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Delta Machine verkaufte sich 1,1 Millionen Mal

Depeche Mode - Delta MachineDas im März erschienene Album Delta Machine hat sich in diesem Jahr rund 1,1 Millionen Mal verkauft – weltweit. Damit stehen Depeche Mode in den Jahrescharts auf Platz 31.

Zum Vergleich: Lady Gaga verkaufte trotz einer millionenschweren Marketingkampagne nur 1,3 Millionen Einheiten von ArtPop (Platz 25). Auch Miley Cyrus nutzte ihr nackter Ritt auf der Stahlkugel wenig: Den über 270 Millionen Abrufen des Videos von Wrecking Ball bei Vevo.com stehen 1,2 Millionen Verkäufe ihres Albums Bangerz gegenüber, macht Platz 29. Das neueste Selbstbefummelvideo der 21-Jährigen wird da auch nicht mehr viel reißen können. Ganz ohne Zungen-Akrobatik konnte Konkurrentin Katy Perry von ihrem im Oktober des Jahres veröffentlichten Longplayers Prism 1,8 Millionen Exemplare absetzen (Platz 14).

Auf dem Thron sitzt allerdings Bruno Mars: Von Unorthodox Jukebox verkaufte der US-Amerikaner 4 Millionen Exemplare. Das reicht, um sich als weltweit erfolgreichster Künstler rühmen zu können – wenn man die Albumverkäufe betrachtet.

Zurück zu Depeche Mode: Auf ihre deutschen Fans konnten sich Dave, Martin und Fletch auch in diesem Jahr verlassen: Über 200.000 Mal ging Delta Machine über die Theke. Oder anders gerechnet: Jedes fünfte Album wurde in Deutschland verkauft. Das reicht hierzulande für eine Platin-Auszeichnung.

Delta Machine bei Amazon

Quelle: mediatraffic.de

Sven Plaggemeier
Von Sven Plaggemeier

Sven ist Gründer und Betreiber von depechemode.de. In seinem Hauptberuf arbeitet er als Redaktionsleiter eines Stadtportals. Du kannst Sven bei Facebook, Xing und LinkedIn treffen.

92 Kommentare

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  1. So ein Dünnpfiff!

    Zitat:
    2013 Delta Machine 200.000 (Platin)
    2009 SOTU 300.000 (3 x Gold)
    2005 PTA 400.000 (2 x Platin)
    2001 Exciter 300.000 (Platin)
    1997 Ultra 250.000 (Gold)
    1993 SOFAS 250.000 (Gold)
    1990 Violator 500.000 (Platin)
    1987 MFTM 250.000 (Gold)
    1986 Black Celebration 500.000 (Platin)
    1984 Some great reward 250.000 (Gold)
    1983 Construction time again 250.000 (Gold)
    1982 A broken Frame 250.000 (Gold)
    1981 Speak & Spell 250.000 (Gold)

    Also: FLOP !!!
    ——————————————————

    Ach hört doch mal auf, so einen Quark zu verbreiten. Ja, damals war die Schwelle für Goldnominierungen 250.000 und die für Platin 500.000. Heute sind es 100.000 Einheiten für Gold und 200.000 für Platin. Was verrät uns das?

    1. Die Verkäufe sind GENERELL weniger geworden in der Musiklandschaft. Ergo entsprechen 500.000 verkaufte Einheiten in 1990 heute 200.000 verkauften Einheiten in 2013.

    2. Dadurch dass es keine 50.000 Schwelle gibt, liegen heute die abgesetzten Einheiten für Delta Machine irgendwo zwischen 200.000 und 300.000. Wer sagt Euch, dass nicht bereits 290.000 Einheiten verkauft wurden in Deutschland? An der Zertifizierung via Gold / Platin Datenbank, würdet ihr Schlaumeier das nämlich nicht sehen!

    3. Alle Alben VOR Delta Machine haben ihre insgesamt verkauften Einheiten nicht alle im Jahr der Erscheinung gesammelt. Es ist definitiv noch zu früh, Delta Machine anhand der Verkaufszahlen zu bewerten. Das ist frühestens nach etwa 3 Jahren sinnvoll. Dann hat das Album hierzulande vielleicht längst Doppelplatin.

    Es ist manchmal wirklich erschreckend, wie wenig durchdachte Kommentare ich hier so zu lesen bekomme. Oder bin ich grade wieder einer Horde Trolls aufgesessen?

