Direct Relief


In West-Afrika kämpfen Ärzte und zahlreiche Helfer aus aller Welt verzweifelt gegen die Ausbreitung der tödlichen Ebola-Epidemie. Bisher hat die Weltgesundheitsorganisation 4293 infiziert Menschen gezählt. Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher sein.

In einer Videobotschaft ruft Martin Gore zu Spenden für die Hilforganisation Direct Relief auf. Zu jedem gespendeten Dollar will Martin bis zu einer Summe von 50.000 US-Dollar einen Dollar aus der eigenen Tasche dazu legen. Mit dem Geld sollen Medikamente und medizinische Ausrüstung gekauft werden, die von den Helfern vor Ort dringend benötigt werden.

Martin Gore und seine Ehefrau Kerrilee sind Mitglied bei Direct Relief und haben die Organisation zuletzt im Kampf gegen Müttersterblichkeit unterstützt.

Hier könnt ihr online für Direct Relief spenden.

 Sven Plaggemeier
Sven ist Gründer und Betreiber von depechemode.de. In seinem Hauptberuf arbeitet er zurzeit als Online-Projektmanager, Social Median und Online-Redakteur. Du kannst Sven bei Facebook, Xing und LinkedIn treffen.

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Kommentare

  1. atonga2009
    20
    11.10.2014 - 21:54 Uhr

    Ich würde Martin und Direct Relief gerne unterstützen – aber weiß jemand, wie man an Direct Relief von Deutschland aus spenden kann? Wenn man dem angegebenen link folgt, dann muß man eine Adresse in USA haben, sonst geht es nicht…

  2. ceremony
    19
    2.10.2014 - 16:51 Uhr

    Man kann ja denken was man will…

    aber das gefällt mir persönlich immer noch besser als dieser Eiswasser-Eimer-Quatsch…

    Gut daran war nur, daß auf eine andere seltene Krankheit (leider nur am Rande) aufmerksam gemacht und gespendet wurde.

  3. Stepi
    18
    2.10.2014 - 5:58 Uhr

    Endlich...

    Nur am Rande: Erste vorsichtige Anzeichen, dass man vielleicht die Epidemie unter Kontrolle bekommt:
    http://apps.who.int/iris/bitstream/10665/135600/1/roadmapsitrep_1Oct2014_eng.pdf?ua=1

  4. 26.9.2014 - 18:54 Uhr

    depechemode.de ist eine Musikseite!
    Beleidigungen sind unerwünscht und über.

  5. Hilde
    16
    26.9.2014 - 16:31 Uhr

    Sven, du bist der Beste! Kritische Kommentare werden sofort gelöscht!

  6. Hilde
    15
    26.9.2014 - 16:19 Uhr

    Spenden

    Ich würde sagen, Martin spendet gleich mal 500 Millionen Dollar, er würde nicht mal merken, dass was fehlt!
    Der hat sich echt die Birne total weichgesoffen. Ich weiß nicht, wie ich mir trotz Job mein Leben leisten soll und mich belehrt ein total weltfremder Popstar!

    • karpfen
      15.1
      27.9.2014 - 11:06 Uhr

      vielleicht solltest du mal zum jobcenter gehen …

      was ist daran falsch zu spenden aufzurufen? es ist ja niemand verpflichtet selbst zu spenden!

      lg karpfen

    • ulliiee hoeniss
      15.2
      28.9.2014 - 13:30 Uhr

      hat er dich belehrt ? echt ? wo denn ? gibt er privatstunden ? in dem video bittet er ja nur um spenden . also erklär das mal bitte mit dem belehren .

    • zaehlwerk (Stefan Bee)
      15.3
      28.9.2014 - 18:14 Uhr

      Warum sollte er 500Mio spenden? Es reicht wenn ganz viele nur n 10er spenden. Da kommt auch ne ganze Menge zusammen. Und ich glaube Martin steht hinter seiner Aussage und hat sicher auch schon angemessen gespendet.

    • Mr.Uni
      15.4
      29.9.2014 - 18:51 Uhr

      Der Telepate

      glaube mir, Mart und die Jungs sind trotz ihrer Milos sehr Bodenständig geblieben. Sehe dir die Nachrichten in der Klotze an, dan weisste was los ist!

  7. 24.9.2014 - 11:34 Uhr

    Ich schließe mich an

    Natürlich sind Spenden überlebensnotwenig. Auch ich habe bereits meinen Teil gespendet. Aber viel wichtiger ist die Aufklärung und die Sicherstellung sauberen Trinkwassers für ganz Afrika.

  8. Simone P.
    13
    24.9.2014 - 10:09 Uhr

    Das Ebolavirus ausrotten oder für sauberes Trinkwasser sorgen?

