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In Los Angeles

Dave Gahan und Martin Gore mit „Depeche Mode Day“ geehrt

Auf Dave Gahan und Martin Gore wartete am 13. Dezember eine ungewöhnliche Ehrung: In Los Angeles wurde in Anwesenheit der beiden Musiker der erste „Depeche Mode Day“ begangen.

Depeche Mode's David Gahan, Martin Gore honored with 'Depeche Mode Day' in LA. (unedited)

Die Idee zu einem „Depeche Mode Tag“ hatte die Stadträtin Monica Rodriguez. Die Lokalpolitikerin hielt auch gleich die Ansprache bei der offiziellen Zeremonie in der „Los Angeles City Hall“, zu der auch einige Hundert Fans gekommen waren.

„Ich freue mich sehr, diesen besonderen Tag in Anerkennung der musikalischen Genialität von Depeche Mode zu erklären. Depeche Mode bleibt eine sich ständig weiterentwickelnde und einzigartig einflussreiche musikalische Kraft, und es passt zu Los Angeles, diese Band zu feiern.“, hatte Rodrigues im Vorfeld gesagt.

Martin Gore bedankte sich bei den Anwesenden für den „DM Day“, wie er den Tag nennt, und erzählte über der Verbundenhei der Band mit Metropole an der Westcoast.

Sven Plaggemeier

Hi, ich bin Sven und betreibe als Gründer die Webseite depechemode.de. Hauptberuflich leite ich ein Team von Content-Spezialisten bei einem Telekommunikationsunternehmen. Vernetze Dich gerne mit mir bei Facebook, LinkedIn oder Xing.

57 Kommentare

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  1. Brauche Eure Hilfe!

    Meine Frage nach dem Datum kam nicht von ungefähr. Ich habe mit Begeisterung für die Idee eines „Feiertages“ für DM an den Betreiber einer Internetseite geschrieben, der, natürlich inoffiziell, echte und kuriose Gedenk- und Feiertage aus der ganzen Welt sammelt und in einem Kalender veröffentlicht. Nach einigen E-Mails hat er sich bereit erklärt, am 10.1. einen „Depeche-Mode-Tag“ in diesen Kalender mit aufzunehmen. (An dieser Stelle eine Dankeschön an „Rene“ für die Inspiration.)
    Ein wichtiger Teil dieses Kalenders sind die Hintergrundinfos dazu. Warum dieses Datum? Bedeutung? usw.

    Jetzt liegt es an mir/uns diese Infos so vorzubereiten und zusammenzutragen, dass diese dann für den geneigten Leser bereitgestellt werden können:

    Ich schreib einfach mal, was ich mir so vorgestellt habe und wer möchte, kann dazu ja noch Anregungen einbringen:

    1. Falls vorhanden eine Begründung für das Datum:

    Am 13.12. wurde in Los Angeles, durch die Stadträtin Monica Rodriguez, der 1. offizielle „Depeche Mode Day“ für L.A. ins Leben gerufen um die Verbindung zwischen der Band und der Stadt Los Angeles hervorzuheben. Sie meinte bei der offiziellen Rede zur Feierstunde, bei der auch Dave Gahan und Martin Gore anwesend waren:
    „Ich freue mich sehr, diesen besonderen Tag in Anerkennung der musikalischen Genialität von Depeche Mode zu erklären. Depeche Mode bleibt eine sich ständig weiterentwickelnde und einzigartig einflussreiche musikalische Kraft, und es passt zu Los Angeles, diese Band zu feiern.“

    Allerdings gilt das, was für L.A. gilt, natürlich für die ganze Welt und im Besonderen für Deutschland, mit seinen unzähligen Fanclubs aus Ost und West (inzwischen zu einer riesigen und treuen gesamtdeutschen Fanbase zusammengewachsen).
    Es gibt, wenn überhaupt, nur wenige Bands, die über einen solch langen Zeitraum mit sich ständig weiterentwickelnder Musik so erfolgreich und zuverlässig Stadien füllt und Generationen in und mit Ihrer Musik vereint.

    Daher glaube ich, dass ein (internationaler) „Depeche Mode Day“ am 10.1. für ALLE viel bedeutender wäre!

    Als Datum habe ich mir den 10.1 jeden Jahres ausgesucht.
    Das Datum ist an das erfolgreiche Live-Album „101“ angelehnt, das mit dem Abschiedskonzert der „Music for the Masses-Tour“ im ROSE-BOWL-Stadium Musik-Geschichte geschrieben hat.
    Das Live-Album 101 (1988) gab es auch als Film. Gedreht vom Filmemacher D. A. Pennebaker im damals noch unbekannten TV-Reality-Stil.
    Der Film war halb Konzertfilm – halb Dokumentation und begleitete einige Fans bei Ihrer Busfahrt zum Konzert quer durch die USA.
    Als der Film dann 2004 auf DVD neu veröffentlicht wurde, erreichte diese sogar noch einmal Goldstatus.

