Home > News > Depeche Mode veröffentlichen letzte Maxi aus „Memento Mori“
- Anzeige -
Doppel-Maxi

Depeche Mode veröffentlichen letzte Maxi aus „Memento Mori“

Depeche Mode haben am Freitag die letzte Vinylauskopplung aus ihrem Album „Memento Mori“ veröffentlicht. Diesmal könnt ihr euch auf Remixes zu den Songs „Before We Drown“ und „People Are Good“ freuen.

Die 12 inch-Maxi bildet den letzten Teil einer ganzen Remix-Reihe auf Vinyl, bei der unter Namen „Memento Mori White Label Remix Series“ insgesamt fünf Vinyl-Maxis erschienen. Den Anfang machte im November 2023 der Song „Ghosts Again“. Im Dezember folgte dann die Maxi zu „Wagging Tongue“. Weitere Singles waren „My Favourite Stranger“ und „My Cosmos Is Mine / Speak To Me“.

Trackliste

  1. Before We Drown (Chris Avantgarde Remix)
  2. Before We Drown (AC Wet Mix)
  3. People Are Good (Indira Paganotto Psy Remix)
  4. People Are Good (AC Fool Mix)
Sven Plaggemeier

Hi, ich bin Sven und betreibe als Gründer die Webseite depechemode.de. Hauptberuflich leite ich ein Team von Content-Spezialisten bei einem Telekommunikationsunternehmen. Vernetze Dich gerne mit mir bei Facebook, LinkedIn oder Xing.

68 Kommentare

Wir freuen uns über Deinen Kommentar. Bitte beachte unsere Nutzungsregeln.
  1. Hi Benni

    Danke für die Verlinkung auf die dm-live-wiki-Seite.

    ich hatte die Seite schon mal aufgerufen, aber diese aus dem Angesicht verloren….

    da steht nämlich mehr drin, wie in jeder anderen DM-Biografie!

    Antworten
  2. Electronic Sound and Beat

    Hi,
    vor wenigen Jahren ( 2.021 ?) lief auf ARTE eine sehr interessante Doku über die Entwicklung der elektronischen Musik in der Rock und Popmusik. Soweit ich mich noch erinnere waren deren Ur-Anfänge in der französischen Résistance zu sehen, unterstützt von den Briten ,zwecks Verschlüsselung von Botschaften.
    K.H. Stockhausen nahm als deutscher Komponist die Idee elektronischem Sound auf, der erste Synth-Moog wurde entwickelt (1964)
    Bands wie the Beatles, the Doors ,
    Pink Floyd , Pete Townshead
    (The Who) zeigten sich daran sehr interessiert. Auf der Sgt Pepper LP der Beatles findet man, zwischen all den Persönlichkeiten, K. H. Stockhausen, Jim Morrison sprach davon, dass er sich vorstellt, dass Menschen mit „Maschinen“‘Musik machen werden in wenigen Jahren Die Geschichte des Synthie und seinen Siegeszug in der Popmusik ist bekannt. PinkFloyd, RoxyMusic, Tangerine Dream, Kraftwerk, David Bowie und Brian Eno, Gorgio Moroder and many more.
    Der „ Durchbruch“ des SynthiePop- und Rock, Anfang 80er
    ( CtA LP Cover wurde in der Doku u.a. eingeblendet) und dessen Fortentwicklung in der DJ und Producer Szene, als Schwerpunkt der
    ausschließlich elektronischen Musik
    insbesondere EDM, Techno und House mit seinen vielfältigen Varianten. Nein, DM sind keine
    House oder Techno Band. Für mich sind sie eine klassische
    „Alternativ“ Band mit dem Genre Schwerpunkt SynthiePop ( und a Little More Guitar driven ) SynthRock.
    Und dennoch finde ich es interessant ,
    das eine jungen Generation von DJ‘s für DM offiziell Single Release
    „Re-Mixen“. Bereits in den 70er Jahren hatten junge Toningenieure,
    im Zuge des technischen Fortschritt in den Aufnahmen- Studio‘s, eine Vorstellung von Mixen und ReMixen für LPs oder Songs bekannter Künstler oder Bands.
    Ich selbst glaube, dass dies für Mart
    sehr interessant und bedeutend erscheint , die Fremdbearbeitung seiner Songs, dies ist irgendwie eine „Schnittstelle“ zu einer anderen Art elektronischer Musik außerhalb dem Planeten DM
    und die Anfänge gab es ja bereits
    1984 ( ArePeople People?).
    Insofern freue ich mich darüber wenn mir selbst auch nicht alle ReMixe Zusagen , es gibt aber sehr viele die mir persönlich gefallen , selbst wenn mein „ musikalischen Schwerpunkt“ nicht in der elektronischen House Music Szene liegt.
    Ich bin gespannt, ob und wenn ein
    MM Boxset veröffentlicht wird und welche ReMixe sich darauf befinden.

