Depeche Mode-Konzert am 25.10.2020 in Berlin, O2 World

Ohne Droge total high!

DSCN04471Etwas spät, aber besser spät als nie, kommt mein Bericht!

Als ich einen Monat zuvor die Durchsage von meinem Musiklehrer hörte, war klar, dass sie wie für mich gemacht war. Einer aus den oberen zwei Klassen hatte sich zwei Konzertkarten bei Ebay ersteigert und nun keine Zeit mehr für das Konzert. Ich war erst perplex und dachte mir etwas in der Richtung von „Wie ist das möglich?“, aber ich ging doch noch nach der Studne zu meinem Lehrer und sagte ihm, dass ich an den Karten interessiert sei.

Ich hatte ein kurzes Gespräch mit dem Typen und er nannte mir Preis und Datum. 180 € ging doch noch, für zweimal Sitzplatz im ersten Drittel. So fragte ich meine Eltern… und überraschenderweise willigten sie ein.

Als ich endlich die Karten ind er Hand hielt, konnte ich es kaum fassen. Ein. Konzert. Mit. Meiner. Lieblingsband. Depeche Mode. Ich dachte nur: „Wow.“ Leider wurde die Vorfreude wegen eines tragischen Falls in unserer Familie derart getrübt, dass ich sogar überlegte einfach zu Hause zu bleiben. Etwas derart schlimmes hatte ich noch nie erlebt.

Als zwei Wochen es dann doch zum Konzert nach Berlin ging, war meine Stimmung wieder etwas besser. Ich trauerte immer noch etwas. Ich erfuhr eine Woche zuvor, dass meine Tante mitkommen würde. Ma hatte also eine weitere Karte gekauft… doch die war nicht in der Nähe der anderen beiden Sitzplätze…

Am Vortag konnte ich schon mindestens drei Tourtrucks vor der O2-World ausmachen. Drei Stunden vor dem Einlass hatten wi noch Tickets für die historische Stadtrundfahrt durch West- und Ostberlin. Meine Güte, war das aufregend. Wir standen vor Martins ehemaliger Wohnung, die der Veranstalter extra für uns ausfindig gemacht hatte! Es hieß nur: „Wir dürfen da aber nicht rein, die Mutter des jetzigen Besitzers erlaubt das nicht…“, aber wir sollten alle „mal ganz laut“ „MARRRTIN!“ rufen. (Vielleicht käme er dann raus!!)

Des weiteren sahen wir in die Hansa-Studios hinein und sahen dieses schwarze Hand vom „Everything Counts“-Musikvideo, genauso wie diese Brücke, die im Video ebenfalls auftritt. Ich dachte nur: „Wow. Ich laufe da entlang, wo es die Jungs auch mal hin verschlagen hat.“

Deswegen war ich noch umso aufgeregter als ich ENDLICH zum Konzert durfte! Problem: Wer sitzt nur ganz allein auf dem Einzelplatz. „Kein Problem.“ war es für mich, denn dann konnten meine Ma und ihre Schwester mich nicht sehen… Was mir vor dem Konzert auffiel war, dass die Devotees dich echt ungezwungen ansprechen, wenn sie Bock auf Reden haben. So unterhielt ich mich mit einem Techno-Fan, einer „devoted Mother“ und ihrem Sohn. Doch dann ging es endlich los! Alles wurde dunkel, damit es mit „Welcome…“ losgehen konnte. Dave sang die erste Zeile und von da an stand ich, das ganze Konzert über! Ich schrie mich heiser und tanzte und winkter und drehte eben völlig am Rad.

Da es mein erstes Konzert war, wollte ich ein paar gute Fotos machen, die ich sogar bekam. Die Show war einfach fantastisch. Der Bass war überwältigend. Dave war ein blickfang, Martin brachte Gänsehaut und Fletch Lachanfälle, da er so ulkig mit seinem Animieren aussah!

Von Soothe Soul
Wohnort: Sachsen

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