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Zusammenarbeit

Dave Gahan singt auf neuer Single von Jennylee

Zurzeit ist Dave Gahan mit dem Album Imposter, das er gemeinsam mit den Soulsavers aufgenommen hat, in aller Munde. Doch das ist nicht die einzige Zusammenarbeit des Sängers. Auch auf der neuen Single „Stop Speaking“ von Jennylee singt Dave mit.

Jennylee ist der Künstlername von Jenny Lee Lindberg, Sängerin, Songwriterin und Bassistin bei der Band Warpaint. Bei einigen Fans wird beim Lesen des Bandnamens jetzt etwas klingeln. Und, ja, ihr legt absolut richtig: Warpaint haben bei Depeche Mode während der Global-Spirit-Tour in Nordamerika im Vorprogramm gespielt.

Die Kontakte aus dieser Zeit sind offenbar erhalten geblieben und erfreuen uns kurz vor Weihnachten mit einem unerwartetem musikalischen Output von Dave Gahan.

Über den Song „Stop Speaking“ sagt Jennylee: „‚Stop Speaking‘ handelt von dem Wunsch, in Ruhe gelassen zu werden… unabhängig von den Fehlern, die man machen wird, weiß man, dass man sie irgendwie ohne die Nörgelei anderer in Ordnung bringen wird.“

Sven Plaggemeier

Sven ist Gründer und Betreiber von depechemode.de. In seinem Hauptberuf arbeitet er als Redaktionsleiter eines Stadtportals. Du kannst Sven bei Facebook, Xing und LinkedIn treffen.

215 Kommentare

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  1. ja – ich auch katholisch :D
    Einige Songs spreche mir so aus der Seele, einige introvertiertere Sachen von Martin treffen manchmal voll meinen inneren Zustand.
    z.B. hab ich das Gefühl von „I want you now“ schon öfters erlebt und man freut sich einfach wenn man sich auf diese Art verstanden fühlt. Bei der Liebe gibt es eben schon die ganzen verliebten Liebeslieder, dann die ganzen unglücklichen/sehnsüchtigen Liebeslieder, und die ganz introvertiert-erkrankten Liebeslieder wie die von Martin :D
    „Fly on the windscreen“ fand ich bei aller Heftigkeit schon immer gänsehautmäßig fantastisch, auch wenn es mit „touch me“ dann doch komisch gothic-sexy zugeht :D
    Bin aber trotzdem irgendwie als treuer Fan gecaptured und würde auch wieder auf Konzerte gehen, auch wenn da wieder getrommelt und geklimpert wird :D

  2. Früher war auch nicht alles besser

    Also, ich muss dir zustimmen, da ich damals als Teenie streng katholisch war, sagten mir die Texte von DM , Master and Servant und Blas. Rumors.
    Ich höre die Songs heute und bin auch noch DM Fan.
    Im erwachsenen Alter ändert sich auch der Musikgeschmack.

    • ja – ich auch katholisch :D
      Einige Songs spreche mir so aus der Seele, einige introvertiertere Sachen von Martin treffen manchmal voll meinen inneren Zustand.
      z.B. hab ich das Gefühl von „I want you now“ schon öfters erlebt und man freut sich einfach wenn man sich auf diese Art verstanden fühlt. Bei der Liebe gibt es eben schon die ganzen verliebten Liebeslieder, dann die ganzen unglücklichen/sehnsüchtigen Liebeslieder, und die ganz introvertiert-erkrankten Liebeslieder wie die von Martin :D
      „Fly on the windscreen“ fand ich bei aller Heftigkeit schon immer gänsehautmäßig fantastisch, auch wenn es mit „touch me“ dann doch komisch gothic-sexy zugeht :D
      Bin aber trotzdem irgendwie als treuer Fan gecaptured und würde auch wieder auf Konzerte gehen, auch wenn da wieder getrommelt und geklimpert wird :D

  3. Enjoy The Silence

    Depeche Mode Enjoy The Silence Metal cover ( by Leo Maraccioli )
    Vieleicht mag ja Jemannd Metal, ist gut gemacht.

    Move Dinkelmond

    • enjoy the silence ist auch das beste lied der gruppe von den ganzen

  4. @Dorian Gray und Agent Orange 85

    Gute Kommentare! Ich sehe das genauso.
    Ich bleibe auch bei meiner Meinung: Das Fehlen von Alan Wilder konnten Sie bis heute nicht kompensieren!