    Grüße

    Antworten
    • Ergänzung

      Tztztz und JM Jarre ! .. natürlich, was auch die Bedeutung der elektronischen Musik in Frankreich verdeutlicht.

      Grüße

    • Doku

      Hi, das hier könnte die Doku sein, die Du meinst: „Electronic Vibrations: Ein Sound verändert die Welt“. Auf YouTube gibt es anscheinend nur den Trailer.

    • im Grunde genommen...

      wenn man Depeche Mode’s Anfangsalben hernimmt, ist für den klassischen Musikfreund (Schlagzeug, Gitarre, evtl. Saxophon, und andere Instrumente) viel Schrott dabei. Elektronische Musik sind künstlich erzeugte Töne mit Synthesizern und Computern. Nun gut, hört sich aber trotzdem gut an.
      Aber: hier kann sogar der absolute „Musiklaie“ mit einem ordentlichen PC selbst Experimente betreiben.
      „People are People“, war früher mein absoluter Lieblingssong, im Grunde genommen ist dies aber zusammengebastelter Schrott.
      Nun gut, Depeche Mode sind nie stehen geblieben und habe den Elektronik-Pop weiter entwickelt, und auch die Richtungen gewechselt.

    • Der Psy Mix haut ziemlich rein und erinnert mich etwas an French Core. Von der Qualität her ordentlich produziert auch wenn es nicht mein Geschmack ist.

      Als Alison Goldfrapp viel später den Song Halo interpretierte sind auch über 10 Jahre vergangen. Dieser Remix ist so unglaublich gut weil Dave und Ihr Gesang zusammenwirken.
      Mute – XL12BONG34

      Memento Mori hat viele gute Songs welche neue Interpretationen gut stehen.

      stay tuned oder wie es so schön heißt

    • @Joel
      „People are People“, war früher mein absoluter Lieblingssong, im Grunde genommen ist dies aber zusammengebastelter Schrott.

      ahh haha haha ich kann nicht meher

      empfehlung: nimm das 101 live album people are people und dreh mal ordentlich auf. das entstaubt die synapsen. danach gleich blasphemous rumours und die welt ist in ordnung. versprochen!

    • @modemat

      nein. In den 80er Jahren war ich kein Depeche Mode Hardcore-Fan. Das liegt an diesen Synthesizern und komischen Geräuschen. Das änderte sich erst ab Violator.
      Lustig zu sehen, wie Alan Wilder mit einem Hammer gegen ein Blechstück haut.
      Aber o.k., es ist Musik. Bei playing the Angel haben diese auch diesen Krachschrott eingesetzt, wie dieses Sirenengeheul.Manchmal denke ich, so was ist einfacher wie z.B. Gitarre oder Schlagzeug zu spielen. Aber o.k. das beherrschen DM ja auch.

      People are People hörst Du furzen von Synthesizern und Schiffsglocken-wie im Video. Aber auch das ist Musik.
      Sie beherrschen das andere ja auch siehe SoFaD. (Rock).
      DM laufen unter Alternative.

    • Alternative?

      @Joel
      Bei dir können DM ja als Alternative (zu was überhaupt ? :-) ) laufen, und es ist nachvollziehbar, dass du mehr auf die rocklastigen Sachen stehst. Aber schwerpunktmäßig sind sie immer noch eine Elektronik-Band und drehen auch alle akustischen Instrumente normalerweise gehörig durch die Mangel bzw. den Sampler. Ganz am Anfang war das sicher einfacher, mit einem Finger ein monophones Keyboard zu spielen als ein Drumset oder eine Gitarre. Aber als die Geräte komplexer wurden und man mehrere Tasten gleichzeitig drücken und vollkommen neue Soundwelten erschaffen konnte, wurde es schon schwieriger und sie haben das zur Meisterschaft gebracht.
      Hör dir an, womit sich Martin Gore außerhalb DM die Zeit vertreibt. Gitarren kommen da nur selten vor… Obwohl er sie längst sehr gut spielen kann.

