180 Gramm Genuss

Vinyl-Neuauflagen gehen in die zweite Runde

Auch als 180 Gramm-Vinyl: ViolatorVor einiger Zeit hatten wir berichtet, dass alle Depeche Mode-Alben auf Vinyl neu aufgelegt werden – in der hochwertigen 180 Gramm-Version. Jetzt steht die zweite Runde an: In gut zwei Wochen werden A Broken Frame, Construction Time Again, Violator und Ultra wiederveröffentlicht.

Im Februar konnte sich die Fans bereits über die Luxusvarianten von Some Great Reward, Black Celebration, Music For The Masses und Songs of Faith and Devotion freuen. Nun wird mit drei weiteren Longplayern nachgelegt.

Kurz zur Erklärung, was das Besondere bei den Wiederveröffentlichungen ist: Vinyl-Scheiben haben standardmäßig um 120 Gramm auf den Rillen. Der 180 Gramm-Variante werden bessere audiophile Eigenschaften nachgesagt. Andere bestreiten dies. Fakt ist jedoch: eine 180 Gramm schwere Platte hinterlässt einen hochwertigen Eindruck. Und ist deshalb besonders bei Sammlern beliebt.

A Broken Frame

A Broken Frame (1982)

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Construction Time Again

Construction Time Again (1983)

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Violator

Violator (1990)

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Ultra

ULTRA (1997)

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Letzte Aktualisierung: 18.3.2014 (c)

 Sven Plaggemeier
Sven ist Gründer und Betreiber von depechemode.de. In seinem Hauptberuf arbeitet er als Redaktionsleiter eines Stadtportals. Du kannst Sven bei Facebook, Xing und LinkedIn treffen.

24
Kommentare

  1. LBINGBONG12
    18.3.2014 - 20:57 Uhr
    10

    @testcase

    Violator: Die CD war AAD, das bedeutet:
    AAD – analog recording, analog mixing, digital transfer;
    Nix „original war Digital“ wie du meinst :-))

    Gruß
    L

    • testcase
      20.3.2014 - 12:28 Uhr
      10.1

      Interessant! 1990 war halt (jedenfalls für mich) die Zeit in der ich endgültig auf CDs umgestiegen bin – Violator ist für mich damals das erste wirkliche „CD-Album“ von DM gewesen. Ich fand den Umstieg ehrlichgesagt nicht ganz einfach – irgendwie wirkt die Musik halt ganz anders wenn man vorwärts skippen kann und sich so in Sekunden einen Präzisen Überblick über die gesamte Platte schon im Plattenladen verschaffen konnte.
      Vinyls waren da halt mysteriöser. :)

      Aber interessant was Du sagst mit AAD – DM haben ja zwischen Construction Time Again und Black Celebration zumindest im Studio viel mit dem Synclavier gemacht, also war da am Anfang schon mal ziemlich viel D drin – allerdings hat sich das mit Violator glaub ich etwas aufgelöst – dann haben sie später bei der Produktion mit Analogbändern/Mehrspur gearbeitet! Das hätte ich jetzt tatsächlich nicht gedacht.
      Allerdings ist das letzte D (für Maserung) dann nochmal besonders wichtig denn es sagt dass es bevor es zurück auf die analoge Vinylplatte geht erstmal ein digitales Master gibt.

      Wäre mal interessant zu erfahren wie das im Studio genau gemacht haben damals. :)

    • testcase
      20.3.2014 - 12:31 Uhr
      10.2

      Maserung.
      (Neue Höchstleistung der Apple Rechtschreibhilfe) :)
      -> Mastering.

  2. reasonman
    18.3.2014 - 20:51 Uhr
    9

    diese vinyls

    waren vor ca. 25 Jahren Bestandteile meiner Plattenbörsenentdeckungen, würde vielleicht auch heute noch dazu tendieren, falls ich sie nicht schon hätte :-)“ – keine Sorge CDs klingen auch cool! Wichtig sind Boxen und deren Aufstellung

  3. LBINGBONG12
    18.3.2014 - 20:24 Uhr
    8

    knistern ist nicht alles

    Bei Musik kommts nicht nur auf Störgeräusche an, sondern auch auf den Dynamik-Umfang. In den letzten zehn Jahren gab es einen Trend zu „immer lauter“. Da die maximale Lautstärke bei CD und Vinyl nach oben technisch begrenzt ist, hilft man sich mit Komprimierung, d.h. leise Passagen werden lauter gemacht. In letzter konsequenz ist alles gleichlaut und klingt wie: weisses Rauschen. Legendäres Beispiel ist da Death Magnetic von Metallica. Mal „Loudness War“ googlen, oder auf Youtube suchen.
    Deshalb können Neuveröffentlichungen manchmal unerklärlich tot und seelenlos klingen, obwohl die Pressung bzw. das CD-Mastering sauber und alles ohne Störgeräusche ist. Einen Beispiel mit verschiedenen Ausgaben zu Violator findet Ihr hier:http://dr.loudness-war.info/album/list?artist=depeche+mode+&album=violator
    Wobei da vielleicht nicht alles Messwerte 100% belastbar und oft die Pressungen nicht sauber beschrieben sind. Zum Teil ist auch ein bißchen Hysterie im Spiel, aber ich kauf jedenfalls eher sehr gute Flohmarktware, als irgendson digital (neu!) remastertes Teil.
    Grüße
    L

    • westroamer
      19.3.2014 - 20:21 Uhr
      8.1

      Sehr interessanter Beitrag, danke für die Infos.
      Bekomme richtig Lust, die Delta Machine doch noch als Vinyl zu bestellen wegen der doch deutlich besseren dynamic range.