    So oder so – to whom it may concern!

  2. Depeche Mode haben den grössten Flop in Ihrer Karriere hingelegt !

    Erst einmal müssen wir uns vor Augen halten, das man früher 250.000 Einheiten für GOLD und 500.000 für PLATIN verkaufen musste. 1999 sank diese Schwelle auf 150.000 (Gold) und 300.000 (Platin) und seit dem 01.01.2003 langen schon 100.000 Einheiten für den Goldstatus bzw. 200.000 für den Platinstatus. Insofern hört es sich natürlich toll an, das DM Platin erhalten haben aber noch vor kurzem wäre es lediglich Gold gewesen und früher hätte man diesen Verkaufszahlen noch nicht einmal Gold eingefahren.

    Natürlich müssen wir uns vor Augen halten, das dank illegaler Downloads die Zahlen im Verkauf immer mehr , nicht nur bei DM zurückgehen. Ein übriges dazu beitragen die Streamingdienste, die zwar legal sind aber eben verständlicherweise nicht als Verkaufszahlen verwendet werden, weil man eben keine Musik kauft sondern für ein monatliches Entgeld Musik lediglich hören kann, was vielen Leuten anscheinend langt.

    200.000 Einheiten wurden als von der Delta Machine verkauft. Das mag viel sein in der heutigen Zeit aber doch sehr wenig für eine Band wie DM. Andere Künstler verkaufen mehr und wäre DM nicht Everybody’s Darling dank ihren Erfolgen in den 80s, würden die Verkaufszahlen vermutlich gerade einmal 5stellige Zahlen erreichen.

    Es wäre grundlegend falsch mit Alben wie VIOLATOR zu vergleichen. Aber man muss doch nur sich die Entwicklung der letzten Alben ansehen und wird feststellen: Depeche Mode haben den grössten Flop in Ihrer Karriere hingelegt!

    2013 Delta Machine 200.000 (Platin)
    2009 SOTU 300.000 (3 x Gold)
    2005 PTA 400.000 (2 x Platin)
    2001 Exciter 300.000 (Platin)
    1997 Ultra 250.000 (Gold)
    1993 SOFAS 250.000 (Gold)
    1990 Violator 500.000 (Platin)
    1987 MFTM 250.000 (Gold)
    1986 Black Celebration 500.000 (Platin)
    1984 Some great reward 250.000 (Gold)
    1983 Construction time again 250.000 (Gold)
    1982 A broken Frame 250.000 (Gold)
    1981 Speak & Spell 250.000 (Gold)

    Also: FLOP !!!

  3. 200.000 Einheiten sind ein FLOP !!! Auch wenn dank illegalen Downloads und Streamingdienste es immer schwerer wird, CDs zu verkaufen. Wäre DM nicht aus den Achtzigerjahren so bekannt und hätte eine starke Fanbase, dürften sich die Zahlen um die 10.000 Alben bewegen.

    Liegt es vielleicht an der Qualität? DM sind ja nicht mehr DM, wie man sie kennt. Hätten sie vielleicht im Violator Stil oder gar ganz retromässig wie zu Anfang ein Album veröffentlichen sollen? Ich glaube, dann wäre es das erfolgreichste Album aller Zeiten geworden mit mehr als 2 Millionen Einheiten alleine in Germany.

  4. Sie leben von ihrer eigenen Vergangenheit!

    Seien wir einmal ehrlich !

    Die Verkäufe – nicht nur bei Depeche Mode – sind seit Jahren rückläufig.

    Schuld daran kann man den illegalen MP3 Downloaden geben aber auch Streamingdienste, die legal für 10 Euro im Monat einem die Möglichkeit geben, unbegrenzt Musik zu hören, sind mit an der Misere Schuld. Viele sagen sich halt: Warum ein Album kaufen, wenn ich es hören kann? Der Besitz einer CD ist für viele nicht mehr wichtig.

    Schuld daran ist aber auch die Plattenfirma. Wo gab es denn Werbung für das neue Mode Album? So gut wie gar nicht. Wo gab es denn einen Anreiz es zu kaufen? Man hätte ja auch eine Deluxe Edition rausbringen können, wo das gesamte Album noch mal in der BARE Version enthalten ist. Sowas kauft der Fan und hätte mit Sicherheit zu 250.000 mehr verkaufte Einheiten geführt.

