Home  →  News  →  Dave Gahan singt auf neuer Single von Jennylee

Zusammenarbeit

Dave Gahan singt auf neuer Single von Jennylee

Zurzeit ist Dave Gahan mit dem Album Imposter, das er gemeinsam mit den Soulsavers aufgenommen hat, in aller Munde. Doch das ist nicht die einzige Zusammenarbeit des Sängers. Auch auf der neuen Single „Stop Speaking“ von Jennylee singt Dave mit.

Jennylee ist der Künstlername von Jenny Lee Lindberg, Sängerin, Songwriterin und Bassistin bei der Band Warpaint. Bei einigen Fans wird beim Lesen des Bandnamens jetzt etwas klingeln. Und, ja, ihr legt absolut richtig: Warpaint haben bei Depeche Mode während der Global-Spirit-Tour in Nordamerika im Vorprogramm gespielt.

Die Kontakte aus dieser Zeit sind offenbar erhalten geblieben und erfreuen uns kurz vor Weihnachten mit einem unerwartetem musikalischen Output von Dave Gahan.

Über den Song „Stop Speaking“ sagt Jennylee: „‚Stop Speaking‘ handelt von dem Wunsch, in Ruhe gelassen zu werden… unabhängig von den Fehlern, die man machen wird, weiß man, dass man sie irgendwie ohne die Nörgelei anderer in Ordnung bringen wird.“

Sven Plaggemeier

Sven ist Gründer und Betreiber von depechemode.de. In seinem Hauptberuf arbeitet er als Redaktionsleiter eines Stadtportals. Du kannst Sven bei Facebook, Xing und LinkedIn treffen.

194 Kommentare

Wir freuen uns über Deinen Kommentar. Bitte beachte unsere Nutzungsregeln.
  1. Depeche Mode Konzerte und Verkäufe

    @DM 86-12
    Hi, ich grüße Dich, vor Dir muss ich als langjähriger Fan echt über soviel detalliertes und auch stimmiges Wissen den Hut ziehen, ich habe seit 1990 jedes DM Konzert in Stuttgart gesehen aber das Konzert davor da waren in Stuttgart „nur“ 7000 Besucher (in die Hanns Martin Schleyerhalle passen 13.500 Besucher hinein) Beim Durchlesen verschiedener Kommentare sind immer wieder 2-3 neue Titel pro Konzert erwähnt. Hallo???!!!! DM spielen 7 Songs des jeweils aktuellen Albums insgesamt ca 18 Titel bei Open Airs ca 19-21 d.h. 11-14 Klassiker und Alan Wilder vermisse ich wegen seiner Genialität natürlich auch, er schrieb das Intro zu never let me down again und machte aus der geplanten Ballade enjoy the silence eine up-Tempo Nummer…aber nachdem auch er ein großer Kostenfaktor ist machen sie halt ihr eigenes Ding… aber besser immer wieder neue Lebenszeichen auch Dave solo…. allerdings solche Späßchen wie 101 als bluy-ray für 129€ sind sie mir nicht wert dann lieber wieder 3 Konzerttickets bei der nächsten Tour …. see you next time

    Antworten
    • 7 Songs ?

      Schau doch die SETLISTEN der jeweiligen Konzerte an da werden immer so 2-3 Songs oder max. 5 aus dem aktuellen Album gespielt bsp. Going Backwards, Cover Me und Where’s The Revolution, also wie bitte kommt man da auf 7 Songs aus dem aktuellen Album???

      Depeche Mode in Stuttgart – Schleyerhalle – 28.11.2017
      https://www.depechemode.de/tour/konzerte/global-spirit-tour-2017-2018/stuttgart-schleyerhalle/

      Setlist
      01. Going Backwards
      02. It’s No Good
      03. Barrel Of A Gun
      04. A Pain That I’m Used To
      05. Useless
      06. Precious
      07. World In My Eyes
      08. Cover Me
      09. Insight
      10. Home
      11. In Your Room
      12. Where’s The Revolution
      13. Everything Counts
      14. Stripped
      15. Enjoy The Silence
      16. Never Let Me Down Again

      Encore
      17. Strangelove
      18. Walking In My Shoes
      19. A Question Of Time
      20. Personal Jesus

      Auch in den anderen Städten gab es ähnliche Setlisten.

    • 1987 waren nur knapp 3500 Besucher in der Schleyerhalle. War ein Riesenflop und das Konzert war um kotzen langweilig.

    • Also langweilig geht anders… siehe Spirit Tour

    • Tour of the Universe

      Zur Tour of the Universe in 2009 wurden Anfangs 7 Songs von der SOTU gespielt.

