Oh, ein neuer Kitsuné-Sampler! Da ist immer Freude angesagt, denn die enttäuschten bislang nie. Das bleibt auch so, obwohl dieses Mal nicht die beliebte Maison-Reihe anliegt, sondern eine Spezialausgabe, die sich auf die frischen elektronischen Klänge aus dem schönen Paris konzentriert.

Labelchef Gildas Loaëc und das Pariser Szene-Urgestein André Saraiva haben also gesucht und gefunden, was in und um Frankreichs Hauptstadt so angesagt ist. Dass mit dem Sampler gleichzeitig ein gleichnamiger Modeladen ins Gespräch kommt, passt natürlich, schließlich ist Kitsuné ja auch ein erfolgreiches Modelabel, aber das ist hier nicht unser Thema.

Viel spannender ist, dass das Dutzend hier vertretener Künstler durchweg einen blendenden Eindruck hinterlässt. Es gibt eingängige Popmusik elektronischer Art, mal französisch gesungen, mal englisch, auch Instrumentales ist dabei. Im Anschluss ist die Liste mit den Bands/SängerInnen, die man beobachten sollte, um einige Namen länger.

Schon den Opener „Adélaïde“ von Destin wird man sich vormerken, denn der ist gleich mal ein veritabler Ohrwurm. Doch so geht es noch mehrmals. Die Namen sind größtenteils noch eher unbekannt, doch nach ausgiebigem Hörgenuss möchte man mehr hören. Vom Mädchenpop von Birkii, vom einschmeichelnden Retro-Pop, den Yan Wagner zelebriert. Von den instrumental-fluffigen Sounds von Logo oder den sehr tanzbaren Beats, die Beataucue (die übrigens ausnahmsweise nicht aus Paris, sondern aus Caen kommen) liefern. Dazu die verträumten Sauvage, die – jawohl – sexy Stimme von Exotica und das dramatische Klavier von Cascadeur.

Die meisten Künstler sind noch sehr jung, alle sind sehr talentiert, da freuen wir uns doch heute mal auf die Zukunft (und wie immer auf den nächsten Kitsuné-Sampler).

(Addison)

Birkii – Shade of Doubt from Collectif de Weimar on Vimeo.

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 Addison
Addison heißt eigentlich Thomas Bästlein und schreibt seit Anfang 2007 für depechemode.de. Hauptberuflich arbeitet er im öffentlichen Dienst. Du kannst Thomas online bei Facebook treffen.

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