    Okay, 200.000 Einheiten (weltweit 1,1 Millionen) ist nicht schlecht und man kann und darf es nicht mit den 80s/90s Alben vergleichen aber im Vergleich zu den beiden Vorgängeralben ist es ein FLOP !!!

    Und wäre DM nicht bekannt und beliebt der Achtziger Jahre wegen,hätten sie vermutlich nur 50.000 Einheiten (weltweit 200.000) abgesetzt.

  5. PS: Nun könnte ich natürlich noch über die Aussagekraft eines Konzeptalbums „Dark Side of the Moon“ (Stichwort „Wahnsinn“) nachlegen. Aber dafür kannst Du natürlich auch einfach zu einer Pink Floyd Biografie greifen. Falls Du tatsächlich der Meinung bist, ein Song wie Time sei ja heute keine große Sache und die kreative Leistung die es dafür braucht wäre ein Leichtes, dann freue ich mich auf Deine musikgewordenen und auf Youtube publizierten Werke besserer Qualität (wir wollen schließlich nicht den Anspruch zu weit herunterschrauben, sondern uns in zeitgemäßen Gewändern bewegen). Sollte es Dir tatsächlich gelingen mich auf diese Weise zu überzeugen, ich wäre Dein glühender und treu ergebener Fan. Aber – erst die Arbeit, dann die Huldigung. ;-)

  6. @Dressed in Red
    Ok, lassen wir die Ironie (#62) mal beiseite und kehren zurück zu etwas mehr Ernsthaftigkeit. Für mich ist die durch Künstler abgelieferte Musik immer auch im Kontext mit den damals – in der Zeit des entstehens des jeweiligen Werkes – vorhandenen Möglichkeiten zu betrachten. Dabei spielt die heute vorhandene Technik überhaupt keine Rolle. Die gab es damals so nicht und dass es sie heute gibt, geht ja unter anderem auch auf den Erfolg der Künstler von einst wieder zurück. Das erfolgreiche einflechten von Elektronik in Alben von den Floyd oder eben Kraftwerk etc. hat stark geholfen, die Entwicklung voranzutreiben. SACD sei dank, klingt für mich übrigens Dark Side of the Moon so crisp, dass mir überhaupt nicht einfallen möchte, wie man dieses Album heute hätte verbessern können. Was wäre wohl los, würden Depeche Mode ein Album wie „Music for the masses“ in neuzeitlichem Gewand nochmal neu aufnehmen? Der Schrei der Fans würde „SAKRIKLEG“ lauten. Solche Werke lassen sich nicht einfach ungestraft umpolieren.

    Um auf Kraftwerk zu kommen. Den Musikern Hütter, Bartos, Flür und Schneider muss man zu Gute halten, dass sie in den 70ern etliche elektronische Musikinstrumente (Percussion etc.) selber zusammengebaut und dann bespielt haben. In den 70ern waren die Instrumente die später in den New Wave Bands verwandt wurden entweder sündhaft teuer oder aber noch nicht gebaut. Und mit diesem Wissen, bekommen die Kraftwerk Alben doch einen ganz anderen Hauch des Respekts verpasst. Ein Hauch, der sie bis heute umgibt.
    Kraftwerk haben übrigens keineswegs ihre ersten 3 Alben aus der Diskografie gestrichen. Sie wurden nur nie neu gemastered. Wozu auch? Sie waren einfach weder in großem Umfang erfolgreich, noch war auf diesen Werken bereits der zu späteren Zeiten entwickelte Stil ausgeprägt. Wahrscheinlich hätte also eine Neuauflage dieser Alben grade mal 1000 Stück pro Album an Verkäufen nach sich gezogen und wäre damit unwirtschaftlich geworden.
    Auch Depeche Mode haben sich in weiten Teilen von ihren ersten Alben distanziert. Aus den Werken bis 83 hört man mit Glück noch diese Songs live:
    Just can’t get enough (sic)
    Photographic
    Leave in Silence
    Everything Counts
    Wären die drei zugehörigen Alben damals nicht gechartet, dann hätte man die wohl genauso wenig in der Remaster Serie berücksichtigt.

