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Neues Album im November

Dave Gahan & Soulsavers: Das ist die neue Single „Metal Heart“

Dave Gahan, Soulsavers - Metal Heart (Official Video)

Die neue Single „Metal Heart“ von Dave Gahan und den Soulsavers ist da – wir zeigen euch das Video. Der Song ist Vorbote auf das neue Album „Imposter“ (Amazon*), das im November erscheinen wird.

Darauf zu finden sind Coverversionen und Neuinpretationen von zwölf sorgfältig ausgewählten Songs, die für das Leben des Depeche-Mode-Sängers eine besondere Bedeutung haben. Die Stücke umfassen verschiedene Genres und Zeitabschnitte, darunter Stücke von Neil Young, Bob Dylan, PJ Harvey, Charlie Chaplin, Cat Power und Mark Lanegan.

Die erste „Metal Heart“ wurde ursprünglich von Chan Marshall (Cat Power) geschrieben und erschien erstmals im Jahr 1998.

Das Album „Imposter“ von Dave Gahan & Souslavers erscheint am 12. November 2021.

Bestellhinweise*
Dave Gahan & Soulsavers – Imposter bei Amazon
Dave Gahan & Soulsavers – Imposter bei JPC

Sven Plaggemeier

Sven ist Gründer und Betreiber von depechemode.de. In seinem Hauptberuf arbeitet er als Redaktionsleiter eines Stadtportals. Du kannst Sven bei Facebook, Xing und LinkedIn treffen.

162 Kommentare

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  1. B Seiten von Paper Monsters

    Die B Seiten Breathe und Stand Up finde ich auch ziemlich stark. Vor allem Breathe.
    Sind total untergegangen, sind zb auch nicht bei Spotify zu finden.

    Antworten
    • B-Seite vom Album Paper Monsters ist falsch, normale Alben haben
      in der Regel keine B-Seiten…

      Die B-Seite ist die Rückseite eines Tonträgers im Single-Format aus der Zeit der Schallplatte. Auf der A-Seite befand sich das Hauptstück, auf der Rückseite ein zusätzliches Stück der oft nicht als Song auf dem Album vertreten war, bsp. auf der 7?-Single von Personal Jesus war auf der B-Seite der Song Dangerous, das Lied Dangerous wiederum war nicht auf dem damaligen Violator Album als Song zu finden.

      Stand Up befindet sich auf der ersten Single Auskoppelung Dirty Sticky Floors
      Breathe befindet sich dann auf der Single Auskoppelung von I Need You

      *klugscheißmodus off

      Das war von den

    • Kleiner Nachtrag, auf dem Album Sounds Of The Universe Box-Set – Deluxe Edition
      gab es zusätzliche Bonus Tracks wie Light, The Sun And The Moon And The Stars, Ghost, Esque und Oh Well, bei Delta Machine Deluxe Edition Long Time Lie, Happens All The Time, Always und All That’s Mine. Auch hier ist es falsch von B-Seiten Songs zu sprechen, die Songs waren nur bei der jeweiligen Deluxe Editions auf einer 2 CD exklusiv dabei.

    • Dangerous...

      …ist einer der besten Songs von Depeche Mode und hätte sehr gut zu Violator gepasst. Warum Dangerous lediglich als B-Seite von PJ verwendet wurde, war mir immer ein Rätsel.

      Naja, 2006 war Dangerous auf dem Re-Release von Violator berücksichtigt worden.

    • Ja doch

      Die B Seite von I need You und Dirty Sticky Floors.
      Mit PM sollte jeder wissen was gemeint ist…meine Güte.
      Wir sind doch hier nicht doof

    • Ja..

      Die Sotu Box gibt es alle Premium Songs auf Spotify, bei Dave nicht.
      Meine Güte das wissen wir doch alles E…

    • B-Seiten

      Möglicherweise haben diese Entscheidungen verkaufstechnische Gründe. All that’s mine war auch die B-Seite von Heaven.

      Ich könnte mir vorstellen, dass solche B-Seiten als Appetizer dienen sollen – wobei man im Falle von Violator jeden Track als Appetizer hätte nehmen können. :)

  2. Musikexpress Interview

    Im aktuellen Musikexpress ist ein schönes Interview mit Dave.
    Also das Album war rigzlfpr Frühjahr 2020 geplant und es sollte sogar eine Tour dazu folgen. Dave hat neue Songs geschrieben bzw ist daran, Martin auch.
    Es gibt aber keine Pläne derzeit, aber früher oder später werden Sue sich zusammen setzen. Ich tippe mal 2022 darauf, neues Album,dann Frühjahr 2023 mit Tour…
    Sieht auf jeden Fall nicht schlecht aus:)
    Soulsavers wollen ziemlich bald ein neues Album bringen aber vermutlich ohne Dave.

    Antworten
    • Laut eines Interviews von Dave mit NME, sagte Dave das man sich nächstes Jahr mit Mart im Studio treffen wolle

    • na

      na das passt ja zusammen :) sieht auf jeden Fall gut aus.
      Die Tour und das ganze drum herum ist halt ein riesen Aufwand.
      150 Leute, 2 Bühnen irgednwo hab ich das mal gelesen zur Spirit Tour…

    • Dave

      Ich kann mich noch an ein Interview von Dave Anfang 2020 erinnern, wo er offenbarte, dass er sich wohl zeitweise nicht sicher war, was die Zukunft von Depeche Mode anbelangt. Es war wohl eine gewisse Müdigkeit da.

      Umso schöner ist es, dass er – wie Martin – wieder an neuen Songs tüftelt.

