Filmpremiere in London

Weitere Details zu „Spirits in the Forest“

Am Mittwoch fand in London die Filmpremiere von „Spirits in the Forest“ statt. Geladen waren Journalisten, Blogger und weitere Gäste, die nach ersten Berichten einen Depeche-Mode-Film zu sehen bekamen, wie ihn die meisten Fans wohl nicht erwarten.

Bei der Filmvorführung anwesend waren neben Dave Gahans Bruder Phil auch Manager Jonathan Kessler, Live-Keyboarder Peter Gordeno sowie Regisseur Anton Corbijn, der sich im Anschluss den Fragen des Premierenpublikums stellte. Dabei erzählte Anton auch, auf was sich die Fans im kommenden Jahre freuen können. Doch dazu später.

Depeche Mode – "SPIRITS In The Forest" (60 second trailer)

Zunächst zum Film. Seit der Premiere am Mittwoch sind zwei Film-Reviews im Netz veröffentlicht worden. Beide Autoren sind sich darin einig, dass „Spirits in the Forest“ weder ein klassischer Konzertfilm noch eine Fortsetzung der legendären „101“-Documentary von D.A. Pennebaker ist. Wer bei „Spirits in the Forest“ überwiegend Liveaufnahmen von den zwei Abschlusskonzerten in Berlin erwartet, die mit ein paar Geschichten rund um Fans garniert sind, wird enttäuscht werden.

Im Mittelpunkt des Films stehen sechs Fans aus verschiedenen Ländern. Sie eint die Liebe zur Musik von Depeche Mode, die sie ihr Leben lang begleitet, durch unterschiedliche Phasen und Situationen. „Depeche Mode sind der Soundtrack zu meinem Leben“ – der Film soll dieses Lebensgefühl, das viele Fans teilen, den Rezensenten zufolge auf den Punkt bringen.

Die Story über die Fans kulminiert schließlich in Berlin, wo die Sechs zu den beiden Konzerten von Depeche Mode zusammen
feiern. Die Zuschauer bekommen bei „Spirits in the Forest“ zwar auch Live-Aufnahmen zu sehen, Die spielen jedoch eine untergeordnete Rolle genauso wie Auftritte der Bandmitglieder.

Spirits in the Forest“ wird weltweit am 21. und 24. November 2019 in den Kinos gezeigt.

Live-DVD und neues Buch im nächsten Jahr

Bei der anschließenden Fragerunde offenbarte Anton Corbijn noch einige Pläne für 2020, das Jahr, in dem Depeche Mode bekanntlich ihr 40-jähriges Bandjubiläum feiern.

So wartet auf die Fans eine Live-DVD mit einem Mitschnitt der Berlin-Konzerte. Interessanter Fakt am Rande: Es wurde lediglich der zweite Abend komplett mitgeschnitten, der erste Abend wurde nur teilweise gefilmt.

Außerdem können sich Fans auf ein neues, umfangreiches Buch über Depeche Mode freuen, an dem Anton Corbijn gerade arbeitet.

Quellen:
https://almostpredictablealmost1.blogspot.com/2019/10/depeche-mode-spirits-in-forest-curzom.html
http://halotheviolatorbook.com/spirits-in-the-forest-review/

Letzte Aktualisierung: 1.11.2019 (c)

 Sven Plaggemeier
Sven ist Gründer und Betreiber von depechemode.de. In seinem Hauptberuf arbeitet er als Redaktionsleiter eines Stadtportals. Du kannst Sven bei Facebook, Xing und LinkedIn treffen.

366
Kommentare

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  1. R.
    6.11.2019 - 17:31 Uhr
    70

    Das dM in dem Film garnicht auftauchen scheint so nicht zu stimmen. Ich habe gehört das 3 Songs von dem Berlin Konzert gezeigt werden.

    • FCDM
      6.11.2019 - 17:36 Uhr
      70.1

      Hat ja auch keiner behauptet, aber das Hauptaugenmerk liegt auf den sechs Fans.

