jabberwock Bei diesem Projektnamen musste der Autor zunächst an „Jabberwocky“ denken, jenen seltsamen semi-erfolgreichen Film aus dem Monty Python-Umfeld. Aber natürlich ist Jabberwock auch der böse Geist aus „Alice Through The Looking Glass“ und außerdem ein Asteroid. Und nun noch der Name einer wilden Electro-Rock-Formation aus Paris.

Sängerin Lena sowie die Musiker Corrado und Xavier betreiben auf ihrem zweiten Album einen verwegenen Mix aus heftigem (Maschinen- und Gitarren-)Lärm, harten Beats und melodiöser Elektronik. Dazu gesellen sich düster-zynische Texte, die nicht viele gute Haare an einer sich zunehmend entfremdenden Gesellschaft lassen. Die Atmosphäre zieht sich bis in das gelungene Artwork und die Visuals bei den Konzerten, von denen zumindest im französischen und belgischen Raum schon so einige gespielt wurden.

Die Songs zu alldem sind von durchaus unterschiedlicher Klasse. Manchmal ist da zuviel Lärm um des Lärmes willen, manchmal schält sich aber auch eine starke Melodie aus dem Getöse. Sängerin Lena beweist dabei ein sehr wandlungsfähiges Organ, das in Kürze zwischen aggressivem Geschrei, kühlem und intensivem Gesang wechseln kann.

Für Hörer von Wave-Punk, Electroclash oder düsterem Electro-Rock ein Album, in das man durchaus hineinhören sollte.

Anspieltipps: „Fake“, „Faith“, „Repeat“

(Addison)

„Jabberwock – Sweet Limbo“ bestellen bei:

bestellen bei amazon

www.myspace.com/jabberwock

 Addison
Addison heißt eigentlich Thomas Bästlein und schreibt seit Anfang 2007 für depechemode.de. Hauptberuflich arbeitet er im öffentlichen Dienst. Du kannst Thomas online bei Facebook treffen.

Zur Startseite

Der Kommentarbereich ist zurzeit geschlossen.