    • Wenn ich „Songs schreiben“ höre bekomme ich irgendwie schon Sorgenfalten –
      diese „Songs“ mit ihren Strophen+Refrains sind genau das, was auf den Platten seit Exciter so viel Langweile verbreitet.
      Ich hätte gern mal wieder einen Instrumentalteil wie bei PJ, Sound-Experimente wie bei „People Are People“, Sampling-Orgien wie „Breathing in Fumes“, und crazy Keyboardlines wie bei „Everything Counts“.
      Das ist m.A.n. das, was DM früher von Bands wie Duran Duran unterschieden hat.

    • Die genialen Demos von Martin und Dave`s Stimme werden nur mit Alan Wilder zum perfekten Depeche Mode Song!

    • @Blackmode
      Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass es nur an der Abwesenheit von Alan liegt –
      wenn ich das richtig sehe, waren zu früheren Zeiten die Demos von Martin, mit denen DM ins Studio gegangen ist wesentlich ausgefeilter und näher am Endprodukt.
      Eine Sache, die sich glaube ich verändert hat, ist, dass man die elektronischen Arrangements erst im Studio zusammenbaut und an die Produzenten usw. delegiert.
      Und wenn ich das richtig sehe versucht man im Studio auch nicht zu aufwändig vorzugehen und nicht zu viel Zeit zu verlieren (das war nun wiederum wohl schon die Domäne von Alan, im Studio alles auszutüfteln), sondern orientiert sich insbes. seit PTA ohnehin an den klanglichen Möglichkeiten der „Stadion-Rock“-Sound der Konzerte: Langsames Tempo, einfache Melodie, einfaches und klares Arrangement, Fokus auf Lautstärke, Verzerrung usw.

    • Alan

      Alan hatte schon seine Handschrift. Nur an ihm wird es aber kaum gelegen haben, dass die Band in den 80ern so einen Erfolg hatte. Sonst wäre Depeche Mode spätestens nach Exciter aufgelöst worden.

    • Es wäre Quatsch, die Bedeutung von Alan für das frühere Soundgerüst wegzudiskutieren. Das war eben Depeche Mode at its best. Aber es gab auch danach noch sehr gute Produktionen, denken wir mal an Barrel of a gun, Home, große Teile von Playing the Angel, Wrong etc. Für mich ist auch vieles auf Spirit sehr gut gemacht.

      Trotzdem hat sich irgendwann in der Zeit von Ben Hillier eine große Wiederholung eingeschlichen. Der Mix aus Synth- und Gitarrenanteilen ist seither auf den Alben immer gleich. Die Gitarren werden nicht mehr für Effekte eingesetzt wie z.B. damals auf Policy of truth, sondern eben wie… Gitarren. Die Synthies werden vor allem genutzt, um häßlich zu blöken und zu bleepen. Dave singt mit „Uh’s“ und „Oh’s“, und alles klingt einfach eine ganze Ecke mehr nach „gewöhnlicher Rockband“. Ich glaube, hier liegt für viele Fans das Problem, und es ist berechtigt. Depeche Mode waren mal viel mehr als das. Es gab diese Gänsehautsounds, die große Atmosphäre, die überraschende Wendung, den ausgefeilten Höhepunkt am Ende des Songs. Davon gibt es jetzt nicht mehr viel.

      Mein Eindruck ist nicht so sehr, dass die Demos weniger ausgefeilt sind. Man kann sich ja die Demos bei YouTube großenteils anhören – und z.B. im Fall von Delta Machine klingen die teilweise besser als das Endergebnis. Ich empfinde es eher so, dass die Produktion zu dicht an den Demo-Originalsounds dranbleibt – teilweise werden die eins zu eins übernommen. Der Songs wird nicht mehr weiterentwickelt, sondern klingt am Ende wie eine polierte Demoaufnahme. Darum gibt es unterm Strich nicht mehr diese „großen“ Momente, die DM einmal ausgemacht haben. Martin dürfte da eine wichtige Rolle spielen. Er war ja schon immer der Minimalist im Studio, und es fehlt jetzt ein musikalischer Counterpart, der den Konflikt wagt.

      Ich habe also auch wenig Hoffnung, dass sich Grundlegendes ändert. Aber wer weiß? Vielleicht wagen die drei ja zum Ende der Karriere doch noch mal eine richtig experimentelle Platte und schmeißen den Blues über Bord? Vielleicht lassen Sie einen Produzenten ran, der eine starke Persönlichkeit hat, jemanden im Stil eines Rick Rubin, der Künstler nochmal total herausfordert? Risiko wäre jedenfalls besser als schon wieder Nummer Sicher. Warten wir es ab.

  3. Depeche Mode

    Ich würde gerne eine Frage zum Diskutieren und Philosophieren in den Raum werfen:

    Warum befasst man sich noch mit Depeche Mode, wenn man sich mit der Band allem Anschein nach überhaupt nicht mehr identifizieren kann? Ist es – frei nach Sean Connery (aus The Rock) – „die Hoffnung, dass es noch Hoffnung gibt“? Oder Loyalität?

    Ich frage dies auch, weil es letzten Endes doch eher pures Understatement ist, von Pflicht-Käufen zu reden, wenn man sich einerseits von der Band musikalisch seit mindestens 3 Alben nicht mehr „abgeholt“ fühlt und sich andererseits trotz allem noch intensiv mit Depeche Mode beschäftigt.

    Und um es abschließend zu bewerten, finde ich es toll, wenn man der Band die Treue hält, auch wenn sie nicht mehr die Band ist, die man mal kennengelernt hat.

    Antworten
    • Stay depeched

      Das Forum ist nicht repräsentativ. DM haben nach wie vor eine grosse Basis an Fans, die ihre Musik mögen. Exciter ist ein wundeschönes Album, allein die B-sides bei Spirit sind unfassbar gut aus meiner Sicht. Das Gejammer, früher war es besser …sehe ich nicht so. Klar, um 85 bis 87 mit Black Celebration und Music for the Masses waren schon kultige Zeiten, gefolgt von Violator und Sofa. Zusammen mit Alan unschlagbare Zeiten. Ich höre heute nach wie vor viel DM und meistens Sachen aus den Jahren
      nach 2000.

