Sono – 20 Years – The Singles 2000 – 2020

Sind das echt schon 20 Jahre? Dabei kommt es einem wie gestern vor, als „Keep Control“ die Clubs aufgemischt hat. Danach folgte eine beeindruckende Liste weiterer fabelhafter Singles, wie diese Werkschau eindrucksvoll beweist.

Wie zeitlos „Keep Control“ ist, beweist der Erfolg, den die Neuauflage in Form des frischen und (besonders in der vollen achtminütigen Version) wunderbar dynamischen „Artbat Remixes“ derzeit hat. Da haben Martin Weiland, Florian Sikorski und Lennart A. Salomon ihrer Bandgeschichte damals schon einen ordentlichen Kickstart verpasst.

Sono - Keep Control (ARTBAT Remix)

Die Singles-Sammlung geht dann auch schön chronologisch von Highlight zu Highlight. Das Debütalbum „Solid State“ (2001) ist gleich viermal vertreten, u. a. noch mit dem zweiten frühen Hit „Blame“ und dem immer unterschätzten „2000 Guns“. Es folgt die knackige Non-Album-Single „Heading For“, dann je zwei Beiträge von „Off“ (2003) – z. B. „A New Cage“ – und „Panoramic View“ (2007) – von Letzterem hätte es damals gerne mehr Singles als die gitarrengestützte Großstadtträumerei „All Those City Lights“ und die herrliche 80er-Wavenummer „Always Something Missing“ geben dürfen.

SONO - All Those City Lights (Official)

Auch das Clubalbum „Plus“ (2009) ist mit zwei Stücken vertreten, darunter der Live-Mitsing-Favorit „Better“. Nach längerer Albumunterbrechung folgte 2016 „Backyard Opera“, das hier mit beiden Vorabsingles (z. B. das supersonisch coole „Supersonic“) und beiden Albumsingles (darunter das Tanita-Tikaram-Cover „Twist In My Sobriety“) am Start ist.

SONO - Supersonic (Official)

Womit wir schon beim (bislang) letzten Album angelangt sind, dem großartigen „Human“ (2018), das auch vierfach vertreten ist und mit dem lässigen „Amplify“, dem moderatesken „Let Go“, dem politisch immer noch relevanten und auch ansonsten einen Karrierehöhepunkt darstellenden „Somewhere Beyond The Sea“ und dem eingängigen „Top Of The World“ gut die Bandbreite Sonos wiederspiegelt.

SONO - Somewhere Beyond The Sea (Official Music Video)

Aber es gibt neben der handlichen Hitsammlung auch noch richtigen Mehrwert für die Fans hier – nämlich gleich drei neue Stücke. Das sanfte und doch tanzbare „Love“ beschwört die Kraft der Liebe, „Living A Memory“ groovt leicht melancholisch dahin, doch das Highlight der drei Neulinge ist die grandiose Coverversion eines der besten Songs, die je geschrieben wurden: „Space Oddity“ von David Bowie!

Chapeau! Auf die nächsten 20! Und jetzt freuen wir uns auf die Jubiläumstour mit folgenden Terminen:

06.03.2020 Bielefeld, Movie
07.03.2020 Hannover, Subkultur
20.03.2020 Rüsselsheim, Das Rind
21.03.2020 München, Backstage Club
27.03.2020 Dresden, Puschkin
28.03.2020 Leipzig, Moritzbastei
16.04.2020 Hamburg, Knust
17.04.2020 Berlin, Frannz Club
24.04.2020 Oberhausen, Kulttempel
25.04.2020 Waisenhäuser Strand, Plage Noire Festival
25.07.2020 Köln, Amphi Festival

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Letzte Aktualisierung: 22.2.2020 (c)

 Addison
Addison heißt eigentlich Thomas Bästlein und schreibt seit Anfang 2007 für depechemode.de. Hauptberuflich arbeitet er im öffentlichen Dienst. Du kannst Thomas online bei Facebook treffen.

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Kommentar

  1. Markus
    26.2.2020 - 15:32 Uhr
    1

    Danke für den Tipp!

    Ich weiß nicht warum und wie ich das in nunmehr fast 20 Jahren schaffen konnte, aber die Band ging komplett an mir vorbei – bitte nicht schlagen ;-) Sehr hörbar. Und ich denke mal, mit so einer Singles-Compilation erwischt man schon mal einen ganz guten Querschnitt. Ich habe auf jeden Fall Lust auf mehr bekommen :-)

    LG Markus