Review: Underworld – Barbara Barbara, We Face A Shining Future
Was für ein schräg-schöner Albumtitel! Und was für eine Rückkehr zu Topform! Karl Hyde und Rick Smith beweisen, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehören.
Was für ein schräg-schöner Albumtitel! Und was für eine Rückkehr zu Topform! Karl Hyde und Rick Smith beweisen, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehören.
Die Welle an Wiederveröffentlichungen aus allen möglichen Anlässen hält an. Nun sind auch Underworld an der Reihe. Wenn ein Meilenstein wie dieses Album 20. Geburtstag feiert, sollte man diesen aber auch wirklich gebührend würdigen.
Da sitzen sie – nachzusehen im Booklet – im Studio, die beiden Herren, reif an Alter und musikalischer Erfahrung, vor ihrem Instrumentenpark und überlegen sich, was kann man da noch herauszaubern? Eine Menge, wie der Hörer feststellen wird. Brian Eno und Karl Hyde sorgen für eine der Überraschungen des Jahres 2014.
Dubstep, alle reden immer von Dubstep (gibt ja auch viel feine Musik da). Von einer artverwandten Stilrichtung, die v.a. in den 90ern sehr populär war, hört man dagegen nur in Insiderkreisen. Drum’n’Bass nämlich. High Contrast ist nun auf dem besten Wege, das zu ändern. Und: Ja, der Mann ist auf die Charts aus.
Best-Of-Alben erscheinen doch sonst immer vor Weihnachten, was ist da los? Wissen wir auch nicht. Was wir wissen, ist, dass solche Veröffentlichungen heutzutage gern als reine Geldmacherei verdammt werden. Aber wenn dann doch ein gewisser Mehrwert geliefert wird, lohnt sich das Ganze für den Hörer eben trotzdem. So wie hier.



