Interview im NME

Dave Gahan über seine Pläne mit Depeche Mode und den Soulsavers

Archiv-Foto: Daniela Vorndran

Anlässlich der Veröffentlichung der Humanist-Single „Shock Collar“ hat Dave Gahan dem britischen Musikmagazin NME ein Interview gegeben, in dem er sich auch über die Zukunft von Depeche Mode äußerte.

Die Kooperation mit Rob Marshall (Humanist) war für Dave Gahan offenbar sehr inspirierend. Eigentlich habe er sich gerade eine Auszeit gegönnt, aber durch die unerwartete Zusammenarbeit habe er nun wieder damit begonnen, mit Rich Machin von den Soulsavers an neuem Material zu arbeiten, so Gahan. „Es sieht so aus, als wenn wir wieder etwas zusammen machen, was Ende des Jahres spruchreif sein könnte.“

Und Depeche Mode? Nach der einjährigen Global-Spirit-Tour sei Gahan nach eigenen Aussagen so erschöpft gewesen, dass er mehr denn sich gefragt habe, ob er überhaupt noch Musik machen wolle.

Keine Pläne für Zeit nach Tour

Das ist jedoch kein Grund, warum ihr euch Sorgen über die Zukunft von Depeche Mode machen müsstet.

Denn: Nach jedem Album und jeder Tour heiße es „Bis bald!“, so Gahan. Es sei sehr wahrscheinlich, dass Depeche Mode wieder ein Album aufnehmen werden. Aber die Band machen eben keine Pläne über das Ende einer Tour hinaus.

Mit den Soulsavers hat Dave Gahan bislang die beiden Alben „The Light the Dead See“ (2012) und „Angels & Ghosts“ (2015) aufgenommen. Im Anschluss daran gingen Depeche Mode für neue Songs ins Studio…

Letzte Aktualisierung: 13.1.2020 (c)

 Sven Plaggemeier
Sven ist Gründer und Betreiber von depechemode.de. In seinem Hauptberuf arbeitet er als Redaktionsleiter eines Stadtportals. Du kannst Sven bei Facebook, Xing und LinkedIn treffen.

151
Kommentare

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  1. frenchlook
    17.1.2020 - 19:47 Uhr
    30

    heute

    war elton als dm fan im fernsehen zu bewundern, vielleicht hat das ja dave gesehen, also ich höre regelmäßig mode und rede weniger drüber 8=(

  2. Violation 2020
    16.1.2020 - 19:58 Uhr
    29

    Kommentar von DM86-12

    Vielen Dank für diesen sehr informativen und konstruktiven Kommentar – solche Beiträge brauchen wir hier. 👍 Es ist sehr interessant zu lesen, wie viel Luft nach oben eigentlich noch gewesen ist.

    Da fragt man sich, wie das eigentlich kommen konnte. Denn Depeche Mode war damals schon eine Hausnummer. Ob es mit der Hinwendung zum Rock’n’Roll / Gospel zusammenhing? Schließlich war der Stilbruch enorm und sicherlich für viele erstmal schwer verdaulich.

    • Elysium 🎹
      16.1.2020 - 21:30 Uhr
      29.1

      Zitat: Da fragt man sich, wie das eigentlich kommen konnte.

      Nun in den Neunzigern war die Musikrichtung von Depeche Mode nicht mehr so gefragt unter den damaligen Jugendlichen, andere neue Musikrichtungen kamen auf wie Grunge, Techno, Nu Metal, Britpop oder Eurodance, die waren da eher angesagt und wurden in den Charts, Music TV Sendern (MTV, VIVA) oder Diskotheken rauf und runter gespielt

      Allgemein war Synthpop/Electropop als Musikrichtung in den Neunzigern schon Tod bis auf kleine Nischen. https://de.wikipedia.org/wiki/Synthiepop

      Ich weiß noch was damals in den Deutschen Charts war Blümchen, Marusha, Scooter, Mr. President, Snap!, Captain Jack um mal ein paar Namen zu nennen, oder die wo es eher rockig wollten hörten dann Bands wie Nirvana, Oasis, Blur.

      Von daher auch klar das die Konzerthallen von DM oft nicht mehr so voll waren wie noch in den achtziger Jahren.

      • Violation 2020
        16.1.2020 - 22:02 Uhr

        @Elysium

        Das würde ja heißen, das schon in den 80ern ein gewisser Teil des Publikums eher zu den Mainstream-Hörern gehörte, die dann eben auf das umgestiegen sind, was gerade in war.

        Gerade diese Sorte „Fan“ hat heute immensen Anteil an vollen Stadien und Konzerthallen.

