Der ‚musikalische April‘ verabschiedet sich diese Woche mit einer übersichtlichen Anzahl an neuen Platten, wobei der Fokus deutlich auf der elektronischen Musik liegt. Ab Freitag gibt es neues Hörfutter von: Timo Maas, Westbam, Cosmin Trg, Minilogue und HIM. Viel Spaß beim Lesen.

Westbam

Pünktlich zu seinem „30 Geburtstag“ in der Welt der elektronischen Musik, veröffentlicht Westbam sein neues Album „Götterstraße„. Neben den gekonnt inszenierten Clubsounds, hat sich Westbam auch erstklassige Gastsänger ins Studio geholt. Von Iggy Pop über Kanye West, von Lil Wayne bis Bernard Sumner (New Order), von Brian Molko (Placebo) bis Inga Humpe und weiteren Künstlern, bietet Götterstraße neben clubbigen Tracks auch ein Zusammentreffen des „who is who“ der internationalen Musikszene. Das Ergebnis: eine vielstimmige Ode an die Nacht voller Schönheit und Weisheit. Genre- und generationsübergreifend.

Westbam - Götterstraße
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Timo Maas

8 Jahre sind seit der Veröffentlichung von “Pictures“, dem zweiten Album von Timo Maas, ins Land gegangen. Der erfolgreiche DJ und Produzent hat in den zurückliegenden Jahren bereits mit internationalen Stars wie Brian Molko (Placebo) oder James Lavelle (UNKLE) zusammengearbeitet. Ab Freitag steht nun das vierte Album mit dem Namen „Lifer“ in den Läden und zeigt den DJ und Produzenten wieder von einer neuen musikalischen Seite. Zwischen Club-Tunes und Spiritualität pendeln die insgesamt 11 Tracks und zeigen dabei die Wandlungsfähigkeit von Timo Maas auf.
Wie schon auf den Vorgängern, gibt es auch dieses Mal wieder etliche Kooperationen mit u.a. Mikill Pane, Brian Molko von Placebo und James Lavelle von UNKLE.

Timo Maas - Lifer
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Minilogue

Seit ihrer Gründung im Jahr 2000 haben sich die Schweden Marcus Henriksson und Sebastian Mullaert alias Minilogue weltweit zu einem begehrten elektronischen Produzentenduo entwickelt. House, Techno, Ambient, Trance und neuerlich sogar Jazz sind gleichberechtigte Teile in ihrem künstlerischen Schaffen.
Der faszinierendste Beleg für ihre Vielseitigkeit war bis dato ihr Debütalbum „Animals„, das 2008 erschien. Seitdem haben sie mit diversen Maxis ihre künstlerische Geschichte gelassen weiter geschrieben und nur Musik veröffentlicht, die stets allein den rein intuitiven Moment des Produzierens einfängt.
Mit „Blomma“ ist nun das zweite Album der beiden Schweden in den Startlöchern, das mit Songs aus ihrem großen Soundarchiv gespeist wurde. Der Titel, das schwedische Wort „Blomma“, steht für das Blühen und die Blume, beide untrennbar miteinander verknüpft – genauso wie für Minilogue der Prozess des Musikmachens und das Resultat des Prozesses. Aus dieser Attitude dem Musizieren gegenüber entstand abermals ein heterogenes Album, das sich dem herkömmlichen Format eines Clubalbums widersetzt. Das Album kommt in zwei Teilen, wobei ein Teil die Clubs bedient und der andere für die chilligen Momente des Lebens steht.

Minilogue - Blomma
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HIM

Jede Generation hat ihre ganz eigenen Ikonen von Johnny Cash bis Black Sabbath; jedes Jahrzehnt definiert sich maßgeblich durch die Sounds, die jeweils neu entstehen. His Infernal Majesty aka HIM machen da keine große Ausnahme. Seit 1992 kochen die finnischen Goth Rock-Veteranen nun schon ihr ganz eigenes Süppchen aus weltverlorener Balladenkunst, die man auf seine unnachahmliche Weise mit seinen heavy Synthie-geschwängerten Klängen veredelt.
Auch mit ihrem mittlerweile achten Studioalbum „Tears On Tape“ verhexen HIM einmal mehr die Welt. Melancholischer geht’s nicht – komponiert als Akustikversionen, die später zur vollen Breitwand elektrifiziert wurden, haben HIM auf „Tears On Tape“ vor allem eines geschaffen: Klassiker für die Ewigkeit.

HIM - Tears on Tape
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Cosmin Trg

Zwei Jahre nach seinem Debütalbum auf 50 Weapons erscheint nun das neue Studioalbum „Gordian“ von Cosmin TRG!
Der mittlerweile in Berlin ansässige Rumäne hat seinen Sound rund um die Welt getragen und tritt regelmäßig in den wichtigsten Clubs wie Fabric, Berghain sowie auf den großen Bühnen des Sonar und Melt! Festivals auf.
Der Stil seines neuen Albums bewegt sich zwischen komplizierten, verschachtelten Strukturen und perkussiver Energie, lässt aber viel Raum für Cosmins Markenzeichen – treibende Technosongs, die ins Ohr und Bein gehen. Obwohl es auch richtige Dancefloor-Tracks beinhaltet, die so manchen Club zum Kochen bringen werden, hat „Gordian“ einen narrativen Charakter, der es zu einem wundervollen Listening-Album macht.

Cosmin TRG - Gordian
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http://youtu.be/g7mx5NdP9GM

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