  2. @Blackmode @Elysium

    @Blackmode

    Zitat: „Die Konzerte in Stadien wurden nötig, weil das die Haupteinnahmequelle für Bands geworden ist“
    Na ja, Stadionkonzerte können definitiv nur funktionieren, wenn die Nachfrage da ist. Die ist in dieser Größenordnung in Europa & Südamerika erst seit den 2000er Jahren vorhanden. In der kommerziell (bezogen auf die Verkaufszahlen der Alben & Singles) erfolgreichsten Zeitspielten DM in Berlin vor je 20K (90&93), in Leipzig vor 25K (93) oder in London vor je 35K+ (90 &93) Zuschauern. Zur letzten Tour kamen in Berlin alleine fast 140K Fans. Dein Argument ist falsch herum gedacht. Sie spielen Stadionkonzerte, weil die Nachfrage nach den Tickets so hoch ist. Bei den Touren von 86-94 haben sie ca. 4,6 Mio. Tickets verkauft. Zu den Shows von 2005 bis 2018 kamen inkl. der Festivals über 10 Mio Menschen. Das sind Fakten, auch wenn man die Band seit längerem kritisch sieht.
    @Elysium
    Zitat: „Danach ging’s mit den Plattenverkaeufen nach oben“
    Das ist natürlich nicht richtig. Hängt natürlich nicht nur an DM alleine, sondern betrifft die gesamte Branche. Gibt genügend große Acts (U2, RHCP, Metallica usw. ), die in den 80er & 90er Jahren doppelt oder ein Vielfaches mehr an Alben im Vergleich zu DM verkauft haben und heute auch nur noch bestenfalls 2 Mio pro Album absetzen. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass DM bis zu dem MFTM Album auch nicht die großen Millionseller schlechthin gewesen sind. Das änderte sich erstmals bei MFTM ( ca. 4,5 Mio. verkaufte Einheiten) und bekam sein Peak bei Violator (bis heute ca. 8,5 Mio) und SOFAD mit (4,5 bis 5 Mio. verkaufter Einheiten). Deine Zahlen bzw. die von Wikipedia passen in dem Fall nicht. Keine Ahnung, woher die Quelle stammt, aber die Daten sind defintiv nicht korrekt und beziehen sich vermutlich nur auf die Gold- und Platinauszeichnungen. Beispielsweise (Violator hat alleine an Gold- & Platinauszeichnungen bis heute knapp 5,5 Mio. „kassiert“. Dann sind nur die Auszeichnungen und nicht die tatsächlichen Verkäufe. Wenn Du immer knapp unter den Award-Marken geblieben bist, tauchst Du in der Liste gar nicht erst auf. Insofern bringen oder belegen die Zahlen der Liste halt nur, dass die Zeiten der fetten Albumverkäufe generell und auch bei DM in den 80er & 90er Jahren gewesen sind.

    Antworten
    • Ach @DM86-12,
      lassen wir doch einfach mal die Zahlenspielen, an den Zuschauern Zahlen bei ihren „Rock“- Stadienkonzerte hat ja auch keiner Zweifel ( btw wie sieht die Altersstruktur aus ? ) . Tatsache, die VK Zahl von Alben ist rückläufig, mich interessiert da die Situation von anderen Bands wenig und ja, DM konnte sich im Gegenzug einer zunehmenden Anzahl von Tickets Verkäufen „erfreuen“ und das ist doch der eigentliche Kritikpunkt. Die Leute gehen dahin , weil sie die bekannteren Songs aus der goldenen Ära von DM ( mit A Wilder) kennen und hören, daher fast immer die gleiche Set-List der letzten Konzerte. Die gehen nicht dahin , weil sie Songs wie Heaven, Dream on oder Peace live „erleben“ wollen, wie schon geschrieben 2-3 Songs des neuen Album, selbst gute Lieder der letzten Alben ( nach Wilder) wie JtR, Wrong oder Higher spielen keine Rolle. Und selbst wenn sie ältere Songs wie stD, bnt, oder Insight vortragen , werden solche Songs Mainstream Konform als Klavier Ballade vorgetragen ( Kopfschüttel) .
      Wie wäre denn die Zuschauer Zahl wenn DM mal Hämmer wie More than a Party, something to do oder better days live als Synthie Rock Upgrade vortragen würden ?
      Konzerte ohne den Highlights aus Violator, MftM oder SoFaD ? Letztlich haben sich mE die Jungs dahin gewandelt, als Revival Band wo Martin sie eigentlich nicht sehen wollte ( na ja zumindest nicht im Fernsehen) . Die Leute gehen dahin, weil sie unterhalten werden wollen und genau die setListe erwarten, wie geschrieben aus der goldenen Ära mit Wilder und ne Band mit ca 40 Jahre Historie hat nunmal ne breitere Masse an Konzert- Interessierten.
      Meine persönliche Ansicht
      stay depeched

    • @DM86-12, woher stammen deine Verkaufszahlen?

      Zugegeben ich halte die Wiki Zahlen auch für falsch, nur + 100.000 mal A Broken Frame wtf?
      Und die anderen Alben mit etwas über 1,xx Millionen außer Violator denke ich viel zu wenig, da werden deine Zahlen eher stimmen.

      Aber Fakt ist definitiv das die Topalben wie Black Celebration, Music for the Masses, Violator und Songs of Faith and Devotion sicher mehr Verkäufe gehabt haben als Spirit, Delta Machine oder Sounds of the Universe zusammen!

      Und daran sind definitiv nicht nur illegale Downloads oder Streamingdienste schuld.

    • Zitat: Die gehen nicht dahin , weil sie Songs wie Heaven, Dream on oder Peace live „erleben“ wollen, wie schon geschrieben 2-3 Songs des neuen Album.