    • Elysium 🎹
      16.1.2020 - 22:39 Uhr
      29.2

      Natürlich waren auch schon in den Achtzigern einige Mainstream Musikhörer unter den Konzertbesuchern aber sicher nicht so krass wie heute.

      Allerdings muss man auch sagen das damals zahlreiche Electro/Synthpop Gruppen in den Mainstream Charts waren, neben Depeche Mode Bands wie Eurythmics, Human League, Tears for Fears, OMD, New Order, Blancmange, Soft Cell usw. die Bands wurden dann aber in Neunzigern nicht mehr gespielt (TV Sender, Radio, Disko), die Bands veränderten sich musikalisch, manche lösten sich auf, oder die Musikrichtung wurde zur Nische wo der Normalo Mainstream Hörer nichts mehr mitbekam.

      Ich kann natürlich auch aus meiner Region (Stuttgarter Raum) berichten, die Schwarze Szene war so ab 91-92 schon am zerfallen, einige die noch bis Ende der achtziger als Waver, Gothics oder Synthpopper rumliefen und die entsprechende Musik hörten waren weg, die Szene wurde deutlich kleiner, einige Clubs, Diskotheken machten zu oder spielten völlig andere Musik (Techno, Dancefloor, Eurobeat) so dass das alte Publikum dann natürlich auch weg blieb.

      • Violation 2020
        16.1.2020 - 23:14 Uhr

        Immer wieder interessant solche Zeitzeugenberichte zu lesen. Manchmal wäre ich gerne in den 80ern so jung gewesen wie jetzt, auch wenn ich dann jetzt älter wäre. 🙂

        Es ist schon schade, wie sich das ganze entwickelt hat. Wenn man überlegt, dass heutzutage ganz andere Maßstäbe gesetzt werden (entweder fette Beats mit viel nackter Haut oder total weichgespülter Einheitsbrei)… Grausig 😬

        Und die Leute, die das hören, kommen dann zu DM-Konzerten und machen dort ihre Spärenzchen wie ständiges Smartphone hochhalten oder Selfies schießen.

    • Elysium 🎹
      16.1.2020 - 23:59 Uhr
      29.3

      Zitat: Manchmal wäre ich gerne in den 80ern so jung gewesen wie jetzt

      Wen du die Konzerte von 1984 Some Great Reward Tour an, über die 1986 Black Celebration Tour und 1986/87 Music for the Masses Tour und natürlich die World Violation Tour 1990 Live selber erlebt hättest hätte dich das umgeworfen, der Sound war so phänomenal, ich kanns kaum mit Worten beschreiben, die Stimmung, die Fans, es war unbeschreiblich…
      Irgendwelche Live Videos auf Youtube aus damaligen Zeiten bringen das nicht so rüber als wie wen man es selber erlebt hat.

      Die heutige Version von Depeche Mode ist Live nur noch ein Schatten ihrer selbst, klingt manchmal gar wie wen eine mittelmäßig begabte Band versucht so gut wie möglich die Depeche Mode Songs nachspielen.

      • Dinkelmond
        17.1.2020 - 4:45 Uhr

        Die Spirit Tour klingt sehr gut. Viel besser als bei den Anderen Band`s live.

        Und für die Stimmung ist der Fan verandwortlich. ( die Er mitbringt)

        Move Dinkelmond

    • Elysium 🎹
      17.1.2020 - 8:49 Uhr
      29.4

      @Dinkelmond die Konzerte in den Achtzigern waren phänomenal, kein Vergleich zu den heutigen Konzerten wo die Band mit Eigner/Gordeno eher wie eine Stadionrockband klingt.
      Wen du diese Zeit selber Live nicht miterlebt hast kannst du nicht mitreden.

      • DM86-12
        17.1.2020 - 9:45 Uhr

        @Elysium

        Stimme die zur. Meine ersten Konzerte durfte ich 86 erleben.
        Der Unterschied zu heute war natürlich, dass unter 5-6000 Fans fast nur Hardcore-fans gewesen sind. Heute sind bei 50.000 fans eher mal fans jeglicher couleur vertreten. selbstkritisch muss ich aber auch sagen, dass ich von 86 bis 2001 anders auf den konzerten unterwegs gewesen bin. das ist natürlich auch ne sache des alters, aber auch medial. heutzutage kennt man bühnenbild, songs, setlist usw. , selbst wenn man noch bei keinem konzert gewesen ist. in den 80er oder 90er jahren hat man , wenn man glück gehabt hat, ausschnittweise etwas in der BRAVO,Popcorn, ME oder NME lesen können. der überraschungseffekt war viel größer. dazu kam, dass immer wieder leute mitkamen, für die es das 1.konzert gewesen ist. kann mich auch erinnern, dass wir 90 vor der halle noch tickets tauschen wollten von tribüne in den innenraum. das hat letztendlich sehr gut geklappt und plötzlich stand man in der 4-5 reihe anstatt tribüne oberrang. heute gehe ich es deutlich ruhiger an und offensichtlich viele andere auch, so dass die stimmung heutzutage nicht mehr vergleichbar ist mit damals.

