Kommen wir zu einer Band, die zuletzt vor sieben Jahren von sich hören ließ. Claire Voyant verzaubern schon seit Mitte der 90er Jahre mit ihrem „Dream Pop“ ihre Fans. Nachdem 2002er Album „Love Is Blind“ wurde es allerdings verdammt ruhig um die Kalifornier. Musikalisch trat Sängerin Victoria Lloyd allerdings immer mal wieder als Stimme für Projekte wie Stromkern oder Caustic in Erscheinung. Mit diesen Sologängen ist nun endlich Schluss, denn mit Lustre meldet sich die Band nun wie ein Phoenix aus der Asche zurück.

Es ist die unglaublich präsente, eingängige und wunderschöne Stimme von Victoria, die den Sound von Claire Voyant maßgeblich prägt. Auch sieben Jahre nach dem letzten Album hat sich an diesem Umstand wenig geändert und auch musikalisch bleiben sich die vier Musiker auf ihrem vierten Longplayer treu.

Emotionsgeladene, tiefgründige Balladen wie der von sphärischen Keyboardmelodien getragene Opener „Lustre“ oder „Another Day (The Subtle Thief of Youth)“ stehen dabei in sanguinischem Wechsel mit tanzbaren aber nicht weniger harmonischen Titeln à la „Shine“ oder dem leicht avantgardistisch angehauchten „Painted Gold„. Insbesondere bei den letztgenannten Songs blitzt durch die etwas präsentere Gitarre einen leichter Hauch von Rock auf, der zusätzliche Akzente auf die Platte bringt.

Und dann sind da noch die großen Momente auf „Lustre„. Allen vorweg das extrem poppige „Flicker„, bei dem die prägnante Stimme von Victoria eine perfekte Symbiose mit den grossartigen Gitarrensoli und den dezent arrangierten Synthieflächen eingeht. Auch die schwermütige Ballade „Lost“ kann sich schnell ins Herz eines Musikbegeisterten spielen. Hier stimmt einfach jede Note und jeder Akkord.

Claire Voyant haben die lange ‚Pause‘ sehr gut genutzt und liefern mit „Lustre“ ein in sich homogenes, harmonisches und eingängiges Werk ab, das einige große Momente bereithält. Dream Pop wie er klingen sollte! Tipp!

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