    • Electronic Sound and Beat

      „…. cause, We’re an Electronic Band“

      Dave Gahan… und das Zitat ist noch nicht allzu lange her ; )

      und unter dem Genre Sammelsurium Begriff „Alternativ“ summiert sich
      ebenso der SynthiePop und SynthRock von DM. Da gehen mit Sicherheit auch einige Songs von DM zur Schnittstelle zum Alternativ Rock, gerade aus der SofaD und zT noch Ultra Phase, aber im Prinzip haben sich DM immer als progressiv elektronische Band begriffen, progressiv daher, das sie mit ihrem
      Electronic Sound Genre und Musikstile vermischen.
      Und iS ReMixe (@Benny, thnx genau dies war die ARTE Sendung)
      dies ist mMn die Zukunft der ausschließlich (!) elektronischen Musik etwas außerhalb des DM Planeten aber doch von ihm beeinflusst.
      Und die Session die ich nach der ARTE Sendung mit diversen DJ‘s und Musiker gesehen habe, davon klingt einiges davon wie diverse etwas House Sound mäßige ReMixe.

      „Es wird immer weiter gehen, Musik als Träger von Ideen“
      ( Florian Schneider, R.I.P.)

      BG

    • Electronic Sound and Beat

      Uuups,
      mein Kommentar ist eigentlich das Feedback an @Joel

      Sorry…
      @LBINGBONG12
      Genauso ist es, Danke für
      Deine Worte

      VG

    • der Begriff „Alternative Musik“ muß ja nicht abwertend sein.
      Und so wird Depeche Mode eingeteilt. Synthie-Pop. Synthie-Rock.
      Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, mir gefällt das nicht. Grad‘ „Ultra“ läuft bei mir derzeit den ganzen Tag. Und wie viel „Elektronik“ ist da dabei (Bsp.: Surrender)??
      Es geht mir hauptsächlich um die Einteilung. Ich kenne Leute, die können mir „elektronischer Musik“ nichts anfangen. Ich hapere bei DM mit den 80iger Jahren. Anderen wiederum gefiel diese Zeit bei DM.
      Darum ging es.
      Mich würde trotzdem interessieren, warum Martin Gore als Schöpfer von „people are People“ diesen Song nicht mag. Ich finde diese Dokumentation nicht mehr, wo er den Grund gesagt hat.. in dieser Doku sitzt Gore mit Gitarre auf einem Bett, daneben ein girl. Da hat er es ausgeplappert, warum…

    • Not subtle enough

      1981 bis 1990 waren die besten Jahre, und DM ist und bleibt eine elektronische Band. Ich war positiv überrascht, als Dave sagte: „We‘re an electronic band.“

      Was Martins Abneigung gegen „People Are People“ betrifft: Laut Andy war der Song für Martin zu kommerziell und nicht subtil genug. Entsprechende Zitate findet man hier:
      https://dmlive.wiki/wiki/People_Are_People

    • Mögliche Erklärungen zu PAP „Nicht subtil genug“ -

      @Joel @Benni @alle

      Obwohl bei PAP der Text auch 2024 -eigentlich leider- weiterhin aktuell ist, kann ich mir bspw. vorstellen, daß sowas wie
      “I’ve never even met you so what could I have done?” –
      Ich hab‘ Dich noch nicht mal je getroffen, was kann ich also getan haben?
      dem künstlerisch erfahrenen Martin Gore längst nicht mehr ausgefeilt genug erscheint.
      Weil jene Frage Folgendes nicht ausschließen kann: Hättest Du mich aber mal getroffen, dann hättest eventuell Du einen triftigen Grund, mich schlecht zu behandeln…
      Was selbstverständlich Unsinn ist!
      Die Frage also eher Polemik und ein Gemeinplatz, aber kein soo umwerfendes Argument!

