
Platte Dance- & Trance-Attitรผden waren nie das Ding von Armin van Buuren. Sicherlich zรคhlt dies auch zu den Umstรคnden, die ihn immer wieder auf die Pole-Position des internationalen ‚DJ-Ratings‘ vom DJ Mag gehoben und dadurch zum beliebtesten Plattentellerartisten der Trance- und Dance-Gemeinde gemacht haben.
Bereits auf dem letzten Album prรคsentierte sich der Hollรคnder von einer poppigeren, aber in der Gesamtheit letztendlich dann doch wieder ‚clubaffineren‘ Seite.
Als Gastsรคnger holte sich Armin in den vergangenen Jahren bekannte SรคngerInnen wie Sharon den Adel (Within Temptation ), Adam Young ( Owl City ) oder Sophie Ellis Bextor ins Studio und verlieh seinen Songs durch den Einsatz dieser markanten Stimmen einen gewissen Wiedererkennungswert.
Auf „Intense“ ist Armin van Buuren nun noch ein Stรผck weiter gegangen und hat sich unter anderem die Rockband seines Bruders zu Nutzen gemacht, um einzelnen Songs ein organischeres Timbre zu verleihen. Bereits mit dem elektrifizierenden Opener „Intense“ gibt es eine perfekte Symbiose aus klassischer Violine und bebenden Beats zu hรถren, die fรผr sich genommen das Album bereits auf den Punkt bringen.
Der Groรteil des Albums wird von poppigen Tracks wie „This Is What It Feels Like„, „Alone“ und „Waiting For The Night“ dominiert, die den Spagat zwischen (Vocal-) Trance und klassischen Popelementen problemlos vollziehen.
Reinrassige Clubtracks sind dieses Mal eher spรคrlich gesรคt, blitzen aber in Form von „Pulsar„, „Won’t Let You Go“ und „Who’s Afraid Of 138?“ immer wieder mal hervor.
Armin van Buuren ist mit „Intense“ ein beeindruckend abwechslungsreiches Album gelungen, das aus durchweg erstklassigen Songs besteht und den Spagat zwischen Club- und Pop-Musik besser als je zuvor vollzieht. Tipp!
Armin van Buuren - Intense
bestellen bei Amazon
Zu Amazon