  2. Tobias
    6.11.2019 - 13:23 Uhr
    69

    DM - Spirits in the Forest Karten für Frankfurt zu vergeben.

    Hallo,
    ich habe 2 Karten für den 21.11.19 in Metropolis in Frankurt
    (Kino 8 , Reihe E, Plätze 9/10) übrig, will die jemand, wäre schade wenn Sie verfallen, da ich da leider nicht kann.

    • Johannes
      6.11.2019 - 19:37 Uhr
      69.1

      Da es in unserer Traumcity besseres gibt als diesen Scheiss DM Film anzuschauen verkaufen wir unsere 6 Karten Berlin Metropole für 39 Euro pro Stück. Viel Spass beim Film ihr Arschgeigen!

      • DM86-12
        7.11.2019 - 9:32 Uhr

        @Johannes

        Wer die „Arschgeige“ ist, ist ja klar, wenn man direkt 6 Karten kauft und sich dann verrückt machen lässt, um sie dann hier für 39 Euro anzubieten …

  3. DM86-12
    6.11.2019 - 9:14 Uhr
    68

    ...

    Wenn sich DM scheinbar wiederholen, wird gemeckert. Wenn DM oder in dem Fall Corbijn einen anderen Ansatz wählen, liegen de Nerven blank. Am besten der 20. Konzertfilm, aber auf allerhöchstem technischen Niveau, weil drunter geht es ja nicht. Aber wegen 12 oder 15 Euro hier rumheulen.
    Was soll die eigentlich die Wortklauberei? Ob der Film mit oder über DM ist, ist doch jetzt echt Erbsenzählen auf hohem Niveau. Der Film dreht sich 94 oder 96 Minuten um DM. Also von „Verarschung“ oder „Irreführung“ zu reden , ist mal stark übertrieben. Wie oft sollte die Band den in dem Film zu sehen sein, damit alle zufrieden hier sind? Sie wären es vermutlich auch nicht, wenn es ein reiner Tourfilm wäre…

    • LittleSpiritist
      6.11.2019 - 9:32 Uhr
      68.1

      Die Mischung machts, ein reiner Konzertfilm wäre überflüssig da ja sowieso die DVD dazu kommt, aber 92 min. über sechs Fans die ihre Geschichte erzählen wie sie zu Depeche Mode kamen ist auch langweilig. D.A. Pennebaker hat es damals mit 101 genau richtig gemacht.

      • DM86-12
        6.11.2019 - 9:47 Uhr

        Ob das langweilig ist,

        kann ich noch nicht beurteilen, weil ich den Film – wie übrigens alle hier- noch nicht gesehen habe…

    • Peter
      6.11.2019 - 10:37 Uhr
      68.2

      Schon mal einen reinen Konzertfilm von Depeche Mode auf deinem genannten höchsten technischen Niveau gesehen ? Also ich nicht !!! Schön wärs ja mal

      • DM86-12
        6.11.2019 - 11:55 Uhr

        @Peter

        Vielleicht bin ich in der Hinsicht was anspruchsloser, aber die ersten DM-Filme (101 und Live in Hamburg) hab ich auf Video verschlungen. Alles danach dann in entprechend anderen Formaten. Mir ist der Inhalt immer was wichtiger als die maximale Soundqualität, die ich eh anzweifele, ob der Genuss dann alles andere toppt.

    • Ron
      6.11.2019 - 11:24 Uhr
      68.3

      Niveaulos aber absolut . 12 bis 15 Euro sind für einige ne Menge Holz . Aber mit Deiner herablassenden Art war ja nichts anderes zu erwarten .