    • Nee, sehe ich nicht so
      Sind auch ohne Alan ganz gut unterwegs
      Wobei ich Alan auch immer noch gerne dabei hätte
      Mochte seine Ausstrahlung

    • @ Lucky Star

      Hi,
      und danke für deinen Beitrag. Nun , dass die Jungs auch ohne Alan „können“, bezweifle zumindest ich nicht. Aber ganz ehrlich, ich hatte die letzten Jahre immer ein „ Zittern“ , wurde eine Vorab Auskoppelung oder neue LP von DM angekündigt. Was war ich damals froh, die Single Precious nach dem eher müden Exciter Album zu hören.
      Bei WRONG dachte ich, hey toll.. und dann SotU . Synthie Gebrumme und schrille Gitarrenriffs, war das alles ? Dabei gefielen mir doch sehr viele Melodien bzw Kompositionen auf der LP. Na ja DMachine bleibt ne Wundertüte ( Alone, kongenial) und dann wtR , going backward. Was war da noch DM typisch ? Ein bisschen mehr Gitarre und man hätte die 80er U2 auf dem Plattenspieler.
      Und da setzt mE der Kritikpunkt einiger Mitforisten an. All das faszinierende am DM Sound ist die letzten Jahre zunehmend erodiert, wurde ersetzt durch musikalische “ Gewohnheiten“
      ( ja nix verkehrt machen) , Vibes und Beats, etwas was einem irgendwie mitreißt ? Wo , welcher Song bei Spirit?
      Nein , Alan war nicht das non plus Ultra bei DM, aber ja, er war zur richtigen Zeit bei der richtigen Band , das Präzisionswerk lief rund. Und das was er mit eingebracht hatte, wurde in den letzten Jahre versucht anderweitig zu kompensieren, jedoch eher mut- und emotionslos.
      Z Zt eines Wilders wusste man einfach , die nächste LP wird super. Heute ist das mE mit etwas Hoffnung verbunden.
      Meine persönliche Meinung
      stay depeched

    • „Z Zt eines Wilders wusste man einfach , die nächste LP wird super.“

      … Z Zt ohne Wilders weiß man einfach , die nächste LP wird…

    • früher war auch nicht alles besser

      Ehrlichgesagt fand ich in den 80er Jahren die Alben nach CTA alle zunächst blöd, und habe mich erst nach und nach mit ihnen angefreundet.
      Bei SGR waren mir die Themen als Teenager mit „Master and Servant“ und „Blaspehmous Rumours“ zu heftig. Lust auf eine „Black Celebration“ oder irgendjemand „Stripped“ zu sehen hatte ich im Grunde auch nicht.
      Bei Never Let Me Down Again und Behind the Wheel sind die Melodien ja wohl ein komplettausfall, und mit „Strangelove“ wurde dann schon wieder schmuddelkram in meine Teeniebude gepumpt – und dann diese ganzen Gitarren die nach und nach dazu kamen.
      Bei „Violator“ bin ich dann erstmal voll ausgestiegen – ETS fand ich schon immer langweilig, bei PJ klang es für mich mal wieder nach „geplantem Skandal“.
      Also – ich war schon immer DM Kritiker und fand noch nie alles gut.
      Außerdem habe ich damals in erster Linie die Maxis gesammelt und nicht die LPs.
      Aber die Zeiten ändern sich eben. Die Treffsicherheit lässt nach und der Sound nach Excditer spricht auch meine Ohren nicht mehr so an – woran es liegen mag keine Ahnung. Insgesamt scheint es halt viel einfacher zuzugehen im Tonstudio und bei den Arrangements. Wahrscheinlich von vorne herein „stadiontauglicher“, da Klangdetails in den großen Arenen wohl eher verpuffen.
      Aber ich bin eh grad schlapp wegen Corona und dem ganzen Quatsch der grad passiert, ist mir eigentlich egal was sie als nächstes machen … fühle mich erwartungslos.

