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Da sind sie endlich wieder, die Dauerkandidaten auf Album-des-Monats-Titel (nein, nicht nur bei uns Verblendeten hier). Und wir wollen es nicht spannender machen, als es ist: Auch Album Nummer Fünf bildet da keine Ausnahme – denn es ist fröhlich, seltsam, tanzbar, toll!

Kurz zur Historie: Nach einem kleinen, selbstgebastelten Debüt starteten die Fünf mit „The Warning“ (2006) und der unsterblichen Hitsingle „Over And Over“ durch, ein ganz eigener Stil intelligenter elektronischer Popmusik war geboren. Die fabelhaften Konzerte taten ihr Übriges. „Made In The Dark“ (2008) zementierte den Spitzenstatus, und auch mit „One Life Stand“ (2010) blieben Hot Chip obenauf.

Gehen wir mal der Reihe nach: Zunächst gab es als Vorgeschmack ein wackeliges, schwindligmachendes Studiovideo und dazu den Song „Flutes“. Treibend, elektronisch, satt – sollte das neue Album wieder fröhlichere Klänge anschlagen?

Es folgte die erste richtige Single, „Night And Day“. Ein Tanzflächenbrett – und mitttendrin eine dieser typischen Hot-Chip-Querdenkerideen, eine haarsträubende Sprechgesangseinlage. Dazu ein herrlich bescheuertes Video (mit Charakterdarsteller Terence Stamp!). Die sind voll in der Spur und haben eine Menge Spaß, die Herren!

Was auch dem Rest der Songs – die nahezu allesamt Singlequalitäten aufweisen – anzumerken ist. Gleich der Anfang mit „Motion Sickness“ (erst chillig elektronisch – wer sagte da Kalkbrenner? – dann mit Saxophonverstärkung und tollen Synthies) und der nächsten Auskopplung „How Do You Do?“ (Ohrwurm!) legt beeindruckend los. Im Anschluss lassen Hot Chip auf diesem Album kaum jemals nach, egal, ob House-Sounds, Gefühlvolles oder 80er Sounds („These Chains“) verarbeitet werden. Nennen wir einfach noch ein paar der zahlreichen Highlights: „Now There Is Nothing“, „Ends Of The Earth“, „Let Me Be Him“…

Natürlich wieder eine tolle Hot-Chip-Platte. Natürlich weiterhin in ihrer Art konkurrenzlos. Natürlich wieder ein Album des Monats!

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P.S. Und Tourdaten gibt’s auch noch:

10.08. – Hamburg, Dockville Festival
11.08. – Saalburg, Sonne Mond & Sterne Festival
29.10. – Köln, Live Music Hall
30.10. – Frankfurt – Cocoon Club
01.11. – Berlin, Columbiahalle
02.11. – Hamburg, Große Freiheit

www.hotchip.co.uk
www.facebook.com/hotchip

 Addison
Addison heißt eigentlich Thomas Bästlein und schreibt seit Anfang 2007 für depechemode.de. Hauptberuflich arbeitet er im öffentlichen Dienst. Du kannst Thomas online bei Facebook treffen.

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