      • Violation 2020
        17.1.2020 - 11:22 Uhr

        @Elysium / DM86-12 / Ralf

        Ich für meinen Teil kann die Atmosphäre anhand von YouTube-Aufnahmen nur erahnen. Und was ich dabei sehe und höre, wie die Shows abliefen, wie Dave performte usw… Das war sicher Ekstase pur.

        Die Shows heutzutage sind nicht schlecht, ich gehe immer wieder gerne hin und lasse mich immer mitreißen, vor allem wenn ca. 65.000 Leute im Chor mit einsteigen. :)

        Aber dieses Getrommel von Eigner… Ne, das gehört einfach nicht zu Depeche Mode.

      • higherlove1
        17.1.2020 - 13:44 Uhr

        1993 die beste Tour ever

      • Dinkelmond
        17.1.2020 - 16:28 Uhr

        Habe Sie miterlebt.

        Montag 3.Dezember 1984 Deutschlandhalle. 22:- DM
        Montag 9. November 1987 Deutschlandhalle. 41.- DM
        Mittwoch 31. Oktober 1990 Deutschlandhalle. 41.- DM
        Mittwoch 16.Juni 1993 Waldbühne 47.- DM

        Move Dinkelmond

    • Elysium 🎹
      17.1.2020 - 10:38 Uhr
      29.5

      @DM86-12, das Publikum hat sich stark verändert, damals liefen viele absolut gestylt rum, es gab unzählige Dave Clone, Martin Clone eher selten oder hatten zumindest modisch das aussehen als wie wen sie ein Bandmitglied wären, dazu noch die ganzen extremer aussehende Waver (Grufti) Typen, heute nennt man die Gothics, auch die Mädels sahen entsprechend aus, normalos gabs fast keine bzw. erst später in den neunzigern.

      Und natürlich gings im Saal ab während des Konzerts. Keiner saß mehr auf den Tribünenplätzen, der Saal kochte, alles tanzte, jeder Sang mit, solch eine Stimmung kommt heute allenfalls noch auf wen zu Ende Never Let Me Down Again gespielt wird, ich kann mich zb. noch gut an die Exciter Tour erinnern (Tribünenplatz mit Sitzen) wo ich mehrmals von anderen „Fans“ ermahnt wurde ich solle mich doch setzen…. die saßen tatsächlich wie angeleimt auf den Stühlen und klatschten allenfalls verhalten bei den großen Hits mit, später kamen noch die Handy-Smartphone Glotzer Generation die tatsächlich sich während des Konzerts mehr mit ihrem Smartphone beschäftigten als dem geschehen auf der Bühne zu folgen. Das da keine Stimmung aufkommt dürfte auch klar sein.

      • Ralf
        17.1.2020 - 10:59 Uhr

        das faszinierende an Depeche Mode ist und war schon immer, daß diese nie nach der „Allgemeinheit“ in der Musikbranche gingen, sondern immer ihren eigenen, eigenwilligen, Weg. Sie waren stets ihrer Zeit schon voraus, und sind niemals in Ihrer Richtung stehen geblieben. Vielleicht war oder ist das auch das Geheimnis Ihres Erfolges. Wenn die Band in den 80/90` er stehen geblieben wäre, wären diese wahrscheinlich schon von der Bildfläche verschwunden. Die Fans verändern sich auch, wie die Band. Ich feierte mit 30 auch noch gerne Partys, heute bin ich froh, wenn ich abends meine Ruhe habe :-)) Depeche Mode: Eine Ausnahmeband. Meine Meinung.

    • Elysium 🎹
      17.1.2020 - 12:53 Uhr
      29.6

      Zitat: Und sind niemals in Ihrer Richtung stehen geblieben. Vielleicht war oder ist das auch das Geheimnis Ihres Erfolges.

      Wir werden auch nie erfahren wo Depeche Mode heute wären würden sie noch die musikalische Linie verfolgen würde die sie berühmt gemacht hat.

      Ist ja nicht so als ob es dann nur noch eine Violator 2,3,4,5,6,7 gegeben hätte, das glaube ich nicht.
      Gerade als Synthesizer Electronic Band hat man unendlich viel mehr Gestaltungsmöglichkeiten am Sound als zb. eine reine Gitarren Rockband.