    2. Ziele: Verfolgt der Tag ein Ziel bzw. eine Botschaft?

    Alles was ich hier bisher geschrieben hab, klingt eher nach einem Nachruf. Daher die Bitte an Euch hier ein paar Zeilen beizutragen, die der Sache eine bedeutsame Note geben.

    3. Relevante Links und weiterführende Informationen (falls vorhanden)

    ???

    Danke Leute. Bin für jede Zuarbeit dankbar. Lasst uns das Ding zu was Großem machen. Zu einem Tag, der, vielleicht irgendwann weltweit, Ausgangspunkt für Veranstaltungen, Tribut-Konzerte, Radio-Specials, WIKIPEDIA-Einträge, Dia-Vorträge, Sammeltassentauschmärkte, Sondermünzprägungen, Schweigeminuten oder Sondersendungen bei MTV wird :-)
    Der aber vor allem noch an die Jungs erinnert, wenn Sie schon lange keine Musik mehr machen.

    PS: Mir ist bewusst, dass die Schreibweise DD.MM.JJJJ nicht überall gängig ist und in Amerika eigentlich der 1. Januar (1.01.) besser passen würde. Was meint Ihr?

    • @zero-B

      der Beitrag ist wahrscheinlich schon zu lang her und ich weiß nicht, wer hier noch reinschaut….aber meine Idee wäre: egal ob amerikanisches Format oder anderes ISO genutzt wird – im 10.10. ist immer eine 101 enthalten….kannste drehen wie de willst….

  2. Warum wurde eigentlich der 13.12 als Datum gewählt?

    • Weil sie da

      ZWEI freie Tage zwischen den Shows in LA hatten, nicht nur einen.
      Auch nach einer Ehrung muss man sich in unserem Alter erstmal erholen :-)

    • Quatsch

      Unlogisch, da am Vortag noch ein Konzert gestiegen ist.

      Ich denke eher, dass das mit dem Terminkalender der Stadträtin zusammenhängt. Menschen in solchen Positionen planen weit im Voraus.

    • Gut vorstellbar wäre, daß die Band am Tag vor dem nächsten anstehenden Gig möglichst private Zeit, einen freien Kopf und Ruhe wünscht.
      Das erlaubte der Dreizehnte als Termin der Ehrung.
      Da grundsätzlich kein so vollkommener DM-Day ohne Dave und Martin stattfindenden kann (denke mal, darüber sind wir uns einig) wird sich die Stadträtin nach Depeche Modes Möglichkeiten gerichtet haben, und nicht anders herum. Denn die Frage zu dieser Antwort ist, für wen das Gelingen des terminlichen Zusammenkommens wesentlicher war.
      Die Frau wird entsprechend im Vorfeld alles in Bewegung gesetzt, bzw. geordnet in Erfahrung gebracht haben, damit die Ehrung für DM möglichst komfortabel abläuft und jene gerne zusagen. Wir sich das gehört.
      Also eher nicht, DM täte alles, um der Rätin einen Gefallen zu tun.
      Im Zweifelsfall hat gewiß sich also Monica Rodriguez ihren Kalender offen gehalten; deutlich eher wahrscheinlich, als daß Dave und Martin ihre gesamte professionelle Routine während der laufenden Tour umwerfen würden für einen netten Auftritt nebenbei.
      Jedenfalls aber -wie auch immer es sich verhielt- wird man sich gegenseitig gut verständigt und rechtzeitig koordiniert haben. Der DM Day hat ja prima geklappt.

    • Eine Stadträtin, noch dazu einer Stadt wie Los Angeles, wird weit mehr zu tun haben als sich um die Organisation eines „DM-Tages“ zu kümmern, zumal dies nicht zu ihren priorisierten Aufgaben gehört. Es kam sicherlich gerade günstig, dass die Band in der Stadt war und es wird ein Zeitfenster gegeben haben, aber das dürfte auch Glück gewesen sein.

      Eine Stadträtin muss Termine und Sitzungen wahrnehmen, welche man nicht mal eben sausen lassen kann. Auch nicht für Depeche Mode. Es geht um eine Band – wenn auch um eine bedeutende Band – aber eben auch „nur“ um eine Band und nicht um Persönlichkeiten wie z. B. den Papst oder den Dalai Lama.