    • Fans / B-Sides von Spirit

      Natürlich gibt es sehr viele Fans, die Depeche Mode (noch) mögen und hier teilweise stille Mitleser sind. Trotzdem ist dieses ambivalente Verhältnis mancher Fans zur Band interessant. Man ist seit SOTU enttäuscht (manch einer sogar seit Exciter), aber trotzdem hat die Band noch einen festen Platz im Leben und man befasst sich intensiv mit ihr. Wenn man das ganze philosophisch überspitzt, könnte man von einer zumindest gemäßigten Form der – im übertragenen Sinne – „Hassliebe“ sprechen („Ich kann nicht (mehr) mit dir, aber auch nicht ohne dich“).

      Gerade Exciter ist ein spannendes Album, weil damit in meinen Augen der „Bruch“ mit der Vergangenheit endgültig vollzogen wurde. Ultra ist ja eher ein Album, wo noch Rest-Einflüsse von Alan rauszuhören sind. Das war bei Exciter nicht mehr der Fall.

      Zum Thema B-Sides auf Spirit… Die B-Sides auf Spirit sind ja eigentlich „nur“ Remixe von Songs auf der A-Seite (auf der Rückseite auch als „Jungle Spirit Mixes“ bezeichnet), was ich für mich persönlich damals etwas schade fand. Ich hätte gerne klassische B-Sides wie zuletzt noch bei Delta Machine gehabt. Warum es dafür nicht mehr gereicht hat oder warum der Wille nicht da war, ein paar klassische B-Sides hineinzupacken, weiß ich nicht…

      Aber wie ich schon an anderer Stelle sagte: Das Glas ist halbvoll und Spirit ist durchaus ein solides Album, an dem ich mich erfreuen kann. :)

    • Mein Fehler

      Ich meinte auch die B-sides von Delta Machine… SPIRIT war in dieser Hinsicht entäuschend.
      Always oder Happens all the time oder auch Long time lie sind schon ziemlich gut. Man denke auch an Better days, Ghost und Newborn.
      Das muss doch auch den die alten Zeiten nachtrauernden Fans an frühere Zeiten erinnern.

    • Alte Verbundenheit

      Deine Aussage „Die Hoffnung das es noch Hoffnung gibt.“ ist glaube ich ganz passend. DM war mal so eine Ausnahmeband das es einem sicher schwer fällt sich von der Band zu trennen. Unabhängig davon sind sie, wenn auch nicht mehr die Band die sie mal waren, trotzdem noch um längen besser als alles andere was es gibt. Ja und ab und an flackert die alte Liebe ja auch noch mal auf, bei Wrong, bei Heaven, oder auch bei EC auf der letzten Tour. Der Unterschied ist eben das DM früher tatsächlich mein Leben waren. Ein neues Album hat man von Anfang bis Ende durchgehört und es hat Gänsehaut verursacht, ein Konzert war tatsächlich wie eine Messe. Heute sind sie nicht mehr mein Leben, aber man trifft sich noch alle paar Jahre und quatscht über alte Zeiten und stellt fest wie alt man geworden ist (im übertragenen Sinne natürlich).

    • Zitat: Warum befasst man sich noch mit Depeche Mode, wenn man sich mit der Band allem Anschein nach überhaupt nicht mehr identifizieren kann? Ist es – frei nach Sean Connery (aus The Rock) – „die Hoffnung, dass es noch Hoffnung gibt“? Oder Loyalität?

      Nur weil Depeche Mode für mich ein paar weniger gute Alben veröffentlicht haben und tendenziell vermutlich nichts besseres nachkommt macht es die guten ja deswegen nicht schlechter, ich vergleich das mal wie mit Filmserien zb. Indiana Jones die ersten drei Teile Top, der letzte Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels ein Flop, deswegen liebe ich die ersten drei Filme immer und noch finde Harrison Ford ist ein guter Schauspieler und hoffe natürlich das der 5 Teil wieder besser ist. https://de.wikipedia.org/wiki/Indiana_Jones_5_(Film)

      Auch andere Bands/Künstler/innen haben sich musikalisch in die falsche Richtung entwickelt zb. Björk, die ersten Alben von Debut bis Vespertine mag ich sehr und kann ich immer wieder anhören, die letzten vier von Medúlla bis Utopia sind für mich Müll, seltsame atonale melodienarme Musik, der Gesang nur noch komisch.

      Beispiele:

      Björk Army of Me: https://www.youtube.com/watch?v=jPeheoBa2_Y bekannter Klassiker von Björk, der Song machte mich damals zum Björk-Fan.

      Und dann aus ihrer späteren Zeit sowas…

      Björk – Triumph of a Heart: https://www.youtube.com/watch?v=0z-rhM-dcO8 WTF, was soll das?

      Zitat: Und um es abschließend zu bewerten, finde ich es toll, wenn man der Band die Treue hält, auch wenn sie nicht mehr die Band ist, die man mal kennengelernt hat.

      Die Treue ist aber nicht mehr ganz so groß wie in den früheren Zeiten, ich kaufe zb. seit der Exciter nur noch deren Alben aber keine offiziellen Maxi CDs mehr mit irgendwelchen stumpfen Club-House Remixen von DJs, früher waren die Maxis Pflicht, habe sämtliche Maxi-EPs als Erstauflagen in farbigen oder buntem Vinyl, später dann alles nochmal auf CD nachgekauft inklusive der Singles Box Sets. Ja und Konzerte besuche ich nach der Playing the Angel Tour auch nicht mehr weil mir die Entwicklung hin zum Station-Rock missfällt.