    • mediamass

      Der „Promi“-Bereich ist eine humorvolle Parodie auf Klatschmagazine.
      Natürlich ist keine von diesen Geschichten wahr.
      but…why not

    • The sexiest Sänger … warum nicht.
      Ich hätte eher gesagt, „the most soulful popstar of the world“ :D

    • Satire

      Medimass ist eine Satire Seite, schreiben Sie selbst.
      ;)

  5. @Blackmode

    Herrlich, wie hier die Wirklichkeit verschoben wird. „Von DM kann man nix mehr Großes erwarten“, aber dafür startet demnächst Wilder nochmals richtig durch. Indiz dafür? Es ist sehr ruhig um ihn geworden (so ca. 10 Jahre), weil aber sämtliche Erfolgsalben von Recoil eine Neuaflage erfahren, kann man das als den großen Neuanfang bewerten. Und sobald das dann Realität wird, geht er direkt auf die Überholspur und produziert DM im Alleigang, weil die 3 seit 1995 ohnehin nix mehr hinbekommen, nix mehr vekauft und vor allen Dingen vor keinen Fans mehr gespielt haben. Manchmal wünschte ich mir echt, dass manche hier ein bisschen realistischer wären und DM & Alan mit gleichen Maßstäben messen würden. Mehr Unsinn kann man jetzt ehrlich nicht verbreiten. Ich meine, das eine oder andere Elvis Album wird auch immer mal wieder neu aufgelegt …

    • Hmmm …. ein Bekannter von mir verglich vor ca 4 Jahren DM mit einer wunderschönen mechanischen Uhr, etwas Vintage ( Art deco o. Bauhaus) aber mit einem meisterlichen Präzisionswerk, als Vorbild etlicher anderer, günstigerer Modelle. Aber unerreichbar vom Uhrwerk und Design. Irgendwann ging ein Zahnrad verloren und wurde durch ein herstellerfremdes ersetzt.Die Uhr läuft weiter, aber man selbst als Träger merkt hier und da mal, die Uhr ist nicht mehr wie vor. Teils bleibt sie stehen , öfters mit muss man sie neu regulieren.
      Das „verlorene“ Zahnrädchen wurde in eine andere Uhr eingesetzt, aber auch hier läuft das Uhrwerk „ nicht rund“ ( ein Uhrmachermeister bezeichnet solche Uhren als „defekt“). Nennen wir das vorgt. Zahnrad „Alan“. Mir gefällt dieser Vergleich.
      Ganz so „voreilig“ wie der Forist @Blackmode möchte ich ein kommendes Album von DM nicht beurteilen , jedem DM Fan ist ja bekannt, was die Zusammenarbeit und Studio Arbeit betrifft, sind die Jungs verschwiegener als eine Freimaurer-Loge. Also abwarten, ich selbst hoffe, dass sie sich auf das besinnen , wofür sie von ihren ( treuen) Fans seit Jahrzehnten geliebt werden, auf eingängige Melodien, coole Drum Samples, kreativen Elektro Sound , kurzum „epische“ Synthie Pop/Rock Songs. Kein wiederholendes „Verkünsteln“ an Soul oder Blues Elemente, statt dessen mehr „Mut“ auch andere Stile ( z Bsp Ambiente) soundtechnisch um zu setzen.
      Nix gegen vorgt. Musikstile, bin aber der Ansicht, das können andere Bands auch oder besser.
      Und wie schon geschrieben, ich selbst fand auch etliche Songs, Alben in der “ Post – Wilder Ära“ gut gelungen, wobei ich bei meiner Meinung bleibe , was die LP’s SotU und Spirit betrifft.
      Meine persönliche Meinung
      stay depeched

    • @Dorian Gray “ Das „verlorene“ Zahnrädchen wurde in eine andere Uhr eingesetzt, aber auch hier läuft das Uhrwerk „ nicht rund“ ( ein Uhrmachermeister bezeichnet solche Uhren als „defekt“). Nennen wir das vorgt. Zahnrad „Alan“. Mir gefällt dieser Vergleich.“

      Dieser Vergleich gefällt mir auch sehr gut. ;)

    • Es ist noch viel schlimmer: Das analoge Uhrwerk läuft mittlerweile digital und die Anzeige (Buehne) ist es ebenfalls. Glatt, emotionslos und immer das gleiche. Nur das Gehaeuse aussen rum ist geblieben. Die alten Zahnraedchen lassen überwiegend machen und die zwei Ersatzteile denken Sie waeren die Feder persoenlich. Die zuletzt genannten kann man vielleicht noch in einer beliebigen Spieluhr unterbringen. Ok, vielleicht geht auch noch ne Kuckuksuhr.

    • Alle 4 Jahre machte der Kuckuck bisher immer „…rrrreach out, touch faith“, aber jetzt ist grad eh alles anders :D

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