      Solche Möglichkeiten, ihm die Worte umzudrehen, liefert MG in seinen Lyrics gewöhnlich nicht – und gewiß mit viel Bewusstsein nicht.
      Dies unterstreicht schließlich seine künstlerische Klasse!
      Seine Texte selten bis gar nicht eins zu eins zu interpretieren, aber gleichwohl auch nichts davon gegenteilig zum von ihm Gedachten festzulegen.
      Erst Jahrzehnte nach PAP, bei Spirit, war das politisch angehauchte „Where’s the Revolution” wieder so ein Fall – wo Scharlatane den positiv gedachten Song meinten zweckentfremden zu können.

      Als Geniestreich dementgegen sollte meiner Ansicht nach WT von MM eingeordnet werden. Song ist möglicherweise gesellschaftlskritisch viel polarisierender, aber so subtil verfasst, daß es keine festzumachende Aussage gibt. Die Aussag ist ein Gefühl – stoisch, nicht manipulierbar, empathisch, friedfertig.
      (Nebenbei wieder ein Beispiel auch dafür, daß es sozialkritische Botschaften gibt. Aber überhaupt gar keinen Aktivismus. DM belassen die Aussage bei den Lyrics mit wohl dosiertem Interpretationsspielraum!).
      Zu diesem Zwecke wird bei WT ein sprachliches Stilmittel ans andere gereiht, zeitweilig der Wagging Tounge der Spiegel vorgehalten, Wortgewandtheit par excellence.
      Damit ohne jede Möglichkeit, von Aussen was hineinzuinterpretieren. Lyrisch genial! Auch wenn einigen Fans der Song zu folkig klingt… Ich denke mal, inhaltlich ist das Subtile des Textes im Heute deutlich Marts Anspruch.

      Zurückkommend auf PAP mögen vielleicht auch zwei sehr welterfahrene Mönner wie Dave und Martin nicht mehr im Duett singen müssen: „ I can’t understand…”/ “Help me understand” – „People are People”…
      Entsprechend PAP eigentlich ein sehr guter Song mit fortdauernder Relevanz. Aber wohl nur so, wie er damals dargebracht wurde, im Damals – von DM irgendwo als Anfang-, bis Mitzwanziger.
      Natürlich kann nur Martin selber die tatsächliche Erklärung liefern. Und das wäre einzig seine Entscheidung.,
      Daher von mir nur vorsichtige Vermutungen, aber vielleicht auch nicht ganz abwegig gedacht ;)

    • Edit -

      Da muß ich wieder mal editieren – „Tongue“, selbstverständlich.
      Und der Text wird wohl eindeutig Marts und Daves Ansprüchen gerecht ;)

      Beste Grüße in die Nacht

    • DM kann als Synth-pop/Synth-rock katalogisiert werden. Tendenzen zum Blues wie bei Delta MAchine sind ebenfalls erkennbar. Memento Mori ist wieder mehr elektronisch was ausgezeichnet ist.
      @Lorcka
      Wagging Tongue ist ein Ohrenschmaus! Nach 2x hören war es bereits um mich geschehen. Einer der stärksten auf Memento Mori.

    • Das People are People nochmal live dargeboten wird ist sehr unwahrscheinlich. Erstmal hat man sich vor Jahrzehnten entschieden ihn nicht mehr zu spielen und zweitens gibt es viele andere Songs die man spielen könnte, siehe Sister of Night bei der letzten Tour.

    • Was mit kommerziell gemeint sein könnte.

      @modemat –
      zu „Wagging Tongue“ und PAP – meine Zustimmung!

      Erstmal zu WT -für mich ebenso- einer der stärksten Songs auf MM.
      Bereits bei den Hosentaschen-Mitschnitten (Promos in Paris und München waren das, glaube ich)
      habe ich die Melodie sowie den Sog der Instrumente auf der Stelle geliebt.
      Mit dem Einwand „folkig“ hatte ich einfach nur die Kritik aufgegriffen, die man hier von Kommentieren immer wieder mal lesen konnte.
      Deshalb von mir so gemeint, daß
      Klang der Musik und Bedeutung der Worte ja was miteinander bewirken. Wenn man beides im Zusammenspiel auf sich wirken läßt, öffnen sich einem als Hörer bei hochklassigen Stücken meistens die Türen, selbst wenn man mal nicht direkt den Zugang gefunden hatte. Wäre zumindest meine eigene Erfahrung mit DM-Songs.
      Viele mögen ja auch den sterbenden Engel nicht. Aber dieses Bild wirkt tatsächlich positiv, steht für Mitgefühl und Sozialfähigkeit
      des gänzlich real-analytisch den anderen den Spiegel vorhaltenden und eigenwilligen Protagonisten.
      Dazu in der Musik die Ruhe, plus die Energie und das Leiernde.
      Bin derselben Meinung wie Du,
      WT ist großartig.

