portash-framed-livesIm Januar haben wir euch die Band Portash mit ihrer im Dezember 2006 erschienen EP „Rocks!“ vorgestellt. Jetzt haben Stian Shiver und Dan Stard nachgelegt und präsentieren mit Framed Lives ihr erstes Album. Neben elf Elektro-Pop-Songs enthält die CD noch einen Multimedia Part mit weiteren 11 Remixen im MP3-Format, unter anderem von Marsheaux und Consience. Wie schon auf der EP präsentieren uns die beiden Dresdner auch auf dem Album abwechslungsreiche und moderne Popmusik, die insbesondere durch die Verflechtung von elektronischen und akustischen Instrumenten überzeugen kann.

Die Geburtsstunde von Portash schlug bereits im November 2004, als Stian Shiver und Dan Stard erstmals gemeinsam musikalisch aktiv wurden. Der Legende nach warfen sie einem fröhlichen Beatles-Song einfach ein düsteres Elektro-Gewand über und fügten schwere Rock-Gitarren hinzu. Die folgenden Songs schrieb die Band selbst, aber die Weichen waren gestellt.

Mit Framed Lives gehen die beiden Musiker den auf „Rocks!“ eingeschlagenen Weg konsequent weiter und präsentieren dem Hörer elf vielschichtig instrumentierte, leicht dunkle Pop-Hymnen, die eine fruchtbare Symbiose aus synthetischen Flächensounds, rockigen Gitarren sowie treibenden und verspielten Elektrobeats eingehen. Das Zusammenspiel von Synthesizern und der zum Teil dominierenden Gitarre in Songs wie „Grey“, „Anyone“ oder „Running Blind“ ergibt einen klar definierten, eigenständigen Sound, der durch den markanten Gesang und die zum Teil bittersüsse Melancholie in den einzelnen Songs abgerundet wird. Neben den bereits auf der ROCKS! EP besprochenen Stücken „Anyone“ und „Self-Centred You“ gesellen sich einige Hochkaräter wie z.B. „Don’t Fear The Years“ oder „It’s Alright“. Gerade bei diesen beiden Songs wird der Stil der Band besonders hörbar. Klingen die einzelnen Strophen zunächst recht unkonventionell, überraschen die Refrains mit einer enormen Eingängigkeit und verleihen den Tracks das gewisse Etwas.
Eben jene Unvorhersehbarkeit macht die Musik von Portash so interessant und auch extravagant. Tracks wie „Standing Firm“ zeigen wiederum, dass die Band durchaus imstande ist, auch Balladen zu schreiben die einfach ehrlich und bodenständig klingen.

Die beim Multimedia Part enthaltenen elf Remixe können Portash nochmals von einer anderen, zum Teil nicht ganz so düsteren Seite zeigen und runden die CD perfekt ab.

Insgesamt präsentiert die Band mit Framed Lives ein ausgefeiltes Debüt, was wirklich tolle Pop-Songs bereithält, die ihren Charme zum Teil aber erst nach und nach freigeben, dafür besitzen sie jedoch eine enorm hohe Halbwertszeit. Wer auf der Suche nach anspruchsvoller Popmusik ist, dürfte mit diesem Release voll auf seine Kosten kommen!

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www.portash.com
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