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YAZOO live in Hamburg!

Es ist endlich soweit : YAZOO spielen heute Abend, bei einem traumhaft sommerlichen Wetter, ihr erstes deutsches Konzert der aktuellen Tour im Hamburger „Stadtpark“. Das Open-Air-Event ist ausserdem ihr erstes deutsches Konzert seit mehr als 25 Jahren und wird nicht nur für Fans der ersten Stunde ein absolutes Pilgerziel am heutigen Abend werden.

Vince Clarke, Gründungsmitglied von Depeche Mode, eroberte zusammen mit der stimmgewaltigen Alison Moyet als Künstlerduo „YAZOO“ Anfang der 80er auf Anhieb die europäischen Charts und gilt ausserdem als Pionier der elektronischen Musik und Wegbereiter für den Sound der Neuzeit. Tickets sind an der Abendkasse erhältlich !

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Sven Plaggemeier
Von Sven Plaggemeier

Sven ist Gründer und Betreiber von depechemode.de. In seinem Hauptberuf arbeitet er als Redaktionsleiter eines Stadtportals. Du kannst Sven bei Facebook, Xing und LinkedIn treffen.

42 Kommentare

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  1. @Mr. Burns

    Solche „Fans“ haben mich auch schon auf DepecheMode Konzerten aufgeregt!

    Man weiß, was einen erwartet, man kennt die Songs von Yazoo und bekommt die einmalige Gelegenheit Yazoo nach 25 Jahren LIVE zu erleben. Dies sollte man genießen :-)
    Also, nörgeln gilt nicht ;-)

    TOP Beitrag!

    Gruss, Fananalyse

  2. War in HH dabei.
    Es war der Hammer.
    Geiler Sound, geile Show.
    Einziger Kritikpunkt die Länge.
    Hätten ruhig noch 2 Zugaben mehr sein können.
    Sweet Thing und Good Times noch eimal z.b.
    Good Times geht Live richtig gut ab!
    Da hat Vince das Tempo deutlich angezogen.

  3. Moin,
    ich bin seit meiner Jugend Yazoo-Fan, meine erste CD war Upstairs at Erics und endlich habe ich Yazoo live gesehen. Das werde ich niemals vergessen. Es war der Hammer, bin heute noch fertig. Ich hoffe, irgendwann wird wieder ein Konzert nach Berlin in Deutschland stattfinden.:-)

  4. Eins kurz vorweg: Es ist beängstigend und kaum zu glauben, weswegen einige die Euro 50,- auf den Tisch gelegt haben, um dann während des Auftritts biersaufend (und später entsprechend torkelnd) und dumm quatschende „Zuhörer“ die Konzertatmosphere zu stören. Das kann man auch billiger haben. Peinlich – hoffentlich haben es Vince und Alf nicht mitbekommen.

    Zum Konzert selber: Endlich und vermutlich einmalig diesen Technik- und Synthbasspionier und Herr der Datenströme im wahrhaftigen Zusammenspiel mit der sagenhaften Alf-Voice zu erleben – DANKE!

    Kaum hätte man es zu träumen gewagt, nach zig mal hören der beiden Vinyl-Alben (CDs gabs damals ja noch nicht;) eine Live-Perfomence zu sehen und hören. Ich glaube alle Konzertbesucher (auch die Besoffenen und Quatschenden) waren Zeuge einer wohl einmaligen Reunion (wenn sie es denn mitbekommen haben sollten).

    Klar, es wurden alle Top-Songs gespielt – und auf beiden Alben waren nur Top-Songs drauf!

    Unglaublich empfand ich die Tonqualität. Derart klare Bässe, Hi-Hats, Syhnts usw. neben der glassklaren Stimme sind atemberaubend. Wie flach hören sich da die Vinyls an… die Soundqualität ist perfekt (geworden)!

    Eine rauschende Ballnacht war es allerdings nicht…dafür ist weder Vince noch Alf zu haben. Purismus, Perfektion und „es beherrschen“ brauchen keine pompöse, ablenkende Tingel-Tangel-Show. Es würde abgeliefert, was Yazoo ausgemacht hat – eine starke Formation. Ob nun vor über 25 Jahren oder Heute. Die Musik ist zeitlos und zugleich auch ein Wegbereiter der real „Old-Skool-Housetunes“ gewesen.

    Also, wer dabei war, war und ist auf dem richtigen Weg.

  5. Ja na klar, Alan Wilder hat gefehlt…..Tony Marschall wäre auch nicht schlecht gewesen. Oder doch lieber Angela Merkel (als Alison Moyet) und Ede Stoiber (als Vince Clark)? Die Vergleiche können gern endlos weitergeführt werden. Ich jedenfalls meine, dass Yazoo im Stadtpark in Hamburg ein richtig gutes Konzert gespielt haben. Alison Moyet hat eine richtig gute Stimme und ist super sympathisch, Vince Clark zaubert einfach gute Sounds, die Stimmung war gut und dem denkwürdigen Anlass, immerhin haben Yazoo 25 Jahre lang keine Konzerte gegeben, durchaus angemessen. Man kann von einem überwiegend aus älteren Leute (so 40+) eben kein Teeniegekreische erwarten. Wozu auch? Yazoo haben genau das geboten, was jemand der sich mit der Band ernsthaft beschäftigt hat, auch erwarten konnte. Meine Erwartungen wurden sogar übertroffen, ich habe wirklich selten so ein gutes, in sich stimmiges Konzert von zwei sympathischen Künstlern gesehen.

  6. Schoene Kommentare: Toni Marshall, Michael Ballack, 25 Jahre juenger, „zu teuer – aber ich es haette mir nie verziehen“ (ergo doch nicht ZU teuer sondern einfach nur teuer), ich freu mich auf heute abend!

  7. Warum müssen die Deutschen ständig alles runter machen? Ich fand das Konzert völlig ok und für die Fans aus dem Osten war es doch unvorstellbar, sowas live zu erleben.Yazoo sind eben auch 25 Jahre älter und dafür war es doch super cool. Also,Hauptsache Haare liegen und alles wird jut :-)

  8. Ich glaube das liegt ein bißchen an Vincens lakonisch-kühlem Stil!
    Bei Erasure hab ich auch Momente gesehen, in denen Andy voll die Kanone auf der Bühne bringt mit Background Girls und allem, aber Vince steht eben die ganze Zeit nur rum und kuckt auf seinen Laptop, wippt manchmal mit dem Fuß (alles von Kraftwerk abgekupfert!) :))
    Alison hat halt auch mehr eine Ausstrahlung die mehr an „in der Ruhe liegt die Kraft“ erinnert – trotzdem ist ihre stimme ja wohl noch super! (oder vielleicht sogar noch besser als früher) (Kann ich allerdings nur von neueren Liveaufnahmen her beurteilen, war ja bei keinem Konzert bisher).
    Ich freu mich jedenfalls riesig daß die zwei nochmal zeigen wo sie damals den Hammer hingehängt haben!

  9. > Tja, dann hattet ihr ja einen
    > SUPERschlechten Tag gehabt.

    Nö. Im Gegenteil. Hatte vor Rührung, dass ich das noch erleben darf, sogar teilweise Tränen in den Augen.

    Aber wenn man mal von den Sentimentalitäten absieht, war’s halt über lange Strecken so, dass das Publikum nicht wirklich mitgegangen ist.

    Am Stadtpark lag’s aber nicht. Ich habe das Publikum im Stadtpark bei Erasure und Nick Cave schon deutlich euphorischer gesehen.

    Ich weiß nicht, ob’s an Alison und Vince lag, oder am uns Greisen im Publikum.

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