      Dann @all – ja, die Live-Wiki hat schon was…

      Link von @Benni zu PAP…
      Warum nicht mehr gespielt… Zitate aus Interviews.
      Steht sinngemäß drin,
      wie Fletch 1989 erzählt, daß er und Martin den Song schon zur Masses-Tour nicht mehr spielen wollten.
      (DM würden ihn bekanntlich dann trotzdem performt haben, siehe auch klasse Version bei 101.)
      Fletch jedenfalls glaubt bereits 1989, PAP würde wohl nicht erneut in die Setlist aufgenommen werden – weil zu kommerziell und nicht feinsinnig genug.
      Seine Sätze erinnern, finde ich, ein wenig an Infos weitergeleitet in Pressesprecher-Manier.

      Martin 2009 im Interview
      tut einfach mal so, als könne er sich überhaupt gar nicht mehr erinnern… erweckt zumindest diesen Eindruck. Er sucht umständlich nach dem Jahr, wann wohl der Song überhaupt erschienen sei…
      Also, ziemlich mit allen Tricks ;) distanziert er sich als Songwriter im Nachhinein von PAP und will offenbar partout nicht mehr drüber sprechen.
      Würde ich jedenfalls stark so daraus vermuten wollen. Die Entscheidung erscheint auch mir final.

      Dave erklärt 2017,
      Martin möge PAP nicht, weil die Akkorde alle gängigen seien;
      und außerdem der Text „quite literal“ -also völlig wörtlich zu nehmen- formuliert sei.
      (Text ist damit ohne übertragenden tiefgründigen Sinn – das heißt, was dasteht, ist sehr platt auslegbar – dies von Martin unerwünscht.)
      Der Frontman fügt hinzu, daß allerdings durch PAPs kommerziellen Erfolg, sie als Band anschließend loslegen konnte und die Songs machen, die sie machen wollten.
      Persönlich erscheint mir
      Daves gesamte Aussagen zum Thema die gradlinigste!

      Gleichwohl heben aber alle drei der damaligen Bandmitglieder unisono die Bedeutung des Songs als Hit für ihren Werdegang als Band hervor.

      Was ich zuerst nicht hundertprozentig verstehen konnte ist, wieso die Musik zu kommerziell, zu gängig sei; zu „poppy“. Vielleicht kann jemand das sachkundiger erklären.
      Meine Vermutung ginge in Richtung bei PAP überwiegend Dur-Akkorde, während DM standesgemäß klanglich düster, dunkel komponieren; also viele Akkorde im Moll-Bereich – das wäre ja, unabhängig von der Art der Klangerzeugung, ein Kriterium… Kann ich aber total daneben damit liegen. Weil ich einfach nur «höre» und nicht die große Ahnung von Musiktheorie habe.

      Beste Grüße

    • @Lorcka; Wem das eine zu bei Wagging Tongue zu „folkig“ ist, ist des anderen bei Condemnation zu „gospelig“. WT ist ein richtig klassisch-guter DM Song. Ausgefeilte Lyrik, räumliche Synths, stampfender Beat. Klasse Song, kurz und prägnant. Im Text steckt so viel Hoffnung. Im Grunde genommen sind die Schubladen bei Worten wie folkig auch als Lob zu verstehen. DM können auf ein sehr abwechslungsreiches Schaffen zurückblicken und klingen weiterhin frisch und natürlich auch gereift.
      PAP: Wenn ich mich richtig erinnere, hat DM bei der SOTU Tour den Song Master and Servant gespielt, welcher vom gleichen Album ist. Also mich hat es vor ca. 30 Jahren ein bisschen gestört das PAP nicht live gespielt wird aber heute kann ich sehr gut darauf verzichten. Die Version von der 101 ist trotzdem absolut schön. Es gibt von jeder Tour besondere Live-Versionen. Aktuell z.b. Everything Counts und Black Celebration sind sagenhaft. Spitze Neuinterpretation, Daumen hoch!

