US-Tour

Depeche Mode in Washington D.C.

Depeche Mode on stage. Foto: Uwe GrundAm Dienstag ging es für Depeche Mode nach Washington D.C. Nachdem die Band zuvor in Wantagh zahlreiche Änderungen in die Setlist eingebaut hatte, kehrte sie in der Jiffy Lube Live-Halle zum Standard-Set zurück. Zu dem gehört auf der US-Tour offenbar jetzt „The Child Inside“.

Setlist

01. Welcome To My World
02. Angel
03. Walking In My Shoes
04. Precious
05. Black Celebration
06. Policy Of Truth
07. Should Be Higher
08. Barrel Of A Gun
09. The Child Inside
10. But Not Tonight
11. Heaven
12. Soothe My Soul
13. A Pain That I’m Used To
14. A Question Of Time
15. Enjoy The Silence
16. Personal Jesus
— Zugabe—
17. Home
18. Halo
19. Just Can’t Get Enough
20. I Feel You
21. Never Let Me Down Again

Letzte Aktualisierung: 11.9.2013 (c)

 Sven Plaggemeier
Sven ist Gründer und Betreiber von depechemode.de. In seinem Hauptberuf arbeitet er als Redaktionsleiter eines Stadtportals. Du kannst Sven bei Facebook, Xing und LinkedIn treffen.

33
Kommentare

  1. sisterofnight
    13.9.2013 - 17:22 Uhr
    30

    Vielen Dank für die Blumen :)

    @little treasure, #21 & @olli 71/83, #22:

    Ganz vielen lieben Dank für die netten Komplimente :).

    Ich hatte gestern das dringende Bedürfnis, mal etwas sachlicher zu diskutieren, da sich mir bei zu viel unsachlicher Diskussion der Magen umdreht – daher meine beiden langen Posts.

  2. B. Stinson
    13.9.2013 - 0:33 Uhr
    29

    Sorry – mal ein wenig Off Topic, wollt aber mal diesen Live Mitschnitt von Halo mit euch teilen:

    http://vimeo.com/71147572

    Kriegt man ja richtig Lust auf Corbijns Version.

  3. Mike
    12.9.2013 - 18:31 Uhr
    28

    Wie sich die Zeiten ändern! Früher bei der 83er Tour oder auch 84er, 86er – Tour kamen nach meinen Erinnerungen nur eingefleischte Mode-Fans zu den Konzerten, oder eben Leute mit einem eigenwilligen Musikgeschmack. Gelgestylte Haare, die bis an die Hallendecke reichten füllten die Räumlichkeiten und so gut wie alle Besucher waren schwarz gekleidet. Seit „Music for the Masses“ änderte sich da einiges. Bei ihrem ersten Teil der Deutschland-Tournee konnte ich des Öfteren lesen, das die Band in halbleeren Hallen spielte. Das sind nicht die Depeschies wie wir sie wollen, hieß es. Das neue Album klingt viel zu kommerziell usw. Es hat nach meiner Meinung lange gedauert, bis diese Scheibe von den Fans akzeptiert wurde. Viele alte Fans sind abgesprungen, neue dazu gekommen. Ich war mir früher nicht sicher, ob die Band diesen Imagewechsel überleben kann. Irgendwie wirkt diese Zeit bei mir noch nach, so das ich „Music for the Masses“ bis heute nicht so recht annehmen kann. Auf den heutigen DM-Konzerten ist wirklich jeder Menschentyp vertreten und ich glaube, es gibt viele Leute, die nur zu einem DM-Konzert fahren, weil die Band gerade in ihrer Stadt oder Umgebung eine Konzert geben!

  4. sisterofnight
    12.9.2013 - 17:10 Uhr
    27

    @Mike, #23:

    Super Kommentar. Ich kann dir nur zustimmen:
    ich würde gerne (wie wahrscheinlich viele andere hier) auch mal eine von Grund auf andere Setlist sehen bzw. hören, aus der dann die ganzen „Dauerschleifenlieder“ wie z.B. NLMDA, ETS, PJ verschwinden würden.

