Rocket Science - CoverSeit heute steht das sechste Studioalbum „Rocket Science“ von Apoptygma Berzerk in den Läden. Wie dem Albumtitel schon zu entnehmen ist, wird es auch dieses Mal wieder rockig. Nach einer durchschnittlichen Vorabsingle zaubert Stephan auf seinem jüngsten Werk dann doch noch die eine oder andere Perle hervor.

Nachdem die Nordmänner mit ihrem letzten Album „You and Me Against The World“ einen gänzlich neuen musikalischen Weg eingeschlagen haben, präsentieren sie auch auf „Rocket Science“ Songs, die von kantigen Gitarrenriffs und pathetischen Gesangspassagen dominiert werden.

Nach der nichtssagenden Vorabsingle „Apollo (Live On Your TV)“ waren die Erwartungen an das Album eher gedämpft. Trotz aller Skepsis überraschen Apoptygma Berzerk dann doch noch mit einigen wunderschönen und prägnanten Songs. Allen voran das überragende „Shadow„, das durch das passende Zwischenstück „United States Of Credit“ intoniert wird. Der von einer dunklen Stimmung getragene Song ist gleichzeitig auch einer der elektronischsten auf dem Album und schlägt eine Brücke zu Alben wie „7“ oder auch „Soli Deo Gloria„. Leider bleibt es nur bei diesem einen Brückenschlag.

Mit „Incompatible„, „Pitch Black / Heat Death“ und „Asleep Or Awake?“ präsentieren Apop schwer rockende Tracks, die zum Teil einen schmutzigen Sound haben und bei denen die Gitarren klar im Vordergrund stehen. Parallelen zu Bands wie z.B. Placebo sind dabei nicht von der Hand zu weisen, was sich aber nicht weiter in der Eigenständigkeit der Songs niederschlägt.

Trotz der dominanten Gitarren finden auch verspielte Synthiepassagen in nahezu jedem Track ihren festen Platz, wenn auch nur oft im Hintergrund. Mit „Butterfly Defect“ gibt es dann noch eine verträumte Ballade die ganz im Stil des Albums gehalten ist.

Stephan Groth und seine Mannen setzen den auf „You and Me Against The World“ eingeschlagenen Weg auch auf „Rocket Science“ konsequent fort und präsentieren sich rockiger denn je. Wer keine Berührungsängste mit Veränderungen hat, sollte hier reinhören, denn dieses Album birgt einige wirklich gute Songs, auch wenn Apoptygma Berzerk nicht mehr den Sound und die Klasse wie zu „Welcome to Earth“ Zeiten haben.

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8
Kommentare

  1. luddi
    7
    26.1.2009 - 14:27 Uhr

    Ein Album dass es in sich hat! Mein Tipp: Nicht vom ersten Rein-Hören leiten lassen – richtig zuhören! Eine geniale Mischung aus Electro und Rockeinflüssen – freue mich schon auf die Live-Präsentation. Wer einen eingleisigen „Nur-Synthie-und-nix-andres“-Musikgeschmack hat, der war bei Apoptygma Berzerk noch nie richtig aufgehoben. Also wer’s nicht mag: heult doch!

  2. Flatter
    6
    24.1.2009 - 14:38 Uhr

    Nach „Apollo“ war ich auf das schlimmste vorbereitet… Muß aber ehrlich sagen das mich die Scheibe wirklich positiv überrascht hat. Finde sie auch elektronischer als den Vorgänger. Auf alle Fälle sollte jeder dem Album eine chance geben.

    Gruß an alle!

  3. DJ-VM[81]
    5
    24.1.2009 - 14:30 Uhr

    finde die rezi irgendwie komisch, also meine rocket science ist ein killer album, elektronisch, innovativ und es klingt nicht verbraucht, sicher werden sachen von anderen künstlern gebraucht, aber das taten apop schon auf der soli deo gloria.
    leute beschäftigt euch mal wieder mit musik, hier gibts viel zu entdecken.
    ein grandioses album, vlt. 3-4 der besten apop tracks bis jetzt, shadow, black vs. white, incompatible und asleep or awake inkl. weight of the world – da stehen die anzeichen klar auf hit und naja die eurotechnophase ist vorbei, gibt ja auch genug klone da draussen.

  4. moni
    4
    24.1.2009 - 9:17 Uhr

    schließe mich dem 2.kommentar nahtlos an. die scheibe ist das schlechteste nach ihrem abgesang an die electronic. sicher 1-2 stücke ganz ok, doch reicht dieses nicht für so eine lange schaffensphase und apop sind echt nicht mehr das was sie mal waren, inovativ klingt anders, kupfern placebo-warum auch immer, trend oder so keine ahnung, von mir ein ganz klares nein!

  5. Frank
    3
    24.1.2009 - 2:47 Uhr

    Das Album ist der absolute Oberhammer! Nie klangen Berzerk ausgereifter und das Album ist mit Ohrwürmern nur so voll gepackt. Die Elektronik wurde im Gegensatz sum letzten Album wieder verstärkt und im Stile von Welcome to earth gehalten. Die obige Rezession wirft ein falsches Bild auf die Scheibe. Black Versus White ist z.B. nicht schwer rockend…. völlig übertrieben. Bitte reinhören! Die Scheibe ist ein absoluter Kauftipp!

  6. stella
    2
    23.1.2009 - 16:08 Uhr

    das album ist der letzte schrott, sorry, aber das ist nicht mehr apop, sondern ein billiger abklatsch des britpops, nach dem letzten album was schon übel nun der absolute tiefpunkt, mr. groth früher bekannt für interessanten electro nun nur noch geschrammel, aber er hat nun ja ein neues(ätzendes publikum) old fans vergrault, bleib dabei grottenschlecht!
    hier gibts die goldene himbere, bäh!

  7. Hix
    1
    23.1.2009 - 16:08 Uhr

    Ich fand schon die Single gut!

    Auch das Album ist nicht schlecht.

    Freu mich auf das Konzert in Berlin. :-)