    • @The New A. dito, Depeche Mode waren eine Ausnahmeband und sie waren damals ein fester Teil meines Lebens als Jugendlicher, man trug die Klamotten, Frisur im damaligen Stil der Band, man hörte tagtäglich deren Musik oder die von artverwandten Bands und war Freundeskreis mäßig mit Leuten aus der Black Swarm, Waver-Szene verbunden die genauso auf die Musik abfuhren. Ein neues Depeche Mode Album hat man von Anfang bis Ende durchgehört, da gab es keine Skip-Songs und fast jeder Song hätte man auch als Single auskoppeln können, und ein Konzert wurde tatsächlich wie eine Messe empfunden. Heute sind sie auch nicht mehr mein Leben und mittlerweile gibt es viele andere Bands und Musikrichtungen die ich höre und Depeche Mode ist nur noch eine Band unter vielen die mittlerweile auch nur mit Wasser kocht.

    • Indy

      @Elysium: „Indiana Jones die ersten drei Teile Top, der letzte Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels ein Flop, deswegen liebe ich die ersten drei Filme immer und noch finde Harrison Ford ist ein guter Schauspieler und hoffe natürlich das der 5 Teil wieder besser ist.“

      Glaubst Du wirklich daran? :) Ich bin zwar ein sehr aufgeschlossener Mensch und sage immer „erstmal abwarten“… Aber was Indy 5 angeht, bin ich sehr skeptisch. Der gute Mann ist mittlerweile 79 Jahre alt, da schwingt man die Peitsche auch nicht mehr ganz so elegant. Ich befürchte, dass sich Harrison Ford damit nur lächerlich machen wird.

      @The New A.:

      „DM war mal so eine Ausnahmeband das es einem sicher schwer fällt sich von der Band zu trennen.“

      Das sehe ich auch so. Dazu kommen die vielen Erinnerungen, die direkt oder indirekt mit DM zusammenhängen. Vor allem war man als Fan immer irgendwie ein „Sonderling“, also alles andere als zum Mainstream gehörend. Im Grunde ist das auch heute noch so, wenn man den DM-Kult so lebt wie früher… Gehe mal im Depeche-Look zu einem Konzert. Da ist man total in der Minderheit und wird teilweise von Grünschnäbeln, die Depeche Mode und das Drumherum gar nicht richtig kennen, belächelt.

    • Definitiv „Sonderling“ – Depeche hatte im Herzen immer diesen sensiblen Typen der sich unbequem an der Welt/Gesellschaft (bis ~Black Celebration) und später seinen eigenen Beziehungs- und Passionskomplikationen (~ab Music for the Masses) reibt.
      Wir waren damals alle in der Pubertät und da hat mich diese Musik gleichzeitig total herausgefordert (besonders der dauernde Umschwung ins Gegenteil von „All I want to do is see you again“ zu „let me see you stripped“ und vom unschuldigen „the meaning of love“/“people are people“ zu „let’s play master and servant“ usw.) und aus den extremsten Ecken meiner Seele gesprochen.

      Einfach eine sehr intime Beziehung zur Musik nach der ich mich sehr sehne.
      Im Grunde das Einzige, was ich damals gehört habe – die einzige Musik mit der ich mich lange Zeit wirklich identifizieren konnte.

      Manchmal klappt es noch – als Martin Gore zuletzt live „Shake the Disease“ gesungen hat, hatte ich eine veritable Out-of-Body Experience so sehr stimmt es in mir mit dem Song überein.

      Aber seit Exciter ist das eben vorbei. Man hofft immer noch… manchmal gibt es eine „Pain that I’m used to“, oder „Fly on the Windscreen“ wird mal durch „Scum“ ins Gegenteil verkehrt, wo man sich quasi freut dass die Fliegen auf der Windschutzscheibe zermatscht werden :D
      Oder „“Eterenal“ klingt wie „A question of Lust“ und „Black Day“ kombiniert…. aber so richtig „ich“ ist es nicht mehr.

      Irgendwie fehlt mir diese spirituelle Stimme die aus mir selbst spricht gerade total.
      Es ist wirklich schwer davon wieder runterzukommen und festzustellen: Sind alles auch nur Menschen, irgendwann ist alles vorbei… Dauert bei mir jetzt schon 25+ Jahre….

      Jedenfalls bin ich definitiv im Camp „die Hoffnung stirbt zu letzt“. Aber so ein High wie damals wird es wohl nie mehr geben – ist ja schon rein technisch ein Ding der Unmöglichkeit.

    • ..ich habs…
      bei „Exciter“ hat sich der „sensible Typ“ dann in seinen Träumen verheddert und ist eingeschlafen. Was danach kam ist nur noch „harte Arbeit“.

      Vielleicht träumt der „sensible Typ“ jetzt immer noch irgendwo und man muss ihn nur aufwecken.
      Oder er ist einfach alt und durch den Gulli…

      Mother are you anxious, father are you gracious, I’m coming „home“ :D
      Was kommt wohl am Ende des Lebens… werden wir gerettet?

  4. Die Soulsavers können ja schon froh sein …

    … dass der gute Dave so einen Narren an Ihnen gefressen hat. Tja, und „Metal Heart“ kann als einwandfrei durchschnittliche Komposition froh sein, dass sich eine gute Stimme ihrer erbarmt hat. Das Video ist aber wirklich etwas seltsam geschnitten: Da scheint in der Postproduktion der Bausparvertrag nicht gereicht zu haben – oder der Cutter hatte Parkinson beim Spurenmikado.

    Aber es wird sicher Leute geben, die das wieder alles großartig finden. Es sei ihnen gegönnt! Solange kein neues DM Album am Altar zur Anbetung aufliegt, erfreut sich die Kirchengemeinde eben in Dankbarkeit über kleinere Missionsdienste außerhalb, um ein gewisses Maß an Kontinuität bei der Beobachtung des Alterungsprozesses der Prediger zu haben. Wir werden alle nicht jünger.

