coverMit seinem fünften Album „Meta“ meldet sich Tom Shear alias Assemblage 23 nach zweieinhalb Jahren Funkstille wieder zurück. Nachdem das letzte Album „Storm“ zu einem der besten Alben in seinem Genre gelobt wurde, waren die Erwartungen an seinen Nachfolger entsprechend hoch. Schon bei der Vorabsingle „Binary“, die einen sensationellen Einstieg in die Top25 BILLBOARD US Charts schaffte, wurden erste neue Gehversuche unternommen. Dennoch wurde die für eine Assemblage 23 Single typische Eingängigkeit nicht vernachlässigt. Auch Meta setzt neue Akzente und hält die ein oder andere Überraschung bereit.

Während ‚Binary‘ „nur“ durch einige Effekte angereichert wurde und ansonsten den für A23 typischen Future-Pop Stil beibehielt, wird auf META wesentlich konsequenter zu Werke geschritten.
Schon der Opener ‚Decades [V2]‚ zeigt durch seine kraftvolle Instrumentierung, dass Tom es nicht verlernt hat clublastige Songs zu erschaffen. Mit ‚RAW‚ folgt ein erstes Aha-Erlebnis – die Anlage und Sounds erinnern zunächst sehr stark an Produktionen á la „The Prodigy“. Die in den Strophen eher aggressiv wirkende Stimme trägt zu diesem Eindruck bei. Im Refrain mutiert ‚RAW‘ jedoch geradewegs zu einem Pop-Song, der durch einen wunderschönen Refrain bestechen kann. Tom ist hier ein wahres Meisterstück gelungen!
Auch das sehr eingängige und leicht nach „Old School“ klingende ‚Sorry‚ sowie das treibende und clubträchtige ‚Ghosts‚ können auf Anhieb überzeugen.

Mit ‚Damaged‚ gibt es eine Elektropop-Ballade wie man sie seit längerem nicht mehr gehört hat. Brummende, analoge Synthies und ein schwermütig-verträumter Refrain verfehlen ihr Ziel nicht und können den Hörer sofort fesseln. ‚Madman’s Dream‚ ist ein Track, der seine Wurzeln in den 80er Jahren zu haben scheint.
Zum Ende gibt es mit ‚Truth‚ und ‚Crush‚ noch zwei richtige Masher, die mit Breakbeats durchzogen sind und nach vorne peitschen.
Wehmütige Momente bekommt der Hörer mit ‚Old‚, dem letzten Song auf META, zu Ohr. Gleichzeitig ist „Old“ die zweite Ballade auf dem neuen Album und zudem ein perfekter Track um den neuen Silberling zu beschließen.

Keine Frage, Tom Shear hat mit Meta nicht nur ein Album veröffentlicht, das den Qualtitätsstandard seiner Vorgänger halten kann, sondern die Messlatte erneut ein Stück nach oben schiebt. Einerseits klingt die Platte in Teilen typisch Assemblage 23, andererseits lässt Tom aktuelle Richtungen des elektronischen Genre auf ‚Meta‘ mehr als auf früheren Werken einfließen. Meta dürfte eines der besten Releases in diesem Jahr und in diesem Genre sein. Für Fans ein Pflichtkauf!

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Kommentare

  1. -skywalker-_de
    2
    19.4.2007 - 13:16 Uhr

    ich bin ja mal gespannt. cd ist vorbestellt. „storm“ war wirklich klasse.

  2. confession
    1
    19.4.2007 - 11:57 Uhr

    Absolutes Topalbum!
    Besser als VNV Nation, denn viel mehr Spannung ein Spitzenbalbum wo man Gänsehaut bekommt, besonders Damadged.