      @Dorian Gray richtig, ich glaube auch das die Band das weiß das die meisten gekommen sind um die bekannten Klassiker zu hören und eben nicht die 2-3 Songs aus dem jeweilig neuen Album weil die gar keine große Rolle spielen, die werden geduldet aber Stimmung kommt keine auf, der Saal geht dann ab wenn eben die Klassiker gespielt werden.

      Auch eine Band wie Depeche Mode könnte es sich nicht erlauben zb. bei der letzten Tour das Spirit Album komplett live vorzutragen, oder nur Songs aus den letzten drei Alben, sowas würde
      definitiv zu einem Zuschauer Rückgang führen.

    • @DM86-12,Elysium,Dorian Gray…
      Danke Euch für die konstruktiven Beiträge!
      Wessen Verkaufszahlen aus welchen Quellen nun stimmen, ist gar nicht so wichtig. Alle drücken die gleichen Fakten aus und bilden den Trend ab.
      Bzgl der Konzerte bleib ich aber bei meiner Meinung ;-) Klar, die Nachfrage nach Tickets ist da. Jedoch nimmt die Band, grad wegen der gesunkenen Albumverkäufe, die Masse der Auftritte mit, um den Profit auszugleichen, bzw zu steigern. Ob ihr das dann noch Spaß macht, oder zu strapaziös ist..ich hab da so meine Zweifel.

  3. The Mode
    The Depeche Mode live experience live Show.
    New Tour 2021-2022
    Premiere am 18.12.2021
    Ich finde das ist eine gut gelungene Show.
    Vieleicht hat ja noch jemand spass daran.
    Auf You Tube

    Move Dinkelmond

    Antworten
    • Der Sänger kopiert Dave schon ziemlich gut, finde ich, auch vom Aussehen und der Bühnenshow, danke für den Tip

    • Und irgendwie singt er auch besser als der aktuelle Dave

  4. Zu den Kommis weiter unten mit Wider:

    Die Band hat sich erst nach seinem Weggang zu dem entwickelt was sie heute ist. Danach ging’s mit den Plattenverkaeufen nach oben. Danach füllten sie STADIEN!!!! .. Bis heute! Die wahren Fans entstanden erst dadurch.

    Antworten
    • „…zu dem entwickelt was sie heute ist.“
      Eine bedeutende Weiterentwicklung sehe ich seit „Ultra“ nicht. Vielmehr einen Fokus von EMI und Sony, möglichst viel Geld mit dem Backkatalog zu machen! Die Konzerte in Stadien wurden nötig, weil das die Haupteinnahmequelle für Bands geworden ist. Traurig aber wahr. Es sind auch keine wirklichen Albumtourneen mehr, sondern Best Of Gigs der 80iger, 90iger mit 2..3 neuen Songs.
      „Die wahren Fans entstanden erst dadurch.“
      Das lass ich mal so unkommentiert stehen.

    • Zitat: Danach ging’s mit den Plattenverkaeufen nach oben.

      Da hat mal wieder jemand keine Ahnung!!!

      Plattenverkäufe: https://de.wikipedia.org/wiki/Depeche_Mode/Diskografie

      1981 – Speak & Spell Verkäufe: + 400.000
      1982 – A Broken Frame + 100.000
      1983 – Construction Time Again + 350.000
      1984 – Some Great Reward + 1.310.000
      1986 – Black Celebration + 1.160.000
      1987 – Music for the Masses + 1.785.000
      1990 – Violator + 4.600.000
      1993 – Songs of Faith and Devotion + 1.700.000
      1997 – Ultra + 1.500.000
      2001 – Exciter + 1.550.000
      2005 – Playing the Angel + 1.180.000
      2009 – Sounds of the Universe + 743.000
      2013 – Delta Machine + 640.000
      2017 – Spirit + 357.500

      Ab 1984 ihrem Internationalen Durchbruch dank dem Album Some Great Reward und Hits wie People are People, Master and Servant über 1,3 Millionen Tonträger verkauft, Violator 1990 dann sogar 4,6 Millionen, ab Some Great Reward immer über 1 Million Tonträger verkauft und ab der Sounds of the Universe der große Knick mit deutlich unter einer Million Tonträger, das letzte Album Spirit mit + 357.500 sogar deutlich unter 500 000.

      Soviel zum Thema „danach ging’s mit den Plattenverkäufen nach oben“.

      Das ganze ist natürlich auch abhängig das heute bzw. generell so ab dem Jahr 2000
      weniger Tonträger CDs, Vinyl Platten verkauft werden als in den 80er-90er Jahren, illegale Mp3 Downloads oder Streamingdienste tragen dazu auch bei, wobei man aber auch sagen muss gerade Depeche Mode Fans kaufen sehr gern Tonträger allein schon wegen dem sammeln bzw. um die Sammlung komplett zu halten.

    • und warum leiern die dann jedesmal immer noch die alten Sachen hoch und runter? weil die im Gegensatz zu der heutigen Grütze in allen Belangen einfach gut waren und damit immer noch Kohle zu machen ist ….