    Antworten
  5. Hallo @DM86-12

    Zitat: Deine These, dass die Bandmitglieder seit längerem DM nur noch als cash cow sehen und das eigentliche Herzblut tatsächlich in die Soloprojekte investierten, halt ich für falsch. Wie kommt man auf so eine steile These?

    Nun sind wir ehrlich, Daves Richtungsänderung begann wohl schon zur SOFAD Zeiten, er sagte ja damals bei Interviews das ihn diverse Bands inspiriert haben. Der Song Condemnation war doch der Initial Song in diese Richtung, von da ab war er zwar noch an Depeche Mode gebunden bzw. für die Musikrichtung für die die Band stand, sein Herz hing ab damals schon an Soul, Blues, Gospel… er wollte definitiv raus aus dieser Ecke für die eigentlich Depeche Mode stand.

    Dass er das schon damals teilweise umsetzten konnte beweisen ja Songs wie „Condemnation, Goodnight Lovers“ –> Like all Soul Sisters, And Soul Brothers und vom letzten Album der Song „The Worst Crime“ der genauso gut von Soulsavers stammen könnte.

    Natürlich weiß ein Dave Gahan das er mit dieser Musikrichtung bzw. mit den Soulsavers nie den Erfolg hätte und gerade deswegen wird das Projekt Depeche Mode am Leben erhalten auch wenn er finanziell längst ausgesorgt hat.

    Zitat: Deine These, dass die letzten 3 bis 5 Alben „nur Fanpflicht -Käufe“ gewesen sind, ist für mich schon großer Quatsch.

    Für mich zumindest und einige andere die ich kenne war das schon so, wäre Exciter, Sounds of the Universe und Spirit nicht von Depeche Mode gewesen hätte ich mir nie diese Alben gekauft, aber man will ja seine Sammlung komplett halten auch wenn mich diese Alben ziemlich enttäuschst haben und die seit Jahren verstauben.

    Zitat: Nur am Rande, It`s called a heart & Only when I lose myself wurden für die Best of Alben produziert

    Weiß ich ja, sie wurden nur unabhängig von den normalen Alben veröffentlicht.

    Zitat: Mir reicht ein weiteres hörbares oder überraschend gutes Album und eine Tour unter nahezu „normalen Bedingungen“ aus.

    Hörbar oder gar überraschend gut hätte ich nichts dagegen, Playing the Angel war für mich zumindest das letzte Album das ich noch so empfand, Delta Machine hatte noch ein paar einzelne Songs wie Alone, Broken, Should Be Higher die anderen Exciter, Sounds of the Universe und Spirit sind bei mir unten durch.

    Antworten
    • @Elysium

      Hallo @Elysium,

      die Richtungsänderung aus der SOFAD-Zeit ergab sich damals aber eher aus Gahans Übersiedlung nach LA. Er sah sich mehr als Rockstar denn als Popstar. Grunge und andere Einflüsse waren die Basis zu seiner nicht nur äußerlichen Veränderung. Ob er es am Ende so differenziert auf die Musik übertragen wollte, kann ich mir nicht vorstellen. Ich denke, dass man in der Hinsicht den Songwirter Gore unterschätzt. Hör Dir die Rohfassungen zu den SOFAD-songs an, zu den Gahan nichts beigetragen hat. Hör Dir die Riffs zu PJ an. DM waren schon viel früher musikalisch viel breiter aufgestellt als viele DM-Fans es hier wahrhaben wollen. Den großen Bogen zwischen SOFAD und den Soulsavers heute sehe ich insofern nicht. Die Grundlage, die Riffs und die Richtung kommt oftmals von Gore selbst. Er macht trotz seiner Projekte keinen Hehl daraus, aus welcher musikalischen Ecke er kommt. Ich denke auch nicht, dass Gahan in denKategorien denkt, dass er mit DM die Kohle macht, die er teilweise mit Soulsavers verbraten kann. Es macht ihm sichtlich Freude, dass er dieses Projekt ausleben kann. Er entwickelt sich stimmlich, musikalisch weiter und genießt das Zusammenspiel mit Leuten,, die einen vollkommen anderen musikalischen Backround haben. Nimm einen Martyn LeNoble. Der kommt aus einer anderen musikalischen Ecke. Ähnliches gilt für die diversen Gitarristen. Ich kann mir den Reiz auch der Art der Produktion als Antrieb vorstellen. Ganz ehrlich, unter den DM-Fans gibt es schon einige, die in den Kategorien Syntie-Pop aus dem Jahre 86 denken, dass dieser Musikstil auch noch für 2021 gilt. Am besten macht man Musik nur aus dem eigenen „Genre“ und geht nur Kollaborationen ein mit Musiker wie And One usw… Ist was überspitzt und auch garantiert nicht auf Dich gemünzt, aber dies ist schon engstirnig und lähmt vermutlich auch den kreativen Prozess. Sicherlich hätten viele Violator II und III auch klasse gefunden, aber persönlich finde ich diese Entwicklung aus der heutigen Perspektive absolut richtig.

    • Richtungsänderung

      Hallo,@ DM 86-12
      Die Richtungsänderung ist bei 101 schon zu sehen, Martin kauft jede Menge Musik.
      Und David Bowie ohne Seine Kreativität?
      Dein Beitrag ist erfreulich, Danke schön.

      Move Dinkelmond

    • Richtungsänderung?

      @all: Eigentlich hat sich die Band doch ständig entwickelt, schon ABF war ein klein wenig anders als SAS. Zumindest empfinde ich es so, dass ABF ein Ticken düsterer ausgefallen ist.

