Review: Robyn – Honey
Ist das echt schon acht Jahre her, dass Robyn mit uns den „Body Talk“ gesprochen, nein, getanzt hat? Verrückt! Wie startet man nun ein Comeback so lange nach einer derartigen Hitplatte?
Ist das echt schon acht Jahre her, dass Robyn mit uns den „Body Talk“ gesprochen, nein, getanzt hat? Verrückt! Wie startet man nun ein Comeback so lange nach einer derartigen Hitplatte?
„Is this the real life? Is it just fantasy?“ Um mal mit einer ganz anderen berühmten Band zu fragen. Anders gesagt: Das kann doch nicht wirklich das Ende von Röyksopp sein? Obwohl: Was soll nach diesem Album auch noch kommen?
Das ist wohl eine der größten Überraschungen des bisherigen Musikjahres. Nämlich, dass eine Künstlerin, die soeben ihr 50. Lebensjahr vollendet hat, 18 Jahre nach ihrem letzten Soloalbum ein derart starkes Werk vorlegt. TripHop-Fans (und nicht nur die), öffnet die Sektflaschen!
Wenn im deutschen Fernsehen Trailer und Werbung mit neuer Musik unterlegt werden oder gar „brandneue Hitalben“ angepriesen werden, möchte man meistens schreiend Reißaus nehmen vor den Santianos dieser Welt. Aber manchmal siegt auch das Gute. Sogar mit Electro-Pop! Auftritt Claire.
Ja, das war schon wieder ganz schön viel Hype vorab. Zwischen BBC, Spiegel und allen möglichen Blogs als next big thing gehandelt, das hätte auch nach hinten losgehen können. Aber die Musik der Chvrches aus Glasgow ist dafür einfach zu gut. Richtiger Synthiepop! Richtig guter Synthiepop!
Das hat jetzt doch länger gedauert als erwartet bis zum zweiten Album. Das hatte Gründe, hat sich aber letztendlich gelohnt. Denn diese nächtliche Fahrt beweist deutlichen Substanzgewinn bei erhalten gebliebener Leichtigkeit. P.S. Willkommen bei den „Tolle-Platten-von-starken-Frauen“-Wochen!


