saranoxxSeit zwölf Jahren versorgt die Berliner Musikern Sara Noxx die alternativen Clubs mit elektronischen Klangerzeugnissen, die bisweilen auch an die Szeneepigone Anne Clark erinnern. Zuletzt machte Sara Noxx als Gastsängerin bei Project Pitchfork von sich Reden und legt nun mit ihrem aktuellen Album In(t)oxxication nach.

Konsequent geht Frau Noxx auf ihrem achten Longplayer zur Sache und bedient sich dabei zunehmend an Trancestrukturen, wie schon an dem Opener „Flight 257“ überdeutlich wird. Düstere Klangteppiche bilden das Grundgerüst für die gesprochenen Warnhinweise zu Beginn der Reise durch das Noxx’sche Soundspektrum.

Die Grenze zwischen poetischem Hörbuch und tanzbaren Songs verschwimmt auf „In(t)oxxication“ mit zunehmender Konsumdauer. Da kreuzen eine persönliche Danksagung wie „Your Song“ und das lüsterne „Prelude“ tanzbare Songs á la „Deeper“ oder „Berlin at Night„.

Der Sound auf „In(t)oxxication“ bleibt dabei stets gleich verspielt aber dennoch düster. Die prägnante Stimme von Sara Noxx ist das allgegenwärtige und wichtigste Erkennungsmerkmal für die kleinen elektronischen Perlen, die sich auf dem 16 Tracks starken Silberling nach und nach auftun. Da sind tanzbare Dark-Trance Hymnen wie „Superior Love“ und „Heart In The Snow„, die dem Album das substanzielle Etwas verleihen.
Abgerundet wird der tanzbare Teil von „In(t)oxxication“ mit „Prepossessing„, das einen deutlichen Bogen zu Anne Clark schlägt und ihr mit einem wavigen 80er Jahre Sound huldigt.

Vergiftet ist das achte Album von Mrs. Noxx definitiv nicht, eher eine Schöpfung die zwei Welten – die der Poesie und die der Musik – zusammenfügt und ein vielschichtiges Ganzes ergibt.

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www.myspace.com/saranoxx

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Kommentar

  1. westroamer
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    12.10.2009 - 18:37 Uhr

    Sehr gelungene CD!