      Dann folgte eine Art „Trilogie“: CTA-SGR-BC, alle drei Alben mit einem sehr ähnlichen Sound, aber von Album zu Album wurde es schwärzer. Für mich sind diese drei Alben Depeche Mode in reinster Form. :)

      MFTM hat für mich einen ganz eigenen Charakter und ist nicht wirklich mit dem Vorgänger zu vergleichen. Die Sounds wurden rockiger – auch schon erkennbar bei „101“ (wie Dinkelmond richtigerweise sagte) und mehr auf die Masse zugeschnitten, was 3 Jahre später mit Violator perfektioniert wurde.

      SOFAD war für mich eine Total-Eskalation und hat sich zumindest für mich ganz weit von Depeche Mode entfernt. Auch heute noch jagt mir ein Schauder über den Rücken, wenn ich sehe, wie Dave damals ausgesehen hat. Überhaupt, die ganze SOFAD-Geschichte und was sich damals alles zugetragen hat (Dave’s Drogensucht, Martins Alkoholismus und Flechters Depression) ist eine durch und durch schaurige Angelegenheit.

      Ultra: Reste-Verwertung aus der Alan-Zeit, aber auch wieder poppiger.

      Exciter: Komplette Bruch mit der Vergangenheit, spannendes Album, für mich schwer einzuordnen (Synthpop? Synthrock? Ich weiß es nicht).

      PTA: An sich ein super Album und vom Schema her vergleichbar mit MFTM, weil PTA sozusagen die musikalische Blaupause ist für das nachfolgende Album, SOTU.

      2009 bis 2017 hat Depeche Mode die zweite „Trilogie“ hingelegt: SOTU-DM-Spirit. Auch hier sind, wie schon in den Jahren 1983 – 1986, die Alben in sich etwas verschieden, aber vom Grundton her gleich. SOTU war spacig, DM eine Mischung aus Synthpop und Blues und Spirit war wieder sehr düster.

      -> Fazit: Die Band hat sich also immer schon entwickelt, nur waren die Schritte manchmal kleiner und weniger radikal. Ich wette, dass das nächste Album – wenn es denn kommt – auch wieder anders sein wird. Ob aus der Trilogie ein Quartett wird, bleibt allerdings abzuwarten.

    • STILWECHSEL

      Ich bin der Ansicht, dass DEPECHE MODE nicht so erfolgreich geblieben wären, hätte es SONGS OF FAITH AND DEVOTION nicht gegeben.

      Gerade die Zeit 1991-93 war eine sehr kritische zeit für Bands aus den 80ern. 90 Prozent dieser Bands überlebten es nicht. Und der Grund war GRUNGE durch PEARL JAM, NIRVANA und co. alles Bands, die auf einmal in den USA bei den College-Radiosendern einschlugen und plötzlich auch in den mainstream. ein großer Markt. Unfassbar, wie viele dieser Bands 1991-95 herum 5xPLATIN- Scheiben veröffentlichten.

      Und in den USA lebte DEPECHE MODE vor allem dadurch, dass sie von College-sendern wie KROQ gespielt wurden. Und dieser Sender war immer loyal zu DM. die spielten sogar WHERE IS THE REVOLUTION so oft, sodass es bei den alternative Songs-Charts (ehemals MODERN ROCK-TRacks) an #40 Top 40 kratzte.

      U2 und DEPECHE MODE waren ausnahmen, die durch Stilwechsel die 90er Jahre problemlos überlebten. und SOFAD hat auch durchaus grunge-Anleihen.

  6. Meine Güte.....

    immer das Gelaber von wegen kein neues Album. Natürlich kommt da nochmal was und da wird auch wieder eine Tour kommen. Auch die Insider Mohrsch und Clumus haben doch bereits entsprechende Info gegeben, dass das weitergeht.

    Antworten
  7. mir persönlich würde es ja reichen, wenn die in 2-3 Jahren nochmal ein Album aufn Markt schmeissen,
    gerne mit n durchmischten Mannschaft, Flood, Phillpott oder Tim Simon ….
    irgendwie so, und dann bitte nach St.Petersburg ins Studio oder Dänemark im Winter.

    Auf eine Tour kann ich nach den letzten Konzerten verzichten, Hauptsache es wird mal etwas dunkler wieder ohne geplankel … zischen etc.

    für mich war und ist Ultra der letzte große Wurf gewesen, danach ging es in die Massen.

    Antworten
  8. @sleeve, Depeche Mode als Band existiert meiner Meinung nach eigentlich nur noch weil hier der meiste Umsatz gemacht wird, weniger durch die aktuelle Alben Verkaufszahlen, die sind generell rückläufig (siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Depeche_Mode/Diskografie) wie bei vielen anderen Künstlern auch. Aber die ausverkauften Konzerthallen/Touren vor Corona spielten bisher ordentlich Geld in die Kassen, plus die ganzen Sammel-Boxen, Neuauflagen der Vinylalben usw. wer erinnert sich nicht an den Spruch von Jonathan Kessler bei der 101 Tour: „A Lot Of Money? A Load Of Money! Tons of Money!“

    Depeche Mode ist also noch wichtig als Gelddruckmaschine für die Bandmitglieder, was die Soloprojekte von Dave/Martin finanziell niemals abwerfen würden, aber musikalisch gesehen nagt Depeche Mode am Hungertuch, das aktuelle Zeugs ist nur noch Beiwerk um halt wieder Aufmerksamkeit zu erzeugen und auf Tour gehen zu können. Aber mit Herzblut hängt man sich nicht rein und wie man sieht ist für Dave Soulsavers und Martins Electrofrickelzeugs das Ding was sie momentan bevorzugen, sonst wären sie schon längst im Studio gewesen!