      • DM86-12
        6.11.2019 - 11:51 Uhr

        @Ron

        Klar sind 12 bis 15 Euro viel Geld. Leider verstehst Du den Zusammenhang nicht. Bei jeder Veröffentlichung der Band wird reflexartig der Ruf nach höchster Klang- und Bildqualität und noch ein bisschen mehr laut. Das bedeutet also, dass etliche Herrschaften über ein sagenhaftes Equipment verfügen müssen. Persönlich kam ich mit den Veröffentlichungen immer gut klar, aber einigen hier ist das dann nicht gut genug.
        Bei 12 bis 15 Euro für ne Kinokarte geht das Gejammer dann aber los. Mit einer herablassenden Art hat das nichts zu tun. Einfach mal ein bisschen denken, bevor man sich angegriffen fühlt.

    • Blackmode
      6.11.2019 - 12:52 Uhr
      68.4

      DM86-12

      Ich bin ganz deiner Meinung!

  4. LittleSpiritist
    6.11.2019 - 9:00 Uhr
    67

    Depeche Mode gehen nach dem Kinofilm, der LiveDVD und der Modebox in Rente, ja sie hören auf, deswegen wird nochmal alles geballt auf den Markt geworfen.

    • DM86-12
      6.11.2019 - 9:24 Uhr
      67.1

      Ich sehe da

      überhaupt keinen Zusammenhang. Andere Künstler „ballern“ die 5.Box und das 8. Best of Album auf den Markt, aber hören längst nicht auf. Es ist der heutigen Zeit geschuldet mit immer geringeren Albenverkäufen, dass die Künstler über andere Produkte nachdenken und sie veröffentlichen. Sicherlich auch ab und an auf Druck der Plattenfirmen. Der Zwang diese kaufen zu müssen, hat am Ende kein Fan. Es ist wie immer ein Angebot. Wenn ich Klamotten kaufen will, kaufe ich in der Regel auch nicht die Kleiderständer leer.

  5. Master of shisha
    5.11.2019 - 23:29 Uhr
    66

    Neun mit shiggaz und amg

    Mit shiggaz yeh

    • LittleSpiritist
      6.11.2019 - 8:09 Uhr
      66.1

      Nochmals, so etwas habe ich nicht geschrieben!

  6. Master of shisha
    5.11.2019 - 23:23 Uhr
    65

    6 fan und. 5 man

    Krass Mukke +Kino wie Loft Anlage Hifi und tv

  7. Violation 2020
    5.11.2019 - 21:48 Uhr
    63

    Yes...

    …that’s the reason why some people are disappointed with the movie. It is not necessary to watch it because we already know that the concert as such will play a very minor part.

    Just a few people seem to be interested in the story of the six fans playing the major part, but it’s OK.

    However, some guys do not have the ability to understand this. You can repeat your the argumentation a hundred times, they won’t insightful. ;-)

    • Violation 2020
      5.11.2019 - 21:49 Uhr
      63.1

      Dies war als Antwort an Troy (61.1) gedacht.

    • LittleSpiritist
      5.11.2019 - 22:09 Uhr
      63.2

      Euer Schottisch ist irgendwie komisch.

  8. Violation 2020
    5.11.2019 - 20:25 Uhr
    62

    Was tut man an einem Abend, an dem im TV nur langweiliger Kram läuft? Man hört Depeche Mode. :-) Momentan läuft PTA…

    Man kann über die „Alan-Frage“ streiten wie man will, aber man muss zugeben, dass Precious ein endgeiler Song ist. :D

    Enjoy!

  9. Kreta
    5.11.2019 - 20:18 Uhr
    61

    Ganz schön Kulturfremd

    Die wenigsten begreifen hier, daß es um den Spirit (Spirit das Album – nun IN THE Forest – na klingelts..??) um D/M handelt und nicht um ein Live-Auftritt. Der „Spirit“ zwischen den Fans und der Band und den Fans. Menschen aus allen Herren Ländern kommen zur Sprache und beschreiben ihre Intention zu unseren Rockern. Das ist doch mal sehr interessant und was anderes. Ja das ist Kreativ und kein Album mal im Kino hören. Ein BerlinTAGundNACHT halt nur mit D/M Fans (für die dies verstehn). So wird ein Schuh draus.

    • Troy
      5.11.2019 - 21:30 Uhr
      61.1

      Yeah, but...

