Vorgestellt: NUN – "Sunlight"

NUN - CoverMit NUN wollen wir euch heute eine interessante Band aus Polen vorstellen, die Ende September ihr Debütalbum Sunlight auf dem schwedischen Label „Substream“ veröffentlicht hat. NUN sind Magdalena Kaspryszyn und Olaf Karbowiak. Im Jahr 2000 haben sie zunächst unter dem Namen LEN als Quartett erste musikalische Gehversuche unternommen. Seitdem hat sich viel getan. LEN heißen jetzt NUN und sind nur noch ein Duo. Wenig geändert hat sich jedoch an der Musik selbst. Nach wie vor machen NUN Synthie-/Electropop, der seine Wurzeln im Wave der 80er Jahre hat. Ausgefeilte Melodien und poppige Sounds haben NUN zur Nummer 1 in Sachen Synth-/Electropop in Polen werden lassen.
Das Debütalbum birgt ganze 11 Electropop-Perlen, die zusammen mit dem französischen Produzenten Peter Rainman eingespielt wurden und einem Vergleich mit Bands wie CLIENT oder LADYTRON locker standhalten!

Eröffnet wird das Album mit der Midtemponummer Hope. Die bereits hier angeschlagenen Melodiebögen sind signifikant für die restlichen Songs der Platte. Die angenehme Stimme von Magdalena wird bei „Hope“ von einer leicht eingängigen Synthiemelodie getragen und kann sich schnell festsetzen und überzeugen.
Mit Stop! folgt die Single zum Album und der bisher erfolgreichste Song des Duos. Zunächst nur durch einen Analogsynthie dominiert, wandelt sich „Stop!“ schon nach kurzer Zeit in einen echten Uptempotrack, der durch seine Sounds sehr stark an die früheren 80er Jahre erinnert aber dennoch frisch und unverbraucht wirkt.
I don’t know how ist ohne Zweifel einer der stärksten Tracks auf dem Album. Neben dem ohrwurmlastigen Refrain gibt es auch vereinzelt Elemente zu hören die an Melotron erinnern, sich aber im Gesamtkontext als perfekt arrangiert erweisen.
Mit Vision of Life servieren uns NUN einen Track den Client nicht besser hätten machen können!

Etwas experimenteller geht es bei Sunlight und Burn zur Sache. Hier zeigen die beiden Musiker u.a. das sie nicht nur „leichte Kost“ produzieren können, sondern auch etwas abstraktere Songs.
Here 4 U kann ohne Abstriche als der stärkste Track auf dieser Platte bezeichnet werden. Hier treffen leicht progressive Synthiesounds auf pure Tanzbarkeit und einen tollen Refrain, der geradezu süchtig macht und den Hörer förmlich zwingt auf die Repeattaste zu drücken!

Auch Songs wie z.B. Blind und Dream Away stehen dem Rest des Albums in nichts nach. Die Tracks werden durch etliche electronische Sounds dominiert, die lediglich durch die angenehme Stimme Magdalenas durchbrochen werden.

NUN liefern mit ihrem Debütalbum ein durchweg sehr gutes Werk ab, das anderen, bekannteren Bands in nichts nachsteht. Somit dürfte jeder Fan von Synthie- und Electropop an diesem Album seine wahre Freude haben. Wer die oben genannten Bands (Client und Ladytron) mag, sollte sich dieses Album unbedingt anhören/kaufen! Von uns gibt es hier einen Album-Tipp!.

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Ins Album reinhören könnt ihr auf der offiziellen Myspace Seite der Band.

Mehr Infos über NUN gibt es hier: www.nunelectro.com.

www.substream.se.

Letzte Aktualisierung: 18.10.2006 (c)

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Kommentare

  1. DJ-VM[81]
    6.1.2007 - 15:52 Uhr
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    sehr gutes review kann dem voll und ganz zustimmen…das album ist fantastisch und gehört wirklich zum besten der letzten jahre…
    das album rotiert seit monaten heiß in meinem CD-Player!!!

  2. René
    8.11.2006 - 9:29 Uhr
    2

    Für mich die Überraschung des Jahres!
    Kann mich dem Artikel nur anschließen – ich gebe ein klares „KAUFEN!!“-Votum ab!
    …Und das, obwohl ich eigentlich nix auf Client kommen lasse…