Martins Piano-Sessions – mehr als nur beschwipste Mini-Gigs

Piano-Sessions

Die Piano-Sessions haben ihren Ursprung in der Entstehungszeit von Songs Of Faith And Devotion. 1992 siedeln Depeche Mode für die Aufnahmen des Albums von Madrid nach Hamburg über. Gore verfällt dem Nachtleben der Stadt und findet sich nach erfolgreicher Trinktour gelegentlich am Hotelklavier wieder, wo er und Alan Wilder die neuen Songs auf Publikumstauglichkeit
prüfen. Rückblickend haben diese beschwipsten Mini-Gigs weniger den zufällig anwesenden Gästen geholfen als dem bröckelnden Verhältnis von Gore und Wilder: Schon das bisschen gemeinsame Musikmachen in zwangloser Atmosphäre genügt ihnen, um sich wieder einander anzunähern. Mitschnitte dieser Konzerte befinden sich nicht in Umlauf, doch dafür sind Gores nächtliche Soloeinlagen seit 1997 gut dokumentiert.

Eine denkwürdige Begebenheit ereignete sich am 13. März 2006 in Graz während einer geplanten Piano-Session. Während Depeche Modes österreichischer Tour-Schlagzeuger Christian Eigner in der Hotelbar mit Freunden und Familie seinen Geburtstag nachfeiert, versucht Gore sich über dem Flügel an einem ersten Song – und wird prompt von seinem Bodyguard wegen Trunkenheit
aufs Zimmer komplimentiert. Die vorläufig letzte Piano-Session fand am 1. November 2009 in Bremen statt. An diesem Abend spielte Martin zwei Songs (u.a. Blue River unter Begleitung von Peter) und Peter Gordeno einen Song…

Letzte Aktualisierung: 5.9.2010 (c)

 Sven Plaggemeier
Sven ist Gründer und Betreiber von depechemode.de. In seinem Hauptberuf arbeitet er als Redaktionsleiter eines Stadtportals. Du kannst Sven bei Facebook, Xing und LinkedIn treffen.

51
Kommentare

Anzeige
  1. Picard
    4.10.2010 - 21:21 Uhr
    51

    41@ darf ich doch selbst nach der landung nicht, oder sven ? ;-) live long and prosper!

1 4 5 6