  4. 17.3.2014 - 22:24 Uhr
    7

    an sich ne gute idee, da im normalfall vinyl deutlich besser klingt als komprimiertes cd-material. die neuen music on vinyl platten sind aber leider nicht zu empfehlen. zu leise, zu höhenlastig, zu bassarm. das ist einfach gar nix. aber ne schöne verpackung, das ist unbestritten.

    • Erik
      17.3.2014 - 17:06 Uhr
      6.1

      Ja, kannte ich schon.. mega cool! :)

    • Freelove
      17.3.2014 - 18:04 Uhr
      6.2

      Wie cool...

      ….. das zu sehen, wenn man selbst erst vor knapp einem Jahr bei Amoeba Records in L.A. war. Schade, dass ich Dave da nicht getroffen habe..

    • Dressed in Red
      18.3.2014 - 1:28 Uhr
      6.3

      Leider finde ich die Platten allesamt nicht so dolle, die die Herren da shoppen..
      Aber muss ja auch nicht.

    • Freelove
      18.3.2014 - 22:25 Uhr
      6.4

      Dressed in red

      Nee, stimmt, die finde ich auch alle nicht so klasse. Aber es ist ein Wahnsinn, wie viele Platten es in dem Laden gibt. Wenn man da ist, weiß man gar nicht, wo man anfangen soll. Und es sieht dort genauso aus wie in dem Film. Das erinnert an einen tollen Urlaub in Kalifornien ;-)

  5. testcase
    17.3.2014 - 8:15 Uhr
    5

    Audiophil naja – spätestens ab Violator dürfte das“Original“ nunmal digital/CD sein, und Vinyl fügt eigentlich nur Verzerrungen, knistern und rumpeln dazu.
    Mancher findet die Verzerrungen halt angenehm – OK, ausserdem ist es natürlich einfach nett, eine Platte aufzulegen anstatt irgendwie körperlos durch die Playlist zu klicken.

    Aber irgendwie ein wenig fragt man sich schon nach dem Sinn – man hätte die Platten dann wenigstens in den Originalfarben rausbringen sollen finde ich jetzt mal.

  6. Violated Jesus
    16.3.2014 - 23:58 Uhr
    4

    Die remastered Ausgaben (2007) hatten auch bereits 180 Gramm auf der Waagschale. Nun würde mich mal interessieren, ob die Neuauflagen mit diesen identisch sind. Falls nein, was erwartet einen da? Eine Pressung der Vinyl Erstauflagen auf 180 Gramm Träger? Weißt Du da mehr, Sven?

    Sicherlich der Versuch von Sony / Columbia, noch schnell mit dem DM Katalog ein wenig Geld zu verdienen bevor der 2015 zur Band wechselt, hm?

  7. Erik
    16.3.2014 - 16:59 Uhr
    3

    Geile sache..:)
    Sagte ich beim letzten Beitrag ja bereits. ;)
    Platten sind immer doch toll. Dave ist selber ja auch ein großer platten-fan. Er hat ja auch schon des öfteren erwähnt sich zu hause einfach mal zu einer aufgelegten platte zu entspannen. Z.b. bei robert johnson oder the clash. ;)

    DM FOREVER AND EVER AND EVER!!!

  8. SteWo
    16.3.2014 - 16:02 Uhr
    2

    Mensch...ein echtes Schnäppchen!

    Sind die eigentlich weich im Kopp? 29,99 € für ne Schallplatte? Vor allem die Rechnung die da offensichtlich gemacht wurde..21 Euro Vinyl 120 Gramm, 180 Gramm sind 150%…also mal eben knapp ein Drittel auf den 120 Gramm Preis druff, fertig ist der 180 Gramm Preis! Als wenn sich der Preis einer Vinylpressung an dem wahnsinnig hohem Vinylrohstoffpreis orientieren würde..denn ansonsten unterscheiden sich beide Varianten in nichts.

  9. Markus
    16.3.2014 - 13:33 Uhr
    1

    +Ultra

    Die Ultra darf auch noch erwähnt werden.

    • 16.3.2014 - 15:05 Uhr
      1.1

      Absolut!

      Ich habe den Beitrag entsprechend ergänzt. Danke für den Hinweis!