Depeche Mode-Konzert am 25.10.2020 in Hannover, TUI Arena

Great evening, Hannover!

Hannover-03Station Nr. 12 auf meiner kleinen immer weiter eskalierenden Tour-Reise war die TUI Arena auf dem Expo-Gelände in Hannover. Die Expo war auch das letzte Mal, als ich mich in Hannover befand. Konzerte hatte ich bisher hier noch nie besucht. Ich muss auch zugeben, dass ich mich zunächst gar nicht so recht in Konzertstimmung befand. Ich war am Morgen in München losgefahren und einfach nur entsetzlich müde.

Den Support-Act Nadine Shah habe ich komplett verpasst, da ich mich vorher noch mit jemandem treffen wollte. So kam ich erst in die Halle, als bereits für Depeche Mode umgebaut wurde. Ich suchte meinen Platz und setzte mich erstmal. Immer noch todmüde. Die Halle war bereits gut gefüllt. Der FOS-Bereich startete mal wieder eine LaOla und die ganze Halle sprang nach und nach drauf an, so wie ich auch. Die gute Stimmung im Publikum war richtig ansteckend und so wich meine Müdigkeit langsam aber sicher freudiger Aufregung. Danke, Hannover!

Als das Intro um 21:01 Uhr erklang, konnte man in der Arena nicht mal mehr die eigenen Gedanken hören, so laut war das Geschrei. Ein solch euphorisches Publikum erlebt man nicht oft. Die Band kam auf die Bühne und wurde mit ohrenbetäubendem Enthusiasmus begrüsst. Auch die Band war glänzender Laune, Dave war der reinste Grinsekeks und vollführte Hechtsprünge auf der Bühne, als wäre er wieder Anfang 20. Die Klamotten fielen ebenfalls extra früh. Es war schön, ihn wieder so fit und fröhlich zu sehen. Auch Martin war zum Scherzen aufgelegt. An Judas hängte er an das letzte „If you want my love“ ein „Do something about it“ hintendran. Tja, die Liebe des Herrn Gore muss man sich verdienen! Generell wurde auf der Bühne viel gelacht und gescherzt. Ich habe es wirklich genossen, das zu sehen.

Die Setlist war wie zu erwarten ähnlich der anderen Shows. Es liegt also hauptsächlich bei Martin Gore und Peter Gordeno, für Abwechslung zu sorgen. Somit ist für mich der Martin-Part momentan der spannenste. Bei „Just Can’t Get Enough“ wurde das Publikum von Dave immer wieder zum Mitsingen animiert: „One more!“ Solange, bis er mit der Singleistung zufrieden war. Hannover machte begeistert mit und bewies eindrucksvoll, wie laut das geht.

Mal schauen, ob Berlin das toppen kann…

Von Jessica Gernandt
Wohnort: Keine Angaben

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