Es herrscht immer noch der sogenannte „Kalte Krieg“ und an ein bevorstehendes Ende der DDR-Diktatur ist im Frühjahr 1988 noch nicht zu denken. Und dennoch : Vor 20 Jahren, am 7. März 1988, spielen Depeche Mode ein legendäres Konzert in der Ost-Berliner „Werner-Seelenbinder-Halle“, um welches sich noch heute zahlreiche Gerüchte und Legenden ranken. Es sollte für die Band das einzige Konzert in der DDR bleiben, welche bereits ein Jahr später, im Herbst 1989 ihr jähes Ende fand.

depechemode.de sucht für geplante TV-Beiträge und Berichte Zeitzeugen und Fans, die ihre ganz persönliche Geschichte zu diesem speziellen Ereignis erzählen können. Schreibt dazu eine Mail mit Betreff „BEHIND THE WALL“ an dennis@depechemode.de. Sendetermine werden rechtzeitig bekannt gegeben !

 Sven Plaggemeier
Sven ist Gründer und Betreiber von depechemode.de. In seinem Hauptberuf arbeitet er zurzeit als Online-Projektmanager, Social Median und Online-Redakteur. Du kannst Sven bei Facebook, Xing und LinkedIn treffen.

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197
Kommentare

  1. B.brother
    197
    25.2.2008 - 23:06 Uhr

    und icke hab nen QUICKIE gehabt, mann was
    waren das noch Zeiten…
    1988 da ging ick auch zum 1. Mal auf nen
    Konzi!

  2. Haesner
    196
    25.2.2008 - 12:58 Uhr

    Hey Thilo,

    mist, da war ich auch grad kacken – hab ich was verpasst??

    Jan H.

  3. Thilo S.
    195
    25.2.2008 - 12:55 Uhr

    Haben die eigentlich Stripped gespielt?? Icke war zwischendorsch auf Klo…

    Danke,
    der Thilo

  4. Tiger-DMche
    194
    22.2.2008 - 11:00 Uhr

    @ Maik:

    Genauso ist es. Es ist unbeschreiblich, was DM auf ihren Konzerten für Gefühle wecken. Was andere Künstler nicht schaffen. Als ich 1990 auf meinem ersten Konzert war, dachte ich mir danach: „Wieso hast Du die nicht schon früher gehört?“
    “ Wie konnte das alles so an Dir vorbeirauschen?“
    „Was habe ich für tolle Konzerte verpaßt?“ Ohne Worte.
    Seitdem habe ich natürlich keine Tour verpaßt.

    Und noch was an Alle:

    Ich war 2 Monate ohne PC. Konnte nicht hier reinschauen. Das war echt hart. Aber da merkt man wieder, wie schnell man doch abhängig sein kann. Auch wenn es hier vielleicht niemanden interessiert. Ich freu mich wieder, an Euren tollen Beiträgen teilzuhaben.

    Liebe Grüße aus Frankfurt.

  5. Maik Zocher
    193
    21.2.2008 - 22:35 Uhr

    Hallölo
    Oh mann, bekomme Heute noch Gänsehaut, wenn ich an diesen Abend denke!
    Das war ein sehr prägender Abend, an dem mir doch so einiges klar geworden ist… es konnte einfach nicht mehr lange so weiter gehen…!!!
    Warum?
    Jo, also ich bin damals erst einen Tag vorher von Rostock nach Thüringen 12 Stunden lang mit der deutschen Reichsbahn (so hieß die wirklich)auf Wochenendurlaub gefahren.(NVA-„Bund“) Also war ich dann so 22.00 Freitag abend zu Hause.
    Und obwohl ich keine Karten hatte, habe ich dann am Samstag meinen todkranken Bruder geschnappt, und wir haben uns in den Zug nach Berlin gesetzt.
    Dann waren wir so gegen 17.00 an der Halle, nur mit Karten, das konnten wir vergessen! Nichts mehr zu machen. Naja, aber irgendwie war ich doch froh, so nah dabei zu sein.
    Die Stimmung davor war auch nicht schlecht, vor allen Dingen in dem Moment, als DM mit dem Bus vorfuhren… aber leider verdunkelte Scheiben, so dass wir nicht viel sehen konnten.
    Den Sound konnten wir vor der Halle aber doch noch ganz gut mitbekommen.
    Wir harrten dann solange aus, bis das Konzert zu Ende war, und die Härte waren dann die ganzen FDJ Hemden beim Rausgehen. Ich hätte kotzen können. Da wurde mir zum ersten mal so richtig bewußt, in was für einem schei…. Staat wir doch leben mussten.
    Du hattest keine freie Wahl, was, wann, wie und wo, oder Du kriechst. Und dazu hatte ich keine Lust. Ich war 20, da denkst Du doch, Dir steht die ganze Welt offen, vonwegen.
    Ich weis es nicht, aber ich könnte mir vostellen, das DM das Konzert auch desswegen unbedingt in O-Berlin machen wollten, um das in Gang zu setzen was an dem Abend auch in mir vorging.

    Ein Fenster zu öffnen, durch das mann frei sehen kann.

    Denn Platten oder Kasetten sind ja sicher auch nicht schlecht, aber diese Gefühle, die DM an diesem Abend sicher nicht nur bei mir ausgelöst haben, waren einfach nicht mehr unter zu kriegen!! Das Prodeln in mir berühigte sich einfach nicht mehr. Nunja, den Rest kennt ja Ihr ja alle, 89 Mauerfall.
    Das ganze ist jetzt 25 Jahre her, ich würde sagen es war Gestern, echt, unglaublich!

    Heute fragen mich Freund die kein DM-Fans sind: Das verstehen wir nicht, das Du so in die vernarrt bist!?
    Ja mann, wenn Du abends um 20.00 vor dem Radio sitzt, dT 64 Jugendradio hörst, und schon beide zittrigen Finger Minuten vorher auf den Aufnahmtasten deines Radiorecorders hast, nur um die “ A Broken Frame “ von DM, live vom Radio in Mono mit zuschneiden, oder die Tour nach Berlin, IRRE …. das vergisst Du nicht!!!
    Das prägt ……. Gänsehaut ……..

    Ich war mitlerweile bei 10 DM + Dave Konzerten, und das ist für mich Freiheit
    … unbezahlbare Freiheit….!!!

    Also dann hoffen wir mal das DM und noch ein par mal Live beglücken wird, bis dann
    Maikel2000@aol.com

  6. Andre´
    192
    19.2.2008 - 13:24 Uhr

    @ Robert:

    Zumindestens in der NBI 13/88 stand nochmal: „Sicherlich denkt Dave dabei auch an den Text und Musik des neuen Songs >Pimpf

  7. 18.2.2008 - 18:51 Uhr

    ich wollte damals zum konzert, nur erstens war ich schlecht in der schule und zweitens war ich nicht in der fdj, „obwohl ich das hemd tragen musste“ weil die meisten die dort waren ind er partei oder halt gute fdjdler waren!!! schade eigentlich, aber ich habe das konzert auf cd!!!!

    harte elektros tanzen nicht, sie maschieren

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