      People knew a concert was filmed, as had been the norm with DM for almost 20 years. They announce this, mention the concert, explain the fan inclusion: have everybody assume it’s like the „Alive in Berlin“ video, and sell tickets for a one-night only theater event, without making it clear that this is not the concert. It sounds like a trick and it’s almost certainly Kessler’s idea.

      • plötzlich anders
        5.11.2019 - 22:29 Uhr

        I agree, as I said before – there is a level of „bait and switch“ to it – getting all the fans into the cinema for a one of a kind concert broadcast is something completely different than paying EUR 17 to see a documentary one could just the same watch on Arte some day.
        I know I’ll probably like this film anyway, but there really isn’t much need to see a documentary film in the cinema for a premium ticket price.

    • the.legion
      5.11.2019 - 22:44 Uhr
      61.2

      Nö,

      darum gehts nicht, und das hat auch nichts mit verstehn, dumm oder schlau zu tun. Es geht letztlich nur darum, ob man sich für die Geschichte anderer Fans interessiert oder nicht. Dabei ist der Titel wohl bewusst doppeldeutig gewählt, denn er steht doch gerade wegen SPIRIT viel mehr für das, was die meisten auch erwartet haben und als was der Film angekündigt war: einen Konzertfilm.
      Ich kann bestens nachvollziehen, wenn man kein Interesse an der Geschichte anderer Fans hat. Das gilt insbesondere für jeden in der DDR gross gewordenen Fan, wie mich selbst. Denn ein solcher Fan hat mit seinem eigenen Leben eine weitaus interessantere Geschichte zu erzählen, als jeder in einem freien Land Aufgewachsene. Was SPIRIT ist, muss ich mir von niemandem erzählen lassen, ich habe ihn mit jeder neuen Platte, Kassettenaufnahme, Maxi, mit jedem neuen Poster und mit meinem ersten Konzert am 09.10.1990 erlebt. Mehr SPIRIT geht nicht.

      Ein derartiger Film ist daher absolut uninteressant für mich.

      • DM86-12
        6.11.2019 - 9:43 Uhr

        @the.legion

        Es geht wohl weniger um die 6 einzelnen biographien, sondern um einen Erklärungversuch, die intensive, und über die Jahre noch magischere Beziehung der Band zu ihren Fans zu erklären. Dabei wurden eben diese 6 Fans aus unterschiedlichen Erdteilen ausgewählt. Die Biographien sind -logischerweise- alle verschieden, aber die gemeinsame Schnittmenge ist DM.
        Ich finde übrigens Deine Arroganz bemerkenswert, dass Du Dein Desinteresse an anderen Biographien verallgemeinerst, weil Du stellvertretend für alle, die in DDR aufgewachsen sind, sprichst. Hut ab vor solch einer Überheblichkeit.

    • the.legion
      5.11.2019 - 22:52 Uhr
      61.3

      Und noch

      eins: beworben wird der Film mit „a depeche mode film“, was er ja gerade nicht ist. Da darf man schon mal darüber nachdenken, was das soll und kann sich auch verschaukelt fühlen, wenn er statt eines depeche mode films einen solchen über 6 unbekannte menschen sieht

      • DM86-12
        6.11.2019 - 9:45 Uhr

        Wo ist das Problem?

        Es geht in dem Film die gesamte Laufzeit um das Thema DM.
        Wieso fühlt sich dann jemand verschaukelt? Vielleicht weil der zu erwartende 08/15 Standardkonzertfilm eben nicht gezeigt wird …

    • DM86-12
      6.11.2019 - 9:02 Uhr
      61.4

      @Kreta

      Ich das 100% auch so. Wenn sich scheinbar wiederholen, wird gemeckert. Wenn DM oder in dem Fall Corbijn einen anderen Ansatz wählen, liegen de Nerven blank. Am besten der 20. Konzertfilm, aber auf allerhöchstem technischen Niveau, weil drunter geht es ja nicht. Aber wegen 12 oder 15 Euro hier rumheulen …

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