    • @Kritiker

      „Es kam sicherlich gerade günstig, dass die Band in der Stadt war und es wird ein Zeitfenster gegeben haben, aber das dürfte auch Glück gewesen sein.“

      Damit bin ich völlig einverstanden!
      Das ist zudem die plausible Antwort auf die Frage von zero-b.

      Was Du zusätzlich anführst, sehe ich prinzipiell genauso wie Du!
      Außer daß hier eine Stadträtin von sich ausgehend DM eingeladen hat und ihren eigenen Namen zu jenem von DM groß dazuschreiben läßt. Daß aber definitiv nicht DM darum gebeten haben, von städtischer Seite empfangen zu werden. Und daß der Papst oder der Dalai Lama üblicherweise sich selbst für einen Besuch ankündigen; während DM schlicht so sympathisch und nett waren, den Spaß mitzumachen.
      Und außer daß es sich in Sachen dienstlicher Dringlichkeit zur täglichen Rettung Aller hier um eine Stadträtin der City of Los Angeles handelt, aber nicht um den Präsidenten der Vereinigten Staaten .

      Zudem, das Ding mit dem „Sitzungen (nicht) sausen lassen (können)“ – na, da schauen wir doch am besten mal in den Alltag von Plenarsälen…

      ;-)

    • Damit man weiß, wovon man spricht…

      …habe ich das Internet bemüht :) ;)

      Die Stadträtin ist gewählt für den 7. Distrikt der City of LA, aus dem sie auch stammt. Sie ist Tochter von Einwanderern, ihr Vater war Soldat in Vietnam‚ danach Feuerwehrmann.
      Sie hat einen College-Abschluss, gilt als beharrlich und zielorientiert. Sie angagiert sich beispielsweise für die Finanzierung von Infrastruktur sowie sozialen Wohnungen. Setzt sich unter anderem für die Zukunftschancen Jugendlicher ein und fördert Zivilschutz sowie die kommunale Wirtschaft.

      Zudem organisiert sie innigere Arbeit schwerpunktmäßig auch kulturelle Veranstaltungen und Festivals.

      „Highlighting the Northeast San Fernando Valley as a cultural destination in the City of Los Angeles, Councilwoman Rodriguez has curated distinct cultural programming to bring the community together through signature events like: the Pacoima Dia de los Muertos Festival, Sylmar Taco Festival, the Mission Hills Holiday Night Market, and the largest above-ground mural in the San Fernando Valley, “Rushing Waters.”

      Das liest sich gut, wenn man mal ihren offiziellen Internetauftritt als Politikerin bemüht. Kann jeder nachlesen, den es interessiert, sich ein Bild machen.

      Grüße in die Runde

  3. Überall!!!!

    Ich finde es schön das L.A sowas für DM gemacht hat aber ich finde das sollte es überall geben?

  4. Übrigens

    Nur so nebenbei. Jede Gemeinde oder Stadt kann so einen DM ins Leben rufen. Da braucht es keine Zustimmung vom Staat.
    Was aber wirklich los werden möchte ist das ich so dankbar sein ein Teil der depechemode Familie zu sein. Seit 1986, stripped, war es geschehen. Hab eine DM Gruppe auf kik gegründet und alle schreiben. Aus komplett Europa, USA, Singapur, Irak, China.
    Es macht so viel Sinn. Depeche Mode verbindet

    Danke das ich ein Teil sein darf
    Ihr seid die BESTEN

  5. @DMAA

    das liegt nicht nur an dem Duo….
    die meisten DM-Fans die die Band schon seit den 80igern begleiten, sind selber älter geworden, d.h. ein großer Teil steht sicherlich nicht mehr in der 1.Reihe und kreischt mit, oder wird gleich ohnmächtig vor Aufregung- natürlich mit Ausnahmen.
    Das ist nicht mehr so, auch der Druck, mit allen Mitteln, eine Karte zu ergattern.
    Das finde ich aber nicht schlimm, und auch nicht traurig. Ganz im Gegenteil, das Leben um die 50 hat extrem viele Vorteile, die Interessen verlagern sich nur.
    Zu dem Auftritt: Dave Gahan genießt es, ich würde sogar sagen: er braucht es. Ich würde mir als Fan keine Sorgen machen: der/die hören sicherlich nicht auf. Ganz im Gegenteil: seltenst so eine Geschlossenheit gesehen..vor allem Dave braucht das. Schaut mal genau hin.

    • Ja, auch ich konnte erkennen, dass die beiden gut miteinander auskommen und sich gegenseitig trösten um weiterzumachen. :)

      Der Dave ist eine Naturkraft und ein guter Schauspieler.
      Er hätte auch ein Filmschauspieler werden können. :)

    • Aufhören

      „der/die hören sicherlich nicht auf.“

      Irgendwann werden die beiden aufhören müssen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie es den Rolling Stones gleichtun werden und mit 80 noch auf der Bühne stehen.