      Und nehmen wir als Beispiel mal U2
      U2 gibt es schon seit 1978 also 2 Jahre vor Depeche Mode. Hat sich der Sound von U2 wesentlich verändert über die 4 Jahrzehnte ? Nö die machen immer noch ihr Rockmusik Ding.

      Oder die Urgesteine Rolling Stones seit 1962 aktiv, die machen auch noch immer ihre Rock, Bluesrock, Blues Musik und das schon fast 60 Jahren. Ebenso Madonna, Bruce Springsteen, oder viele Metal Bands AC/DC, Metallica, Iron Maiden und, und, und….

      Hat man denen je vorgeworfen das sie sich nicht „weiterentwickelt“ haben?

      Kriegen die genannten (Rolling Stones, Madonna, U2 usw.) heute nicht mehr die Fußballarenen und Konzerthallen voll weil die sich nicht „weiterentwickelt“ haben?

      Ich glaube nicht.

      • Violation 2020
        17.1.2020 - 14:02 Uhr

        Woran bemisst man Erfolg? Sicher nicht mehr an den Maßstäben, die vor 30 – 40 Jahren galten. Leider, muss ich sagen.

        Früher hat man Vinyls / CD’s gekauft, Musikvideos geguckt und ist auf die Konzerte gegangen. Und die Tonträger wurden behütet und beschützt.

        Heute wird ohne Ende gestreamt, gedownloadet, kopiert usw. usf. Musik ist zu einem Massenprodukt geworden, welches man einfach „wegwirft“, sobald jemand aus den Charts raus ist. Ganz nach dem Motto „Ich finde Band / Künstler XY solange gut, wie er in den Charts oben ist“. Grausig!

        Diese Haltung war mir immer schon zuwider. Ich glaube, die jüngere Generation, vor allem die Millenials, wissen Qualität gar nicht mehr zu schätzen.

        Ich hatte mal eine Freundin, 5 Jahre jünger als ich, die ganz verduzt aus der Wäsche geguckt hat, als sie meine CD-Sammlung sah… Als wäre ich schon wer weiß wie alt. :D

        Das sagt vieles aus.

      • Violation 2020
        17.1.2020 - 14:04 Uhr

        P.S.: Worauf ich hinaus will: Musik wird gar nicht mehr wertgeschätzt.

      • Hans Mohrsch
        17.1.2020 - 14:46 Uhr

        Madonna und U2

        bekommen in Deutschland keine Fussballarena mehr voll

      • DM86-12
        17.1.2020 - 16:08 Uhr

        Vielleicht muss man

        es was differenzierter sehen. Wie viele große Band gibt es denn noch mit 30,40 oder 50 Jahren Bandgeschichte, die heute Arenen oder Stadien noch füllen? Ist auch nicht so kriegsentscheidend aus meiner Sicht, ob sie das Stadien bis zum letzten Platz füllen können.
        Madonna ist seit längerm über ihrem Zenit und hatte in Deutschland eh überraschenderweise einen schweren Stand. Stadien füllt sie seit längerem nicht mehr. U2 waren die letzten Jahre extrem viel unterwegs. U2 ist in Deutschland nicht so groß wie DM, aber 2-3 Stadien bekommen sie immer noch gefüllt. Bei Metallica oder Springsteen ist es ähnlich. Bin gespannt, was The Cure auf ihrer nächsten und vielleicht letzten Tour machen. Die Stones sind wie auch AcDC ein Sonderfall. Eine einzigartige Band, deren Tourneen als Zugaben gewertet werden müssen. Die füllen dir die Stadien aus verständlichen Gründen.

      • Violation 2020
        17.1.2020 - 17:32 Uhr

        @DM86-12

        Ich denke, wir können sogar froh sein, dass das so ist. Denn im Vergleich zu U2 oder anderen Künstlern der heutigen Zeit sind DM noch relativ „günstig“, was die Karten anbelangt.

        Das ist jetzt nur eine Theorie von mir und wenn ich mich irre, möge man mich bitte korrigieren. Aber wären die Tickets nicht wesentlich teurer, wenn DM anstelle von ca 8 – 9 Konzerten nur 2 oder 3 in Deutschland geben würden? Ich denke, schon. Aber wie gesagt, ich bin da kein Fachmann.

    • Elysium 🎹
      17.1.2020 - 15:46 Uhr
      29.7

      Woran bemisst man Erfolg?

      1. Wen du als Musiker dauerhaft gut deinen Lebensunterhalt bestreiten kannst ohne das du dir jemals noch sorgen wegen Geld machen musst. Das wäre schon mal ein Grundstein.

      2. Wen du immer mal wieder einen Chartplatz in den Top 20-30 oder besser erreichst und deine Alben trotz Streaming-Angeboten, Downloads usw. sich noch gut verkaufen.

