
In den vergangenen Jahren hat der Klingonenfan auch bei Cat Rape Dogs, And One und Covenant mitgewirkt. Ein gutes Fundament also, um ein eigenes Album ins Rennen zu schicken!
Musikalisch bewegt sich Christer mit Biomekkanik entsprechend auch in den Gefilden der vorab genannten Bands. Tanzbare Elektrosounds, die hier und da Mal mit einem Spritzer Rock Attitรผde veredelt werden, formen sodann auch „State Of Perfection„.
Eben jene musikalische Nรคhe ist es aber auch, die dem Album etwas Vertrautes verleiht. Tracks wie das groรartige „Come and See My World“ oder der รbersong „State of Perfection“ setzen dort an, wo Covenant (leider) Anfang des Jahrtausends aufgehรถrt haben โ sie sind eingรคngige und tanzbare Elektrohymnen, die es schaffen wie Honig in den Ohren kleben zu bleiben.
Torpediert werden die poppigen Momente des Albums wiederum von kantigen und mit Gitarren versetzten Tracks wie „Licence to Live“ oder „Be Like Us„, aber auch von reinrassigen Clubstampfern wie „Enemy“ und „Evil„, so dass stets fรผr Abwechslung gesorgt ist.
Hรถhepunkt des Albums dรผrfte allerdings die Ballade „Pitch-Black Ocean“ sein, die auch ihren Weg auf den aktuellen Septic Sampler gefunden hat. Groรes Kino mit sentimentalen Momenten.
Christer Hermodsson aka Biomekkanik ist mit seinem Erstling „State of Perfection“ ein rundum gelungenes Debรผt gelungen, das soliden Electro (-pop) mit hinreiรenden Melodien vereint. KAUFTIPP!