Orange Sector – "Bassprodukt"

Orange Sector - BassproduktNach nunmehr fast 13 Jahren erschien am 27.01.06 das neue Album „Bassprodukt“ von Orange Sector. Im Jahr 1992 schlossen die beiden, aus Hannover stammenden Musiker, erstmals Kontakt. Im darauffolgenden Jahr sorgten sie mit ihrem Debüt „Faith“ in der EBM-Szene der Republik für Aufsehen und volle Tanzflächen. Nach der Trennung im Jahr 1994 wurde es recht ruhig um die Jungs. Im Jahr 2005 dann die überraschende Meldung: „Orange Sector bringen ein neues Album raus!“

Befürchtungen, dass Orange Sector sich der „Neuzeit“ anpassen und Bewährtes in ein modernes Soundgewand stecken könnten, sind bei diesem Release völlig unbegründet. Mit Bassprodukt gibt es ganze 13 OLD-SCHOOL-EBM Songs feinster Machart auf die Ohren!

Orange Sector erschaffen weder sich, noch das Genre neu, sondern bleiben ihren Wurzeln treu. Sie servieren gradlinige Songs, mit harten, peitschenden Beats, gepaart mit zum Teil aggressiven Shouts. Abgerundet werden die einzelnen Tracks mit deutschsprachigen Texten, die zum Teil geradezu skurril wirken. Andererseits findet man auch sozialkritische Songs auf Bassprodukt.

Insgesamt gibt es 10 Songs und drei Remixe (u.a. Ionic Vision) auf dem Album zu hören.
Titel wie „Vaterliebe“, „Tanzbefehl“ und „Dynamit“ dürften demnächst in den Szeneclubs rauf und runter laufen und für volle Tanzflächen sorgen.

Das Comeback von Orange Sector ist erfreulich retrograd und dürfte vor allem den Fans der ersten Stunde gefallen. Wer minimalistisch-monotone Musik mit einer Menge „Bums“ mag, sollte sich Bassprodukt unbedingt besorgen!

Trackliste:

01. Dynamit
02. Tanzbefehl
03. Polizisten
04. Schlachthof
05. Körperwelt
06. Vaterliebe
07. Freundschaft
08. König
09. Spielzeug
10. Adrenalin
11. Vaterliebe (Retro Produkt)
12. Schlachthof (Hackebeil Produkt)
13. Tanzbefehl (Ionic Vision Produkt)

Bassprodukt bestellen.

Orange Sector Homepage.

Infacted Recordings.

Letzte Aktualisierung: 14.3.2006 (c)

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Kommentar

  1. pretty boy
    15.3.2006 - 22:15 Uhr
    1

    wat nen müll, sorry das geld hätt ich lieber spenden sollen!