      3. Wen deine Musik mit Auszeichnungen geehrt wird wie jetzt die Aufnahme von DM in die Hall of Fames, und deine Wand Zuhause vollgepflastert ist mit Gold und Platin-Schallplatten.

      4. Jede Plattenfirma, jedes Plattenlabel dich sofort unter Vertrag nehmen würde.

      5. Wen deine Konzerte in den größten Hallen und Fußballarenen stattfinden und deine Eintrittskarten wie warme Semmeln weggehen.

      6. Wen du zum Autohändler gehst und grübelst kauf ich mir nen Ferrari oder Lamborghini oder doch ein McLaren? 😁

      7. Wen du die hübschesten Frauen, Models, Filmschauspielerinnen auf VIP-Partys kennenlernen könntest und du die ohne Probleme abschleppen kannst als Rockstar bzw. bekannter Musiker. 😎

      Das wars mal so grob, aber gibt sicher noch mehr Punkte.

      • 52er
        17.1.2020 - 15:55 Uhr

        8. ...

        wenn andere Künstler Dein Schaffen als Inspiration für das eigene Schaffen benennen. Auch das ist eine Facette, die man Erfolg nennen kann.

        Auch diesbezüglich sind DM mit von der Partie.

        Grüße
        Jens

      • Violation 2020
        17.1.2020 - 16:25 Uhr

        Das ist alles klar. 😉 Was ich meinte, aber da habe ich wohl am Thema vorbei geredet: woran erkennt man wirklich, dass die Musik Gefallen findet?

        Am Musik-Liebhaber, der genüsslich eine Schallplatte durchhört, dabei ein Gläschen Wein trinkt und nur der Musik lauscht? Oder am alles hörenden Jungspund, der zwischen WhatsApp und Facebook mal eben etwas DM Mucke hört?

        Ich tendiere ja zu ersterem. 😎

    • Elysium 🎹
      17.1.2020 - 16:09 Uhr
      29.8

      @52er sehr guter Punkt wobei Depeche Mode wiederum inspiriert wurden durch die Musik von Kraftwerk, David Bowie und Martin nannte mal in einem Interview Glamrockstars wie T. Rex.

      • 52er
        17.1.2020 - 19:48 Uhr

        Dass DM ...

        selber musikalisch beeinflusst wurden, liegt in der Natur der Sache.

        Ich möchte den Musiker sehen, der sich nicht von irgendwas aus dem Bereich Musik beeinflusst sieht. Musiker leben halt auch nicht im luftleeren Raum.

        Deswegen ist der von mir angeführte Punkt eben auch einer, der für Erfolg steht. Und offenkundig ist eben DM auch für den einen oder anderen Künstler inspirierend und folglich müssen die Herren von DM in den letzten 40 Jahren irgendwas richtig gemacht haben.

        Bei Placebo (Brian erwähnte das wohl mal) z. B. waren unter anderem DM (neben The Cure) Initialzündung Musiker zu werden.

        Grüße
        Jens

        U.N.V.E.U.

    • Elysium 🎹
      17.1.2020 - 17:00 Uhr
      29.9

      @Violation 2020 klar lieber der erste, der Liebhaber, Fan und Sammler als den nur mal so reinhörer der ein paar Songs gut findet und dann wieder was anderes hört.

      Depeche Mode waren aber zumindest damals nie nur die Musik an sich sondern auch die Mode, der Haarstyl und ein Lebensgefühl.

      Auch wen das Video aus der ehemaligen DDR ist wir im Westen waren genau so drauf! 😎

      https://www.youtube.com/watch?v=53Iz6bwbxJA

  3. DM86-12
    16.1.2020 - 13:09 Uhr
    28

    @ Hans Mohrsch & R Tour

    Wird wohl alles so sein, wie ihr es sagt :-)
    Ich erklär es mal einfach 5 Mal Europ, dann 6 Mal nordamerika und am Ende 4 Shows beim letzten leg der Tour. Ob ihr das anzweifelt oder nicht, ist mir ehrlich gesagt wurscht, da es nicht zielführend ist. Ich rede gerne mit, wenn ich auch tatsächlich dabei gewesen bin. Finde es schwierig, wenn ich -egal was- nur aus der Theorie, vom Sofa oder einem Video, Dvd oder ähnlichem Urteile fälle. Und nein, ich habe Daves „Abtransport“ damals nicht gesehen. Mag sein, dass meine Eindrücken denen der Malins Bio ähneln. Soll ich diese umformulieren, um die ewigen Dauerskeptiker wie Mohrsch & R tour zu überzeugen? Bringt mir nicht so viel…Ich habe glaub fast alle bios in verschiedenen Sprachen gelesen. Die Schnittmenge der eindrücke ist groß, so dass die überschneidung zu den eigenen formulierungen auch mal vorkommen kann. Zukünftig können die beiden Strategen die formulierungen hier reinstellen, die bereits verwendet worden sind, um ach so große Ähnlichkeiten zu verweiden…:-)
    Jetzt zu dem eigentlich wichtigen. Die Devotional Tour war aufgrund unterschiedlicher Faktoren bis zum ende hin kein großer Erfolg.
    Explizit zu den Ticketverkäufen einzelner Konzerte habe ich mal ein paar Beispiele von der EuropaTour und beiden Nordamerikatourneen. Die Zahlen kann man alle nachlesen im Billboard Archive, bei Pollstar und diversen regionalen Zeitungen:

    Europa:
    Nancy / Amphitheatre 8000 Zuschauer / 24.000 Kapazität
    Rom / Palaeur 6000-7000 / 11.000 (1990 ausverkauft)
    Brest / Parc Expo 4000 / 11.000 ( 1990 ausverkauft)
    Prag / Sparta Stadion 17.000 / ca. 30.000
    Bordeaux /Patinoire 7000 Zuschauer / 7000 (Geplant war das Stadion für 20-25.000 Zuschauer)
    Leipzig / Festwiese 25.000 / Später haben DM dort vor 65.000 (2001) und 70.000 (2017) gespielt
    Pasaron / Stadion 3000 / 15-20.000
    Lissabon /Esatdion Alvalade 15000 /bis zu 60.000

    Nordamerika:
    Hamilton / Copps Coliseum / 4500 / ca. 15000
    Hapton / Coliseum / ca. 2000 / 11-12.000
    Houston / The Summit / bei 2 Shows 21.357 / 28.843
    Dallas / Reunion Arena / bei 2 Shows 21.786 / 37.588

    Fairerweise muss man sagen, dass die Shows in Worcester, NY, Toronto, Montreal, Chicago und San Francisco ausverkauft waren. In LA 3 von 5 Shows.

    Nordamerika 2 Leg:
    Los Angeles / Irvine Meadows 13936 / 15.000
    Dallas / Amphitheatre 14.541 / 20.111
    Boston / Great Woods 7.300 / 12.000
    Cincinatti / Riverbend Theatre 5.243 / 15.700
    Pittsburgh / Star Lake A 9.039 / 23.000
    Noblesville / Deer Creek MT 4-5.000 / bis zu 25.000

    In Adelaide kamen 1700 Fans zur Show
    Insgesamt kamen zu 156 Shows rund 1,9 Mio Menschen.
    DM habe selbst nachher eingestanden, dass sie mehr erwartet haben.

    • Elysium 🎹
      16.1.2020 - 13:40 Uhr
      28.1

      Danke, ist mal interessant zu lesen wieviel Leute damals aufs Konzert gingen, was mir nicht so ganz in den Kopf geht warum die damals sich so verausgabt haben, die Devotional Tour von Mai 1993 bis Dez.93 und dann noch die Exotic Tour/Summer Tour
      94 drangehängt haben bis Juli 94

      Fletcher hatte glaub einen Nervenzusammenbruch 1994 oder waren es eine Magenkolik oder beides zusammen….? und wurde durch Daryl Bamonte ersetzt. Und Daves Zustand dürfte 1994 auch offensichtlich nicht mehr der beste gewesen sein. Martin war glaub Alkohol mässig drauf in der Zeit.

      • 52er
        16.1.2020 - 15:27 Uhr

        Gemäß einer der Bandbiografien ...

        lag das daran, dass unter anderem die Bühne plus dem damit verbundenen Drumherum (Logistik etc.) kostenmäßig etwas aus dem Ruder gelaufen war, so dass schlichtweg Kohle verdient werden musste. Daher wurde nach der SOFAD-Tour noch etwas drangehängt. Wäre nach der reinen ursprünglich geplanten SOFAD-Tour finito gewesen, wärs wohl bestenfalls ein Nullsummenspiel geworden.

        Das Ergebnis ist bekannt. Und richtig gut getan hat das keinem der Beteiligten. Kann man auch überall nachlesen.

        Grüße
        Jens

    • Otto
      16.1.2020 - 18:32 Uhr
      28.2

      Hä?

      Sind das schon wieder andere Zahlen?

      • Ralf
        16.1.2020 - 19:01 Uhr

        richtig...

        vor allem wollte auch Dave Gahan damals „weitermachen“. So weit ich weis Alan auch, Andy war absolut dagegen, und Martin sas in der „Mitte“. Joanthan Kessler sagte ziemlich spät bei der Devotional-Tour: ab jetzt machen wir Gewinn. Die Band hat dann eingespart, hätte wohl damit irgendwie noch auskommen können. Das große Problem war Dave Gahan, er hatte damals den Sprung in die „Realität“ nicht mehr geschafft.

