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Botschaft an die Fans

Andy Fletcher: Depeche Mode äußern sich zur Todesursache

Depeche Mode haben sich am Montag über die sozialen Medien an ihre Fans gewandt und für die große Anteilnahme am Tod von Andy Fletcher bedankt. Gleichzeitig gab die Band die Ursache für den plötzlichen Tod von Fletch bekannt.

Andy Fletcher starb danach an einer Aortendissektion. Dabei handelt es sich um einen Riss in der inneren Auskleidung der Hauptschlagader, durch den Blut in die Gefäßwand eindringt und andere Gefäße blockieren kann. Diese seltene Krankheit tritt bei vor allem bei Männern im mittleren bis höheren Alter auf. Nach Angaben der Band ist Andy Fletcher ohne langes Leiden gestorben.

Hier das ist das ganze Statement von Depeche Mode:

Wir möchten uns einen Moment Zeit nehmen und uns für die überwältigende Liebe für Andy bedanken, die wir in den letzten Wochen von euch allen erfahren haben. Es ist unglaublich, all eure Fotos zu sehen, eure Worte zu lesen und zu sehen, wie viel Andy euch allen bedeutet hat. Wie ihr euch vorstellen könnt, waren es für uns ein seltsame, traurige und verstörende Wochen, um es vorsichtig auszudrücken. Aber wir haben all eure Liebe und Unterstützung gesehen und gespürt, und wir wissen, dass Andys Familie das auch getan hat.

Vor einigen Wochen haben wir das Ergebnis der medizinischen Untersuchung erhalten, die wir euch auf Wunsch von Andys Familie mitteilen wollen. Andy erlitt eine Aortendissektion, als er am 26. Mai zu Hause war. Obwohl es viel, viel zu früh war, ist er auf natürliche Weise und ohne langes Leiden gestorben.

Vergangene Woche fand in London eine Trauerfeier zu Andys Tod statt. Es war eine wunderschöne Zeremonie und ein Treffen mit ein paar Tränen, aber auch mit großartigen Erinnerungen an Andy, mit Geschichten aus unserer gemeinsamen Zeit und mit einigen guten Lachern. Andy wurde in einem Raum gefeiert, der voll war mit vielen seiner Freunde und seiner Familie, unserer engeren DM-Familie und so vielen Menschen, die Andys und unser Leben über die Jahre hinweg berührt haben. Dass wir alle zusammen waren, war eine ganz besondere Art, sich an Andy zu erinnern und sich von ihm verabschieden.

Vielen Dank für all die Liebe, die ihr Andy, seiner Familie und seinen Freunden in den letzten Wochen entgegengebracht habt. Das bedeutet uns allen wirklich sehr viel. Andy, wir werden dich vermissen, aber sicher nicht vergessen.

In Liebe, Martin & Dave“

Sven Plaggemeier

Sven ist Gründer und Betreiber von depechemode.de. In seinem Hauptberuf arbeitet er als Redaktionsleiter eines Stadtportals. Du kannst Sven bei Facebook, Xing und LinkedIn treffen.

78 Kommentare

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  1. Sein Platz sollte bei nächsten Konzert da sein

    Ich fände es schön, wenn sein Platz mit den Keyboards beim dem nächsten Konzert wie gewohnt auf der Bühne stehen und ein Licht/Spot diesen durchgehend beleuchten würde.
    Fände ich eine tolle Art um Andy zu ehren und an ihn zu erinnern.

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  2. WIME

    Man könnte Fletch auch irgendwie in das Leinwandvideo bei WIME einbauen, ähnlich wie Dave (mittig), Martin (linkes Dreieck) und Fletch (rechtes Dreieck) schon bei WIME während der Delta-Machine-Tour auf der Leinwand zu sehen waren. Schließlich war das sein Lieblingssong von Depeche Mode.

