
Torul

Auf ihrem dritten Album „Tonight We Dream Fiercely“ zeigen sich die drei Slowenen musikalisch konstant und liefern wieder eine gelungene Mischung aus Pop, Dance und Electro ab, wobei die Songs insgesamt einen etwas düsteren Touch bekommen haben.
Stellvertretend hierfür steht der hypnotische Opener „The Sun!„, der durch sein Soundsetup eine wunderbar fesselnde Atmosphäre erhält, welche man in ähnlicher Form auch bei „A Leak“ wiederfindet.
Überhaupt lebt „Tonight We Dream Fiercely“ von musikalischen Kontrasten. Sperrige Melodien wie bei „Wake Up“ oder „All Over Again“ konkurrieren mit tanzbaren und eingängigen Songs wie „All In„, „I’m Still Here“ oder „Always Embraced„. Das Ergebnis ist ein vielschichtiges Album, das nahezu nahtlos an seinen Vorgänger anknüpfen kann und dabei den hohen Standard hält. Tipp!
Torul - Tonight We Dream Fiercely
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Oliver Schories

Am deutlichsten hörbar ist dies bei „Sunset„, das in seiner Art an Produktionen von Blank & Jones erinnert. Aber auch „Get Me“ bekommt durch den Einsatz von Vocals ein poppigeres Timbre und hebt sich vom Rest des Albums entsprechend ab. Klassische Clubtunes gibt es mit „But maybe„, „Go“ und dem auf den Punkt produzierten „Exit“ zu hören. Insbesondere letztgenannter Track wird sich diesen Sommer wohl in diversen DJ-Setlisten wiederfinden, da Oliver Schories hier die Symbiose aus klassischem Clubbeat und verspielten (Flächen-) Sounds hervorragend gelungen ist. Insgesamt ist „Exit“ ein homogenes und in sich schlüssiges Album geworden, das den Hörer zum wiederholten Konsum zwingt. Tipp!
Oliver Schories - Exit
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Collapse Under The Empire

Auf „The Silent Cry“ treffen melancholische Pianoklänge auf epische Gitarrenbögen und wuchtige Flächen und erzeugen so eine EP, die den Hörer vom ersten bis zum letzten Ton abholt und in eine ganz eigene Welt entführt.
Cineastische Sounds wie bei „We Are Close As This“ oder dem Titeltrack stehen dabei in Kontrast zu den balladesken Tönen von „Stjarna“ oder „Shut Off The Lights“ sowie den erdigen Saitenklängen von „Infernal“ und „Ashfall„. Collapse Under The Empire unterstreichen mit dieser EP erneut ihr Können und ihr Gespür für intensive Melodien.
Collapse Under The Empire - The Silent Cry EP
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Schiller

Gewohnt professionell arrangiert und in Szene gesetzt, bietet dieser Konzertfilm mit satten 140 Minuten Spielzeit nicht nur die Songs des aktuellen Albums, sondern auch einen kleinen Querschnitt aus der nunmehr 15jährigen Karriere von Schiller.
Unterstützt von einer Band und ausgewählten Gastsängerinnen zeigt sich Schiller gewohnt spielfreudig. Eingefangen wurde das Konzert von diversen Kameraperspektiven, darunter auch z.B. eine Überkopfkamera, die dem Hauptakteur bei seinem Wirken auf der Bühne auf die „Finger schaut“. Interessant gewählt sind auch die einzelnen Kameraperspektiven aus dem Zuschauerraum heraus, die die Atmosphäre bei Songs wie „Einklang“ oder „Ein Schöner Tag“ zusätzlich verstärken.
Opulent ausgefallen ist die Lichtshow die Christopher von Dylen im Rahmen dieser Konzertreise seinen Fans spendiert hat und die durch die Aufnahme aus der ‚Totalen‘ eindrucksvoll transportiert wird.
Ton & Bildqualität sind gewohnt brillant und lassen keine Wünsche offen. Leider fällt der Schnitt zwischen den einzelnen Kameraperspektiven zeitweise etwas zu hektisch aus und passt nicht immer zu den einzelnen Songs. Ein weiterer Wermutstropfen ist auch der Umstand, dass der Titeltrack vom aktuellen Album ( „Sonne“ ) nicht gespielt wurde – das wäre nicht nur wünschenswert, sondern eigentlich ein Muss gewesen.
Geradezu ‚mikroskopisch‘ fällt das Bonusmaterial aus, welches lediglich aus einem Zeitraffer des Bühnenaufbaus, einer „Wall of Friends“ und einer speziellen Version von „Sonne“ besteht. Blendet man den Umstand aus, dass wirklich große Hits aus den vergangenen Jahren nicht gespielt wurden, und somit auch Gastsänger/-Innen wie Kim Sanders oder Peter Heppner fehlen, ist „Sonne Live“ eine gelungene Ergänzung zum eigentlichen Album und eine nette Erinnerung an die Tournee, mehr aber auch nicht.
Schiller - Sonne Live
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http://youtu.be/pbvODF779wQ
Milchbar Vol. 5

So verwundert es auch kaum, dass auf Milchbar Vol. 5 spanische Ambientklänge von José Padilla auf groovende Popnummern wie „Whatever You Want“ von Luke oder den extra angefertigten ‚Milchbar Terrace Mix‘ von Blank & Jones‘ „Happiness“ treffen. Wie schon auf den Vorgängern, gibt es auch dieses Mal wieder einen genreübergreifende Mix von Musikstilen, der diesen Sampler abwechslungsreich macht und das Feeling von ‚Sommer, Sonne und Strand‘ nach Hause bringt.
Milchbar Seaside Season 5
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WePlay – Club Essentials Vol. 02

Bekannte Namen muss man entsprechend auch nicht lange auf der Tracklist suchen. Tocadisco, Moguai, Laserkraft 3D, Hardwell, The Disco Boys und Laidback Luke sind nur einige der Acts, die auf dem Sampler für den richtigen Sound sorgen. Zwischen den Platzhirschen finden sich aber immer wieder auch Schmankerl wie „In the air“ von TV Rock feat. Rudy, „Good Girlfriend“ von Kid Massive feat. Databoy oder „Don’t Throw It Away“ von Dominatorz & Bassmon Keys, die dem Hörer als Newcomer präsentiert werden.
Auf den ersten beiden CDs befinden sich die einzelnen Tracks in voller Länge. Auf CD 3 gibt es dann noch einen In-Mix von Brockman & Basti M, der das Clubfeeling nach Hause bringt – übrigens ohne ‚Doppelungen‘.
Die Zusammenstellung lässt für jeden Freund moderner Dance- und Electromusik kaum Wünsche offen und steht den etablierten Compilationreihen wie z.B. Kontor ‚Top of the Clubs‘ in nichts nach.
WePlay Club Essentials Vol. 02
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