    • @sleeve, mit Schnarchsongs wie Heaven oder Going Backwards, Where’s The Revolution, Peace usw. kann Depeche Mode keinen Preis gewinnen, die genannten Songs sind außerhalb der Fanblase nicht mal bekannt bzw. für die meisten völlig uninteressant, und wen man einen fragt zum Thema Depeche Mode dann werden zu 99,9% immer die KLASSIKER genannt werden wie Personal Jesus, Enjoy the Silence, Everything Counts, People are People, Never Let Me Down Again usw. ALLES Songs der ALAN WILDER Phase!

    • @Elysium

      Danke für die Auflistung der Verkaufszahlen!

    • @Blackmode, ich glaube die Verkaufszahlen von Wikipedia sind stark untertrieben, nur knapp über 100 000 für A Broken Frame, Black Celebration u. Music for the Masses auch nur 1,xx Millionen scheint mir zuwenig, siehe auch weiter oben der Beitrag von @DM86-12

      Generell richtig ist aber das die Topalben wie Black Celebration, Music for the Masses, Violator und Songs of Faith and Devotion sicher mehr Verkäufe gehabt haben als Spirit, Delta Machine oder Sounds of the Universe zusammen!

      Und daran sind definitiv nicht nur illegale Downloads oder Streamingdienste schuld oder das generell heutzutage weniger Tonträger, CDs oder Vinylplatten verkauft werden.

  5. Ich finde die Diskussion hier immer schwierig. PTA als letztes gutes Album zu bezeichnen, das würde ich nicht unterschreiben.
    Ich finde, dass man sich Delta Machine gut anhören kann, ebenso Spirit. Den Vergleich zu früheren Alben finde ich schwierig, weil man das im Gesamtkontext der jeweiligen Zeit sehen muss. Die Music for the masses Ära hat mich persönlich am meisten beindruckt.
    Ich hatte nie den Eindruck, dass Dave Gahan und Martin Gore sich bei den Album nicht bemüht haben, etwas Vernünftiges abzuliefern. Bei jedem Album trifft man nach wie vor auf viele interessante Details, die mich musikalisch oder soundtechnisch immer wieder überraschen. Meine Kritik am letzten Album ist , dass es keine B sides gab. Das fand ich sehr schade. Die B sides waren bei den beiden Vorgängeralben fast die besseren Tracks.
    Interessant wäre es schon, wenn es noch einmal eine Zusammenarbeit mit Alan Wilder geben würde. DM waren im Kern immer Martin, Dave und Alan für mich. Aber für mich unbestritten haben Depeche Mode auch ohne Alan ganz gut reussiert..

    Antworten
    • Es fehlen die kreativen Experimente mit Sounds, gute Samples, stimmige Melodien, mitreißende Hymnen. Das war Alan`s Part, der schmerzlich fehlt. Für mich sind und bleiben DM immer Martin, Dave, Alan und Andy!

    • Hi,
      manchmal bin ich selbst überrascht, wie unterschiedlich der Musikgeschmack schon zwischen der DM Fangemeinde ist, anderseits ist das vielleicht auch das besondere an DM und deren „typischen“ Sound. Für mich ist die Band in ihren Top Zeiten immer ein „Wanderer“ zwischen div. Genre und Musikstile gewesen, irgendwie gelang es ihnen mit ihrer Melodie, Sound Kulisse und auch Texte Anhänger v. SubGenre (Dark Wave) , der Alternativ- EDM Musik , ja selbst Mainstream Rock und Pop anzusprechen.
      @ Lucky Star
      PTA war für mich das letzte durchweg hörbare Album , mit wirklich kreativen Sound, z Bsp einer gelungenen Elektro Umsetzung von Bluesrock Elemente (Lilian etwas punkiger, aber insbd JtR) oder „ klassische“ Synthie Pop Songs wie Precious, oder düstere wavige Balladen a la ni, unverkennbar DM. Rundum gelungen ebenso die BSides div. Auskoppelungen , die PTA Tour traumhaft, sowie die SetListe bei Konzerten. Nach einem enttäuschenden SotU war ich bei DMachine überrascht, auch wenn die LP mE schwächere Songs beinhaltete , überwog doch die Anzahl guter Songs/Melodien und Synthesizer Soundkulissen. Wobei ich mich immer noch frage, warum ausgerechnet Heaven als Vorab Single ?
      IS Spirit, Sorry ich schaffe einfach nicht, das Album durchlaufen zu lassen. Es ist und bleibt für mich persönlich eines der schwächsten Arbeiten von DM ( incl SotU) und sehe es genauso wie der Mitforist @Blackmode bereits beschrieb.
      Sofern die Produktion eines neuen Album aufgenommen wird, hoffe ich, dass die Jungs bei ihrem in Spirit eingeschlagenen Weg abweichen und zu vorgenannten (@Blackmode) DM typischen Basics zurück finden.
      Insgesamt bleibe ich auch der Ansicht, dass Einer wie Allan fehlt, Producer ( Gareth, Flood? ) hin oder her. Ist meine persönliche Ansicht,
      stay depeched

    • Kann man sich doch aber auch nicht mehr wirklich anhören…

  6. @Elysium@Torsten Thamm

    @Torsten Thamm
    Nette Beschreibung von früher und dieses Gefühl, das früher mal ausgeprägter gewesen ist und sich heute nicht mehr so einstellen will. 100% Zustimmung.
    Als 101 rauskam, war das Jugendzeit und sicherlich aufregender als „Auftragsberechnungen“ zu machen. Insofern ist das natürlich gefühlsmässig ne andere Kiste.

