren und führte dazu, dass die Band kurz nach seiner Veröffentlichung eine fünfjährige Pause einlegte.“ Aber sie fährt eben auch so fort: „Im Laufe der Jahre hat es sich jedoch zu einem festen Bestandteil unserer Diskografie entwickelt, so dass wir uns aufgrund der vielen Bitten unserer Fans entschlossen haben, es endlich auf Vinyl zu veröffentlichen.“

Und das ist auch gut so. Denn es gibt auch hier viel Hörenswertes. Der wieder geradlinigere, rockigere Ansatz führt zu knackigen Songs, die sich doch irgendwann zu Dauerbrennern entwickelt haben. Wie „Why Do You Love Me“, „Run Baby Run“, „Boys Wanna Fight“ oder „Sex Is Not the Enemy“, aber auch subtilere Schönheiten wie der Titelsong oder das cinematische Finale „Happy Home“ zeigen.

Wie immer kommt die komplett geremasterte Wiederveröffentlichung in diversen Formaten, physisch wie digital. Als 2-CD-Edition, 2-LP-Ausgabe oder 1-LP-Version. Es gibt 17 Bonustracks – zehn B-Seiten und sieben Remixe bzw. Alternativversionen. Darunter das fetzige Ramones-Cover „I Just Wanna Have Something To Do“, die Schmachtperle (und Solosingle) „Tell Me Where it Hurts“ oder das rare „Betcha“. Wieder einmal eine lohnende Ergänzung der Sammlung.

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PS: Wir freuen uns, Garbage endlich mal wieder live in Deutschland begrüßen zu dürfen. Und zwar hier:

02.07. Wiesbaden (Schlachthof)

04.07. Berlin (Uber Eats Music Hall)

05.07. Köln (Palladium)

www.garbage.com

www.facebook.com/GarbageOfficial

Thomas Bästlein

Thomas Bästlein schreibt (früher unter dem Spitznamen Addison) seit Anfang 2007 für depechemode.de. Hauptberuflich arbeitet er im öffentlichen Dienst. Du kannst Thomas online bei Facebook treffen.

1 Kommentar

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  1. Ticket für Berlin

    Ich verkaufe zum Originalpreis ein Ticket für das Garbage Konzert am 04.07.2024 in Berlin. Es handelt sich um ein Ticket im bereits ausverkauften Rang. Bei Interesse gern eine PN an mich.

    Antworten

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