    Aber, wie du schon bemerkt hattest, machen Depeche ja irgendetwas richtig, da sie einen Haufen Tickets für ihre Konzerte verkaufen.

    Offenbar ist es so, dass es wirklich der grossen Masse an Konzertbesuchern gefällt, wenn eben die „Gassenhauser“ wie ETS oder PJ gespielt werden.
    Da sind dann selbst die Gelegenheits-DM-Hörer, die mittlerweile immer häufiger auf den Konzerten anzutreffen sind (oder bilde ich mir das ein ?), völlig entzückt und aus dem Häuschen.

    @Violated Jesus, #24:

    Wie ich oben schon geschrieben habe, würde ich mich auch freuen, wenn Depeche ein wenig mehr ihren Back-Katalog beim Zusammenstellen der Setlist berücksichtigen würden und so etwas mehr Abwechslung in die Setlist käme.

    Aus irgendeinem Grund haben sie sich aber offenbar dazu entschlossen, dies nicht zu tun – und ich möchte hier auch nicht über mögliche Gründe referieren, da dies reine Spekulation wäre.

    Bei der letzten Tour zu SOTU wurden ja Strangelove und Master and Servant gespielt, allerdings haben (zumindest in Berlin) beide Lieder nicht ganz so gezündet, wie zu erwarten gewesen wäre.

    Und das liegt daran, denke ich, dass eben auch die Gelegenheits-DM-Hörer und nicht nur die Hardcore-Fans auf die Konzerte gehen:
    Der Gelegenheitshörer bekommt nicht besonders häufig die Gelegenheit, Strangelove oder sogar Master And Servant im Radio zu hören,
    sondern eher PJ, ETS, Precious etc. – und kennt daher die „Gassenhauer“ besser als andere Songs, wie eben M&S oder Strangelove, die seinerzeit trotzdem sehr erfolgreich waren.

    @H.T., #25:

    Ja, stimmt. Bei The Cure gibt’s tatsächlich noch diesen Überraschungseffekt – ich hatte damals beim ersten der beiden ‚Trilogy‘-Konzerte auch nicht erwartet, dass sie drei komplette Alben hintereinander weg spielen.
    Nur die Frisur von Robert Smith bleibt immer gleich :).

  5. Mike
    12.9.2013 - 16:49 Uhr
    26

    Über die Setlist wird ja eifrig diskutiert. In der Tat sollte die Band flexibel genug sein, um spontan viel mehr andere Songs präsentieren zu können. Die Jungs sind absolute Profis und keine Schulband! Nach all den Jahren sollten Gore & Co dazu in der Lage sein, auch wenn ein Großteil ihrer Musik aus der Konserve kommt. Ihren Maschinenpark nutzen sie ja nicht erst seit gestern und ihre erste Tournee ist es auch nicht gerade! Ich kann „Violated Jesus“ nur voll zustimmen.

  6. H.T.
    12.9.2013 - 15:21 Uhr
    25

    Ich kenne nur eine Band die ihre gesamte Setlist von einem auf den nächsten Tag komplett umstellen kann so wie sie gerade Bock drauf haben. The Cure haben diese Freiheit, da bei ihnen auf der Bühne fast alles von Hand gemacht ist und bei ihnen weiß man auch nie wie lange der Abend geht, das kann von mind. 3 Stunden bis 5 Stunden dauern.

    Bei anderen Bands kann ich es nicht sagen, wie die ihre Setlisten umstellen können, da ich bei diversen anderen Bands dann auch nur ein „einmal“ Besucher bin.

    Zu Depeche Mode gehe ich zu meheren Konzerten, weil ich das Gefühl und die Energie spüren möchte die sie mir vermitteln. Mit der minimal geänderten Setliste weiß ich doch schon im voraus.
    Leute merkt es doch endlich mal, es geht bei Depeche Mode nun mal nicht. Aber ich denke fast, die die hier rumnörgeln, waren wahrscheinlich nicht mal auf einem Konzert oder haben einfach kein neues Hobby für sich gefunden nachdem sie vor ein paar Jahren zu Depeche Mode Goodbye gesagt haben.