    Antworten
    • Beweis

      Der beste Beweis für Deine These ist das es kein neues Album gibt.

    • Single

      Was ich mich frage, ist, warum seitens Depeche Mode nicht zumindest mal eine Single veröffentlicht wurde. Die Rohdaten hätten sich die Jungs wunderbar hin- und hermailen können, um sie dann zum Schluss von Martin in seinem Studio mastern zu lassen.

      Es wäre finanziell nicht der große Wurf gewesen, aber zumindest ein Lebenszeichen. Muss es denn immer Millionen einspielen? Die Fans wollen auch leben und was neues hören.

    • @The New A. , und wen man ehrlich zu sich selber ist die letzten 3 Depeche Mode Alben, bei manchem auch die letzten 5 Alben ab Exciter bis hin zur Spirit die haben die meisten doch nur aus Fan Pflicht gekauft. Aber aus Überzeugung oder weil die wirklich toll sind glaub ich weniger, die öde Spirit kann ich mir nicht anhören, Sounds of the Universe hatte noch Wrong zwar etwas monoton von der Song Struktur aber noch ok, Delta Machine Alone, Broken, Should Be Higher, Spirit dann gar nichts mehr was ich im Ansatz noch als gut empfinden würde, von daher sind meine Erwartungen an ein neues Album nicht sehr hoch.

      Was bleibt ist nur noch der Pathos, der große Namen Depeche Mode den man sich aus vergangen Tagen erworben hat was mir auf die Dauer zu wenig ist.

    • @Synthsaver, ja nur eine Single ohne großes Album hätte man auch mal so nach der Zeit seit 2017 (Spirit) machen können. Es gab ja schon in der Vergangenheit einige Singles die ohne das dazugehörige Album produziert wurden.

      Get The Balance Right https://www.youtube.com/watch?v=zfiISFiozg8

      It’s Called A Heart https://www.youtube.com/watch?v=YQYs5AOXnOA

      Only When I Lose Myself https://www.youtube.com/watch?v=l35XzUD8GGU
      Only When I Lose Myself ist für mich einer der stärksten Songs von Depeche Mode,
      ich liebe diesen dunkel melancholischen Song, die dramatischen Streicher und Daves Gesang.

      und Martyr…

    • Würde ich jetzt so krass nicht sehen. Auf den neueren Alben sind aus meiner Sicht auch eine Menge gute bzw. solide Sachen drauf. Aber es stimmt schon: Mit etwas mehr Herzblut wäre deutlich mehr drin bei einer solchen Band. Alle Türen stehen offen für Kollaborationen, alle Freiheiten zum Experimentieren, alle finanziellen Mittel für abgefahrene Projekte. Aber die Band macht seit 25 Jahren immer dasselbe: alle vier Jahre ein Album, dann eine Tour, dann Pause. Das ist für uns als Fans einfach ermüdend und hat kein Überraschungspotenzial mehr. Die Touren immer mit derselben Setlist und im Wesentlichen gleicher Performance – auch da verstehe ich den Frust vieler Die-Hard-Fans, auch wenn ich selber immer noch viel Spaß bei den Konzerten (und vor allem drum herum) habe.

      Während der Pandemie hätte ich mir ebenfalls ein Lebenszeichen wie eine Single gewünscht. Viele Bands haben gerade wegen des Lockdown irgendetwas für ihre Fans getan. Depeche Mode hätten ohne jeden Aufwand z.B. einen Wettbewerb unter den Fans machen können, welcher alte Song es verdient hätte, endlich mal als Single zu erscheinen. Den Gewinner hätte dann irgendein ausgewählter Produzent auf den aktuellen Stand bringen können. Minimaler Aufwand für die drei Bandmitglieder, aber wir alle hätten uns über die Aktion gefreut und wieder was zu diskutieren gehabt. Es ist schon richtig: Das gemeinsame Projekt Depeche Mode scheint bei den Herren inzwischen wenig Innovationskraft auszulösen. Das ist echt schade.

