Shadows of the ones we love

Hearhere überzeugen gleich mit dem ersten Album – jetzt reinhören

Vor sechs Jahren war es auch, als depechemode.de zum ersten Mal über Hearhere berichtete. Ihr Song „To Feel Is“ stand auf der Playlist zahlreicher Radiostationen und eigentlich lief alles rund für Sängerin Crystin Fawn und Soundtüftler Marco Petracca, als gesundheitliche und private Probleme jäh den Weg der Musiker stoppte.

Es folgte eine lange Pause. 2011 raufen sich die beiden wieder zusammen und senden mit einer Coverversion von Adamskis „Killer“ und einem Remix der De/Vision-Single „Ready to die“ erste Lebenszeichen. Gleichzeitig entstehen neue Songs. Dreizehn an der Zahl sind nun auf dem Debut-Album erschienen.

Textlich feiern Hearhere bei „Shadows of the ones we love“ keinen Kindergeburtstag. Mit Zeilen wie „My suicidality is longing for dreaming, but I’m breathing“ führt Crystin die Zuhörer zu den Schattenseiten des menschlichen Daseins. Dazu liefert Marco mit kratzigen, analogen Synthiesounds die passende Kulisse im Downbeat-Bereich. Von ihren musikalischen Vorbildern, zu denen auch Depeche Mode und Nine Inch Nails zählen, lassen sich Hearhere zwar inspirieren, sie kopieren aber nicht. Das ist wohltuend. Das ist eigenständig. Das macht Spaß beim Zuhören. Solche Debut-Alben hören wir gerne. Unsere Anspieltipps: Flowers, Staring, Breathing, Rain.

Bestellinfo:
„Shadows of the ones we love“ ist digital bei #Hearhere-Bandseite bestellen könnt.

Letzte Aktualisierung: 6.7.2014 (c)

 Sven Plaggemeier
Sven ist Gründer und Betreiber von depechemode.de. In seinem Hauptberuf arbeitet er als Redaktionsleiter eines Stadtportals. Du kannst Sven bei Facebook, Xing und LinkedIn treffen.

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Kommentar

  1. BC
    9.7.2014 - 17:30 Uhr
    1

    Top!

    Mal wieder eine Entdeckung über depechemode.de, über die ich sonst wohl nicht gestolpert wäre. ein sehr gutes Album, trotz vieler Tracks (13) keine langweiligen Durststrecken „zwischendurch“ und sehr gehaltvoll. I like…