querbeatsUnd wieder geht es „querbeat“ durch die Musiklandschaft. Dabei bleiben wir gewohnt inter- und national. Von Russland nach Deutschland lautet dieses Mal die Devise. Musikalisch geht es dabei etwas rockiger aber nicht weniger interessant zur Sache. Liebe User: Lesen Sie selbst!

Heavy-Current-CoverDen Auftakt machen dieses Mal Heavy Current – eine Bielefelder Band um Mastermind Jan Weisbrod.
Seit 1999 versorgt das Trio seine stetig wachsende Fangemeinde mit rauschendem Electro-Rock. Mit ihrem vierten Studioalbum „Push The Fire“ geben die Jungs nun wieder kräftig Gas und servieren elf kraftvolle Tracks die irgendwo zwischen Zeromancer und den aktuellen Apoptygma Berzerk liegen.
Dabei halten sich bei nahezu jedem Song Gitarre und Elektronik die Waage und gehen dadurch eine ausgewogene und interessante Symbiose ein.
Mit „Ratrace“ gab es bereits im vergangenen Jahr eine erste, sehr überzeugende Kostprobe. Der Song zählt neben dem düster-romantischen „S.H.A.R.K.„, dem Clubbrett „Temper“ und dem verspielten Rain Of Asia zweifelsfrei zu den ganz großen Momenten des Albums!
Wer also keine Berührungsängste mit Gitarrensounds hat, sollte hier unbedingt reinhören – es lohnt sich!

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www.myspace.com/heavycurrent
www.heavy-current.de

Sensor-NakedAus Russland kommt wahrlich wenig Musik auf den internationalen Markt. Bekanntester Export war bis dato wahrscheinlich T.A.T.U. Mit Sensor gibt es nun eine interessante neue Band. Auf ihrem Debütalbum Naked vermischt das Quartett Wave der 80er mit eingängigen und modernen Popmelodien. Das Ergebnis ist ein vielschichtiges Album, das mit Let Me Hold On This Moment, Off-White Trash und The Likes Of Me echte Ohrwürmer besitzt.
Auch sonst überzeugen die einzelnen Songs durch einen authentischen Sound. Dabei setzen Sensor durchaus frische Akzente, indem sie mal ein bisschen Funk oder ein anderes Mal Synthiegeblubber einsetzen. Naked bietet 11 ausgefeilte Popsongs die Spaß machen. Reinhören!

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Wintry-CoverDas deutsch-brasilianische Musikprojekt Wintry um Mastermind Alex Twin und Anne Goldacker ( Ex- Obsc(y)re ) veröffentlichte dieser Tage mit „Atmosphere Around Us“ sein Debütalbum. Die Idee zur Band gab es bereits 1995. In diesem Zeitraum entstanden auch erste Demos. Bis zur ersten Veröffentlichung sollte es jedoch noch dauern. Erst nachdem Anne 2007 zum Projekt kam, wurden die Arbeiten an „Atmosphere Around Me“ intensiviert. Das Ergebnis ist eine atmosphärische Mischung von Dark Wave und Synthie-Pop.

Cinema of Soul und Voices sorgen mit ihrer minimalistischen Instrumentierung und ihren düsteren Sounds gleich am Anfang des Albums für den richtigen Eindruck. Auch im weiteren Verlauf geht es ruhig und überwiegend düster zur Sache. Lediglich Time und Words bringen etwas Schwung auf die Platte.
Insgesamt klingt das Album, insbesondere was die Instrumentierung angeht, doch angestaubt und vom Sound irgendwie „flach“. Bei einigen Tracks kommen Erinnerungen an alte Sachen von Obsc(y)re hoch, was wohl vorrangig an Annes Stimme liegen dürfte. Wer auf oldschool Synthie-Sound der 90er Jahre steht, kann hier mal ein Ohr riskieren. Überzeugen geht allerdings anders!

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www.myspace.com/wintrybrazil

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