Black Strobe - Shining Bright Star Was lange währt… Zehn Jahre gibt es das dynamische Projekt, ursprünglich bestehend aus den Franzosen Arnaud Rebotini und Ivan Smagghe, bereits. Und im August wird nun endlich ihr erstes „richtiges“ Album „Burn Your Own Church“ erscheinen, nunmehr ohne den verstärkt als DJ aktiven Smagghe, dafür jetzt als echte vierköpfige Band. Bekannt geworden sind Black Strobe bislang durch vielschichtige und interessante Remixe, bei den Freunden dieser Seiten haben sie sich mit dem ausgezeichneten Remix von „Something To Do“ auf dem Remixed-Album von Depeche Mode einen Namen gemacht.

Die beiden Urmitglieder lernten sich bereits in den 80ern in der Pariser Underground-Szene kennen und starteten ihr Electro-Projekt Mitte der 90er Jahre. Vor allem Ivan Smagghe ist in der DJ-Szene vielen längst ein Begriff, hier nun aber kein fester Bestandteil mehr, da Chef Arnaud Rebotini Black Strobe mittlerweile mehr als richtige Live-Band sieht. Besonders als Remixer wurden Black Strobe jedoch zunächst immer gefragter, außer Depeche Mode trugen sich auch so große und unterschiedliche Namen wie Bloc Party, Rammstein, The Rapture, Tiefschwarz oder The Hacker in die Auftragsbücher ein, nachzuhören auf dem 2006 erschienenen Album „A Remix Selection„.

Nun steht jedoch das richtige Albumdebüt in den Startlöchern und bekommt im Ausland bereits lobende bis euphorische Kritiken (Es werden Verbindungen von norwegischem Death Metal, französischen Club-Hymnen und Londons Produzentenlegende Paul Epworth angedeutet…spannend!). Hier wird „Burn Your Own Church“ am 17.08. erscheinen.

Vorab schon einmal die Tracklist:

1. Brena di Ega Kjarhe
2. Bright Shining Star
3. Girl Next Door
4. Blood Shot Eyes
5. Not What You Need
6. I’m a Man
7. Lady 13
8. You Should Be
9. Buzz Buzz Buzz
10. Last Club on Earth
11. Crave for Speed.

Hören durften wir bislang ihre Vorab-EP „Shining Bright Star„. Der Titelsong, natürlich auch auf dem Album vertreten, ist ein stark nach vorn drängendes Stück Disco-Rock. Viel Elektronik, aber auch eine gehörige Portion Dreck. Diverse Remixe davon gibt es dazu auf verschiedenen Formaten, hier zwei von Black Strobe selbst, die in ihrer Unterschiedlichkeit die Pole aufzeigen, zwischen denen man sich bewegt. Während der „blackstrobe remix“ auf fast zehn Minuten in entspannt-tanzbaren elektronischen Gefilden unterwegs ist, sagt der „blackstrobe losing my laptop remix“ schon im Namen an, wo es langgeht. Knackige Rockmusik ist das. Dazu Remixe von Zongamin (verspielt) und Oliver Huntmann (passt prima in DJ-Sets) und die B-Seiten „Come Closer“ (minimalistisch, später etwas psychedelisch) sowie „Who Are Me“ (flotter Elektropop).

Man bekommt jedenfalls bereits einen guten Eindruck der Bandbreite dieser spannenden Franzosen. Im Auge behalten!

(Addison)

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www.blackstrobe.net

 Addison
Addison heißt eigentlich Thomas Bästlein und schreibt seit Anfang 2007 für depechemode.de. Hauptberuflich arbeitet er im öffentlichen Dienst. Du kannst Thomas online bei Facebook treffen.

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Kommentar

  1. 6.7.2007 - 7:49 Uhr

    Great album, really.

    I’ve listened to it quite a few times and it got me, it sounds very good.