  4. Anton
    16.1.2020 - 10:29 Uhr
    27

    Performance

    So, habe n paar Kommentare hier gelesen und muss einmal meinen Senf dazugeben!

    Also für mich war die Performance der Touren 87-94 das Beste in der Bandhistorie. Sicherlich kann ich das auch nur über die Videos und Mitschnitte beurteilen, live hab ich sie das erste Mal 1998, obwohl Fan seit 89, gesehen. MFTM-Konzerte gingen nicht, da ich DDR-Bürger war. 1990 hätten mich meine Eltern auch noch nicht losgelassen, und 1993-1994 habe ich von der Tour im Vorfeld gar nix mitbekommen. Erst 1998, als ich beim Bund war, sagte mir ein Kamerad, der aus Berlin kam, das DM dann und dann auf Tour kommen. Da hab ich Ihn angebettelt, das er mir Tickets besorgt, was er glücklicherweise auch tat. Damals gabs eben noch kein Eventim usw.

    So, die Drogenzeit von Dave war im Nachhinein sicherlich nicht schön und der Verfall war aus meiner Sicht im Laufe der 94er Konzerte wohl schon deutlicher zu sehen.
    Jedoch wenn man Dave 93 gefragt hätte, ob er gerade durch die Hölle geht, hätte der einem wahrscheinlich gesagt: „Verpiss Dich, ich bin grad voll geil drauf, alles toll“.

    Der einzige, dem es den Biographien nach 1990-1993 beschissen ging, wahr wohl Fletch. Die anderen haben ne riesige Party rund um die Welt gefeiert!
    Und die Performance von Dave fand ich im Vergleich zu heute einfach nur geil.

    Heute macht er leider ein bißchen sehr doll einen auf Mick Jagger-Joe Cocker-Olivia Jones-Verschnitt!

    • Ralf
      16.1.2020 - 18:49 Uhr
      27.1

      ob das so ein Spaß war??

      wenn man sich schon die unter den Mitgliedern „spannungsgeladenen“ Aufnahmen in diesem Haus in Madrid gelesen hat? die damalige „riesen“ Party mit den Folgen, die man vor allem Dave heutzutage noch ansieht. Ein teurer, toller, Spaß mit lebenslangen Folgen für alle Bandmitglieder. Ob das so ein Spaß war? ich glaub`s nicht, wer sich mit dem Thema Alkohol und Drogen intensiv beschäftigt hat. Drogen machen dauerhaft keinen Spaß, ist eher der Abstieg zur Hölle. Trotzdem: Hut ab vor Dave, wie er das alles geschafft hat!

  5. Violation 2020
    15.1.2020 - 19:43 Uhr
    26

    Klappe zu, Affe tot

    Was früher war, ist Schnee von gestern… Salopp gesagt. ;-)

    Wir haben 2020 und nachdem das Jahr gut 2 Wochen alt ist, hat sich ja schon einiges getan.

    – Kollaboration zwischen Dave Gahan und Humanist
    – Heute: Aufnahme von Depeche Mode in die Rock’n’Roll Hall of fame

    Und was uns noch alles erwartet:

    – 24.01.20: Mode Box
    – Ende 2020: 3. Album von Dave Gahan & Soulsavers

    Und wahrscheinlich auch Neuigkeiten zu einem neuen DM-Album, wann auch immer es kommt.

  6. Ralf
    15.1.2020 - 19:43 Uhr
    25

    das war ja klar...

    das war ja klar, das man nach so einer „Tortour“ total ausgebrannt und erschöpft ist. Man ist schließlich keine 30 mehr, aber die Sucht, und ich bin noch 20 Jahre alt, und zeige es noch allen, ist halt noch da… Also das man da „fertig“ und ausgebrannt war, war ja wohl klar…

    • Ralf
      15.1.2020 - 19:46 Uhr
      25.1

      vielleicht hat man es ja endlich kapiert, und macht die nächste Tour endlich mal „kleiner“…

  7. Hans Mohrsch
    15.1.2020 - 19:35 Uhr
    24

    selbst, wenn....

    die zwei in den 15 enthalten sind, ist es nicht logisch. Ich wäre gar nicht drauf aufmerksam geworden, wenn diese Beschreibung des Zustands von Dave in 94 nicht so an die Malins Bio erinnern würde. Ist ja egal, er hat sich halt mehrmals am Tag vertan. Kann ja passieren.

    So ganz nach dem Motto: Vertan – sagte der Hahn, und stieg von der Ente.