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    • Ich denke man sollte Eigner und Gordeno noch viel mehr im die Show einbauen.Ohne die hätte sich die Band schon vor über 20 Jahren aufgelöst…

    • Quatsch

      @ Drum Machine

      Ohne die beiden hätte man locker andere eingesetzt. Gordeno und Eigner sind ersetzbar.

    • Woran ist er denn nun gestorben ich finde keinen Artikel wo etwas über seine Todesursache steht a

  3. Ein Bekannter von mir hatte es auch!

    Ein Bekannter mit dem ich im Studio ein Piano-Album aufzeichnete, hatte es auch gehabt und berichtete davon fast hops gegangen zu sein! Alleine die Vorstellung, wie er mir den Fall schilderte, dass so eine Hauptschlagader platzt und aufreisst – also da brauch man kein Medizinier zu sein, um dann nachvollziehen zu können, wie scheiße gefährlich das ist, wenn unter Blut(HOCH)druck, der Körper innerlich mit Blut vollläuft!
    Da muss sofort Hilfe her und die kommt im Regelfall immer zu spät! Da geht es je nach Rissgröße um Sekunden! Als er das bei einer Spiel-Pause im Studio erzählte, blieb mir das Esszimmer vor Staunen offen stehen! Meine Fragen war nur noch an ihn: „Wie hast Du das denn nur überlebt? Wie schnell kam die Hilfe und wie sah die aus und welche Maßnahmen wurden getroffen, dass Du das überlebtest?“
    Während seiner Erzählungen wurde mir dann auch klar, warum er, als er im Studio eintraf, mich mit den Worten begrüßte: „Schnell noch ein Album aufnehmen, wer weiß, ob das nicht schon mein letztes sein wird, denn das Leben kann schneller um sein, als man denkt!“ – oder so in etwas sinngemäß seine Worte!
    Er hatte nach seinem Schlagader-Riss echtes Glück – einfach nur Glück, so antwortete er mir – Glück was ich mir so gerne für Andy auch gewünscht hätte, wenn ich die Ursache hier so lese!
    Anbei war mir klar, dass nach dem wir schon viele (fast alle) Details zur Band wussten und nachlesen konnten, womit sich Depeche Mode buchstäblich ihr privates Leben schon mit uns Fans geteilt haben, dass wir auch bald Andys Todesursache erfahren würden!
    Dadurch wird er leider zwar auch nicht wieder lebendig, aber sich dauernd fragen zu müssen, woran er mit nur 60 Jahren verstarb, ist auch doof! Daher bin ich auch dankbar, dass Andys Familie, damit wir uns nicht weiter einen Kopf machen müssen, es mit uns Fans, über Martin und Dave, teilen wollten! Das zeigt auch die enge Verbundenheit, zwischen Band und Fans!
    Auch hier stellen wir wieder mit Angst fest, wie schnell und plötzlich so eine umkippende Gesundheit zum plötzlichen Tod führen kann und wie wichtig die GESUNDHEIT ist! Für Gesundheit kann man echt dankbar sein!

    LG

    PS: Hier schreibt jemand was wegen Andy-Begrüßung im Konzert und einem Leinwandscreen – saugeile Idee – Daumen hoch, denn bei der Vorstellung der Band bei Konzerten, würde diese berühmte Ansage „ANDY FLETCH FLETCHER“ dann nicht wegfallen – nur, dass Dave dann nicht auf die Position von Andy, wie sonst bei Konzerten zeigen würde, sondern eben auf die Leinwand! Das gibt so ein bissel das Gefühl in diesem Moment, es sei alles beim Alten! Leiden, denn schön wär´s……..dennoch wäre es eine schöne Gestik, die ich mir dazu vorstellen mag!

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    • Details

      Die Mitteilung der Todesursache ist in der Tat kein wirklicher Trost, da – wie Du schon sagst – Fletch dadurch nicht wieder lebendig wird. Aber Du hast auch Recht damit, dass es schon gut ist, wenn offene Fragen in dieser Hinsicht geklärt sind.