  7. Violated Jesus
    12.9.2013 - 15:12 Uhr
    24

    @sister of night
    Grundsätzlich stimme ich ja mit den meisten der von Dir genannten Dingen überein. Wobei – Depeche Mode könnten ihre Songs mal im ersten Konzertdrittel von Bowie und im zweiten Drittel von Bono singen lassen. Dann hättest Du schlagartig ein vollkommen anderes Livebild auf DVD und Blu-Ray. :-)

    Was Punkt 2 betrifft. Also der Zwang der Band, immer und immer wieder die gleichen Songs live zu spielen, so sehe ich das ein wenig anders. Grade diese Masse an Hardcore-Fans die die Band umschwärmen, würden doch die Band dafür feiern, wenn sie die Hits stärker mit anderen alten Hits rotieren lassen würde. Und die Hütte wäre trotzdem voll – auch wenn PJ mal gegen BR, ETS gegen Strangelove oder I feel you gegen Master and Servant (oder ähnlich) getauscht würde. Die Band hat eine derart devote Fanschar und auch die Größe, um daran nicht zu Grunde zu gehen.

    Punkt 3 – also die Programmierung und Abstimmung der Synthies betrifft, so glaube ich, dass grade in diesem Bereich sehr stark glorifiziert und mystifiziert wird. Depeche Mode liefern eben kein Hexenwerk ab und wir reden über Songs die schon häufig auf vergangenen Touren präsentiert wurden. Entsprechend groß ist auch der Fundus wenn es darum geht, ältere Songs zu reaktivieren. Natürlich ist das Arbeit und es muss auch gemacht werden. Aber wer programmiert denn die Keyboards für die Tour? Dave? Andrew? Martin? Garantiert nicht. Das wird delegiert und dann geprobt.

  8. Mike
    12.9.2013 - 14:19 Uhr
    23

    Die Shows von DM sind absolut top und sehenswürdig und mir ist auch klar, das sie einige Songs immer wieder spielen müssen. Es kommen DM-Neulinge und Gelegenheitshörer zu den Konzerten, die genau diese Songs hören wollen. Für mich ist das allerdings etwas ausgelutscht, da ich bei jeder Tour seit 1983 dabei bin. DM machen ihre Sache aber vermutlich genau richtig. Ich persönlich möchte eine DM-Tour, die vom Grundaufbau mal wieder völlig andere Songs beinhaltet und wo der Schwerpunkt mehr bei den aktuelleren Alben liegt! Ich bin nicht der Nabel der Welt und deshalb sollen die Jungs das machen, was sie für richtig halten. Ich gehe dann zu einem DM-Konzert, oder eben nicht! Würden DM live wie Madonna verfahren, würden sie sich zum „Horst“ machen, da DM ein ganz anderer Act ist. Dieser ganze einstudierte Gruppentanz ist da nicht so mein Ding, da gefällt mir Daves spontanes Auftreten wesentlich besser, denn da bleibt noch Platz für einen lauten Furz.

  9. olli 71/83
    12.9.2013 - 13:50 Uhr
    22

    @sistersofnight…(einer meiner Lieblingstitel)

    Gut geschrieben und auf den Punkt gebracht,
    ganz neutral und fein.

  10. little treasure
    12.9.2013 - 12:21 Uhr
    21

    @sisterofnight 19+20

    Ich sehe das ganz genau so wie Du, daher absolute Zustimmung!!!
    Respekt vor allem, dass Du Dir die Zeit genommen hast für diese stimmige Darstellung. Du hast alles perfekt auf den Punkt gebracht. Bei so vielen Nörglern und Besserwissern ist man schon geneigt, die Hoffnung aufzugeben, aber welch ein Lichtblick, ausgerechnet von der Schwester der Nacht: Lead me into your darkness!