Die EP-Trilogie des Jahres ist komplett. Und unsere Lieblings-Elektro-Schwedin liefert auch zum Abschluss perfekten Pop für die Tanzflächen ab. Darüber hinaus werden nun endlich auch diejenigen Menschen bedient, die EPs irgendwie doof finden und das Ganze lieber als Album hätten. Alle zufrieden, das Fest kann kommen.

Auf Part 1 und 2 von „Body Talk“ hatte Miss Carlsson ja bereits zweimal acht Perlen vor uns Elektropopschweine geworfen, die wir dankbar empfangen und trotzdem nach mehr gelechzt haben. Jetzt gibt es den finalen Nachschlag, dieses Mal in fünf leckeren Häppchen.

Indestructible“ gab es ja schon auf Pt. 2 als orchestrale Version. Wie zuvor bei „Hang With Me“ wird nun die Singleversion nachgeliefert, die bestens tanzbar ist, aber es schafft, sogar noch Reste der Streicher in den Rhythmus zu integrieren. Anschließend steigt Robyn in die „Time Machine“, eine Zusammenarbeit mit ihrem alten Bekannten Max Martin, den sie noch aus ihrer früheren Karriere (90er-Dancefloor-Kid, „Show Me Love“) kannte. Auch die übrigen drei Stücke – an denen wieder Robyns wichtigster musikalischer Partner Klas Ahlund mitwirkte – können überzeugen, insbesondere das clubbige „Stars-4-ever“ trifft die richtigen Beats.

So. Wer die ersten beiden EPs erworben hat, holt sich auch die dritte. Für die anderen (und für uns Listenfans, die gegrübelt haben, wie wir „Body Talk“ sonst in die Jahresbestenlisten bekommen sollen) ist nun endlich die Gelegenheit da, auf Albumlänge „We Dance To The Beat“ zu skandieren. Robyn hat die fünf neuen Tracks sowie jeweils fünf Stücke der ersten beiden Teile neu geordnet und bringt diese parallel als Album heraus.

Damit kann man dann die ganze Bandbreite der Künstlerin genießen, vom Robo-Pop „Fembot“ über die klare Ansage „Don’t Fucking Tell Me What To Do“ und die Hits „Dancing On My Own“, „Hang With Me“ oder eben „Indestructible“, bis hin zur coolen Snoop-Dogg-Kollaboration „U Should Know Better“ oder der minimalistischen Röyksopp-Mitarbeit „None Of Dem“.

Kein Füllmaterial vorhanden, just perfect modern Electropop!

(Addison)

P.S. Und hier gibt’s all das in 2011 live: 07.03. Frankfurt – 09.03. Köln – 11.03. München – 12.03. Berlin.

Indestructible from Robyn on Vimeo.

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www.robyn.com
www.myspace.com/robynmyspace

 Addison
Addison heißt eigentlich Thomas Bästlein und schreibt seit Anfang 2007 für depechemode.de. Hauptberuflich arbeitet er im öffentlichen Dienst. Du kannst Thomas online bei Facebook treffen.

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Kommentare

  1. Addapte
    3
    28.12.2010 - 7:47 Uhr

    Oh mein Gott! Es macht sich über Sie lustig, obwohl Es noch gar nicht weis was es ist, wird, werden will!

  2. casetest
    2
    22.12.2010 - 17:59 Uhr

    oh no, es hat „sieh“ geschrieben :)

  3. testcase
    1
    21.12.2010 - 20:39 Uhr

    oh no, sieh hat „hands up in the air“ gesagt :)