
Das der Fokus auf „Broken Grid“ nicht nur auf Tanzbarkeit liegt, wird bereits mit dem sphรคrischen Opener Hiding Memories From The Sun klar. Vielmehr hat Sven hier ein Augenmerk auf ausgefeilte Melodiebรถgen und eingรคngige Harmoniefolgen gelegt. Mit Stigmata Rain gibt es wiederum ein erstes Elektrofeuerwerk, das im Refrain zusรคtzlich durch den aggressiven Gesang verstรคrkt wird. Stimmlich prรคsentieren sich auch (You think you’re) Radical oder die beiden designierten Clubstampfer I Keep My Eyes Shut und Lies von einer hรคrteren Seite.
Als Gegenpol zu diesen Tracks gibt es zwischendurch tanzbare Electro-Tracks wie Hero & Conqueror , Sometimes oder The Shield die irgendwo zwischen Futurepop und blumig-leichten Synthie-Pop liegen.
Und dann ist da noch Here I Stand. Leicht dรผstere Sounds bilden das Grundgerรผst fรผr eine Selbstreflektion von Sven, die er in ein wunderschรถnes, musikalisches und durchaus tanzbares Gewand gehรผllt hat.
Waren die ersten 10 Songs, mit Ausnahme des Openers, im Bereich Up- und Midtempo angesiedelt, gibt es zum Ende mit „Your Hell Is Here“ und „I Can’t Remember“ zwei ruhigere Titel, die auf dem Album weitere Akzente setzen kรถnnen.
Solar Fake aka Sven Friedrich prรคsentiert mit „Broken Grid“ ein Electro-Album der Spitzenklasse! Eingรคngige Popsongs fรผhren hier eine harmonische Koexistenz zu echten Clubgranaten. Wir geben hier einen klaren Kauftipp!
Anspieltipps: „Here I Stand“, „(You think you’re) Radical“, „Lies“, „Hero & Conquerer“
Die Kommentare sind geschlossen.