    Zitat: D.G. scheint keine Lust mehr auf DM zu haben, Fletch ist seit Jahren nur noch Alibi, M.G. macht beschissenen DJ-Dreck, A.W., die wahre Ikone von DM wabert im Darkroom mit komischen Sounds um Recoil herum und V.C: war ja bis auf Speak & Spell nie so wirklich DM – macht Synth-Schlager.

    Na ja, hier sehe ich das dann doch anders. Gahan keine Lust mehr auf DM? Vermutungen einiger hier, aber belegbar? Glaube nein…Gores Musik mit oder ohne VC kann ich nix abgewinnen, aber dieses direkt als „Dreck“ zu bezeichnen. Na ja, VC hat nach DM dann doch einiges geschafft, was bei Deiner Kurzfassung komplett untergeht. Der Held Wilder bzw. die „wahre Ikone“ Wilder hat nun in den letzten 10 Jahren nix hinbekommen und den letzten 25 Jahren auch nicht deutlich mehr. Über Fletchers Rolle ist unstrittig, das er sie halt nur bedingt gut ausfüllt. Insgesamt ist Deine Bewertung schon ein bisschen an der Realität vorbei. Die Projekte von Gore, Gahan oder Clarke braucht man nicht mögen, aber sie sind wenigstens noch aktiv. Wilder als die große „Ikone“ passt in die Aufzählung mal so gar nicht rein. Und eigentlich geht es nur darum, dass man mit „Wilder“ Frieden schließt und das alte Gefühl aus den 80er Jahren noch das 1 Mal zurückkommt. Hoffnung und Wünsche kann man haben, aber ich denke, dass es so oder so nicht passieren wird.

    Antworten
    • Du hast es auf den Punkt gebracht

      „Die Projekte von Gore, Gahan oder Clarke braucht man nicht mögen, aber sie sind wenigstens noch aktiv. Wilder als die große „Ikone“ passt in die Aufzählung mal so gar nicht rein.“

      Genau so sehe ich das auch – Wilder hin oder her, aber man hört außer seinen Verkäufen nichts mehr, die anderen sind wenigstens aktiv – auch wenn anders, aber es würde ja schlimm sein, wenn jeder alleine für sich DM nachahmen würde. Also soll Martin merkwürdige Musik machen und Dave bei den Soulsavers singen.

    • Und wenn wir ganz ehrlich sind, ich glaube nicht, dass ein Herr Wilder aus den heutigen DM Songs nochmal was so besonderes wie zu damaligen Zeiten hervor zaubern würde.

    • @MASTEROFSERVANT

      Ich würde drauf wetten das er das hinbekommt! Alan hat das Gespür für Songs und Sounds, das verlernt man nicht.

    • Wenn man so ein tolles Gespür für Musik hat, wo ist dieses dann hin?
      Was kam von Wilder noch nach Recoil, was sich auch nur DM Fans reinzogen? Fast nichts. Oder hast du Alben von Wilder zu Hause, die ich nicht kenne.
      Ich erwarte mittlerweile auch von DM kein Überhit mehr. Das ist doch bei all unseren Bands aus Jugendzeiten so. Da haben alle den Zenit überschritten, bringen ab und an ein Album raus und gehen mit ihren Hits auf Tour. Das ist völlig normal. Frag mal den Nachwuchs nach Depeche Mode. Wo die Eltern keinen Bezug zu DM haben, kennt auch der Nachwuchs kein DM Album. Gestern hab ich mir ein Springsteen Konzert angeschaut. Den erkennt unsere Generation sofort. Meine Kinder wußten nicht, wer das ist. Klammert euch nicht zu sehr an DM. Nehmt alles mit, was noch kommt und freut euch, dass man überhaupt noch Musik macht. Ich hab mich in Sachen Musik so vielen anderen guten Bands geöffnet. Ich freue mich auf jedes weitere Album und Konzert von DM. Ob mit oder ohne Alan. Wenn Euch DM ohne Wilder nicht gefällt, es gibt so viel gute Musik.

  7. It's a question of time..

    Wir leben alle in einer Welt von Parallelwelten. Alle, die mit DM durch ihre Jugend bis heute gegangen sind, lieben ja diesen Anker der ewigen Jugend. Oh wie geil war es damals 1980 als das Radio die neuen Sounds transportierte… Oh, wie wunderbar all die Konzerte, die wir uns selbst in den kleinen Städten (ich selbst war 5 x (gefühlt) in Oldenburg) angesehen haben. ich liebe die 80er!

    Mittlerweile bin ich fast genauso alt wie die DMs. Habe in den Jahren vieles durchlebt, mein Soundtrack war immer dabei… Klingt schwulstig , aber DM sind der Soundtrack of my life. Ja, und jetzt? D.G. scheint keine Lust mehr auf DM zu haben, Fletch ist seit Jahren nur noch Alibi, M.G. macht beschissenen DJ-Dreck, A.W., die wahre Ikone von DM wabert im Darkroom mit komischen Sounds um Recoil herum und V.C: war ja bis auf Speak & Spell nie so wirklich DM – macht Synth-Schlager. Fandet Ihr die letzten Alben wirklich so geil? Playing the Angel war für mich das letzte wirklich hörenswerte Album.