    • Awfully

      Keine Musiktheorie, aber ich habe noch zwei interessante/ lustige Zitate zu „People Are People“ gefunden. Einmal äußert sich Dave zu Martins „very weird sense of humour“: „People don’t seem to see Martin‘s wit. A lot of journalists seem to see something … see Martin’s got a very weird sense of humour, and that of humour comes across in his lyrics. For instance, the lyric in People Are People: people get along so awfully. The word awfully is a funny word. You don‘t really say that in conversation: I get on with you so awfully … There wasn’t really anybody who picked up on that.“

      Und dann Alan über die Bedeutung von „People Are People“: „It means exactly this: people are people, no bears or wallabies. I think this says a lot.“

      Quelle:
      https://depechemodebiographie.de/ebio1984.php

    • PAP - PAG

      @Benni
      Stichwort ‚Martins kluger Humor‘… passend dazu – zum Schmunzeln, weil ich kürzlich echt nicht wenig staunte, als ich mehrere engl.-muttersprachliche Interpretationen zu „People are good“ online fand, die mit aller Überzeugung schlußfolgern, daß der Protagonist im Song –
      natürlich ein Gutmensch – bedingungslos das Positive im Menschen sehe und einen Ansatz voller Glauben und Hoffnung in die Menschheit vertrete… die Leute seine gut… Dies würde angeblich sich belegen lassen u.a. mit dem Zitat: “keep telling myself, that people are good“/ “wisper it under my breath, so I don’t forget”.
      Ups, wurde dort Martins Humor auch Jahrzehnte später noch nicht so ganz entschlüsselt? “Keep fooling myself“…
      Denn, ich meine, es ist doch das tatsächlich einzig Hoffnungsvolle bezüglich Menschen, was in all den Sätzen drinsteckt, genau dieser Martin-Humor. Und der kommt teils fast schon kryptisch wissend aus einem satirischen und zynischen Blickwinkel rüber –
      hier hauptsächlich die inständige Bitte an höhere Mächte „Heaven help us“, daß der fast durchweg schlechte Eindruck, den Menschen hinterlassen, vielleicht doch auf wundersame Weise bloß trügen könnte…
      Die Satire “cause’ people are good“…im Sinne von ‚Schau mal, es gibt schließlich doch immer eine gute Entschuldigung fürs Schlechtsein‘… purer Zynismus… Logisch, denn nein, jene Entschuldigung gibt es natürlich nicht!
      Stellt sich mir deshalb irgendwie die Frage: Wenn teils wir Martins Wortwitz als Deutsche bemerken, bzw. wertschätzen – wieso entgeht Martins „wit” manchmal Nordamerikanern oder Briten etc.?

      Daves Erklärung zu „awfully“ in PAP, das kannte ich noch nicht! Danke Dir dafür, hilft enorm weiter! (Und auch für den prima Link!)
      Hatte mir zu dem Wort jedenfalls einst den Kopf zerbrochen ;) Wenn man rein vom Gefühl aus rangeht, um zu verstehen, dann schwingt in der Formulierung mit: Nicht miteinander zurechtzukommen ist mal seltenblöd und unsinnig zugleich!
      Jetzt freue ich mich darüber zu wissen, daß es sich bewusst um ein Kunst-Wortkombination handelt. Cool!
      In PAP meine liebste Stelle -und diese heute immer noch- ist jene zur offenbar verschüttgegangen „common decency“ bei Schlägertypen: “So far, it hasn’t surfaced, but I’m sure it exists. It just takes a while to travel from your head to your fist.“ Diese Textzeilen ein bisschen als ob die Frühform von PAG; und vielleicht schließt sich da ein Kreis…

      @modemat
      Unbedingt ja, die Live-Versionen – dito! Stellvertretend BC, das ist fast surreal erstklassig! Oder halt GENIAL!