    • @Elysium

      Ich finde Deine Beiträge ja hier oft interessant und informativ.
      Deine letzten Posts finde ich nicht wirklich nachvollziehbar und logisch.
      Deine These, dass die Bandmitglieder seit längerem DM nur noch als cash cow sehen und das eigentliche Herzblut tatsächlich in die Soloprojekte investierten, halt ich für falsch. Wie kommt man auf so eine steile These? DM hat sich in den letzten 25 Jahren musikalisch und als Band entwickelt und teilweise auch weiterentwickelt. Die Struktur und die Aufgabe der Gruppe hat sich verändert und nicht zum Nachteil. Die Grundlage für Gahans Soloalben und Kollaborationen waren und sind DM. Durch die über die Jahre veränderte Rolle hat er seinen Horizont musikalisch und stimmlich erweitert. Das muss nicht jedem gefallen, aber seine Bandbreite über die Jahre ist schon bemerkenswert. Klar, die Musiklandschaft hat sich ebenfalls massiv verändert und auch DM schwimmt auf der Welle mit. Deutlich weniger Tonträger werden verkauft, aber das große Geld wird anders als in den 80er und 90er Jahren bei Konzerten verdient. So ist es eben und Dm ist ein Teil dessen. Der Umsatz & Gewinnanteil steigt . Kann micht nicht erinnern , dass DM als Non-Profit-organisation angetreten. Wenn Dm als Band grundsätzlichnicht mehr funktionieren würden, oder um neue Ideen und neue Album abzuliefern, dann wäre die DM schon längst Geschichte. Den Anspruch, auch nach vielen Jahrzehnten, etwas Neues und Frisches zu produzieren, nehme ich ihnen ab. Auch dies muss nicht jedem gefallen. Finanziell ist seit langem keiner auf eine weitere Tour angewiesen und die Soloprojekte würden sich auch locker finanzieren lassen.
      Deine These, dass die letzten 3 bis 5 Alben „nur Fanpflicht -Käufe“ gewesen sind, ist für mich schon großer Quatsch. War es denn in den 80er Jahren anders ? Ich kenne Leute, die die ersten beiden Alben klasse fanden und bei BC ausgestiegen sind. Violator war für viele die Schnittmenge, aber schon mit SOFAD konnten viele wieder weniger etwas anfangen. Wenn ich von Exciter und PTA maßlos enttäuscht gewesen bin, dann kaufe ich ja nicht blind jedes weitere Album. Und wenn man bei DM das letzte Album vor 35 Jahren gefallen hat, bin ich dann heute noch eine wirklicher Fan? A propos Herzblut, Du unterstellst, dass wenn dieses bei den Bandmitgliedern für DM ausgeprägter gewesen wäre, dass wir jetzt das nächste DM-Album statt das der Soulsavers bekommen würden: Wie kommst Du darauf ? Imposter wurde bereits im November 2019 produziert. Das ist innerhalb der normalen „DM-Erholungsphase“ (16 Monate nach dem Tourende). Insofern sehe ich da kein Widerspruch.Danach kam die Covid 19-Phase, die eine Produktion in der Größenordnung unmöglich gemacht hat. Man muss sich nur die aktuellen oder kommenden Releases von Adele, RHCP oder Duran Duran anschauen, deren Produktionen liefen über mehrere Jahre und wurden mehrfach pandemiebedingt verschoben. Was soll eine halbgare Single in dem Kontext bewirken? Nur am Rande, It`s called a heart & Only when I lose myself wurden für die Best of Alben produziert Die Band wird sich vermutlich 2022 treffen und dann über eine kommendes Projekt reden. Das kann man zumindest den Interviews Gahans entnehmen. Dann sind wird ungefähr wieder im normalen Zyklus, wenn man die Pandemie abzieht..Persönlich sehe ich das alles was unaufgeregter. Du sprichst von Pathos. Mir reicht ein weiteres hörbares oder überraschend gutes Album und eine Tour unter nahezu „normalen Bedingungen“ aus.

    • Hallo @DM86-12

      Zitat: Deine These, dass die Bandmitglieder seit längerem DM nur noch als cash cow sehen und das eigentliche Herzblut tatsächlich in die Soloprojekte investierten, halt ich für falsch. Wie kommt man auf so eine steile These?

      Nun sind wir ehrlich, Daves Richtungsänderung begann wohl schon zur SOFAD Zeiten, er sagte ja damals bei Interviews das ihn diverse Bands inspiriert haben. Der Song Condemnation war doch der Initial Song in diese Richtung, von da ab war er zwar noch an Depeche Mode gebunden bzw. für die Musikrichtung für die die Band stand, sein Herz hing ab damals schon an Soul, Blues, Gospel… er wollte definitiv raus aus dieser Ecke für die eigentlich Depeche Mode stand.

      Dass er das schon damals teilweise umsetzten konnte beweisen ja Songs wie „Condemnation, Goodnight Lovers“ –> Like all Soul Sisters, And Soul Brothers und vom letzten Album der Song „The Worst Crime“ der genauso gut von Soulsavers stammen könnte.

      Natürlich weiß ein Dave Gahan das er mit dieser Musikrichtung bzw. mit den Soulsavers nie den Erfolg hätte und gerade deswegen wird das Projekt Depeche Mode am Leben erhalten auch wenn er finanziell längst ausgesorgt hat.

      Zitat: Deine These, dass die letzten 3 bis 5 Alben „nur Fanpflicht -Käufe“ gewesen sind, ist für mich schon großer Quatsch.

      Für mich zumindest und einige andere die ich kenne war das schon so, wäre Exciter, Sounds of the Universe und Spirit nicht von Depeche Mode gewesen hätte ich mir nie diese Alben gekauft, aber man will ja seine Sammlung komplett halten auch wenn mich diese Alben ziemlich enttäuschst haben und die seit Jahren verstauben.

      Zitat: Nur am Rande, It`s called a heart & Only when I lose myself wurden für die Best of Alben produziert

      Weiß ich ja, sie wurden nur unabhängig von den normalen Alben veröffentlicht.

      Zitat: Mir reicht ein weiteres hörbares oder überraschend gutes Album und eine Tour unter nahezu „normalen Bedingungen“ aus.

      Hörbar oder gar überraschend gut hätte ich nichts dagegen, Playing the Angel war für mich zumindest das letzte Album das ich noch so empfand, Delta Machine hatte noch ein paar einzelne Songs wie Alone, Broken, Should Be Higher die anderen Exciter, Sounds of the Universe und Spirit sind bei mir unten durch.

  9. Side Projekte sind für mich immer ein Indiz, dass man innerhalb einer bestehenden Band nicht mehr die Musik machen kann, die man wirklich machen will…
    Mich jedenfalls entfernen diese Nebenprojekte immer mehr von meiner so einst geliebten Band Depeche Mode!
    Ich habe mittlerweile das Gefühl, dass Depeche nur eins von verschiedenen Projekten geworden ist, das erklärt auch, dass die letzten Produktion nur halherzig produziert wurden und dementsprechend klingen.

    Antworten
    • Ich denke auch so und teile deine Meinung.
      Ausserdem frage ich mich, warum seit zwei Jahren
      kein neues Album von DM entstanden ist,
      sondern nur so viele Remixe/ Boxen/Remaster etc.
      von alten Alben am laufenden Band produziert werden!?
      Fragen über Fragen……

  10. Wer hat sich nur dieses schreckliche Vidieo zu diesem tollen Song erdacht. Da stimmt ja überhaupt nichts. Es passen ja nicht mal die Bewegungen zur Geschwindigkeit des Titels.

    Schade.

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