CoverManchmal landen völlig unverhofft CDs auf unserem Tisch, die einen völlig umhauen. So geschehen auch mit den uns bisher völlig unbekannten Blaqk Audio, die mit „CexCells“ dieser Tage ihr Debüt veröffentlicht haben. Hinter diesem Projekt stecken Davey Havok und Jade Puget, die beide Teil der höchst erfolgreichen kalifornischen Rockband AFI sind. Alleine die letzten beiden Alben der Band verkauften sich weltweit über 2 Millionen Mal. Mit Blaqk Audio schlagen der charismatische Sänger und sein Gitarrist nun mit einer gänzlich anderen Musikrichtung auf!

Anders als AFI befasst sich Blaqk Audio ausschließlich mit einer digitalen Vielfalt aus elektronischen Beats, Keyboards und Synthesizern, inspiriert durch 80er Legenden wie Depeche Mode, New Order, SoftCell oder Erasure. In den USA stieg die Band mit ‚CexCells‘ sofort auf Platz 18 der Billboard Charts ein und möchte diesen Erfolg auch in Deutschland wiederholen.

Die Zeichen hierfür könnten nicht besser stehen! Mit Stiff Kittens, dem Opener, schickte das Duo einen der stärksten Tracks der CD ins Rennen, der irgendwo zwischen Depeche Mode und 80er Jahre Attitüde liegt, dabei aber in ein modernes Soundgewand gekleidet ist. Die markante Stimme von Davey Havok rundet diesen Ohrwurm perfekt ab und bildet den Auftakt in ein 12 Track starkes Album, das abwechslungsreicher nicht hätte sein können.

Mal zeigen sich Blaqk Audio von einer düsteren und experimentellen Seite wie bei Between Breaths, der ein wenig an Nine Inch Nails meets M. Manson erinnert, ein anderes Mal gibt es clublastige und mehr danceorientierte Tracks wie Snuff On Digital, On A Friday oder Again, Again and Again zu hören. Dazwischen glänzen immer wieder verspielte (Synthie-) Pop Tracks wie das geniale Bitter For Sweet oder Where Would You Like Them Left hervor. Abgerundet wird das Werk einerseits durch die verträumte Ballade The Fear Of Being Found, andererseits durch das rockigere aber dennoch fragile The Love Letter.

Mit „CexCells“ liefern Blaqk Audio für mich das vielleicht überraschendste Werk des Jahres ab. Eingängiges Songwriting trifft hier auf eine ausgefeilte Produktion. Das Ergebnis ist ein durchweg homogenes Pop Album, das keine Schwächen aufweist. Blaqk Audio schaffen auf CexCells das, was viele Bands vergeblich versuchen – sie klingen authentisch und retro zugleich! Von uns gibt es daher einen uneingeschränkten KAUFTIPP!

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Kommentar

  1. George
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    19.10.2007 - 7:03 Uhr

    Tönt nett, mehr aber auch nicht. Für meine Ohren zu glatt und ziemlich vorhersehbar.