  8. R Tour
    15.1.2020 - 19:28 Uhr
    23

    JCGE

    Hat eigentlich schon jemand die Facebook Werbung mit JCGE im Kinderliedstil gesehen. Ist echt lustig.

    • 52er
      15.1.2020 - 20:00 Uhr
      23.1

      Ist aber schon ein paar Wochen alt...

      habe ich irgendwann ein paar mal Mitte Dezember 2019 gesehen.

      Hat mir zumindest mal ein leichtes Grinsen aufs Gesicht gezaubert.

      Habe ich aber inzwischen schon ne Weile nicht mehr gesehen.

      Grüße
      Jens

      • R Tour
        15.1.2020 - 20:02 Uhr

        Ah okay.

        Ich habe es heute zum ersten mal gesehen, bin aber auch nicht so der Fernsehgucker.

    • R Tour
      15.1.2020 - 19:18 Uhr
      22.1

      Geil

      Na endlich erhält die beste Rockband der Welt die Ehrung die Ihr gebührt.
      Herzlichen Glückwunsch an Dave, Mart, Andy und Alan und Vince. Ja und auch an die beiden Gastmusiker, sind ja nun auch schon 20 Jahre dabei.
      Ich hoffe es gibt einen Liveauftritt unserer Helden.

    • Violation 2020
      15.1.2020 - 19:24 Uhr
      22.2

      Super

      Das freut mich, dass Depeche Mode als Synth-Rock / Synthie-Pop-Band in die Ruhmeshalle aufgenommen wurden. Das war überfällig.

  9. Hans Mohrsch
    15.1.2020 - 18:29 Uhr
    21

    @DM86-12

    Warst du wirklich auf der Tour 1993/1994?

    Ich zitiere:

    „Ich habe 11 Shows auf der Tour gesehen.“
    „Ich habe sie 93 in Dortmund, München, Paris, Bordeaux und Barcelona gesehen“
    „Habe insgesamt 15 Konzerte 93/94 gesehen“
    „Die Entwicklung aus der Perspeketive eines großen Fans. ansonsten wären es nicht 15 konzerte geworden und nicht 2 Mal Nordamerika.“

    Seltsam, dass man an einem Tag solch widersprüchlichen Angaben macht. Auch die Angaben dass Dave Texte vergessen habe, orientierungslos und Co gewesen wäre, erinnert verdächtig stark an die Steve Malins Bio. Wirkt ein wenig wie angelesenes Wissen.

    Ebenfalls würde mich mal interessieren, wo Depeche Mode 1993 vor halbleeren Rängen gespielt haben und wo es nur 2.000 Zuschauer waren?

    Du warst bei Wilders letzter Show dabei? Das müsste Noblesville gewesen sein. Du hast bestimmt auch gesehen wie er mit der Trage von der Bühne gebracht wurde nach dem er ins Publikum gesprungen war? Hahahahaha

    • Violation 2020
      15.1.2020 - 18:51 Uhr
      21.1

      @Hans Morsh

      Die Tour 1993/1994 war nicht EINE Tour im klassischen Sinne, es waren mehrere aufeinanderfolgende Touren:

      1993: Devotional Tour
      1994: Exotic Tour / Summer Tour

      Insofern können die Angaben von DM86-12 durchaus hinkommen.

      • R Tour
        15.1.2020 - 19:14 Uhr

        Für mich klingt

        das auch eher nach Bio als nach eigenen Erlebnissen.

      • Hans Mohrsch
        15.1.2020 - 19:17 Uhr

        nein....

        er selbst spricht immer von einer Tour, warum sollte es bei den Zahlenangaben plötzlich diese Differenzierung geben. Das ist schon mehr als komisch.

      • Violation 2020
        15.1.2020 - 19:21 Uhr

        Naja...

        …ich will DM86-12 da nicht vorweg greifen, aber mal rein theoretisch:

        „Ich habe 11 Shows auf der Tour gesehen.“ + „Ich habe sie 93 in Dortmund, München, Paris, Bordeaux und Barcelona gesehen“

        – Devotional Tour?

        „Habe insgesamt 15 Konzerte 93/94 gesehen“

        – 11x Devotional Tour + 4x Exotic / Summer Tour?

        „Die Entwicklung aus der Perspeketive eines großen Fans. ansonsten wären es nicht 15 konzerte geworden und nicht 2 Mal Nordamerika.“

        – Vielleicht sind die beiden Nordamerika-Konzerte in den 15 Konzerten enthalten?

        Ich bin nicht der Rechtsbeistand einzelner Kommentatoren hier, aber ich finde, man sollte immer erstmal hinterfragen bevor man Zweifel äußert. Oder sich überlegen, ob da nicht etwas dran sein könnte.

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