Julia Holter veröffentlicht Coverversion von „Condemnation“

Ramona Gonzalez, Julia Holter, Cole M.G.N and Nedelle Torrisi - Condemnation

Julia Holter, eine Indie-Electronic-Musikerin aus den USA, hat am Mittwoch eine Coverversion von Depeche Modes „Condemnation“ veröffentlicht.

Holter hat das Stück zusammen mit ihren Freunden Ramona Gonzalez AKA Nite Jew und Grammy-Award-Gewinner Cole M.G. aufgenommen. Die 7″-Single, die exklusiv bei dominomart.com vorbestellt werden kann, enthält zwei verschiedene Versionen des Depeche Mode Klassikers aus dem Jahr 1993.

„Condemnation“ wird in Erinnerung an den Videoregisseur Travis Peterson veröffentlicht, der 2016 verstarb und ein langjähriger und enger Freund der drei beteiligten Künstler war. Peterson hatte Musikvideos für Holter, Gonzalez sowie Ariel Pink, Glass Candy und viele andere Künstler gedreht. „Condemnation“ war eines seiner Lieblingslieder.

Der Erlös aus dem Verkauf des Stücks geht an Didi Hirsch Mental Health Services.

Bestellhinweise
„Condemnation“ von Julia Holter als digitaler Download bei Amazon

35
Kommentare

  1. IiiiIiiieiiIIIeiiieeeehhh!
    31.7.2017 - 13:35 Uhr
    20

    Motzmotzmotz

    Es muss einem nicht gefallen, aber ein wenig Anerkennung für die Mühe wäre auch nicht verkehrt, ihr Meckerer ihr. :-)

    • Dana
      1.8.2017 - 13:36 Uhr
      20.1

      Ohrfeige gegenüber jungen Künstlern, die ihre eigenen Werke schreiben!

      Du preist das hier an, als wenn sie in der Medizin etwas erfunden hätte. Welche Anerkennung für ihre „Mühe“? Die Mühe planlos etwas zu covern, um damit Kohle zu machen, weil man weiß, dass gewisse Leute alles kaufen, was mit DM zu tun hat. Was für eine Ohrfeige gegenüber Künstlern, die ihre eigenen Werke schreiben.

      Aber gut, wenn du es so willst: Ich finde die Version schlecht, das Kopieren von DM nervt mich und außerdem finde ich es billig einfach. Aber vielen Dank für die Mühe!

  2. Laanzelot
    29.7.2017 - 22:24 Uhr
    19

    Muss nicht sein

    Für mich muss so was nicht sein. Eigene Sachen der Künstlerin mögen ihrer Kunst gerecht werden, aber bitte kein DM Cover mehr. Bitte

  3. Nina
    28.7.2017 - 22:53 Uhr
    18

    Sorry, aber... o_O

    …ach du liebes bisschen… bis „try“ bin ich gekommen, weiter aber auch nicht…jetzt weiß ich wieder, warum ich mir sonst keine Coverversionen von Liedern anhöre, die mir am Herzen liegen…

    Würde ja gerne was Sachliches schreiben, aber mir fehlen die Worte…

  4. 28.7.2017 - 22:09 Uhr
    17

    Hmmm !

    Es wirkt auf mich wie eine Klingeltonmelodie: Technisch richtig, wobei jegliches Gefühl abhanden kommt.

  5. Hobbitmama
    28.7.2017 - 11:17 Uhr
    16

    Eines meiner Lieblingslieder von DM, aber das ist soooooo schrecklich…….

  6. Steiner
    27.7.2017 - 23:19 Uhr
    15

    einmal hören reicht vollkommen..

  7. Somebody
    27.7.2017 - 20:02 Uhr
    14

    Da höre ich....

    …. mir lieber das Original an. Mehr muss man zu dieser dünnen Cover-Version eigentlich nicht sagen.

  8. strongest man
    27.7.2017 - 18:46 Uhr
    13

    Ist das nicht Dave`s Lieblingslied,Fletch World in my Eyes,Mart?und das schlechteste What´s your Name laut Fletch und Mart

  9. audiolistener
    27.7.2017 - 10:12 Uhr
    12

    Wer covert mal den "Alan"-Anteil von DM?

    Super cover!
    Allerdings frage ich mich bei diesen ganzen aufs musikalische Minimum reduzierte Covers oft wer denn mal die andere Seite von DM covert – die fantastischen Synth-Arrangements usw.
    Eben den „Alan Faktor“ haha ;)

    • R. Artur
      28.7.2017 - 19:44 Uhr
      12.1

      Das glaube ich

      ist völlig unmöglich und wird bestimmt in 100 Jahren nicht mehr passieren das es einen Musiker gibt der solche Sounds kreiert.

  10. Charmoffensive
    27.7.2017 - 9:25 Uhr
    11

    Schön, dass ein Album-Track Aufmerksamkeit bekommt

    Mir gefällt’s durchaus, weil es sehr anders ist als das gospel-artige, rummsende Original. Die Reduktion auf das Wesentliche tut dem Song gut. Gesungen ist es sehr gut – allerdings finde ich das Harmonium uninspirirert bzw. ideenlos, wie eine schlechte Arrangement-Kopie des Enjoy the Silence Demos auf der eponymen Single.
    Nett, aber für mich keine echte Offenbarung, dazu finde ich die Chose zu simpel. Aber schön, dass ein reiner Album-Track Aufmerksamkeit gewidmet wird statt den immer selben Klassikern (siehe Konzert-Setlisten seit Jahren).
    Ob man mit diesem Song aber viel Geld sammelt, möchte ich bezweifeln. Begeistern wird man damit m.E. nicht, da kommt wohl eher ideell was zusammen.

    • Ultravox!
      27.7.2017 - 17:15 Uhr
      11.1

      "Räusper"

      Condemnation ist kein reiner Albumtrack.
      Nur so zu informellen Zwecken … ;o)

    • lie to me Matt
      27.7.2017 - 19:27 Uhr
      11.2

      Infos von DepecheMode.de zur Single:

      „Condemnation ist die dritte Single aus dem Album Songs Of Faith And Devotion. Der Song ist ein Gospel mit Rockelementen und für Depeche Mode untypisch. Alan Wilder erinnert sich:

      „Die Idee war, ein Gospelfeeling zu produzieren. Ohne daraus eine Mischmasch zu machen. Wir wollten einen Effekt, der so klingt, als wäre alles in einem Raum, auf einem Fleck aufgenommen worden. Also mussten alle fünf Mitglieder in einem Raum etwas machen. Fletcher schlug mit einem Stock auf einen Flugkoffer. [Produzent] Flood und Dave klatschten in die Hände, ich spielte Schlagzeug und Martin Orgel.“ (in Steve Malins, Depeche Mode)

      Sanger Dave Gahan lieferte für den Song seine bis dahin beste Gesangsleistung ab, die rückblickend wegweisend für seine weitere Entwickkung als Sänger und für seine späteren Solo-Projekte war.

      Für die Single-Version fertigte die Band den „Paris-Mix“ mit einer zusätzlichen Sängerin und veränderten Drums.“