    Was erwarten wir denn noch von den Herrschaften?

    Und ich? Ich sitze hier vor meinem PC, mache Auftragsbrechnung und höre DM. 101 – zum 3. mal 24 Bit aus der Pasadena Rosebowl. Zwischendurch mal das Video mit den durchgeknallten Devotees von 1988. Mann! Das waren wir! Und das ist so geil, wie alle abgehen…

    Und jetzt denke ich traurig an ein vielleicht noch anstehendendes Abschiedskonzert, Bitte nichts akustisches, kein Scheiß-Soulsavers-David-Bowie-Major-Tom-Jazz-Experimental-Konzert.

    Was erwarten wir denn noch? Neue Inspiration für die Jugend 2.0?

    Einmal noch alles raushauen! Ultravox haben das doch schon mal vorgemacht! Return to Eden – und Schluss. Einmal noch return to 101! Einmal noch mit Alan Wilder, um Frieden zu schließen und ENDE! Ich persönlich hätte meinen Frieden …

    Antworten
    • Sehr gut kommentiert. Bravo. ;)

      „Einmal noch alles raushauen! Ultravox haben das doch schon mal vorgemacht! Return to Eden – und Schluss. Einmal noch return to 101! Einmal noch mit Alan Wilder, um Frieden zu schließen und ENDE! Ich persönlich hätte meinen Frieden …“

      Einen solchen Abschluss konnte ich mir auch vorstellen!!!

      Antworten

    • Zitat: Fandet Ihr die letzten Alben wirklich so geil? Playing the Angel war für mich das letzte wirklich hörenswerte Album.

      Ebenso, habs ja schon zigmal hier kundgetan auch für mich ist PTA das letzte Album mit musikalischer Qualität, die Nachfolger insbesondere Spirit eher eine Qual. Ob man sich da noch
      wirklich auf ein eventuell kommendes Depeche Mode Album freuen kann…?

      Zitat: D.G. scheint keine Lust mehr auf DM zu haben, Fletch ist seit Jahren nur noch Alibi, M.G. macht beschissenen DJ-Dreck, A.W., die wahre Ikone von DM wabert im Darkroom mit komischen Sounds um Recoil herum und V.C: war ja bis auf Speak & Spell nie so wirklich DM – macht Synth-Schlager.

      Auch dem hier kann ich nur zustimmen, eigentlich traurig in was für Gefilde die einzelnen Mitglieder oder Ex-Mitglieder abgedriftet sind.

      Dave macht mehr schlecht als recht einen auf großen Soul und Bluessänger, seine Stimme wird mittlerweile altersbedingt nicht besser. Martin frickelt mit Minimalelektrosounds irgendwas zusammen das nicht mal als Nischenmusik taugt, insgesamt zu unfertig und unausgereift klingt…

      Fletch war musikalisch gesehen schon immer Alibi und ohne die dicke Freundschaft zu Martin hätte er nie über 40 Jahre in einer Band mitspielen können. Alan Wilders Musiker Karriere war im Prinzip mit seinem DM-Ausstieg 1995 schon vorbei, seine Nischenmusik mit Recoil interessierte nur am Rande sehr wenige DM-Fans, sein Projekt Recoil ist total gefloppt und seinen Lebensunterhalt konnte er damit auch nicht verdienen. Ja und der gute Vince bedient mit Erasure eher die kitschige Seite des Electropop, mein Fall ist er nicht, mir wäre es lieber gewesen er hätte mit Alison Moyet weiter Yazoo Platten gemacht als die mit Andy Bell unter Erasure.

      Und zum Ende von Depeche Mode, nun ein Album wird noch kommen denke ich aber sicher keine zwei oder drei, leider befürchte ich jedoch keine wesentliche Änderungen mehr zu den letzten 2-3 Alben, das wird wieder so ein Spirit to the Delta Universe Ding und Dave mimt auch hier den Soul, Blues oder Rocksänger je nach Song. Ich persönlich erwarte daher nichts mehr großes von Depeche Mode.

    • danke

      Danke! Ich teile jedes Wort mit Ihnen. Sie haben ins Schwarze und mein Herz getroffen! Wir dürfen dankbar sein, dass wir alles so erleben durften.

    • Oh man…
      Ganz ehrlich, dann leb doch einfach mit den Depeche Mode von 1980 bis dahin wo es dir noch gefällt…. ansonsten lese ich nur Gejammer. Die Jungs sind niemanden etwas schuldig und haben wie jeder andere auch das Recht sich zu verändern! Sie machen die Musik oder Projekte auf die sie Lust haben, gefällt nicht unbedingt jeden, aber ich glaube sie können ganz gut damit leben….
      Mir gefällt auch nicht unbedingt alles aber ich kann akzeptieren das es die Depeche Mode von 1984..88..90….. so nicht mehr geben wird. Die Zeit ist vorbei und es gibt schöne Erinnerungen daran, nicht mehr und nicht weniger. Das ins Jahr 2022 zu transportieren wird nicht funktionieren und ich brauche das auch nicht… was ich von Depeche Mode noch erwarte? Nichts, wenn noch etwas kommt freue ich mich erstmal und wenn es mir nicht gefällt ist das auch gut…. Nur Hauptsache kein Return zu 101 oder…. Glaubt irgendjemand wirklich daran das es bei Depeche Mode funktionieren würde? Es ist ja jetzt schon unmöglich es allen recht zumachen.
      Wenn es das Renaissance oder Ede Wolf (um mal in Oldenburg zubleiben) wieder geben würde, wird es auch nicht funktionieren, weil du immer mit dem Vergleich von damals reingehen würdest.