    • @DMAA
      sehe ich anderst…Musiker sind keine guten Schauspieler. Elvis Presley hat das mal in mehreren Filmen versucht=vergiß es. Man hat in seinen Filmen auf die Musik gewartet. Auch viele deutsche Schlagerstars haben das versucht, vergiß es. Bei Gahan/Gore könnte ich mir das überhaupt nicht vorstellen.
      Es ist auch gut so. Schuster, bleib‘ bei Deinen Leisten.

    • @Joel
      Ich meinte nur, wenn Dave nicht die Gesangskarriere eingeschlagen hätte, dann hätte er genauso gut Schauspieler werden können. Man braucht sich nur ihre Musikvideos anzuschauen, wie gut er seine Rolle spielt. ;)

      Elvis Preseley war überhaupt nicht glücklich darüber, diese Musikfilme zu machen.
      Sein Manager Colonel Tom Parker zwang ihn, diese Filme zu machen, die er hasste. Er erzählte dies in seinen Interviews.

    • @Kritiker

      Ich hoffe auch, dass Depeche Mode aufhören, bevor sie das Alter der Rolling Stones erreichen. ;)
      Ich glaube nicht, dass sie nach diesem Konzertmarathon nach vier Jahren wiederkommen werden, wie es ihre Gewohnheit ist.
      Die Welt verändert sich, wer weiß, was die Zukunft bringt?

    • mal gucken

      ich hätte mir 1982 nicht vorstellen können, die Jungs vierzig Jahre später noch live zu sehen. Ich konnte mir damals überhaupt nicht vorstellen, was 2023 ist. Das war abgesehen von Depeche vielleicht auch besser so.
      Aber ich KANN mir HEUTE gut vorstellen und hoffe das ein kleines bisschen auch, dass sie noch mit 80 Musik machen. Allerdings werden sie dabei wohl nicht aussehen, als wären sie schon 105 – so wie Mick und Keith jetzt schon :-) :-) !

  6. Einfach schön

    unsere Zwei im Mittelpunkt stehen zu sehen. Ich freue mich mit ihnen. Dieser Ehrentag wird auch für sie etwas besonderes sein. Da ich leider Englisch nicht viel verstehe, habe ich mich auf ihre Körpersprache konzentriert. Ein bisschen verlegen, ein klein wenig schüchtern, so habe ich es wahrgenommen. Lieb. Ganz besonders Martin an diesem Tag.
    Er schaut immer noch wie ein Lausbub aus. Sein Lachen erwärmt mein Herz.
    DM löst immer noch die gleiche Begeisterung in mir aus wie früher.
    Emotional nehmen sie mich mit wie immer. Erinnerungen bleiben auch für immer. Doch lebe ich hier und jetzt, nicht in der Vergangenheit.
    Ich hoffe so sehr, dass Dave und Martin
    noch lange weitermachen.

    Grüße an alle

    • @Miriam

      ja….ich hab auch die ganze Zeit gelächelt und geschmunzelt….sehr schöne Ehrung und auch so besonders! DM sind meine Jungend und meine Erinnerung – das wird immer so bleiben: wenn ich Gefühle spüren möchte und wenn ich mich jünger fühlen möchte…DM sind dafür immer ein Garant!

  7. Verdient

    Hallo, habe ich eben erst gelesen. Ich freue mich sehr für die beiden, obwohl immer einer fehlen wird. Das Konzert in diesem Jahr in Berlin war der Hammer.

  8. Ehrentag für Depeche Mode
    13.12.2023
    „DM Day“
    Schöne Idee!!

  9. @D.M.A.A.

    Meine Zustimmung hast Du ebenfalls. ;-)

    Depeche Mode ist zwar immer noch Depeche Mode, aber ohne Andy und Alan (Mr. Depeche Mode^^) ist es irgendwie… Ja, die beiden fehlen.

    • Nach Andrews Tod – möge er in Frieden ruhen – habe ich noch mehr das Gefühl, dass noch jemand Wichtiges in der Gruppe fehlt. Besonders bei Konzerten sieht man eine große Leere an Andrews Stelle.
      Für mich sind sie nicht mehr die Depeche Mode von früher, und das hat nichts mit einem Festhalten an der Vergangenheit zu tun. Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass sie mich heute nicht mehr so sehr mitreißen wie in früheren Zeiten. :(

      Natürlich machen sie immer noch gute Musik und ich werde weiterhin ihre Alben und Konzert-DVDs weiter kaufen. ;)

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