      Ein Beispiel, wie frustrierend eine unklare Lage für Fans sein kann, ist die Situation um Michael Schumacher. Ja, ich weiß, ganz anderes Thema und absolut ohne Bezug zu Depeche Mode, aber: Wie es ihm wirklich geht und ob er jemals wieder der alte sein wird, ist wohl eines der am besten gehüteten Geheimnisse (abgesehen von ein paar vagen Andeutungen aus seinem Umfeld, die sehr viel Interpretationsspielraum zulassen). Man hat jahrelang mitgefiebert und gejubelt, weiß aber nicht, wie es um sein Idol steht – kein schönes Gefühl. Aber nun ja, die Privatsphäre und die Wünsche der Familie muss man halt respektieren.

      Insofern bin ich ebenfalls froh darüber, dass wir erfahren durften, was den viel zu frühen Tod von Fletch verursacht hat.

      In diesem Sinne: R. I. F. Fletch und stay depeched!

      P.S.: Die Idee mit der Ansage von Dave und einem erscheinen auf der Leinwand finde ich ebenfalls stark. Mal sehen, was Dave und Martin sich einfallen lassen. Eine Würdigung wird ganz bestimmt kommen, in welcher Form auch immer.

    • Katrin

      Alle Achtung Hut ab für das schöne Schreiben hier was Du erfasst hast es wäre eine wirklich wunderbare Idee hoffen wir das wir uns alle dann wieder sehen werden ja sicher das gleiche wird es niemals mehr sein Leider aber hoffen wir das wir alle noch lange schöne Momente haben werden und wir Gesund bleiben ja Gesundheit ist wohl das Wichtigste ??

  4. Gänsehaut auf der nächsten Tour

    Moin Moin

    Also ich bin optimistisch …. ich sach`ma:

    Lasst uns auf der nächsten Tour Fletch 6 das Leben feiern.
    Wird sicher nicht einfach für Dave, aber da müssen wir alle durch, besonders wenn Dave die Bandmitglieder ansagt/vorstellt.
    Aber ich denke mal Fletch hätte es bestimmt so gewollt.
    Gänsehautmomente und ein par Tränen sind sicher garantiert.

    DM forever

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    • Warum nicht?

      „Ladies and Gentlemen – Mr. Andrew Fletch Fletcher!“

      Und in dem Augenblick erscheint das Bild (wie oben im Beitrag) riesengroß auf der Leinwand!

      Lasst ihn uns feiern für das was er war!

    • MEIN REDEN!

      Klingt wie ne gute Nacherzählung! Sicher hätte es Andy so gewollt! ;-)

  5. Fassungslos...

    es ist über einen Monat her und für mich immer noch surreal.
    Bis letzte Woche konnte ich kein Video, geschweige denn ein Song von Depeche Mode hören ohne das ich mit den Tränen kämpfen musste. Andy`s Tod ist ein schwerer Verlust. Ich glaub das braucht seine Zeit.

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  6. Nur mal zur Info es lag nicht an der Imfpung. Ich hatte so ein Problem auch und es war davor.

    RIP ANDY

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  7. Traurig

    Das ist furchtbar.

    Ein Familienmitglied ist ebenfalls daran verstorben. Im Alter von 41 Jahren … Plötzlich auftretende SYMPTOME waren: Erblindung, stark aufgeblähter Bauch, starker Blutdruckabfall, Erbrechen, …

    Der herbeigerufene Notarzt hat den Ernst der Lage nicht erkannt und ein blutdruckförderndes Medikament gespritzt >>> vernichtende Schmerzen, aufgrund von durch den angeregten Blutkreislauf aus der Aorta austretendes Blut, waren die Folge …