      FPMIP hat es gut auf den Punkt gebracht, dieses ganze interpretieren ob es das Ende ist usw. ist doch müßig…

    • Lieber BANG !!! als pffft…

      Hallo Frank
      verstehe Deine Argumente. Aber wenn die Jungs keinen Bock mehr haben, dann könnten sie doch wenigstens noch eine. Illusión für ihre Fans zum Abschied bereit halten.

    • Alan Wilder wäre der beste musikalische Kitt zwischen Martin und Dave und ein Rückgrat der echten Depeche Mode!
      Das Gordeno und Eigner „Depeche Mode Songs“ schreiben ist ein Schlag in`s Gesicht für Alan, und viele, viele Fans vom harten Kern.
      Weckruf nach Santa Barbara, New York und London: „Sprecht endlich vernünftig mit Alan und holt ihn in`s Studio!“

    • @Blackmode

      Das ist eben der große Irrweg einiger Fans. Warum sollten DM zum Bittstelle bei Wilder werden? Er ist gegangen. DM haben erfolgreich weitergemacht, selbst wenn es hier einige anzweifeln. Die verbliebenen 3 haben aus ihrer Sicht den Verlust mit Gordeno & Eigner bestmöglichst kompensiert. Wenn es nicht so wäre, dann wären die beiden Musiker nicht fester Bestandteil der Band. Wilders Output nach 1996 ist überschaubar. Warum ist das „ein Schlag ins Gesicht für Alan“, wenn Gordeno & Eigner an DM-Songs schreiben? Waren Wilders Songs soooo gut, dass die ihresgleichen suchen? Glaube nein. Wir sollten auch als Wilder-Fan nicht die Fakten verdrehen. Er ist freiweillig gegangen. Seine Karriere hat nicht funktioniert. DM haben erfolgreich weitergemacht. DM sind mir nie aufgefallen mit einem ausgeprägten Hang zur Nostalgie. Was sollten DM sich von einer Reunion versprechen, wenn sie selbst den Bedarf nicht sehen? Und warum sollte es mit Wilder erneut funktionieren? Würde er überhaupt in das Bandgefüge passen, dass sich über 25 Jahre entwickelt hat? Die Gründe seines Abgangs sind bekannt. Kaum vorstellbar, dass er sich im Alter diesbezüglich verändert hat…

    • @DM86-12

      „..großer Irrweg einiger Fans“?
      Nun, da unterschätzt du aber „die Basis“, die ewig Treuen! Du spielst die Bedeutung Wilders aber mächtig herunter! Damit wirst du Ihm absolut nicht gerecht und verkennst seinen Wert.

      Vllt müßten Dave, Martin und Fletch Ihm sogar dankbar sein für den Ausstieg!? Er hat den dreien aufgezeigt das es so nicht weiter geht! Womöglich wären alle 4 mit DM an die Wand gefahren, ohne weitere Alben!? Wir wissen es nicht. Fakt ist, nach dem Ausstieg haben sie sich zusammengerissen und „Ultra“ auf die Beine gestellt. Ein gutes Album das womöglich noch von Alan`s Sounds und Samples profitiert hat. Dave hat sich gefangen, von Alkohol und Drogen befreit. „Exciter“ find ich auch noch spannend und gut gelungen, im Gegensatz zu vielen anderen Meinungen. Dann haben sich alle drei in Soloprojekte gestürzt. „Paper Monsters“, „Counterfeit2“, ja selbst Andy mit seinem „Toast Hawaii“ Label….positive Entwicklung!

      Und dann haben Sie nicht so recht die Kurve bekommen und sind irgendwo falsch abgebogen. DM wurde mehr und mehr Firma und die Alben verkrampften sich in „Piepsknacksbrummzerrsounds“. Spätestens seit hier fehlt Alan Wilder spürbar und sein Wille zur Rückkehr wurde ignoriert. Stattdessen profitiert DM massig vom Backkatalog und Wilders Mitarbeit, was sich in endlos vielen Best Of Alben , Neuauflagen und der ewig gleichen Konzertsetlist zeigt! Ab hier regiert Geld DM, und nicht die Musik. Und das nun noch Gordeno und Eigner Songs schreiben, der blanke Hohn und Bestätigung , das „viele Köche den Brei verderben“!
      Der miese Umgang mit Alan Wilder macht DM für mich teils zur Haßliebe und schmerzt. Und das alles weil 4 gestandene Kerle nicht vernünftig miteinander reden! Schade für die Musik, um die sich doch alles drehen sollte.

