Ein bisschen Dance gefällig? Der Kölner DJ und Produzent Sharam Jey bietet genau das auf seinem neuen Album „In My Blood„. Ein Schelm, wer jetzt böses denkt und Dance mit simplen Plattitüden verbindet. Es geht sehr wohl anders – filigraner, verspielter und anspruchsvoller, ohne jedoch dabei den Blick für die Tanzfläche zu verlieren.

International zählt Sharam Jey zur Spitze der Dance-DJs und Produzenten. Musikalisch bewegt er sich dabei nicht in den plumpen „4-on-the-floor“ Gefilden bekannter Chartacts, sondern bietet ausgefeiltes Songwriting mit interessanten, frischen Sounds und ausgewählten Gastsängern.

Mit „Monday Morning“ gab es bereits einen ersten Vorgeschmack auf das aktuelle Album. Neben knarzigem Big-Beat hat Sharam Jey seine Single mit einem Schuss Hip-Hop und der hiterprobten Stimme von Princess Superstar verfeinert. Nette Nummer, aber nicht das stärkste Stück auf dem Album!

Songs wie das vom French-House beeinflusste „Unique„, das durch seine simple aber doch angenehme Instrumentierung aufhorchen lässt, der poppige Floorburner „Sleep Walk“ oder „In My Blood„, das durch einen leichten Indie-Touch gänzlich neue Akzente setzen kann, sind weitaus markanter und stellen die Vorabsingle ein Stück weit in den Schatten.

Auch sonst gleicht kein Song dem anderen, so dass jeder einzelne Track seinen ganz eigenen Stempel auf dem Album hinterlässt. Mal kantiger wie „Fists Of Fury„, mal leicht retro angehaucht wie „The More That I Do“ – jeder Song hat seinen ganz eigenen, individuellen Sound, was wiederum für ein kurzweiliges und abwechslungsreiches Album sorgt.

In My Blood“ ist ein etwas anderes Dance-Album geworden, das durch seine innovative Art und durch unverbrauchte Sounds überzeugen kann. Tipp!

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www.myspace.com/sharamjey

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