CoverDa ist es nun, das fünfte Studioalbum der Berliner Dark-Popper von Blutengel mit dem ornamentalen Namen Labyrinth. Wie schon bei den ersten Alben gibt es auch dieses Mal eine Standard und eine Limited Edition, die sich durchaus stark unterscheiden. Während die normale Ausgabe im schlichten Jewel Case daherkommt, besticht die limitierte Version durch eine opulente Metallbox die neben dem regulären Album noch eine Bonus CD mit sieben weiteren Stücken, einen Hochglanz-Sticker sowie, zusätzlich zum regulären CD Einleger, noch ein großformatiges Design-Booklet mit aufwändigem Artwork enthält.

Musikalisch hat sich bei Chris Pohl nicht viel verändert, ist doch gerade die Beständigkeit die Stärke von Blutengel. Intoniert wird das Album durch ein dunkles Intro, das direkt in den ersten Track Singing Dead Men überleitet. Mit klaren, treibenden Sounds öffnet das Labyrinth hiermit seine Pforten. Auch im weiteren Verlauf des Albums gibt es den ein oder anderen geradlinigen Club Track ganz im Stil von Blutengel. Ob nun A New Dawn, Gloomy Shadows oder Engelsblut der Kurs ist klar vorgegeben und dieser wird diese Songs sicherlich auch in die Clubs bringen. Zwischen dem von Future Pop geprägten Liedgut, mit den zum Teil von Klischees behafteten Texten über Liebe, Tod, Lust & Leidenschaft, gibt es aber auch die eine oder andere Überraschung. Zu nennen ist hier insbesondere Shame, das ganz klar durch den sehr guten Gesang von Ulrike Akzente setzen kann.

Nicht nur bei Shame fällt auf, dass Chris Pohl und seine Sängerinnen stark am Gesang gearbeitet haben, dieser ist im Vergleich zum Vorgängeralbum tatsächlich gereift und gefällt wesentlich besser.

Selbstverständlich gibt es in Labyrinth auch die ein oder andere Sackgasse und in eben solch eine steuert man mit Songs wie When The Rain Is Falling… oder Sunrise. Bei ‚When The Rain is Falling’ ist der Grundansatz durchaus interessant, leider wird es im Refrain doch arg einfach und einfallslos. Sunrise kämpft mit einem ähnlichen Problem, wobei hier eher der Text der ‚Übeltäter’ ist, der leider auch gesanglich nicht immer perfekt umgesetzt wird. Schade.

Blutengel liefern mit Labyrinth ein gutes und vor allem solides Werk ab, das einige clubtaugliche Songs und die ein oder andere wunderschöne Ballade enthält. Die Klasse von Seelenschmerz erreichen die Berliner allerdings auch mit diesem Album nicht ganz.

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