      Sehr gelungen finde ich Deine Beschreibung eines „klassisch-guten DM Songs“.
      Sehe das ähnlich: ein sich öffnender elektronischer Raum, darin das aus (meiner Sicht frei wählbar) Pulsierende des Beats, dann die Melodie/Stimme(n) plus die Musikstil-Anlehnungen. Gleichwertig der Text, der mit lyrischer Wahrheit die Welt abbildet.
      Das sind Depeche Mode :)

      Danke Euch beiden, für diese interessante Diskussion!

    • Are People Good?

      @Lorcka
      Bei DM und „People“ denke ich auch an „Damaged People“, aber ich will jetzt nicht behaupten, die drei Songs würden eine People-Trilogie bilden. Allerdings gehören PAP und PAG anscheinend auch für Dave zusammen, und da schließt sich, wie Du schreibst, der Kreis:

      „In fact, in a way, they both say pretty much the same thing. Not much has changed over the past 40 years. Why is there all this hate and all this fear? The question is always the same. But this new song is a bit different, because we thought it was quite funny to say that ‚people are good’ and then add: ‚keep fooling yourself‘. This phrase, ‚people are good‘, is repeated many times, and what we ask is: are people actually good?“
      https://dmlive.wiki/wiki/People_Are_Good

  3. 4-5weitere Songs von MM

    Ein bisschen Rätselhaft ist es was mit den 4-5 weiteren Songs (inclusive die Cover Version) passiert,sollten ja bis Ende 2023 veröffentlicht werden.
    Entweder best of
    oder live Mittschnitte + die neuen Stücke, ich hoffe zwischen Juni und September

    Antworten
    • Ich denke diese ominösen 4-5 weitere Songs werden entweder auf einem neuen Album veröffentlicht werden wen sie gut sind, oder sind die eher mittelmäßig vielleicht auch gar nicht mehr und in Martins Schublade verstauben.

    • nehmen wir mal an…jetzt sind 4 Jahre Ruhepause-was sicherlich auch von Depeche Mode das Geheimnis des Erfolges ist…

      nehmen wir mal an, Anton Corbijn kommt kurz vor Weihnachten mit einem Konzertfilm, und mit den restlichen, unveröffentlichen, Tracks daher… vielleicht mit Videos bestickt…

      oder die Band gibt diese in den laufenden vier Jahren „frei“-man hört immer immer wieder so kleine Lebenszeichen von DM wie auch Solo-Alben…

      aber jetzt muss erstmal gut sein…

      die Musikvielfalt besteht nicht nur aus DM… nehmen wir mal an, die Band denkt ähnlich…

    • Möglich wäre eine Deluxe-Edition von Memento Mori, bestehend aus 2 CDs (CD1: Memento Mori + CD2: Bonus-CD). Das würde in meinen Augen am meisten Sinn machen.

    • Weihnachtsstickerei

      @Joel

      Mit welcher Nadel stickt man Videos auf die Tracks auf einem Konzertfilm, mit welchem Toni kurz vor Weihnachten daher kommt?

    • @rayrey

      natürlich mit der “ tonnadel“ du Kulturbanause

    • @rarey

      tja, wie machen wir denn das? was machen wir da?
      Wie bringe ich die Songs in einem Konzertfilm unter?
      das ist die große Frage, und die größte technische Herausforderung seit Menschengedenken.

  4. Überwiegend gut gelungene Remixes

    Hi!
    Ihr seid euch ja fast alle einig, wie miserabel die Techno Remixe sind.
    Ich geselle mich nicht dazu, stehe auf der anderen Seite. Ich kann sehr wohl was mit dieser Art von Remixen anfangen. Da sind so richtig hammermäßig gute Teile dabei.
    Ich finde es gut, wie DM mit der Zeit mitgeht und nicht stehen geblieben ist.
    Das ist beste, feine Dancemusic .
    Und sie wird ihnen mit Sicherheit gefallen, sonst würden sie solche Remixe nicht produzieren lassen.
    Diese im Club aufgelegt, und es könnte ein Zuwachs an neue, junge Fans geben.
    Verhunzt werden die Songs jedenfalls nicht. Im Gegenteil. Ich sehe es als eine Bereicherung. Wie das Sahnehäubchen auf dem eigentlich schon perfekten Kuchen.
    Schade, dass sich nur wenige darüber freuen können, wenn neue Maxis herauskommen.
    Ich freue mich dafür umso mehr.
    Die Maxi von People Are Good ist ganz besonders gelungen. Einfach spitzenmäßig.