    Die Ärzte im Krankenhaus (am Abend) hatten ebenfalls keinen Schimmer, obwohl er trotz künstlicher Beatmung kaum Luft bekam … und hierfür auch noch vom Arzt angeschnautzt wurde … („Das kann nicht sein!“…).
    Sie vermuteten ein Magengeschwür, welches man erst am nächsten Morgen per Magenspiegelung untersuchen wollte … Bis irgendwann einer der Halbgötter in Weiß auf die Idee gekommen war, den Chefarzt (oder Oberarzt?) telefonisch zu kontaktieren, welcher sofort durch die Beschreibung der Symptome wusste, dass hier eine Aortendissektion vorliegt …
    Darauf erfolgte eine Verlegung in ein anderes Krankenhaus … Not-OP, während dieser dann …

    Was ich damit sagen möchte ist: Lasst euch regelmäßig die Aorta checken! Sehr wahrscheinlich muss man für die Kosten selbst aufkommen, aber es ist eine gute Investition, gegen diese tückische Erkrankung.
    Zudem kann eine erbliche Veranlagung (Bindegewebsschwäche) für diese Erkrankung vorliegen, die wiederum hauptsächlich an die männlichen Nachkommen vererbt wird.
    LASST EUCH UNTERSUCHEN

    Antworten
    • Wg. Deinem Fall

      Hallo Bruce Wayne,

      sehr interessant Dein Fall und die Schilderung der klinischen Symptomatik. Ich kenne ja aus meiner Praxis eher das morphologische Bild einer Aortendissektion.
      Dass in den Kliniken heutzutage sehr viel „Murks“ gemacht wird habe ich als Ärztin während
      der Behandlung meines Tumors selbst erlebt, aber Überlastung der Ärzte und des Pflegepersonals sind ja nun ein aktuelles Thema…dieses Gesundheitssystem halt…
      Ein Kollege von mir verstarb neulich aufgrund eines bis in die Halswirbelsäule metastasiertem
      Prostatakarzinoms weil er nicht zur Vorsorge gegangen ist. Man muss aber nebenher auch sagen, dass Gesundheit manchmal auch Glückssache ist. Ich halte meine Vorsorgen ein und
      hoffe das Beste für meine Zukunft.

      Beste Grüsse dennoch

  8. Gucke da

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Aneurysma

    Manche Menschen haben Pech und kriegen sowas, die meisten anderen eben nicht.
    Unbeweisbare Behauptungen bezüglich der Gründe weshalb das so ist aufzustellen bringt nicht viel. Schon gar nicht wenn man kein medizinischer Experte, sondern Wichtigtuer, ist.
    Kann man nur sagen,“ schade dass es ausgerechnet den ( und nicht zum Beispiel Putin) getroffen hat“. Und sich freuen und hoffen dass man selbst nicht so einen Scheiß hat und bekommt.
    Vielleicht gibt es ja eines Tages einen Impfstoff dagegen.
    Wer weiß.

    Antworten
  9. Zukunft

    Wir alle mochten Andy. Auch er war Depeche Mode. Das muss nun auch Dave verstanden haben. Klingt hart ist aber so. Ihr wisst was ich meine. Auch meine Jugend hat diese großartige Band geprägt. Ich persönlich könnte aber den Abschied von Andy auch mit dem Abschied von „meiner Band” nach über 30 Jahren verstehen und überwinden. So ist das Leben. Zum Thema Alan nur so viel. Gerade durch Andys Tod finde ich ist auch ein Comeback von Alan gestorben. Alles andere wäre ein sehr schlechtes und falsches Signal. Auch hier denke ich versteht ihr was ich meine.
    Lasst uns Andy feiern…

    Antworten
    • In der Sache Alan haste wahrscheinlich recht, leider …

    • Comeback

      Ich sehe das etwas anders. DM als Duo wäre ja auch seltsam und was läge da nicht näher, als den Mann wieder zurückzuholen der einen Riesenanteil am Erfolg und den Sound der Band hat. Meiner Meinung nach ginge es nur mit Alan Wilder weiter. Die überwiegende Mehrheit der Fans hat ihn seit seinem Weggang schmerzlichste vermisst und sich sehnlichst die Rückkehr des Sound Genies gewünscht. Das wäre jetzt die letzte Möglichkeit und alles andere als ein falsches Signal.

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