    • @Blackmode

      Welchen miesen Umgang meinst Du denn? Er ist ausgestiegen zu einer Zeit, als die Band am Boden lag. Seine Karriere -bei allem Respekt- hat danach nicht wirklich funktioniert. Dagegen haben DM die Kurve bekommen. Mich stört ein bisschen, dass Alan immer „der gute Mensch“ ist und der Rest „ist falsch abgebogen“. Man muss die Alben, die Produktionen, die Videos, die Shows und die Setlisten nach 1996 nicht mögen. Man kann sie von mir aus auch großflächig kritisieren, aber man sollte zur Kenntnis nehmen, dass die Band nach 1996 und Wilders Ausstieg nicht zusammengebrochen ist, sondern sich entwickelt hat. Von 1997 bis heute hat die Band ca. 30 Mio Alben & Singles und rund 12 Mio. Tickets verkauft. Ok, jetzt kommt vermutlich der Einwand, dass es sich nur noch um Geld dreht, aber irgendwas muss ja funktionieren bzw. irgendwie muss man Erfolg auch definieren können, egal ob es einem gefällt oder nicht. Wilder hat nach dem Abgang eine sehr enge Nische mit seiner Musik besetzt, was am Ende nur bedingt funktioniert hat. Wenn man Gahan unterstellt, dass die Leute ihn bei den Soulsavers nurhören, weil er bei DM ist., kann man gleiches auch von Recoil behaupten. Halt nur 2 Nummern kleiner und leider kein Nebenprojekt. Wilder hat seine Verdienste, aber bitte ihn jetzt nicht zu sehr aufblasen. DM funktionieren bis heute inkl. Nebenprojekte, ob man es mag oder nicht. Wilder kann man nicht mehr bewerten, weil es von ihm nichts mehr zu bewerten gibt. Die angeblichen Verdienste Wilders an dem Erfolg von Ultra zweifel ich mal stark an. Gahan hat das mit einem Augenzwinkern in einem Interview mit Alan Bangs gesagt, dass wohl noch Samples usw. von Alan übrig geblieben sind. Daraus einen riesigen Einfluss von Wilder abzuleiten, ist halt die unentwegte Übertreibung mit der Person Wilder seit gefühlt 25 Jahren. Ich empfehle in dem Zusammenhang die Interviews mit Miller, Jones und Bascombe. Sie sprechen über die Produktionen von 86 bis 92. In den Interviews wird aber auch der Input der jeweiligen Produzenten und deren Teams klar. War damals kein „Alleingang“ Wilders, wenngleich das einige hier gerne so sehen wollen. Als Fazit : DM gibt es noch . Bei Wilder gibt es mehr als Fragezeichen bzgl. seiner musikalischen Karriere. Warum DM zum Bittsteller werden sollte, wird mir nie einleuchten, weil der Bruch ging von ihm aus und hat DM am Ende weniger geschadet als ihm.

  8. @Elysium

    Vaughn Georges Channel Channel ist insgesamt recht informativ. Sein Beitrag zusammen mit Dave Bascombe sticht dabei etwas heraus. Klar, manchmal sind die Videos etwas langatmig, aber insgesamt schon gut gemacht. Seine These, dass Gahan mehr „Herzblut“ in ein Soulsavers-Projekt steckt als zuletzt bei DM, begründet er nicht wirklich überzeugend. „Rote Stiefel“ und das „Bärtchen“ Gahans als Kritikpunkt an Gahan beim letzten Projekt (Spirit), finde ich ziemlich dünn. Sicher, man findet oder kann bei DM über die Jahre Punkte finden, um ein Ende der Band einzuläuten oder den Abgesang anzustimmen. Das passiert hier ja auch und ist auch vollkommen ok. Wenn ich aber einen Channel wie VG habe und mich dort überwiegend mit DM-Themen befasse, dann erwarte ich ein paar klare und Indizien und ein bisschen fundiertes Hintergrundwissen, wenn das DM-Ende tatsächlich bevorstehen sollte. Nix dergleichen hat er gebracht. Insofern sitzt er im selben Boot wie alle hier und in der DM-community. Viel Lärm um nix.

    Antworten
    • @Vaughn George will halt wie viele Youtuber mit etwas reißerischen Videos Leute zum anklicken und anschauen animieren, letzten Endes ist das Video nur spekulativ, wir werden 2022 sehen was sich davon verwirklicht hat oder was nicht.

  9. Interpretitis

    Wie immer in Zeiten zwischen DM Alben nimmt die Zahl der variabel gestalteten Interpretationen über den Fortgang und Beweggründe der Bandmitglieder ihren breiten Lauf.
    Es steht natürlich völlig frei jeder und jedem zu.
    Ein absoluter Großteil ist (und war es schon früher immer wieder) persönlich frei interpretiert. Was die Bandmitglieder bewegt, welche Ideen und Wünsche sie für sich und als Band haben (oder gerade auch einfach nicht haben), darüber gibt es KEINE klaren Aussagen von ihnen.
    Gut so, dass sie es immer so gehalten haben.
    Sonst gäbe es noch mehr „Interpretitis“…..?

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Die Speicherung Deiner Daten erfolgt gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen. In unseren Datenschutzhinweisen erfährst Du, welche Daten von Dir beim Verfassen eines Kommentars gespeichert und verarbeitet werden. Deine Daten werden nicht an Dritte weitergegeben.