    Antworten
    • Vielen Dank

      Vielen Dank für deinen Kommentar!
      Ich sehe es genauso, es macht einfach großen Spaß die neuen Varianten der Musik zu hören. Einer davon lief gestern sogar im Watergate Berlin;)

    • Cool

      Da wäre ich sehr gerne dabei gewesen.
      Freut mich, dass du es auch so siehst Thomas.

      Viele Grüße

    • @Miriam @Thomas
      Schließe mich an. Es sind für meinen Geschmack in der Auswahl stets einige sehr gelungene und lohnenswerte Versionen dabei, die einen klasse Original-Song ehren – und die ich mit Freude höre, weil sie mir richtig gut gefallen!

  5. Der AC Fool Remix von People Are Good
    ist Klasse..durchweg gelungen.Hier wird der Song keinesfalls verhunzt.Dieser Mix ist es m.E.wert auf Vinyl gepresst zu werden.

    Antworten
    • Ernsthaft jetzt? Sorry, doch was kann man an solchen Verunglimpfungen von Songs gut finden? So einen Kram könnte jeder untalentierte Remixer im Alter Von 10 Jahren bewerkstelligen!

  6. People Are (Not) Good (Without Vocals)

    Ja, auch die fünfte (hochpreisige) Vinyl erstanden.
    Warum?
    Weil unter dem ganzen digitalen Überfluss eine Vinyl immer eine Chance ist, ganz bewusst Musik zu genießen.
    Dabei sind Remixe immer Geschmacksache.
    Einige auf den 5 Scheiben begeistern mich. Einige weniger bzw. machmal sind es vergebene Chancen.
    So auch der Indira Psy Remix.
    Leider ohne Vocals und damit mit der starken Tendenz zum schnellen Geld.

    Das zieht sich durch die gesamte Serie.
    Ohne Cover-Art und mit lieblos schief geklebten Cover-Labeln. Selbst die mackenfreie Auslieferung hat Sony/Columbia nicht im Griff oder schmälert zu deutlich die Gewinnmarge.

    Die 5er Serie hätte gut auch eine Doppel-LP „Memento Mori Remixes“ sein können.
    Dann wäre die Enttäuschung über das fehlende Cover nur einmal entstanden und wir wären günstiger weggekommen.

    Aber Before We Drown hoffen wir ganz einfach auf die nächsten Releases!

    Tipp: Einfach rückwärts in der Chronologie hören! Dann wird es immer besser!

    Antworten
  7. Auch bei der Gestaltung der Plattenhülle scheint man sich ja gar keine Mühe mehr zu geben, einfallslos einfach eine schneeweiße Hülle und rein damit. Kein Grafiker der irgendwas gestalten muss und sei es nur eine einfache Grafik, ein Depeche Mode Schriftzug und irgendwas abstraktes wie zb. ein paar bunte Striche auf grauem Untergrund beim Sounds Of The Universe Album.

    Antworten
    • Yep. Man könnte den Eindruck bekommen, dass mit möglichst geringem Aufwand der höchstmögliche Profil generiert werden soll. Naja, wer’s haben will… Meins ist es nicht.

    • Bei Playing the Angel steckte noch einiges an Gestaltung drin (siehe Suffer Well)
      Ja es ist Bedauerlich, wie lieblos und karg die Singles aktuell daherkommen.
      Die Zielgruppe sind nicht mehr die Käufer von CD’s oder Vinyl. Hat man sich bei Memento Mori nicht einmal mehr die Mühe gemacht noch eine Maxi-CD rauszubringen. Die völlig überteuerten Vinyl 12″ gehen an mir vorbei. Das MM-Album reicht und ich lege das gern auf den Plattenteller. Zum Glück gibt es noch Schallplatten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Die Speicherung Deiner Daten erfolgt gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen. In unseren Datenschutzhinweisen erfährst Du, welche Daten von Dir beim Verfassen eines Kommentars gespeichert und verarbeitet werden. Deine Daten werden nicht an Dritte weitergegeben.

- Anzeige -
Consent Management Platform von Real Cookie Banner