    Tour de France war damals auch mitnichten neu. Es wurde lediglich die gleichnamige EP mit etwas mehr Futter versehen und als Album neu veröffentlicht. Ergo gilt (mit Ausnahme des Expo Tracks wohlgemerkt), dass das letzte neue Songmaterial der Band auf das Jahr 1986 (Electric Cafe) zurückgeht. Dank eines entsprechend ausgeprägten Hanges zur Perfektion – und vielleicht auch der Erkenntnis, dass man der Welt nichts Neues in eben dieser Perfektion mehr mitzuteilen hat, wurde dann in den Folgejahren lediglich immer und immer wieder die vorhandene Musik live aufgeführt. Dem Traum von Hütter und Schneider folgend, die Musik zeitlos aufführbar zu halten – unabhängig von den Musikern, die die Maschinen bedienen. Ob das aber so funktioniert, wie auf den Live Auftritten (siehe Minimum Maximum DVD, Musique Non Stop) wo dann Musiker für Musiker die Bühne verlässt (im realen Leben ist ja mit Florian Schneider das vorletzte „echte“ Bandmitglied ausgestiegen – das bleibt noch abzuwarten. Meine Meinung ist, dass die Leute dann doch lieber zur DVD greifen als in ein kraftwerkerloses Kraftwerkonzert zu gehen. Aktiv waren Kraftwerk in den vergangen Jahren zweifelsohne. Sie haben ihren gesamten Backcatalogue soweit digitalisiert, dass sie heute ihr Studio, sowie alle Klänge auf ihren Laptops dabei haben. Dass das viel Arbeit ist, wird zumindest dann klar, wenn man sich die alten Platten in Ruhe anhört. Denn wir reden hier nicht davon, dass lediglich die Werke als mp3 Rip abgezogen wurden. ;-)

    @XXX
    Nur weil wir jetzt ein neues Jahr haben, leiden unsere Hirn-Synapsen ja nicht soweit, dass wir Verständnisprobleme miteinander bekommen. ;-)

  7. Im Prinzip könnte man dasselbe auch bei Depeche Mode sagen die seit ca. 19 Jahren (nach Alan Wilders Weggang) nichts anderes mehr machen als das sie von ihrer Vergangenheit (achtziger Jahre bis Mitte der neunziger) leben und vom aufgebauten Ruhm und den damaligen Hits bis heute zehren.

    Die späteren Alben ab Ultra sind eigentlich nur noch Beifang mit ein paar netten Songs hie und da. Natürlich hat man noch eine große verlässliche Fanbase die die Konzerthaalen füllen und die Jungs feiern, aber sind wir ehrlich DM wird sicher nie mehr solche Wegweisenden Alben wie Black Celebration, Music For The Masses, Violator und Songs Of Faith And Devotion veröffentlichen.

  8. Köstlich...

    @ Dressed in Red

    Sei mir bitte nicht böse, aber etwas anderes hätte ich von Dir jetzt auch nicht erwartet. Somit hast Du es nicht geschafft mich zu überraschen, schade eigentlich. Jeder kann seinen Fokus auf Zeitprägende Musikgeschichte so einstellen wie er es für richtig hält, sollte dabei aber nicht vergessen, dass jede Bewertung immer subjektiv ist und somit beliebig austauschbar bleibt. Mit Deiner Herangehensweise dürfte sich Dein Repertoire hörenswerter Musik altgedienter Künstler im laufe der Zeit dem Nullpunkt nähern und Dich in die Fänge des Massenkommerzes treiben. Zeitloses (Stillstand) brauchst Du da nicht zu fürchten und innovativ sind die ja auch, zumindest für den Augenblick ;-)

    @ Violated Jesus

    Immer noch vereint im Geiste…

  9. Nein, mein Lieber (Violated Jesus) ;)
    Von den Punkten, die ich gegen Kraftwerk vorgebracht habe, kann man keinen einzigen auf Mozart oder Beethoven übertragen.
    Ebensowenig habe ich Pink Floyd vorgeworfen, zuwenige Instrumente benutzt zu haben, oder etwa dass sie „immer die gleiche Leier spielen“.

  10. Hmm – wenn ich das so sehe, dann muss ich unbedingt mal mit Beethoven und Mozart hart ins Gericht gehen. Was waren das nur für Luschen. Ich meine, hätten die mal den Alan Wilder gefragt, dann hätten da ein paar echt zeitlose Meisterwerke entstehen können, aber so? Nee, … und immer wieder die gleiche Leier am Klavier. Wie eintönig. Hätten doch einfach mal ein paar Geräusche samplen und innovative Klangteppiche bauen sollen. So wie Kraftwerk damals. Ach nee, ich vergaß. Die sind ja auch alles andere als auf der Höhe der Zeit.

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