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Stadiontour geplant

Mylène Farmer duettiert mit AaRON und veröffentlicht ihr neues Album

Seit Anfang November könnt ihr man bei den Lieblings-Streaming-Diensten Mylène Farmers neuen Song „Rayon vert“ („Grüner Strahl“) hören. Den Titel interpretiert sie mit dem bei uns auch beliebten französisches Pop-Duo AaRON, bestehend aus Simon Buret und Olivier Coursier.

Mylène Farmer feat. @AaRON - Rayon vert (Clip officiel)

Rayon vert ist nach der Single „À tout jamais“ die zweite Auskopplung aus dem Album „L’Emprise“, das am 25. November erscheinen wird.

Neben dem digitalen Format für Streaming- und Download-Plattformen wird „L’Emprise“ auch auf sechs physischen CD- und Vinyl-Medien erhältlich sein.

Das Lied „Rayon vert“ wurde von der Gruppe AaRON komponiert, die auch den Text dazu schrieben. Das ist Mylènes erste Zusammenarbeit mit dieser französischen Alternative-Rock-Band, die seit 2004 aus Simon Buret und Olivier Coursier besteht. Sie haben vier Alben veröffentlicht: „Artificial Animals Riding on Neverland“ (2007), „Birds in the Storm“ (2010), „We Cut the Night“ (2015), „Anatomy of Light“ (2020). Besonders bekannt sind sie in Frankreich für ihren Hit „U-Turn (Lili)“ aus dem Jahr 2006, der im Soundtrack des Films „Je vais bien, ne t’en fais pas“ („Keine Sorge, mir geht’s gut“) zu finden ist.

Es ist äußerst selten, dass Mylène nicht die Autorin des Textes eines ihrer Lieder ist. Abgesehen von Baudelaires Gedichten „L’horloge“ (1988) und „Au lecteur“ (2018) oder den Coverversionen von „Déshabillez-moi“ (1987) und „I want you to want me“ (2015) muss man für nicht von ihr verfasste Lieder bis ins Jahr 2010 zurückgehen, als Moby für das Album „Bleu Noir“ das Lied „Inseparables“ schrieb. Mylène hatte damals jedoch den Text für die französische Version geschrieben.

Wenn man sich die Liste der Komponisten des Albums „L’Emprise“ ansieht, die Apple Music kürzlich online gestellt hat, ist „Rayon vert“ die einzige Zusammenarbeit von Mylène mit AaRON.

Die anderen angekündigten Hauptkomponisten sind Woodkid, Moby und Darius Keeler von der Gruppe Archive. Es handelt sich auch um das einzige Duett auf diesem Album. Eine Piano-Vokalversion von „Rayon vert“ ist ebenfalls Teil der Tracklist des zwölften Studioalbums.

Fassen wir also die Co-Komponisten des zwölften Mylène Farmer zusammen: Sieben Titel stammen von Woodkid (davon einer mit Tanguy Destable), zwei Titel von Moby (davon einer mit Peter Gordeno), zwei Titel von Darius Keeler aus der Gruppe Archive und ein Titel von der Gruppe AaRON.

L’Emprise:

  1. Invisibles
    (Woodkid / Mylène Farmer)
  2. À tout jamais
    (Woodkid / Mylène Farmer)
  3. Que l’aube est belle
    (Woodkid / Mylène Farmer)
  4. L’emprise
    (Woodkid / Mylène Farmer)
  5. Do you know who I am
    (Darius Keeler / Mylène Farmer)
  6. Rallumer les étoiles
    (Moby / Mylène Farmer)
  7. Rayon vert
    (AaRON / Mylène Farmer)
  8. Ode à l’apesanteur
    (Woodkid / Mylène Farmer)
  9. Que je devienne…
    (Woodkid / Mylène Farmer)
  10. Ne plus renaître
    (Darius Keeler / Mylène Farmer)
  11. D’un autre part
    (Woodkid & Tanguy Destable / Mylène Farmer)
  12. Bouteille à la mer
    (Armen Paul / Dimitri Ehrlich / Moby & Peter Gordeno / Mylène Farmer)
  13. Rayon vert (version piano voix)
  14. Invisibles (version piano voix)

„À tout jamais“, die erste Single, die von Woodkid komponiert und produziert wurde, wurde mit einem Video von Tobias Gremmler bildlich untermalt. Der neue Videoclip entstand unter der Regie von François Hanss, von einem langjährigen Mitwirkenden aus dem Team um Mylène Farmer. Er hatte bereits bei mehreren Musikvideos von Mylène Regie geführt: „Je te rends ton amour“ (1999), „Innamoramento“ (2000), „Redonne-moi“ (2005) und „Je te dis tout“ (2013) sowie bei dem Lyrics-Video „Quand“ (2012).
Er ist auch der Regisseur der Konzertfilme von Mylène von der „Mylenium Tour“ bis „Live 2019“. Er war zusammen mit Laurent Boutonnat Co-Regisseur von „Live à Bercy“ und Regieassistent bei der „Tour 89“. Er war also an allen Auftritten von Mylène beteiligt. Schließlich hat François Hanss auch das Making-of mehrerer Musikvideos inszeniert.

Die vielleicht bekannteste französische Pop-Künstlerin wird nächstes Jahr mit „NEVERMORE 2023„, der größten Stadiontour der Musikgeschichte in Frankreich, auf der Bühne stehen. Tickets kann man unter obigem Link recherchieren.

7 Kommentare

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  1. Opposite

    Finde es gerade andersherum. Dieser Song ist grottenschlecht im Vergleich zu allem anderen meiner Lieblings-Mylene.
    Ich beginne doch nicht damit ein Lied nach dem Text zu mögen. Das erste, was man wahrnimmt, sind die Sounds und Melodien. Gefallen mir die nicht, ist mir der Text scHnURZ.

    Antworten
    • Vom Erfolg in Frankreich her ja, von den Texten her nein. Ihre Texte sind teilweise sehr schwermütig und haben oft eine Tiefgründigkeit, von der man bei Deutschem Schlager nur träumen kann. Verpackt sind ihre Texte jedoch oft harmlos in einer poppigen Hülle.

    • Wenn man die sonstigen eher einfach-poppigen Sachen betrachtet ist „Rayon Vert“ echt viel zu gut für den ganzen Rest — läuft bei mir irgendwie in der Dauerschleife und ich bekomm dauernd Heulanfälle bei

      „Tu dis que t’as peur du vide
      Seuls sur l’astéroïde
      Rien, rien, rien
      Ne nous retient“

      „Du sagst Du hast Angst vor der Leere, allein auf dem Asteroiden,
      nichts, nichts, nichts hält uns zurück“

      Trifft es grad derart genau, wie es uns geht finde ich.

    • P.S. – Rayon Vert gefällt mir wirklich gut – Tolle Lyrics, toll ausgedachter minimaler Synth-Einsatz, passt gut zur existentialistischen Message – Definitiv Ohrwurmpotential!
      Allerdings finde ich die anderen Tracks von ihr bisher nicht ganz so toll.

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