CoverIhr seid auf der Suche nach etwas Extravagantem? Musik, die sich vom Einheitsbrei abhebt? Noblesse Oblige bieten vielleicht genau diese Art von Musik. Nicht nur der Name des Duos aus Berlin klingt exklusiv, sondern auch ihr neuestes Werk „In Exile“ hält eben solche Songs bereit.

Zugegeben, für das 15 Track starke, zweite Album muss man sich Zeit nehmen und auch die eigenen Scheuklappen ablegen. Valerie und Sebastian bieten auf ihrem zweiten Longplayer eine Mischung aus chansonartigen Songs und Easy-Listening-Tracks die mal mehr, mal weniger gefallen können. So bezaubert z.B. „Forbidden Time“ durch seine abwechslungsreichen Tempi, die durch fragil oszillierende Synthiesounds abgerundet werden. „Tanz, Mephisto!“ bedient sich bei DAF und bekommt durch den deutschen Gesang der Französin Valerie seinen ganz eigenen, schrägen Charme.
Barracuda“ findet in der Titelmelodie von „Batman“ seine Begründung, die hier mit einer E-Gitarre als Grundgerüst für den sich darauf aufbauenden Song dient.

Auch sonst bietet das Album eine musikalisch Vielfalt, die man sonst eher selten so geballt zu hören bekommt. So steht das poppige „Das Soldatenglück“ völlig contraire zum trashigen „Under The Floorboard“ oder den balladesken Tönen von All Or Nothing. Eine genaue musikalische Einordnung von Noblesse Oblige ist wahrlich schwer, da Valerie und Sebastian „Musik“ anders interpretieren und umsetzen als viele andere Künstler. Gerade dieser Fakt läßt das Album zu einem abwechslungsreichen und zugegeben schrägen Fundus von Sounds avancieren.

Noblesse Oblige bieten mit „In Exile“ somit eine nette Abwechslung zu den endlosen Retortenbands die auf Viva und Co. laufen, ob sie sich allerdings gegen diese behaupten können, steht wieder auf einem anderen Blatt.

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www.myspace.com/noblesseoblige

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