querbeatsNachdem wir das letzte Mal in unseren „Querbeats“ etwas rockiger zu Werke geschritten sind, bewegen wir uns heute ausschließlich in elektronischen Gefilden. Von „hart bis zart“ oder Synthie-Pop vs. Industrial lautet dabei unsere Devise. Neben bekannten Bands gibt es auch dieses Mal wieder Newcomer zu entdecken. Wir wünschen viel Spaß dabei!

CoverDen Auftakt macht die Split EP von „dAVOS & Heirstyle„. Auf der 6-Track CD gibt es jeweils drei Songs der beiden Bands zu hören. Gewohnt melancholisch schreiten dabei die Wiener Synthiepopper von dAVOS zu Werke, die mit „Fruit of Joy“ den mit Abstand besten Song der CD beisteuern. Während „Rain“ minimalistisch und stark 80er lastig produziert wurde, zeigen sich dAVOS mit „Within Control“ von einer moderneren Seite.
Heirstyle bestreiten den zweiten Teil der EP und bieten mit ihren Songs „God“ und „Hölle“ eine Mischung aus Electropop und Electroclash. Dabei kommen hier und da auch mal Gitarren zum Einsatz, was den einzelnen Songs noch einen extra Kick verschaffen kann.
Auch wenn nicht alle Songs vollends überzeugen können, bietet diese EP einen ersten Vorgeschmack auf die kommenden Alben der Protagonisten.

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CoverNachdem die eXcubitors mit ihrem Debütalbum „Auferstehung aus Ruinen“ nur bedingt überzeugen konnten, gibt es nun einen zweiten Anlauf. „Operation Observation“ bietet 13 neue Songs aus der Feder der drei Hessen. Musikalisch geht es durchaus ausgereifter und zackiger zur Sache als noch auf dem Debüt. Songs wie „Isolated„, „Fehler im System“ oder „Vergeltung“ bieten dabei gutes Clubfutter. Wie schon auf dem ersten Album gibt es auch auf „Operation Observation“ wieder ein Duett mit Anne Wagner ( Ex-Obsc(y)re ). „Observation„, so der Titel, beschäftigt sich dabei kritisch mit dem Wiedervereinigungsprozess in Deutschland.
Leider gibt es auch auf dem zweiten Werk das eine oder andere Manko im Bereich der englischen Aussprache, die sich in der zum Teil schlechten englischen Aussprache äussern. Insgesamt zeigt „Operation Observation“ aber einen deutlichen Sprung nach vorne, auch wenn sich das Album nicht wirklich aus der Masse der Veröffentlichungen abheben kann.

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CoverNach dem Umzug von Black Rain Records, haben Supreme Court mit Infacted Recordings ein neues zu Hause gefunden. Mit ihrem dritten Album Keep Calm + Carry On lassen es Kay und Sebastian wieder kräftig krachen. Als Unterstützung haben sich Supreme Court bei ihrem Opener „Loosing Game“ von den Industrial-Epigonen „Feindflug“ geholt. Bei den Tracks „Æuropa“ und „Oværkill“ wurde Claus Larsen, Mastermind von Leather Strip, mit ins Boot geholt, was dem Album zwei hervorragende Songs verleiht, die sich deutlich von dem sonst dominierenden Hellectro abheben.
Die restlichen Songs wummern zwar ordentlich, bieten aber letztendlich wenig Abwechslung. Wer sich allerdings mit Suicide Commando, Hocico und Co. angefreundet hat, wird mit diesem Album nichts falsch machen und bekommt feinsten Hellectro serviert.

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