    Wird bei den Erkrankten das Umfeld studiert? Wird das Trinkwasser, das die Erkrankten genießen, untersucht? Wird die Ernährungslage dieser Patienten erhoben und werden überhaupt die Lebensbedingungen dieser bedauernswerten Menschen berücksichtigt? Ist es so schwer zu begreifen, dass verfaultes Trinkwasser zu dieser Krankheit führt? In der tropischen Hitze, nahe dem Äquator erkrankt doch die Bevölkerung regelmäßig an diesem furchtbaren Leiden. Darüber schweigen die besorgten Gesundheitsbehörden der WHO. Es scheint die einzige Sorge der Seuchenexperten zu sein, dass die Meldungen über die schreckliche, hoch ansteckende Seuche verbreitet werden. An die Stelle von hoch ansteckenden Pocken der Vergangenheit ist nun die hoch ansteckende Ebolaseuche getreten. Die Lebensbedingungen, die zur Ebolakrankheit führen werden ausgeblendet. Übrig bleibt die Angst vor der Ansteckung; diese wird gehörig und nachhaltig verbreitet.

  9. zero815
    12
    20.9.2014 - 2:28 Uhr

    Aufklärung über Hygiene

    Die zentrale Frage ist doch: Wie bringt man ein Volk, dass mit dem Begriff Hygiene quasi Gotteslästerung verbindet dazu, eben diese einzuhalten?
    Fast alle Rituale, die diese Menschen verbindet, fördern die Verbreitung des Virus.
    Es ist in etwa so, als ob das Feiern von Ostern und Weihnachten bei uns eine tödliche Epidemie auslösen würde.
    Es ist ja schon schwierig genug, einen mit westlichen Werten geprägten Menschen, der über die Risiken des Rauchens aufgeklärt ist, von diesem tödlichem Laster abzubringen.
    Übertragen auf die betroffenen Länder in Afrika würde die Gewöhnung an westliche Hygienestandards zur Eindämmung der Epidemie einer Zwangskonvertierung gleichkommen. Eine mit friedlichen Mitteln fast unlösbare Aufgabe. Egal mit wie viel Geld man dies versucht.

    Aber da Gewalt für mich keine Option ist, stehe ich auch ratlos da. Eine grundlegende Aufklärung und vor allem Überzeugung ist wahrscheinlich wesentlich langsamer als die Ausbreitung des Virus. Was hilft da alles Geld der Welt?! Nix!
    Es ist eine fast unlösbare Aufgabe. Man kann nur versuchen, den Glauben der Menschen dort mit den notwendigen Hygienestandards in Einklang zu bekommen.
    Dafür braucht es einen Mentor, einen Sprecher, aber kein Geld. Wer schafft es, die Menschen davon zu überzeugen, dass sie durch die Ausübung ihres gefestigten Glaubes in den Tod rennen?
    Wer?
    Ich weiß es nicht!
    Aber was ich weiß: Es liegt nicht am Geld oder an den Spenden. Es liegt an genau dieser Glaubensfrage. Nur wie löst man diese?

    • Mike aus Ns
      12.1
      22.9.2014 - 10:55 Uhr

      Ja, du hast Recht! Die Ursache muss zuerst beseitigt werden, damit Hilfe überhaupt wirksam stattfinden kann. Der Kreislauf muss unterbrochen werden. Da sehe ich das größte Problem, denn das ist ein tiefer Einschnitt in die Kultur dieser Menschen. Die westliche Welt hat in der Vergangenheit immer versucht anderen Völkern bestimmte Traditionen aufzuzwängen, was absolut engstirnig und intolerant war. Aber in diesem Fall wäre es wahrscheinlich die einzige Möglichkeit weitere Katastrophen zu verhindern. Auch Spenden wegen Hungersnöte lindern nur kurzzeitig das Problem. Das Sterben wird nur hinausgezögert, aber nicht beseitigt!

    • karpfen
      12.2
      22.9.2014 - 15:14 Uhr

      aufklärung über hygiene gut und schön, aber wenn es nicht genügend wasser gibt und schon gar kein sauberes nützt auch die allerbeste aufklärung nix!

      lg karpfen

  10. Mike aus Ns
    11
    18.9.2014 - 1:57 Uhr

    Anderseits hatte sich die Band früher immer aus allen politischen Angelegenheiten rausgehalten. Nach meinem Wissen hatte die Band immer ohne großen Aufwand heimlich gespendet. Depeche Mode steht für Musik, nichts mehr und nichts weniger. Sicherlich kann die Band aber Aufgrund ihrer Popularität vermutlich einiges Bewegen. Ich finde es gut, aber es bleibt für mich auch ein zweischneidiges Schwert. Missstände gibt es auch genug im eigenen Land, direkt vor der eigenen Haustür.

    • karpfen
      11.1
      18.9.2014 - 10:04 Uhr

      dem kann ich voll zustimmen!

      lg karpfen