querbeats Heute widmen wir uns einmal der unterschätzten Gattung der Single bzw. EP. Von manchen als aussterbend gebrandmarkt, gibt es trotzdem auch hier immer wieder erwähnenswerte Erscheinungen – und wenn man die sich in legaler Downloadform besorgt, ist das ja auch völlig okay. Nachfolgend vier positive Beispiele. Alle elektronisch, versprochen!

Barbara Panther – Empire: Das Beste mal zuerst. Die in Berlin lebende gebürtige Ruanderin legt vier neue Songs vor, die einen ausgezeichneten Beweis erbringen, dass in der modernen elektronischen Musik noch so einiges möglich ist. Produziert von Studiozauberer Matthew Herbert, sind die gelegentlich an Björk (was ja kein schlechter Vergleich ist) erinnernden Stücke sowohl experimentell, eine Fundgrube an elektronischen Sounds und Beats als auch durchaus tanzbar. Frau Panther ist ab November übrigens live unterwegs (08.11. München, 14.11. Leipzig, 15.11. Hamburg, 16.11. Heidelberg, 29.11. Köln, 4.12. Wien, 5.12. Frankfurt).

Barbara Panther – Empire (Official Video) from City Slang on Vimeo.

Curry & Coco – Sex Is Fashion: Ist das Cover noch lustig oder schon sexistisch? Ist die Musik noch cool-tanzbar oder schon zu cheesy? Und warum kommt derzeit so viel interessante Musik aus Frankreich? Egal, jedenfalls macht diese wirklich eingängige Single nebst gleichwertiger B-Seite und gelungener Remixe mit ganz viel 80er-Disco-Wave-Flair schon Appetit auf das Anfang 2011 (jaja, der Veröffentlichungsirrsinn: anderswo erscheint das Album bereits jetzt…) anstehende Debütalbum – und live tritt das bunte Duo aus Lille am 18.12. in Berlin auf.

Photosonic Orchestra – Drink Me: Iren müssen wohl immer auf solche Songtitel kommen. Aber dafür lieben wir sie ja auch. Ansonsten liefern die Gewinner des „Guinness Our Thursdays 2010“-Wettbewerbes (sic!) eine interessante Debütsingle ab, die satte Rockgitarren und druckvollen weiblichen Gesang mit Synthesizern kreuzt. Und bei den vier Remixen nimmt man dann die Gitarren raus und geht direkt in den Club.


Drink Me! | Photosonic Orchestra

www.PHOTOSONIC-ORCHESTRA.com | Myspace Video

PVT – Light Up Bright Fires: Zu guter Letzt weisen wir noch auf die zweite Single aus dem von uns ausdrücklich gelobten PVT-Album „Church With No Magic“ hin, die verdrehte Synthies und spukige Sounds liefert, und darüber hinaus durch einige spannende Remixe glänzt. Und ein paar Remixe von „Window“ gibt es hier gratis!

(Addison)

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www.myspace.com/julyo78

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www.myspace.com/pvt

 Addison
Addison heißt eigentlich Thomas Bästlein und schreibt seit Anfang 2007 für depechemode.de. Hauptberuflich arbeitet er im öffentlichen Dienst. Du kannst Thomas online bei Facebook treffen.

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