CoverLange angekündigt aber das ein ums andere Mal verschoben, erscheint dieser Tage das 13. Album von The Cure. Und da die 13 in anderen Ländern durchaus als Glückszahl zählt, findet sie sich nicht nur im Titel des Albums wieder. Robert Smith präsentiert mit „4:13 Dream“ ein Album, das ein Mal mehr voller Charisma und Tiefgang ist, trotzdem aber den ein oder anderen musikalischen Exkurs bereithält.

Nachdem die vier Vorabsingles „The Only One„, „Freakshow„, „Sleep When I’m Dead“ und „The Perfect Boy“ alle am 13. eines jeden Sommermonats erschienen sind und damit die sich durch das Album ziehende 13. würdig vertraten, erscheint die dazugehörige CD an einem 24. und bricht somit die Linie. Sei es drum…
Wer bereits in die Vorabsingles bzw. in die Hypnagogic States e.p. gehört hat, dürfte einen sehr guten Einblick in das neue Werk bekommen haben.

The Cure klingen auch auf ihrem neuen Album frisch und aufregend anders und sorgen sogar für die eine oder andere Überraschung. So basiert laut Robert Smith die Single „Sleep When I’m Dead„, einer der prägnantesten Songs des Albums, auf einer Idee die er bereits im Jahr 1985 hatte, als man „The Head On The Door“ aufnahm. Der Esprit von damals ist bei dem Track gegenwärtig und läßt ihn zu einer wahren Hymne avancieren. Mit „It’s Over“ gibt es einen vom Post-Punk beeinflussten Song auf die Ohren, der neben „Switch“ und dem schwer groovenden „Freakshow“ für die etwas schnelleren Momente auf „4:13 Dream“ sorgt.

Dass Mr. Smith das Schreiben von eingängigen Schmachtfetzen nicht verlernt hat, beweist er wiederum mit dem opulent instrumentierten Opener „Underneath The Stars“ und dem romantischen „Sirensong„.

Zwischendurch gibt es dann aber auch immer Mal ein Wiederhören mit dem typischen „Cure Sound“. Sei es „The Reasons Why„, „The Hungry Ghost“ oder „This. Here And Now. With You„, der neue Longplayer bietet Abwechslung und bleibt stets typisch „The Cure“.

Auch 30 Jahre nach Gründung sind The Cure nicht leise geworden, klingen dafür aber (leicht) positiver als in ihren Anfangstagen. Mit „4:13 Dream“ liefert die Band ein interessantes, solides und überzeugendes Werk ab, das recht Abwechslungsreich geworden ist. An die Mega-Alben Pornography, Desintegration und Bloodflowers reicht es jedoch nicht ganz ran.

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5
Kommentare

  1. Jan
    5
    30.10.2008 - 19:26 Uhr

    the cure…für mich ein pflichtkauf.
    ausserdem wirken die jungs frisch und willens zu musizieren…taten sie auf dem letzten album allerdings auch schon :)

    lediglich roger misse ich ungern, da er
    finde ich ein wichtiger bestandteil von the cure war.

    alles in allem ist „4:13 dream“ eine
    perfekte mischung aus pop,post-punk und new wave songs.

    anspiel-tipps : „the only one“, „sleep when i’m dead“,“This. Here And Now. With You“,“sirensong“ & das als b-seite erschienene „down under“

  2. XXX
    4
    30.10.2008 - 13:21 Uhr

    Einfach nur ne geile Platte !!!
    Das Cure Gefühl von früher überströmt mich und jagd mir eine Gänsehaut nach der Anderen den Rücken herrunter. Das Gesammtpaket stimmt finde ich. Die Stimme von Robert, die Instrumentierung und die Erinnerungen an alte gute Zeiten haben mir eines der besten Konzerte zu Teil werden lassen welches ich je erleben durfte.

    Danke „The Cure“

  3. FrontRunner
    3
    23.10.2008 - 13:39 Uhr

    Sicherlich werden die drei Alben durch die Trilogie-Konzerte gern in einem Atemzug genannt, aber die „Bloodflowers“ würde ich auch nicht als Mega-Album bezeichnen. Aber das sieht – glücklicherweise – jeder ein wenig anders. Ansonsten fand ich die Rezension sehr informativ und ich bin schon sehr gespannt, ob das für meine Begriffe sehr hohe Niveau des Vorgänger-Albums auf „4:13 Dream“ gehalten werden kann.

  4. Dirk
    2
    23.10.2008 - 13:06 Uhr

    Ich finde das Album sehr gut gelungen. Es klingt sehr viel besser als das letzte Album. Für mich sind zwar „Disintegration“ und „Bloodflowers“ auch die absoluten Lieblingsalben. Aber ich denke man hat bewußt nicht versucht in diese Richtung zu gehen. Das sieht man ja auch schon an der Länge der Stücke (die meisten so um die 3-4 Minuten). Ein bischen schade finde ich, dass die B-Seite von „The Perfect Boy“ „Without you“ es nicht aufs Album geschafft hat. Find ich absolut genial das Stück. Man hört auch, dass Porl Thompson wieder zurück ist. Genial!!!

  5. Hurz
    1
    21.10.2008 - 19:07 Uhr

    Was wurden Desintegration und insbesondere Bloodflowers damals kurz nach der Veröffentlichung in der Luft zerfetzt und heute werden sie als Mega-Alben gefeiert. “4:13 Dream” wird sich nahtlos in die Reihe der Cure-Classics einreihen, da bin ich mir ganz sicher! Ich jedenfalls freue mich wahnsinnig auf das absolute Album-Highlight des Jahres 2008. Das ganze kann eventuell dann, aber auch nur ein bisschen, im April 2009 getoppt werden ;) !!!

    Hurz